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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb HelgeHellcat:

Irgendwie komme ich nicht mit der Strombegrenzung für die LED klar, die ich mit dem Scanner-Board bekommen habe. Auf der Verpackung steht 17V 300mA. Wenn ich wie in der Beschreibung Current zwischen 3-4 Volt einstelle, leuchtet die LED überhaupt nicht. Erst ab 12 V beginnt sie zu leuchten. Jetzt will ich den Strom messen.

So steht es aber nicht in der Anleitung.  🙂

Die 3-4V stellst Du nur ein, um OHNE LED den Strom zu begrenzen. Da kommt das Multimeter direkt an +/- und Du regelst auf 300mA hoch. Danach stellst Du auf VDC um und regelst auf 17V (oder besser so 20V) hoch. Fertig. 
 

Wenn Du den Storm messen willst, der mit LED fließt (zur Sicherheit) schleifst Du das Multimeter (im A-Modus) in Reihe ein, nicht parallel! Dazu dient der mittlere Pol. 
 

LEDs brauchen einen Konstantstrom. Der sollte bei 300mA sein. Die Vorwärtsspannung stellt sich dann selber ein. In der Regel liegt sie bei 17V, kann aber auch mal höher liegen, daher dreh ruhig auf 20V hoch. Die werden aber eher nicht fließen. Hauptsache du begrenzt auf 300mA. 
 

Der Grund, zu Beginn auf 3-4V runterzuregeln schont nur (v.a. Billige) Multimeter. Bei der Direktmessung ohne LED musst Du ja Kurzschlussstrom. Bei 300mA und 20V wären das knapp 7 Watt, da machen einige Chinageräte schlapp oder messen falsch wegen interner Wärmeentwicklung. 
 

Ich hoffe, das hilft!

  • Thumsbup 1
Geschrieben

Ja, das hat geholfen. Ich habe jetzt den Konstantstrom einstellen können. Aber nur mit LED mit Abtastung am mittleren Messpunkt. Ohne LED direkt am +- Pol habe ich nichts messen können. Was soll’s ging ja auch so. Was aber sehr gut funktioniert hat, ist die Motorkalibrierung. Ich hatte erst mit den Potis alles eingestellt, aber da lief das Scanning viel zu langsam. Als Capture Latency musste ich 4 Frames einstellen, dann war auch der Bildstrich weg. Ohne die kleine Anleitung für das  Davinci Resolve Tool wäre ich ja erschlagen worden. Das ist ja sowas von nicht intuitiv, da braucht man Monate für die Handhabung. 4K kann man nicht bearbeiten. Bei den automate Detect scene kommt da ein Pop-up das man für 299$ die Funktion freigeschaltet bekommt. Naja, ich habe meine ersten Versuche mit 2k gemacht. Es ist wirklich etwas mühsam die Schärfe und den Bildstand einzustellen. Ich bin schon bei 65 mm mit den Extensions. 
was mich wundert bei Davinci ist egal ob ich die Projekt Settings mit 18 oder 24 fps einstelle, der Film läuft zu langsam. Konnte man 1975 auch andere fps einstellen? Sowie ich das verstehe kann man die Geschwindigkeit später nicht mehr anpassen oder gibt es einen Post-Node wo ich die Geschwindigkeit noch anpassen kann?
Ich bin sowas beeindruckt, wieviel Know-How in diesem Projekt steckt.

 

  • Like 1
Geschrieben
vor einer Stunde schrieb HelgeHellcat:

Ohne die kleine Anleitung für das  Davinci Resolve Tool wäre ich ja erschlagen worden. Das ist ja sowas von nicht intuitiv, da braucht man Monate für die Handhabung

Ja, DR ist extrem mächtig. Mit der Zeit erschließt sich einem aber das Konzept. 🙂

 

vor einer Stunde schrieb HelgeHellcat:

4K kann man nicht bearbeiten. Bei den automate Detect scene kommt da ein Pop-up das man für 299$ die Funktion freigeschaltet bekommt

Ah das kann sein, ich benutze die Studio Version. Aber 4K geht auch nicht? Das wäre glaube ich neu...

 

Schärfe und Auszug stellt man ja nur einmal ein, ab dann gehts schnell. 🙂

 

Zur Geschwindigkeit: ja, auch damals konnten Kameras schon 36, 48 oder 54 fps, aber das wurde eigentlich nur für Zeitlupen verwendet, sonst war der Film schnell voll. 🙂 und ja, Retiming geht beliebig. Google mal. Ich glaube nicht per Node, Nodes sind für Bildmanipulation. Nur sollte man das vorm Schnitt in DR machen. Die Projekt/Timeline Framerate nachträglich zu ändern ist auf jeden Fall super hakelig...

 

 

Geschrieben

Ich habe noch eine Frage zum Spindel-Trimmpoti für die Belichtungszeit für die Kamera.
Wenn ich nach links drehe, soll das Bild heller werden, aber das geschieht nicht bei mir ohne Restart des Raspis.
Ist das so richtig? 
Die andere Frage ist wie stellt man die Belichtungszeit denn an besten ein? Sollte es leicht überbelichtet sein? Oder darf die hellste Stelle noch nicht clippen?

Geschrieben (bearbeitet)

Die Helligkeit des Video-Previews ändert sich nicht, die der Raws aber durchaus. Auch "während des Scannens", wenn man dran dreht. 
 

(Das Preview-Verhalten werde ich bei Gelegenheit vielleicht noch mal ändern, es gab da technische Probleme)

 

Die Belichtung ist dann richtig, wenn im Histogramm des Raws rechts und links nichts clippt. Das Perfoloch, falls sichtbar, das darf clippen. Ein Stück klarer Film sollte es aber nicht tun. Das stellt man einmal ein, und ggf noch ein zweites Mal wenn man mit Farbfiltern scannt (Farbnegativ). Dann hat man die Werte für quasi jeden Film. 

Bearbeitet von Friedemann Wachsmuth (Änderungen anzeigen)
  • 4 Wochen später...
Geschrieben

Hallo, ich bin neu hier.

Gerade angemeldet, weil ich dran bin, den Scanner auch nachzubauen.

Den Noris 100D habe ich. Meinen Norissound wollte ich nicht verbasteln, zumal mir die Filmführung wegen der Tontechnik

zu unsicher für einen komplikationsarmen Durchlauf ist. 

 

Nun zu meiner Frage:

Ich habe von meiner geschlachteten Nizzo - Kamera ein Schneider Variogon 1,8 / 7 - 56 mm Objektiv. 

Könnte ich das auch verwenden ? Wäre natürlich super.

 

Gruß Xaver

Geschrieben

Schade. Ich hatte mal so ein Objektiv, weiß aber nicht mehr, ob es noch vorhanden ist.

Bei über 45 Jahren Bastlertätigkeit sammelt sich so viel Zeug an, daß man die Existenz vergessen hat.

Dann wird wohl ein 50 mm Objektiv der anaolgen Spiegelreflex ( Nikon ) auch nicht taugen ?

 

Als zu 100 % elektronisch Bastelnder habe ich für optische Dinge keinen  richtigen Spürsinn. Zwar schon mit Videokameras rumgespielt, dafür aber immer die passenden Objektive genommen.

 

Gut - sehe ich mal weiter mit dem geplanten Objekt. Wahrscheinlich werde ich dann noch mit weiteren Fragen auftauchen.

Freut mich aber, daß es so ein technisches Forum gibt. Ganz nach meinem Geschmack.

 

Grüße Xaver

Geschrieben
vor 37 Minuten schrieb Fxl:

Dann wird wohl ein 50 mm Objektiv der anaolgen Spiegelreflex ( Nikon ) auch nicht taugen

Doch, das könnte wohl gehen, am besten in Retrostellung. Du musst halt irgendwie dessen Filterhalter (oder Bajonett) auf C-Mount adaptieren. Dann auf unendlich stellen und drei Blenden zumachen. Ob die Abbildungsqualität reicht, musst du testen. Es wäre ein Kompromiss, diese Objektive sind für ganz anderes gerechnet. 

Geschrieben

Probieren geht manchmal über Studieren - heißt es .

 

Was anderes: Ich habe das Web noch nach anderen Scannerkonstruktionen durchforstet. Es gibt erstaunlicherweise einige sehr beachtliche Tüfteleien. Manche davon allerdings nur für sehr gut ausgestattete Bastler ( wie z.B. Selbstausdruck von Gehäusen usw. ).

Eine Varainte fand ich aber, welche ähnlich an die hier Gezeigte rankommt :   https://github.com/jank324/8mm-film-scanner

 

Der wesentliche Unterschied liegt im Antrieb. Es wird ein Steppermotor verwendet. 

 

Beim Filmkornprojekt wird der ursprüngliche Gleichstromantrieb weiterverwendet. Mit seinen Vor - und Nachteilen.

Der Entwickler schreibt aber von gewissen Schwierigkeiten ( manchmal unexakter Vorschub wegen rutschendem Antriebsriemen.

Könnte man aber durch einen Profilriemen beseitigen.

 

Jetzt bin ich etwas verunsichert, was die beiden Antriebsarten angeht da ich noch keinerlei Erfahrung in der Praxis habe. 

Wie ist da eure Meinung dazu ?  Denn ein exakt gesteuerter  Antrieb macht nach meiner Meinung eigentlich einen zuverlässigen 

Betrieb aus.

 

 

Geschrieben

Meine Meinung: zerbrich Dir nicht den Kopf und baue einfach erst mal den Filmkorn Scanner nach Anleitung von Friedemann. Der funktioniert einwandfrei. Wenn dann noch Bedürfnisse von Dir unerfüllt sind, denke über Modifikationen und Neuerfindung nach. 
Du hast jetzt schon so viele Einfälle und Fragen (Nizo Optik, Stepper Motor, Zahnriemen, Kleinbild Objektiv), dass das sehr nach verzetteln und nie fertig werden riecht… 

 

  • Like 1
Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Fxl:

Denn ein exakt gesteuerter  Antrieb macht nach meiner Meinung eigentlich einen zuverlässigen 

Betrieb aus.

 

 

Also ich habe vor kurzem den Filmkorn-scanner zusammengebaut. Ich hatte einen Wechselstrommotor im Projektor und habe einen Gleichstrommotor eingebaut.
Da habe ich einen selbstgebastelten Halter und eine Anstriebsrolle mit 6 mm Lochaufnahme auf die 5 mm Spindel gesetzt. Das ist alles nicht ausgerichtet und eiert. Trotzdem wird der Film perfekt gescannt. Der Motor dreht sich beim Scan kaum dadurch kann der Motorlauf auch unrund sein.
Durch den Riemenantrieb wird der ganze unrunde Lauf wieder stabilisiert. Natürlich habe ich einen erhöhten Abrieb vom Riemen, aber der ist beim Noris Projektor so fett, der hält noch Jahre.
Ich komme auch aus der technischen Richtung und habe keine Ahnung von Fotografie. Deshalb kann ich jetzt aus meiner kurzen Erfahrung sagen, dass der Zusammenbau des Filmkornscanners die wenigste Zeit in Anspruch nimmt. In der Platine und im Image sind so viel Know-How drin, dass die 200 € das alle mal Wert sind, was das dir an Zeit erspart. Wenn du keine Ahnung von der Filmmaterie hast, muss du viel Zeit bei der Bearbeitung der Filme einplanen. Ich sitze relativ regelmäßig seit 2 Wochen an einen schon eingescannten Film und bearbeitet diesen mit DaVinci Resolve und bin immer noch am ausprobieren.
Letztendlich denke ich, sollte man auch die Lösung der professionellen Digitalisierung immer im Kopf haben. Wenn du dir deine Super 8 Filme vorher mal anschaust, kann es sein, dass sich viele Sachen vielleicht nicht lohnen zu scannen, da irgendwelche Blumen oder dir unbekannte Personen drin vorkommen. Wenn du das alles dann neu zusammenschneidest und denn bei 5 Spulen oder so landest, lohnt sich nicht der Aufwand des Selbst-scannen.
... und zur Zeit sind Festplatten usw sehr teuer und beim einscannen kommen doch ein Haufen Terrabytes zusammen. Ich habe mir schon lauter Festplatten von Freunden geborgt um die Filme speichern zu können.

  • Like 1
Geschrieben

Hallo zusammen !

Jetzt muß ich ganz tief Atem holen, um in einem Rutsch alles loszuwerden, was ich schreiben möchte  - ich wußte  nicht, daß die Nachschläge begrenzt sind . Keine Nutzungsregeln gelesen ...

 

Ja, Friedemann, ich ackerte etwas im Netz. Es gibt eine Menge verschiedenster Lösungen aus diversen Ländern. Teilweise sehr professionell gemachte Sachen. Muß man halt auch gut ausgestattet sein. Auch viel Hintergrundwissen haben. Wie SW - Programmierung usw.

 

Ja, ich habe nun meinen geschenkten Noris 100 erhalten. Leider hat der den Wechselstrommotor mit Schiebewiderstand.

Technisch ist er recht gut erhalten. Wäre also eine gute mechanische Basis. Ich hatte sogar als Jäger und Sammler jeglich elektronischen und mechanischen Bastelkrams viele Jahre einen originalen Noris-Gleichstrommotor ( für den Norissound passend von Pollin ) herumliegen. Ich finde ihn nicht mehr. Leider, könnte ihn jetzt brauchen.

 

 

Wie bereits erwähnt, besitze ich auch den Norissound 110. Kaufte ich Anfang der 70er - Jahre für ca. 700 Mark ( ?) . Sieht noch aus wie neu. Funktioniert auch tadellos. Habe ihn mit einer Drehzahlverstellung per Poti nachgerüstet.

Ich wollte ihn  nicht als Bastelobjekt unwiderbringlich verändern. Obwohl er vermutlich nach der Digitalisierung der zahlreichen Filmrollen wahrscheinlich einen stillen Tod sterben wird. Denn die späteren Erben werden damit nichts mehr anfangen können.

Wie mit anderem Fotozeugs auch. Habe eine analoge Nikon - Spiegelreflex  mit versch. Objektiven herumliegen. Ca. 40 Jahre alt. Im Neuzustand. Ist eine top Kamera, mit der ich viele gute Bilder machte.

 

Das ist der Fluch der neuen digitalen Bildtechnik. Die Bilder und Filme  kosten nichts mehr.  Es werden Unmengen von Gigabyte produziert, die hinterher nicht mehr betrachtet werden. Weil die Flut alles überschwemmt. Zugleich gibt es kaum noch gute Hobby - Filmer und Fotographen. Wenn ich sehe, wie heute dies gemacht wird, dreht es mir den Magen um. 

Ich habe noch Schwarz-Weiß entwickelt, viele Photobücher gelesen, gelernt  und mir somit manches angeeignet und erarbeitet, was Aufnahmetechnik und Bildgestaltung usw. angeht. Der teure Schmalfilm  und die Kleinbildfilme haben zur Disziplin erzogen.

Das alles ist aus der Mode. Dementsprechend sind die Ergebnisse.

 

So - ich schwanke also, welche Maschine umbauwürdig wäre.  Der Norissound bringt vom Antrieb her sicher bessere Voraussetzungen mit. Allerding würde ich dann das Tonspurgeraffel  wegbauen. Den auf die paar Meter eher schlechten  Ton, welche ich mal probierte, kann man verzichten. Das Bild zählt als Erinnerung.

Zumal ich den Eindruck habe, daß sich die Filmschleifen deswegen immer wieder verstellen und zu stramm werden.

 

Die Gedanken von Helge sind mir auch gekommen. Ob sich das wirklich lohnt. Die meisten der Filme enthalten wirklich  Inhalte, welche für Nachkömmlinge eher uninteressant sind. Da ich früher begeisterter Schmalfilmer war, habe ich mich da ausgetobt.

Genau genommen wäre eigentlich nur mein eigener Hochzeitsfilm für meine Frau und mir von Interessen, da wir nächstes Jahr hoffentlich das halbe Jahrhundert feiern könnten.

Habe den Film bereits per Abfilmen mit einer Panasonic Cam ( HC-V180 ) probehalber digitalisiert. Das Ergebnis an sich ist gar nicht mal so schlecht. Die Aufnahme wurde von mir mit dem Magix Video easy - ein sehr leicht zu bedienendes Programm für gelegentlichen Videoschnitt - etwas nachbearbeitet.

Freilich, die Schärfe leidet etwas dabei. Aber erst, verglichen mit dem projektierten Bild,  ab Cam-Linse. Wahrscheinlich durch die digitale Verarbeitung danach in der Kamera. Wobei ich nicht genau weiß, ob ich MP4 oder AHVC als Aufnahmeformat wählen sollte. Da ließe sich sicher noch was verbessern.

 

Deswegen überlege ich mir , ob ich nicht die Cam wie die Raspi - Kamera vor das Filmfenster montieren soll und abfilme. Muß man halt tüfteln hinsichtlich Bild usw. Weil ich bei beiden vorhandenen Projektoren die Geschwindigkeit verändern kann, sollte der " schwarze Balken " kein Problem sein. Der ist bei meinem abgefilmten Video eh kaum aufgefallen. Nur als leichter Schatten.

 

Für den großen Rest meiner Filme würde das wohl ausreichen, um sie anzusehen. Den Hochzeitsfilm dann  vom Profi machen lassen.  Denn obwohl mich das basteltechnisch wieder mal herausfordern würde, ist der Aufwand einer Ümrüstung gemessen an den paar Filmen doch recht hoch. Aber wie auch immer, die Beiträge von " Filmkorn " und anderen bringen dazu gute Anregungen.

 

Ich hoffe, ich habe euch nicht zu sehr gelangweilt mit meinen Überlegungen und Abschweifungen. 

Bin gespannt auf eure Meinung.

Geschrieben

Hallo Xaver,

 

das Thema "schwarzer Balken" beim Abfilmen kommt bei dem hier besprochen Scanner nicht zum Tragen, da hier Frame by Frame abfotografiert wird und die Abfolge der Bilder nachfolgend wieder zu einem digitalen Film berechnet wird. Der schwarze Balken, den Du beschreibst, kommt vom nahezu synchronen Abfilmen. Wenn der Balken an einer festen Stelle bleibt, laufen Projektor und Videokamera synchron, auch wenn Kamera und Projektor möglicherweise mit unterschiedlichen "Frames per second" laufen. Also zum Beispiel Projektor mit 25 fps und Kamera mit 50fps.

 

Das von Friedemann entwickelte Projekt arbeitet nicht in Echtzeit, bei mir schaffe ich etwa zwei Bilder pro Sekunde. Das liegt zum einen am verwendeten Raspberry Pi mit begrenzter Rechenleistung, zum anderen daran, dass der Motor bei der hier vorgestellten Lösung mit jedem einzelnen Frame stoppt und danach wieder anläuft, was zu einem sicheren Bildstand sorgt. Der zeitliche Aufwand ist nicht zu vernachlässigen, auch wenn der eigentliche Scanvorgang unbeaufsichtigt erfolgen kann. 

 

Sofern es Dir nur bei Deinem Hochzeitsfilm auf hohe Qualität ankommt, empfiehlt sich wahrscheinlich, diesen von einem Dienstleister digitalisieren zu lassen und den Rest bei der Projektion abzufilmen. 

 

Aber wenn Du den hier im Thread beschrieben Weg gehen möchtest, kannst Du von mir einen Ersatzmotor für den Noris 100 (Gleichspannung!) bekommen, dann schreib mir einfach eine PN.

 

Ulrich 

Geschrieben

Die Präzision des Projektormotors macht keinen Unterschied bei meinem Scanner, da ich den "Totraum" direkt nach dem Greiferschritt ausnutze. Wenn der Greifer nicht mehr im Film ist und alles zur Ruhe gekommen ist, ist der Bildstand immer gut. Wichtig dafür sind Andruckplatte/Filmbahn. Und ein Vorwickler hilft natürlich und schont, gerade im Schrittbetrieb, den Film. 

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