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F. Wachsmuth

Challenge: Framescanner für < 350€ bauen

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Dies ist die Fortsetzung dieses Threads:

 

... den ich durch akzeptieren der Challenge etwas off-topic gezogen habe. 🙂

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So, heute habe ich durch ausprobieren mal ermittelt, welche Zwischenring-Kombination ich brauche, um ein S8-Filmbild möglichst sensorfüllend aufzunehmen. 

Kurz: Es sind 55mm, also der 40 mm, 10 mm und 5 mm gekoppelt. Der C-Mount-auf-M42-Adapter kommt mit 28mm auch noch dazu, zusammen sind es also 83 mm:

 

1570020066_2020-05-30at21_09.thumb.png.353c1a94862f1de4cf5aa11e65789c04.png

 

Hier sieht man ein (unbeschnittenes) Ergebnis eines mit fliegendem Aufbau aufgenommenen S8-EInzelbildes (SMPTE-Testfilm):

 

55mm-blende-8-smpte.thumb.jpg.7144e87ff706ffa5874b6a51c4c92fa9.jpg

 

 

 

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Ist ein Balgen nicht präzise genug?

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Die Ergebnisse dieser Kamera/Objektiv-Kombi erscheint mir sehr vielversprechend zu sein.

 

So sieht das gleiche Testbild im Wolverine-Scanner aus:

 

wolverine-smpte.thumb.jpg.9a2ef32030b7600b33b670e533756a0e.jpg

 

und für die Anschaulichkeit hier mal ein Vergleich der linken oberen Bildecke; rechts die Raspicam (100% Zoom) , links der (aufgezogene) Wolverine-Scan. 

 

comparison.thumb.png.4096052378726f7a0857d82f9357b14b.png

 

 

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2 minutes ago, mono said:

Ist ein Balgen nicht präzise genug

 

Ich hab keinen Balgen über. Und für 55mm feste Länge wäre mein M42-Balgen auch schon nahezu ganz zusammengeschoben. 🙂
Für 16mm Film bräuchte ich etwa 35mm Zwischenringe, das ginge mit dem Balgen schon nicht mehr.

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Der nötige Abstand Objektiv-Vorderkante zum Filmbild sind jetzt ca. 75mm.

 

Jetzt muss ich mir noch überlegen, wie ich das ganze gut und stabil vorm Projektor montiert bekomme. Die Raspicam hat zwar dankenswerter eine metallene Stativschraube, aber die Kombo ist dann doch ein bisschen kopflastig und sie soll ja nicht schwingen...

 

Ideal wäre ein 32,5 mm Rohr von 65 mm Länge, auf das am einen Ende ein 40,5 mm Aussengewinde geflanscht wäre, das könnte ich vorn in das Objektiv schrauben und dann in den Projektor stecken. Leider habe ich aber keine Drehbank und kann auch nicht Drehen, eine Auftragsarbeit würde den Budgetrahmen sprengen. Also was anderes überlegen...

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ich würde vorschlagen, leg das ganze ding auf die Seite, dann ist´s vielleicht auch leichter, die Komponenten zu stützen - auf einem festen Brett läßt sich das Ganze sicher viel leichter Montieren. Einfach den Projektor und das andere Zeugs auf den Rücken legen.

  • Thanks 1

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Die Ausgaben bisher:

  • Raspberry Pi HQ Camera: 50€
  • Raspi 4: 50€
  • Satz C-Mount Zwischenringe: 30€
  • EL-Nikkor 2.8/50 Vergrößerungsobjektiv: 50€
  • M39 auf M42 Adapter: 10€
  • M42 auf C-Mount Adapter: 30€
  • YUJILEDS Full Spectrum CRI 98 COB LED: €20

...macht bisher 240€.

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1 minute ago, mono said:

ich würde vorschlagen, leg das ganze ding auf die Seite, dann ist´s vielleicht auch leichter, die Komponenten zu stützen

 

Die Idee ist gut!

Ich hab im Moment aber vor, den vorhandenen Motor & Trafo des ollen Noris-Projektors weiterzuverwenden, um den Preis und den Umbauaufwand gering zu halten. Aber auch ohne Rückteil läge das Objektiv durch die Greifersteuerung noch gut 10 cm über der Bodenplatte...

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Du mußt ihn dazu nicht zerstören. Falls hinten Teile rausstehen, scheide einfach Löcher in die Platte, damit die Spulenarme knapp über dem Brett liegen und dann ist auch das Objektiv nicht weit davon entfernt. Dann läßt sich das Zeugs gut aufbocken und weil´s nicht hoch ist, schwingts auch nicht so leicht.

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Eine zwei zentimeter Sperrholzplatte (plus Füße) kann nicht mehr als € 10,- kosten.

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Es müsste dann schon eine 6 cm dicke Platte sein. Ja, es wäre schön, wenn der Aludruckguss-Vorderteil auf einer Platte läge, aber es guckt hinten zu viel raus; der Kettenanantrieb für Vor- und Nachwickelrolle, der Motor, der Ausleger des Greiferlagers. Auch die Vorratsschmierung des Greifernockens wäre liegend problematisch, der Filz würde wohl bald leer laufen.

 

Ich möchte auch die Originalen Bedientasten weiterverwenden, und die bestehen auf die Platine und die schönen Mikroschalter im Boden.
Echte Projektortasten sind doch das beste UI, oder? 🙂

 

1759933141_IMG_69893.thumb.JPG.8525d389e2d39b806d4e9ada01ab03b3.JPG1815893641_IMG_69903.thumb.JPG.3a8085f92564016e4e3fb307ffd9e17a.JPG

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Das ist doch ein Kinderspiel! Schneide alles aus der Platte, was hinter den Spulenarmen drübersteht und mach einfach Füße an die Platte, die hoch genug sind, dass alles in die Platte hineinstehende frei hängen kann. Denk an ein Bandmaschinenlaufwerk. Das Objektiv liegt dann knapp über der Platte und Du kannst deine Aufnahmegeräte schon gemütlich auf die Platte montieren. Du mußt den Projektor überhaupt nicht dafür umbauen.

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Ein paar Löcher in das Gehäuse wirst Du bohren müssen, um Winkel zu montieren, die den Projektor in der Platte halten. Eine kleine Aussparung, wo die Frame-Einstellung ist, und los geht´s.

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Du hättest Dir dadurch auch die ganze Zwischenringerei ersparen können.

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Mit ein paar Langlöcher und Stellschrauben könnte dann die Aufnahmeoptik präzise justiert werden - eine einfache Blechabdeckung gegen Lichteinstreu würde reichen.

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Nee, der Sensor läge ja sonst frei und würde mächtig Staub sammeln. Da muss schon ne hermetisch dichte Verbindung zwischen Sensor und Objektiv.

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Das ist sicher kein unlösbares Problem. Aber nun hast Du eh schon die Ringe;)

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Der Sensor hat ne Diagonale von 7,9 mm.

 

Die Zwischenringe hatte ich eh schon, die hab ich nicht mal besorgt. Wie würdest Du denn sonst Staub vom Sensor fernhalten? Eine Blechabdeckung reicht da definitiv nicht. Übrigens noch ein Grund gegen Balgen, denn Balgen sind Luftpumpen. 🙂

 

Sie Stativschraube ist übrigens fest an der unteren (langen) Bildkante des Sensormoduls, was jetzt wieder gegen Deinen Liegendmontagevorschlag spricht, denn dann müsste das ganze seitlich hängen. Dann lieber stellen und gut unterstützen. Ausserdem wird der Platzbedarf liegend viel größer und das Schmmiermittelreservoirproblem bleibt auch. Ich glaube, ich überlege mir doch etwas stehendes, stabiles.

Jetzt erst mal in die Dunkelkammer, neue 7285 in Kassetten füllen.

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vor 1 Stunde schrieb mono:

ich würde vorschlagen, leg das ganze ding auf die Seite

 

vor 47 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

die Vorratsschmierung des Greifernockens wäre liegend problematisch,

 

vor 31 Minuten schrieb mono:

Denk an ein Bandmaschinenlaufwerk.

 

Ein Filmprojektor ist nicht dafür ausgelegt, liegend betrieben zu werden. Auch eine Super-8 Kamera mag das nicht.

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Ein EL-Nikkor bekommt man aber nicht für 50 Euro. Außer mit Fungus drin. Es sei denn, Du hattest noch eins liegen. Ich versuche mich gerade mit dem Kameramodul schlau zu machen. So weit ich verstanden habe kann die Kamera auch Video aufzeichnen. Und das auch relativ unkomprimiert im z.B. YUV-Codec.

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was soll passieren? Dass irgendwo Öl ausfließt oder meinst Du, dass irgend ein Riemen von der Rolle hüpft?

ich hatte noch nie ein Problem, eine Kamera umzulegen.

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vor 55 Minuten schrieb mono:

ich hatte noch nie ein Problem, eine Kamera umzulegen.

 

Wir reden über eine Super-8 Kamera mit Super-8 Kassette, ja? Wenn Du eine ganze Kassette mit "Hochkant-Bild" aufnehmen willst, kann es passieren, daß die Kassette steckenbleibt. Bei Normal-8 oder 16mm-Kameras mag das funktionieren. Bei Projektoren, besonders bei den 16mm-BAUER Ps könnte tatsächlich Öl aus dem Fettdepot laufen. Das ist mir einmal passiert, als der Projektor im Kofferraum meines Autos unbemerkt umgekippt ist und eine Nacht so liegen blieb. Auch die Filmeinfädelung und die ganze Mechanik sind nicht für liegenden Betrieb gedacht. Ein Riemen wird da nicht "von der Rolle hüpfen". Bildlich gesprochen: Wenn ich Dich mit den Füßen an der Decke aufhänge, wirst Du sehr bald auch nicht mehr richtig funktionieren.

  • Like 1

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