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Weißblechdosen werden wohl mittlerweile nicht mehr hergestellt und werden rar.

Insbesondere für Selbstgedrehtes auf kleineren Rollen (30 und 60m) ist es gut sich einen Vorrat angelegt zu haben....

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Ja die gute alte Filmdose. Eigentlich war sie schon seeeeeehr lange bei Profis und Amateuren unterwegs. Erstaunlicherweise habe ich sie erst in den 80ern entdeckt und dann auch gleich mein gesamtes Archiv umgestellt. Seither habe auch ich "Filmkonserven". 😁 (und natürlich einen kleinen Vorrat an diesen Weißblechdosen)

Plastik-Klappkassetten oder ähnliches habe ich seither überhaupt nicht mehr für meine Filme. (nur für 26 cm Tonbänder)

 

 

art_37_415.jpg

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vor 2 Stunden schrieb Freund.Filmsammler:

Andec fragen, der verkauft noch 60, 120, 240m

 

Da mal im Internet suchen lohnt sich.

Zum Beispiel bei https://djfilm.de (Dragan Jovanovic), der hat noch Restbestände mit Spule zu normalen Preisen. Und andere ...............

P.S.: Dragan Jovanovic war in den 80ern und 90ern einer der sehr bekannten Händler im Super 8 Zubehör Bereich. Ich glaube er macht auch heute noch Super 8 Magnetbespurungen (Übung hat der bestimmt).

 

Aber auch http://www.ffr-film.de bietet noch Restbestände zu normalen Preisen.

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vor 10 Stunden schrieb Carena48:

Frage: Gibt es sowas überhaupt?

 

Hallo Carena48

Ich habe keine Ahnung wie du es geschafft hast an der Sache vorbei zu kommen. Schon vor mindestens 70 Jahren??? oder doch fast 100 Jahren ??? haben die Amateure (und die Profis sowieso) mehr als ein Rohfilmspülchen zu einem längeren Film zusammengeschnitten. In den 70ern und 80ern, der Blütezeit des Super 8, brachte man zwischen 10 und 20 Kassetten (und mehr) aus dem Urlaub mit nach Hause.

Kaum jemand ist damals auf die Idee gekommen der Familie und Gästen 20 x 15m Röllchen vorzuführen. Egal ob dilettantisch mit viel Kleber zusammen gepappt oder mit Folien geklebt, die einzelnen Spulen wurden, manchmal ohne die unbrauchbaren Szenen zu eliminieren, zumindest aneinander gefügt zu einer größeren Spule.

Damals machte man aus einzelnen 15m Spulen zumindest eine "Jahres-Spule" zum Vorführen. Oder man klebte mehrere Rohfilmspulen zu einem Themenbereich zusammen um bei der Vorführung nicht ständig die Spulen wechseln zu müssen. Das war die Zeit als man noch "FILME" machte. - ENDE persönlich an Carena48.


 

Erst seitdem Kodak die Produktion und Entwicklung des Kodachrome eingestellt hat, erst seitdem man endlose, kostengünstige Videofilme aufgenommen werden, hat sich das geändert. Auf der einen Seite die endlos-Video-Produktionen (die sich niemand ansehen will - wie früher -  soll ich dir mal meine 800 Dias vom letzten Urlaub zeigen). Und auf der anderen Seite die 2 - 3 Minuten auf Digital kopierten Super 8 Produktionen. Okay., ich gebe zu mich interessiert eine knackige 3 Minuten Produktion mehr als ne 30 Minuten rumgefuchtel Film-dings. Nur weil etwas auf Super 8 Film aufgezeichnet wurde ist es nicht automatisch GUT. Leider werden da unterdessen viel zu viele 2 - 3 Minuten wackel-stuss Filme als toll empfunden, nur weil das Material Super 8 ist. Schade, schade, schade.


 

Ich habe gelernt das in diesem Forum viel Techniker unterwegs sind die Film von der technischen Seite aus sehen. Ich verneige mein Haupt vor ihnen, denn ohne sie sind Filmemacher nur Krüpel ohne Arme. Auf der anderen Seite sind diese Techniker nur "Selbbefriediger" wenn kein faszinierenden Filme dadurch entstehen.

Da sehe ich zur Zeit eine schmerzliche Diskrepanz. Es gibt sie immer noch, die brillianten Techniker, die analogen Film ins Digitalzeitalter begleiten, aber wo sind die Filmer die daraus einen brillanten "FILM" machen? Man kauft eine Kassette Super8 Film, schnurrt sie runter und ist großartig? Wann ist ein Film ein sehenswerter Film und nicht nur belichtetes Plastik mit Beschichtung.

 

So lasse ich euch zurück, mit einer Sache, eingeschlosen in einer Wießblechdose 😆

 

 

 

 

 

 

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vor 9 Stunden schrieb ReelToReel:

Kaum jemand ist damals auf die Idee gekommen der Familie und Gästen 20 x 15m Röllchen vorzuführen.

Ich habe eine andere Sichtweise. Für mich sind das in sich abgeschlossene Kurzstreifen, vergleichbar in etwa mit "Videoclips". Ich habe erst ein paar Filme zu einem längeren Einzelfilm zusammengeschnitten, z.B. Urlaubsfilme, keine Frage, aber das Meiste passt einfach nicht zusammen, weil der rote Faden fehlt und noch etwas: Ich bin mein eigener Zuschauer. Die Filme sieht sonst niemand ausser mir, nicht einmal meine Hauptdarstellerin hat daran Interesse. Sie schaut sich die Streifen nur digitalisiert mit Camcorder auf Youtube an (über die miese Qualität , die dabei rauskommt, brauchen wir gar nicht reden).

Ich sage mir, dass es - zumindest für mich - gar nicht so einfach ist, etwas über 3 Minuten Film zu drehen, den man herzeigen kann. 

 

Wenn ich sehr oft Beispielfilme in der Länge irgendwo im Netz sehe, werde ich seekrank.  Linksschwenk-Rechtsschwenk, beide mit Vollgas und ohne Rücksicht auf Verluste, zoomen, bis der Notarzt kommt, minutenlange Gartenschlauchszenen , bei denen einem das grosse Gähnen kommt und alles selbstverständlich freihändig , möglichst im Telebereich! 

 

Da bleibe ich lieber sehr kurz und auch da kommt es vor, dass ich noch jede Menge schneiden muss, weil ich einen schlechten Tag hatte. 

Für eine Vorführung ist so etwas nicht geeignet, klar.  Andererseits wurde ich von Tante Käthe und Onkel Leo als Kind mit Urlaubsfilmen "beglückt", die mich regelmässig zum Einschlafen brachten: Nonstop-Szenen  aus dem Auto gefilmt, Filmlänge nie unter einer halben Stunde. 

 

Der längste Film, den ich mal zusammengebracht habe, war eine Art Musikfilm  im Jahr 1979. Der war etwa 12 Minuten lang.

Ich bin nun mal für die Kürze.

Gut, man kann aus sämtlichen Filmen die besten Szenen herausholen und das Ganze neu montieren, keine Frage, oder eben alle aneinanderreihen, die so halbwegs irgendwie zusammenpassen, aber ich schaue mir lieber zeitweise meine "Drei-Minuten-Erinnerungs-Streifen" an.   

Derzeit mache ich das wieder. Aussortieren und nach Themen ordnen.

Vielleicht brauche ich ja auch noch Weissblechdosen, wer weiss? Obwohl, mir reichen die Kunststoff-Klapphüllen auch.

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Am 16.8.2020 um 11:55 schrieb Carena48:

Ich sage mir, dass es - zumindest für mich - gar nicht so einfach ist, etwas über 3 Minuten Film zu drehen, den man herzeigen kann.

 

Ich verstehe und akzeptiere deine Philosophie. Amateurfilme sind immer etwas persönliches. Und sicher montiert man Kassetten eines Urlaubsfilmes eher zusammen als einzelne, unabhängig voneinander gefilmte Episoden.

Das deine Filme so grauslig sein sollen, das man sie nicht herzeigen kann, kann ich allerdings gar nicht nachvollziehen. Ich denke ich habe alle Filme von dir gesehen, die du bei YouTube eingestellt hast. Grauslig war da keiner.

 

Am 16.8.2020 um 11:55 schrieb Carena48:

Vielleicht brauche ich ja auch noch Weissblechdosen, wer weiss?

 

Naja, für mich gehören die Weißblechdosen zwingend zum Film. Auch wenn auf der 180m Spule vielleicht nur ein 30 Meter Film gelagert wird. Ich wollte dich auch keinesfalls kritisieren - nur einfach überreden !!!

Da ist kein vielleicht. Ein Amateurfilmer, besonders wenn er 16mm Filme hat, braucht Weißblechdosen! 😄

 

 

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vor 5 Minuten schrieb ReelToReel:

Auch wenn auf der 180m Spule vielleicht nur ein 30 Meter Film gelagert wird. 

 

 

Das wiederrum mag ich persönlich gar nicht.

Eine Spule sollte schon immer einigermassen voll sein....

Hsbe daher auch eher Bedarf an kleinen Spulen/Dosen, so 30 und 60m.

Hab auch ein paar eher seltene mit 45m.

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  • 4 weeks later...
Am 15.8.2020 um 17:22 schrieb Carena48:

Würden da nicht auch Plastikdosen taugen?

Vielleicht sogar selbstgemachte Dosen aus Karton, beschichtet? 

Würden sie, meiner Meinung nach. Ich kann keinen Unterschied bei der Qualität der Filme feststellen, die sich auf die Lagerung in Metall, Plastik oder Karton zurückführen lässt. Filme werden meiner Meinung nach sauer, weil in der Herstellung geschlampt wurde. Rot werden Filme in Metall genauso wie in Plastik und eben auch nicht. 

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