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Geschrieben

Ich habe auf der Filmbörse eine Cine Eight in der Hand gehabt, ich weiß nicht mehr ob Model 20 oder 25. Leider hat sich der Dorn für die Auffangspule nicht mehr gedreht, sonst hätte ich sie zu einem hoffentlich kleinen Preis gerne mitgenommen.

 

Im Gegensatz zu anderen sehr alten Minimalkameras hat mich bei diesem Modell dieses große Rad fasziniert, welches den Film führt. Hat jemand von euch Erfahrungen mit den Cine Eights? Ich suche ja nach wie vor eine minimalistische Normal 8-Kamera die wirklich nichts kann außer auslösen und den Film präzise transportieren. 

 

Lohnt sich die Anschaffung einer solchen Kamera für wenig Geld? Ist sie so stabil wie sie wirkt? (Wie) Funktioniert der Filmtransport mit dem Rad?

 

Fragen über Fragen.

Geschrieben

Hallo, Malte, ich kenne den Ciné-Kodak Eight einigermaßen gut. Bei der Konstruktion sind das Federhaus und eine große, kombiniert genutzte Wickelzahntrommel ineinander gestellt. Die Idee taucht wiederholt wieder auf, zum Beispiel bei der Meopta-Adastra und bei anderen Kameras. Das Federhaus ist vollkommen abgedichtet, es ist mit einem Walöl gefüllt.

 

Das Gehäuse mit Blechflanken ist nicht so stabil wie das anderer Kameras, aber immerhin. Ein wichtiger Punkt, den du ansprichst, präzise Filmführung, geht beim CKE nicht so recht in Erfüllung. Der Filmkanal ist gekrümmt, davon sind auch nicht alle Leute begeistert.

 

Anstelle von Minimalkamera würde ich von einfacher Ausstattung sprechen. Diese Bezeichnung schließt gute Technik nicht aus. Für mich ist die Naida 8 eine Minimalkamera.

 

Ohne zu zögern rate ich zu einem guten Federwerk, D-Mount und großer Bodenfläche als Entscheidungsmerkmale. Ein gutes Federwerk bieten die DeJur, wie ich bei der Beschreibung der Fadematic darlege. 50 Sekunden schön gleichmäßiger Lauf mit einem Federaufzug, dann harter Halt. Es gab Modelle fürs Kodak-Magazin und welche für Spülchen.

 

Es gibt einen Haufen einfacher Kameras, die gepflegt sauber funktionieren. Geschmackssache, was man wählt. Ich möchte auf das Thema Sucher hinweisen, dort fällt es leichter, sich zu entscheiden.

Geschrieben (bearbeitet)

Gibt es für "den CKE" eigentlich noch weitere Objektive? Dessen "Bajonett" ist ja schon sehr speziell, aber immerhin vorhanden...

 

Ah, Wiki weiß es: "the Model 60, which had an even faster f/1.9 lens which could be exchanged for a 11⁄2-in (38 mm) f/4.5 telephoto lens"

Bearbeitet von Friedemann Wachsmuth (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:

Model 60 war es, ich hab sie gekauft. 🙂

Ich will sie aber auf DS8 umbauen (nach Prüfung der Machbarkeit natürlich). 


Oha, und die vielen kleinen Zähne der Zahntrommel? Ok, Du prüfst ja erst noch die Machbarkeit. Ich war übrigens fasziniert, denn sie sah ja fabrikneu aus.

 

vor 1 Stunde schrieb Film-Mechaniker:

Bei der Konstruktion sind das Federhaus und eine große, kombiniert genutzte Wickelzahntrommel ineinander gestellt. Die Idee taucht wiederholt wieder auf, zum Beispiel bei der Meopta-Adastra und bei anderen Kameras. 


Ja, wobei hier der Film auf die riesige Zahntrommel gewickelt, anschließend die gesamte Filmkammer 360 Grad um die optische Achse gedreht und der Film dann wieder von der riesigen Zahntrommel beim Belichten der 2. Filmhälfte abgewickelt wird. Das ist bei der Cine Kodak Eight m. W. nicht der Fall. 

Geschrieben
vor 13 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:

Model 60 war es, ich hab sie gekauft. 🙂

Ich will sie aber auf DS8 umbauen (nach Prüfung der Machbarkeit natürlich). 


Aber wozu? Eine derart "zurückhaltend" ausgestattete Kamera mit, wie Du schreibst, zudem Bajonett für kaum zu ergatterndes "Altglas" – gib's zu, der Bastler in Dir ist ganz aus dem Häuschen, wenn er daran denkt, ein neues (CNC?) Verfahren testen zu können, um einen Zahnkranz zu fertigen mit neuem Durchmesser und 30(?), 50(?) dünnen Super 8 Zähnchen? 🤪

 

@Film-Mechaniker und da ist wirklich Walöl drin? Ok, Wiki schreibt:

»Heutige [sic!] Verwendung von Tran und Fischöl

• Fischöl wird verwendet

als Schmier- und Trennmittel«

Geschrieben
vor 5 Stunden schrieb Film-Mechaniker:

Da hast du Recht bis auf die 360 Grad. Die erinnern an Annalena.


Das ist mir jetzt peinlich, wie konnte mir nur dieser Patzer unterlaufen. Aber ich weiß wenigstens, dass es in 100.000 km Entfernung keine Länder mehr gibt.

  • Smile 1
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb filma:


Aber wozu? Eine derart "zurückhaltend" ausgestattete Kamera mit, wie Du schreibst, zudem Bajonett für kaum zu ergatterndes "Altglas" – gib's zu, der Bastler in Dir ist ganz aus dem Häuschen, wenn er daran denkt, ein neues (CNC?) Verfahren testen zu können, um einen Zahnkranz zu fertigen mit neuem Durchmesser und 30(?), 50(?) dünnen Super 8 Zähnchen?

 


Neues CNC-Verfahren? Klingt spa(n)nend, wo man doch via CNC fräsen, lasern, drahterodieren und wasserschneiden kann.

Geschrieben

Kinder, also @Film-Mechanikerund @Martin Rowek, in diesem Forum geht es um Schmalfilm. Für Eure politischen Interessen gibt es Stammtische. Und politisches Gesabbel darf bitte genau dort bleiben 🙂 Danke!

 

Daher zurück zum Thema: zu "neuen" CNC-Verfahren: mein Ausdruck ist irreführend. Friedemann berichtete aber mal, dass er, wenn ich mich richtig erinnere, Kontakte zu einem Zahntechniker habe, der Zugang zu spannenden Fertigungsmethoden hat.

 

Ob dieser Zahntechniker auch Zahnkränze (eigentlich kein Wortspiel intendiert 😉 ) schneiden kann, das weiß ich freilich nicht, wüsste es aber gern!

Geschrieben (bearbeitet)

Es ging doch garnicht um Politik, sondern nur um Fehler in Mathematik/Geographie 🤪

Meinst Du spanende oder spannende Fertigungsverfahren? Ich bin zwar kein Zahntechniker, weiß aber, dass in Zahnlaboren CNC-Schleifmaschinen eingesetzt werden. Es gibt mittlerweile auch 3D-Drucker, die mit einem Modul ausgestattet werden können, die auch Balsaholz, Messing- Alu- und Kupferblech lasern können:

https://bambulab.com/de-de/h2d
 

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Wer Freude hat an einem Ciné-Kodak-Eight, soll sich so eine Kamera zulegen. Mehr Möglichkeiten hat man mit einem Magazine-Ciné-Kodak, zu welchem es einen Einstellsucher gibt. Den legt man wie ein Magazin ein, um Ausschnitt und Schärfe genau zu setzen.

Geschrieben
vor 54 Minuten schrieb filma:

Friedemann berichtete aber mal, dass er, wenn ich mich richtig erinnere, Kontakte zu einem Zahntechniker habe, der Zugang zu spannenden Fertigungsmethoden hat

Daran hatte ich noch garnicht gedacht. Ich hatte eine viel simplere Idee, aber die muss ich noch auf Machbarkeit testen. 

  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Martin Rowek:

Es ging doch garnicht um Politik, sondern nur um Fehler in Mathematik/Geographie 🤪

Meinst Du spanende oder spannende Fertigungsverfahren? Ich bin zwar kein Zahntechniker, weiß aber, dass in Zahnlaboren CNC-Schleifmaschinen eingesetzt werden. Es gibt mittlerweile auch 3D-Drucker, die mit einem Modul ausgestattet werden können, die auch Balsaholz, Messing- Alu- und Kupferblech lasern können:

https://bambulab.com/de-de/h2d
 

 

Spanend kann durchaus auch spannend sein 🙂 

 

Ja, die Bambu-Dinger sind krass!

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