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Geschrieben

Die Firma Cinelux Cinetools hat die erste neu entwickelte  16mm Filmkamera seit 20 Jahren vorgestellt. 
Der Clou bei der „Sixteen“ ist, dass der Shutter kein Spiegel, sondern ein Digitalsensor ist, so dass die Kamera zeitgleich auf Film belichtet und ein Videofile erstellt. 

Die Kamera befindet sich immerhin schon im Prototyp Status und soll im nächsten Jahr serienreif sein. 
 

!!!!!!

 

https://www.cineluxcinematools.com/sixteen

 

  • Like 1
Geschrieben

Wie jemand auf einem anderen Forum richtig festgestellt hat, erfolgt die Austastung um eine halbe Zyklusdauer versetzt zur Filmbelichtung (oder umgekehrt), weshalb man später unter Umständen Schwierigkeiten haben wird, Szenen zu Deckung zu bringen.

  • Surprised 1
Geschrieben

Warum sollte man „Szenen“ zur Deckung bringen wollen?

 

Ich hätte vielerlei Skepsis von Dir erwartet, irgendwas bzgl. Mechanik  oder zumindest Kritik am fehlenden optischen Sucher - aber das „man später unter Umständen Schwierigkeiten haben wird, Szenen zu Deckung zu bringen.“ Dein einziger Kommentar zu dieser Neuentwicklung ist, ist schon ein wenig putzig 😉 

 

Schönes Wochenende !

  • Thumsbup 1
  • Smile 1
  • Face with tears of joy 1
Geschrieben

Das dachte ich auch gerade. Wann sollte das zudem jemals stören, selbst wenn man es denn mal täte? Da ist dann ein analoges Bild halt 1/40 Sek später belichtet als sein digitaler Zwilling, so what? Das digitale Material verwendet man doch sowieso nur als Daily, als Backup oder selten mal szenenweise. 

Geschrieben (bearbeitet)

Ja, es geht hier um Bruchteil von einer Sekunde, wenn man bedenkt, dass ja jedes Bild nur ein Bruchteil von einer Sekunde belichtet wird, da mindestens 16-25 B/s für 1/16-1/25 Sekunde zwischen Linse und Film belichtet werden müssen. 1/40 Sekunde ist doch wesentlich kürzer, wenn mich mein schlechtes Mathe-Hirn nicht täuscht!

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)

Ich wusste, dass ich mal wieder etwas übersehen habe, also machen wir aus 1/24 einfach 1/48.  Wahrscheinlich ist das auch wieder falsch, ich mochte Bruchrechnen noch nie, jedoch im technischem Kontext z.B. Kameratechnik schon.

Diese Theorie gilt nicht in der Projektion mit dem Hokushin SC-10, denn hier wird das Bild länger projiziert, als es transportiert wird, weil verkürzte Schaltzeit und vergrößerte Hellsektoren (verkürzte Dunkelphasen).

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)

Martin, hier geht's doch um eine Kamera, nicht um Deinen Hokushin (der übrigens jedes Einzelbild noch viel kürzer anzeigen würde, dass dafür aber mehrfach, bevor er weitertransportiert). 

Als ich "1/40" schrieb habe ich eine typische Belichtungszeit gemittelt. Ob die Versatzlatenz nun 1/60 oder 1/30 ist,

 ist doch völlig wumpe. 
 

Ich will nur verstehen, wo der tatsächliche Nachteil an diesem Versatz sein soll. 

Bearbeitet von Friedemann Wachsmuth (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, das will ich auch verstehen und ja stimmt, beim Hokushin halbiert sich das alles nochmal. Mir ging es nur darum, zu bestätigen, dass ich die von Dir erwähnte Dunkelphase vergaß und dann fiel mir ein, dass Hell- und Dunkelphasen nicht immer gleich sind.

Mich würde ja vor allem interessieren, wie das Bild auf dem schwingendem oder rotierendem Sensor elektronisch übertragen wird. Es ist jedoch interessant zu sehen, wie meine Ideen und Vorhersagen, einige bis mehrere Jahre später umgesetzt werden und eintreten.

Diese Hybridkamera ist das Pendant bzw. Ergänzung zu 4K-Kameras, die auch den analogen Filmlook, mal abgesehen vom Kontrast, digital erzeugen können. Was ist jetzt wohl günstiger hinsichtlich Produktionskosten bzgl. Postproduktion? D

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Das kann man alles nicht ernst nehmen. Wie, bitteschön, soll ein Bildsensor funktionieren, wenn er bewegt wird? Mit dem Verschluß vereint geht doch nicht außer im Stillstand.

 

Da ist auf jeden Fall ein Spiegelverschluß vorhanden, der Sensor winklig zum Film anstelle z. B. einer Mattscheibe.

Geschrieben

Ihr seht das alle falsch! Das ermöglicht etwas komplett Neues nämlich Bildstandsprobleme dank wackelndem Spiegel jetzt auch beim digitalen Bild 🤣

 

Einen Preis gibts sogar auch: unter 75k€ (der Preis, der gerade bei Ebay für Arri 416 aufgerufen wird – der Hersteller schreibt, die neue Kamera läge darunter). Für professionelles Werkzeug sicher nichts besonderes.

 

Aber für wen ists jetzt relevant das Analog-Digitale? Als Ersatz für

Dailies taugt das freilich nicht. So fände man ja nie Fehler am eigentlichen (Film-)

Material. Hersteller sagt:

»It acts as an insurance for producers, a proxy for editors, and an invaluable tool for all departments on set.«

Aha, also ist's der Hosenträger zum Gürtel und für alle am Set gibt's ein klareres Bild als bei allen anderen SLR Kameras.

 

Und wer die Szene zum 19. Mal drehen will, aber das Film-Material ist schon alle, der (oder sie) machts dann digital? 🤣

 

Naja, am Ende wird der Grund schlicht der sein, dass digitaler Sucher eben einfach das gerade Übliche ist: alle aktuellen Kameras haben das. Man ists gewöhnt, kompatibel zur vorhandenen Ausstattung wirds zudem

sein. Und Geld sparen kann man ohne "richtigen" Sucher bei der Herstellung zudem.


Oder verbirgt sich dahinter vielleicht doch eine kleine Überraschung: man kann damit analog-digitale 3D Filme drehen 😁

 

Sind diese, meine Fragen nun relevant (bitte nehmt das nicht bierernst!)? Freilich genauso sehr wie die Kamera für uns als Hobbyisten 😉

 

Kurz: toll und nur logisch, dass sich endlich was tut auf dem Markt und danke für den Hinweis!

Geschrieben

Mal zu den "inneren" Werten: die Kamera hat ein "internal Mic" – also ein eingebautes Mikrophon? Echt jetzt?

 

1.000 Fuß-Magazin? Spannend.

 

120 BpS sind natürlich was feines!
 

Aber kann mir jemand erklären, was ein 0-360° Verschluss sein soll? Ist das schlicht Übertreibung für "Umlaufblende ist WEIT verstellbar" (das wäre höchst beneidenswert!)?

 

Was ist eigentlich der – wie sagt man's korrekt? – "kleinst" mögliche  Winkel einer Umlaufblende, also der Dunkelphase? Ich nehme an, er wird kaum unter sowas wie 140° liegen, oder? Ein "Winkel" von 0° wäre ja selbst digital kaum möglich. Irgendwann muss doch auch der Sensor ausgelesen werden 🤔 

Geschrieben

Der Sensor wird ja oft eh zeilenweise ausgelesen. "Global Shutter"-Sensoren in hoher Qualität erfordern ein Vielfaches an Aufwand. 
 

vor 8 Stunden schrieb Martin Rowek:

Mich würde ja vor allem interessieren, wie das Bild auf dem schwingendem oder rotierendem Sensor elektronisch übertragen wird

Natürlich wird das Bild nicht elektronisch auf den Sensor übertragen, sondern optisch. Und natürlich rotiert der auch nicht. Wie sollte man den auslesen? Mit tausender kleiner Bürsten? 

 

vor 9 Stunden schrieb Martin Rowek:

meine Ideen und Vorhersagen, einige bis mehrere Jahre später umgesetzt werden

 
Na ich hoffe die Idee eines rotierenden Sensors setzt keiner so bald um. 

Geschrieben
vor 12 Minuten schrieb Friedemann Wachsmuth:

Natürlich wird das Bild nicht elektronisch auf den Sensor übertragen, sondern optisch. Und natürlich rotiert der auch nicht. Wie sollte man den auslesen? Mit tausender kleiner Bürsten? 

 

Das ist klar, dass das Bild auf den Sensor optisch übertragen wird, aber wie wird er dann elektronisch weiter übertragen, wenn der Sensor rotiert? Strom lässt sich ja über Schleifkontakte übertragen, aber bei Daten kann ich mir das nicht vorstellen.

 

 

 

 

 

 

Geschrieben

Der größte bekannte Öffnungswinkel bei einem Scheibenverschluß wurde in der Akeley Sound Recording Camera verwirklicht, nach Souto 280 Grad. Dann kommt eine von Schneiderman modifizierte Mitchell mit 240-Grad-Scheibenverschluß. Die Mitchell 16 Professional hat einen verstellbaren Scheibenverschluß mit 235 Grad Offenwinkel (drei Flügel). Der Akeley-Pfannkuchen hat 230 Grad im Trommelverschluß.

  • Thumsbup 1
Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb filma:

Als Ersatz für

Dailies taugt das freilich nicht. So fände man ja nie Fehler am eigentlichen (Film-)

Material

Sind Dailies denn dazu da, Fehler im Filmmaterial  festzustellen? Bei denen geht es doch viel mehr um Belichtung, Schärfe, Dreck im Gate, Ton, Schauspielwirkung, Kadrierung, Kontinuität etc. — all das kann der digitale Zwilling doch bestens liefern. Und fehlt mal analog eine Szene, ersetzt man die eben mit der entsprechend gegradeten digitalen. Ich finds absolut super. 🙂
 

 

Bearbeitet von Friedemann Wachsmuth (Änderungen anzeigen)
  • Face with tears of joy 1
Geschrieben (bearbeitet)

Interessanterweise findet man in den Spezifikationen nichts über Antrieb, Greifersystem, Magazinkapazität und andere Dinge. Bis das Ding irgendwo vorgestellt wird und es jemand getestet hat, halte ich es für einen Versuchsballon oder "Vaporware". Zur digitalen Emulation von Filmtypen in der Kamera - das ist wie eine automatische Einparkhilfe für Formel-1-Fahrer: Wer's braucht, wird in dem Job nie professionell tätig sein. 🙂

Bearbeitet von magentacine (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1

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