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Geschrieben (bearbeitet)

Vermutlich funktioniert auch der Trick mit dem Schlauchschellen am vorderen Zoomteil. Vielleicht sind die Anschläge im Inneren ja stabil genug. 

Kunststoff vermute ich nicht. Die Hülsen sind aus Metall, das sieht man anhand der eloxierten Oberflächen.

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben

Da müßte ich mir erst mal 50er Schlauchschellen besorgen. Habe nur kleinere und größere.

 

So richtig bin ich von diesem Ansatz noch nicht überzeugt. Wenn das so einfach wäre (ist?), warum sagen dann Leute, die die f1.0er zerlegen, daß sie die f1.2er nicht aufkriegen?

Geschrieben (bearbeitet)

Habe gerade eine Empfehlung von einem Cinematographer, der sich gut mit japanischer Filmtechnik und deren Hersteller auskennt, bekommen. Er empfieht die Optik zur Demontage auf eine Drehbank zu spannen. Er rät von Aceton ab, wegen der MC-Beschichtung der Linsen und stattdessen zu Kohlepulver.Er meint zudem, die Fronthülse wäre sehr stark verklebt und es ist besser, sich nach einem anderen Elmo 1,2er umzuschauen.
 

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 23 Minuten schrieb Martin Rowek:

Er rät von Aceton ab, wegen der MC-Beschichtung der Linsen und stattdessen zu Kohlepulver

Kohlepulver!?

Meinst Du vielleicht Graphit? Das wäre nur kaum ein Lösemittel für vorhandene Klebstoffe. 
 

(Klingt nach Erkan?)

Geschrieben (bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb Martin Rowek:

Habe gerade eine Empfehlung von einem Cinematographer, der sich gut mit japanischer Filmtechnik und deren Hersteller auskennt, bekommen. Er empfieht die Optik zur Demontage auf eine Drehbank zu spannen. Er rät von Aceton ab, wegen der MC-Beschichtung der Linsen und stattdessen zu Kohlepulver.Er meint zudem, die Fronthülse wäre sehr stark verklebt und es ist besser, sich nach einem anderen Elmo 1,2er umzuschauen.
 

 

Danke für die Infos. Ja, Aceton würde ich nie in der Nähe von beschichteten Linsen anwenden. Das mit dem "Kohlepulver" verstehe ich aber nicht. Wie @Friedemann Wachsmuth schon gesagt hat, ist damit wahrscheinlich Graphit gemeint. Das kenne ich nur vom "Trockenschmieren" von Blenden- oder Verschlußlamellen bei alten Objektiven/Kameras. Eine Verklebung löst man damit sicher nicht.

 

Wie bereits gesagt, ich repariere hobbymäßig Objektive. Da sind auch welche dabei, die man in relativ gutem Zustand für 20-30 Euro bekommt. Da könnte man auch argumentieren, besser ein weiteres zu kaufen als eines zu reparieren. Rein ökonomisch macht das Reparieren keinen Sinn. Aber mein Mindset ist eher, daß die alte Technik es verdient hat, repariert zu werden. Der Nachschub ist begrenzt, insbesondere bei solch seltenen Objektiven wie dem Elmo 1.2 25-50mm. Wenn man da jedes Exemplar in die Tonne tritt, das Fungus/Haze hat, dann gibt es irgendwann gar keine brauchbaren mehr. Ein weiteres kaufen macht bei mir auch keinen Sinn, weil ich solche Objektive repariere, nicht nutze. Nutzen kann sie dann jemand anders, der Verwendung dafür hat.

Bearbeitet von lumoStoria
Textergänzung (Änderungen anzeigen)
Geschrieben (bearbeitet)

Ja, er schrieb etwas von Carbon powder. Ich glaube auch, dass Graphit gemeint ist. Vermutlich hat er da etwas durcheinander gebracht.

 

Dann hilft wohl nur noch ein CT. So etwas gibt es mittlerweile auch für Kleinteile. So kann man in das Innere gucken und ggf. auch eine 3D-Darstellung erzeugen lassen. Macht jedoch nur Sinn, wenn jemand, der so etwas anbietet, gerade mehrere Kleinteile in den CT-Scanner legt.

 

Dein Mindset gefällt mir. Das ist die richtige Einstellung.

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
Geschrieben
vor 30 Minuten schrieb Friedemann Wachsmuth:

Hast du mal probiert ob der Haze die Abbildungsqualität überhaupt merkbar verschlechtert? Projektionsobjektive sind ja offenblendig...

 

Mittlerweile müsstest Du auch ein Bild des Befalls einstellen dürfen. 🙂

 

Schwer zu fotografieren. Zur realen Abbildungsleistung kann ich nichts sagen, ich besitze keinen passenden Projektor. Aber auch, wenn nur aktuell nur geringere Qualitätseinbußen auftreten sollten: Wer kauft denn ein Objektiv mit Fungus, das anscheinend niemand reparieren kann? Dann doch eher versuchen, es selbst zu reparieren und dabei zumindest was lernen, was auch anderen später nützlich sein könnte.

 

20260824_202454.thumb.jpg.1f90e89f4ff89a2afc134ae96f88d4f9.jpg

 

20260824_202630.thumb.jpg.fb53a2efbc583916a28c9bce925e1504.jpg

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Film-Mechaniker:

Die Zoomanschläge liegen innerhalb der Verschraubung, umfangene Mechanik. Sobald man sich das vorstellen kann, gehen die Gewinde auseinander.


Magst Du das etwas genauer erklären oder darstellen?

Geschrieben

der AI Diskussionteil ist nun im Talk 
Falls wir die AI Inhalte auch noch aufräumen sollen, soll der Ersteller das bitte via melden button melden und sagen was geändert werden soll 😉


 

  • Like 1
  • Thumsbup 1
Geschrieben

Ah, die Fronthülse ließ sich einfach von Hand abdrehen? Wenn ja, so sei beruhigt, Sven. Ich mache mir auch oft zuviele Gedanken und irgendwann ist die Lösung einfacher als gedacht.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Film-Mechaniker:

Na, Sven?

 

Ja, ja, ich weiß, hattest Du mehrfach gesagt. Ich ungläubiger Thomas 😉. Vielen Dank für Deine Hartnäckigkeit 🙏. Zu meiner Verteidigung siehe unten.

 

vor 16 Minuten schrieb Martin Rowek:

Ah, die Fronthülse ließ sich einfach von Hand abdrehen? Wenn ja, so sei beruhigt, Sven. Ich mache mir auch oft zuviele Gedanken und irgendwann ist die Lösung einfacher als gedacht.

 

Nie im Leben hätte man die "von Hand" abschrauben können. Hatte ich als erstes versucht - kein Erfolg. Dann erst mit Hitze (Heißluftpistole), dann mit Kälte (Kältespray) versucht - kein Erfolg. Als nächstes die Wiederholung meines Schlauchschellen-Tricks - kein Erfolg. Dann der Versuch mit zwei Ölfilter-Bandschlüsseln (diese Gummibänder mit Stielen dran) - kein Erfolg. Schließlich, weil sowieso alles egal war, eine größere Menge Isopropanol (bestimmt 5ml) in die Fronthülse laufen lassen (Objektiv mit der Front nach unten hingestellt und dann in den Spalt zwischen Fronthülse und Tubus gefüllt). Über Nacht stehen lassen. Heute morgen wieder "von Hand" probiert - kein Erfolg. Dann noch mal mit dem Bandschlüssel - und Zack, die Fronthülse ließ sich abschrauben. Die vordere Linsengruppe (2 oder 3 verkittete Linsen) kann man einfach entnehmen, die ist nur eingelegt. Hoffentlich sitzt da der Fungus nur außen. Jetzt gibt's da noch einen außen umlaufenden, silberfarbenen Ring, den man abschrauben können sollte. Dann sollte man eigentlich den Helicoid samt mittlerer Linsengruppe rausschieben können.

 

Was wir auf jeden Fall schon mal definitiv festhalten können: Das Elmo 1.2 25-50mm hat keinen abschraubbaren Beauty Ring, der ist stattdessen wirklich integraler Bestandteil der Fronthülse.

Geschrieben

Unglaublich! 🙂 Ich wollte auch schon vorschlagen, dass Du Isopropanol in die Fronthülse laufen lässt, weil es ja eigentlich nichts zu verlieren gibt. Hab es dann aber vergessen. 

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