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Bildstand bei 16 mm


Mich

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Hallo,

Film16 die gibts noch? Da hab ich früher auch einiges hingeschickt und war

immer recht zufrieden. Mit was für einer Kamera du drehst sollte denen

eigentlich egal sein. Was meinst du mit verrutscht? Liegt das Bild auf anderer

Höhe (Bildstrich)? Das kann sein.

Oder sieht es so aus als hätte sich das Bild während der Belichtung bewegt.

Das darf nicht sein. Gruß,

 

michael

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Jupp, www.film16.de nach Bad Honnef - Rottbitze umgezogen. Bin auch bisher immer zufrieden, habe jetzt aber zum ersten mal dort eine Einlicht-AK machen lassen.

 

Habe nochmal geguckt, und ja - Bildstrich ist in der AK etwas höher als bei Umkehrfilmen, die in der gleichen kamera waren... aber das verursacht doch an meinem alten Steenbeck keine unscharfen Bilder, oder?

 

Ich guck mir das gleich nochmal genauer an... aber das hat nichts mit den Positionierabständen zu tun, von denen Ihr da geschrieben habt?!

 

 

Zerstreute Grüße...

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knoedelchen.jpg

klickmich

 

So, links ist die AK, rechts das Original. Bei der AK links sehe ich, das die Perforation vom Negativ etwas unterhalb der tatsächlichen Perforation zu sehen ist. Auch der Bildstrich liegt etwas tiefer (hab vorhin "höher" geschrieben...Irrtum). Schärfe wirkt nur marginal grober bei der AK...einerseits Kopierbedingt, andererseits auch schlecht beurteilbar durch die limitierte Auflösungsfähigkeit des Scanners (ist hier auch zusätzlich verkleinert).

 

Also, ausser dass der Bildstrich etwas tiefer liegt - was Deiner Aussage nach tolerierbar ist - ist die AK in Ordnung.

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Upps, war lange weg.

 

Negativ wurde digital ins positiv umgewandelt, allerdings nicht mit dem richtigen Filmtypen-Profil (einfach nur invertieren nützt bei Negativfilmen nicht so irre viel). Es ist ein (überlagerter) Fuji F64T, und dem Scanprogramm liegen halt nur Profile bei, die auf gängige Kleinbildfilme passen. Habe es einfach selber mit einem "Custom"-Profil gemacht.

 

Und neinnein, habe ich dann auch festgestellt, dass die Kopie völlig einwandfrei ist. Nur mein Schneidetisch scheint sie nicht zu mögen.

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  • 15 years later...
Am 12.1.2009 um 10:00 schrieb Film-Mechaniker:

dunklermichael,

 

wenn ich eine subjektive Liste machte, sähe sie so aus:

 

Gewachstes Kamera-Original projiziert mit normgerechtem Projektor

Von den besten 16-mm-Film-Projektoren hatten wir's schon.

 

Platz 1: Arriflex 16 Silent Reflex

Platz 2: Bolex-Paillard-H-Modelle ab 1954 mit Schleppgreifer

Platz 3: Eumig C 16 mit starr geführtem Greifer (hartverchromter Filmkanal)

Platz 4: alles andere

 

Sobald kontinuierlich kopiert wird, gibt es keine Übertragung mehr der Bildstandsleistung der Kamera. Es sieht alles gleich aus. Wenn intermittierend kopiert wird und die Kopiermaschine dann noch +3 positioniert, was in Europa meines Wissens nicht mehr angeboten wird, dann haben wir wieder Boden fürs Gespräch. Die letzte normgerecht positionierende Kopiermaschine für 16-mm-Film ist im Sommer 2008 stillgelegt worden.

 

Hallo,

 

das Thema ist nun schon einige Zeit her, aber ich habe es damals eröffnet und möchte noch etwas dazu ergänzen:

 

Ich würde heute sagen, dass ich die Arri SR (2 und 3), die Bolex EL und die Eclair ACL am häufigsten verwendet habe, manchmal auch die Bolex H16 Rx.

 

Und ich finde, dass die Arris den besten Bildstand haben, dicht gefolgt von der Bolex H16 und der EL. Besonders die Bolex H16, die Herr Pitterling umbaute, hat einen perfekten Bildstand.

Die Eclair ACL schwächelt etwas hinsichtlich Bildstand, die Eclair NPR ist besser. Dazu muss ich sagen, dass meine ACL auch in einem sehr gebrauchten und alternden Zustand ist.

 

Welche Erfahrungen habt ihr gemacht ?

 

Micha

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Eclair hat die ersten geräuscharmen Greiferantriebe entwickelt. Bis heute wird deren Ansatz verwendet, der darin besteht, eine angeschrägte Greiferspitze auf einem Bogenstück leicht von unten her auf die Lochkante zu schieben. Grundsätzlich hat das keinen Einfluß auf den Bildstand. Wir müssen die Voraussetzungen für Vergleiche im Auge behalten, d. h. auf gleiche Art und Weise abtasten oder kopieren und projizieren. Hast du das berücksichtigt?

 

Wie ihr wißt, sehe ich die Filmseitenführung als ebenso wichtig wie den eigentlichen Filmtransport. Bei den Paillard-Bolex H 16 ab Nr. 100401 ist die Schaltphase etwa 180 Grad, also kein schnelles Schalten. Bei Eclair und ARRI ist das auch so, nicht aber bei der ersten Arriflex 16. Die schaltet etwas schneller. Sperrgreifer verbessern den Bildstand bei diesen Kameras jedoch nicht, weil der Film nicht so frei läuft wie bei den 35er Konstruktionen mit Sperrgreifern. Es kommt bei seitlich eingeklemmtem Film bei praktisch allen Kameras zu Filmstillstand durch Zusammenbruch des Vorschubs gegen Ende des Greiferhubes. Die Oberflächeneigenschaften der Filmmaterialien spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das sieht man z. B. bei Fomapan R, was nicht so stark gehärtete Deckgelatine hat wie Kodak-Filme und keine Gleitausrüstung auf dem Rücken. Sobald die Luftfeuchtigkeit ansteigt, beginnt Fomapan R zu kleben. Dann tanzen die Bilder.

 

Die Eumig C 16 sehe ich heute auf gleicher Stufe mit der H 16. Die Bell & Howell Filmo sind auch dabei, wenn nicht noch besser.

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vor 50 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Eclair hat die ersten geräuscharmen Greiferantriebe entwickelt. Bis heute wird deren Ansatz verwendet, der darin besteht, eine angeschrägte Greiferspitze auf einem Bogenstück leicht von unten her auf die Lochkante zu schieben. Grundsätzlich hat das keinen Einfluß auf den Bildstand. Wir müssen die Voraussetzungen für Vergleiche im Auge behalten, d. h. auf gleiche Art und Weise abtasten oder kopieren und projizieren. Hast du das berücksichtigt?

 

 

Ja, eigentlich schon. Ich habe direkte Vergleiche von Kodak Vision3 Materialien verschiedener Kameras, die alle auf einem Arriscan gescannt wurden. Da konnte ich schon einen Unterschied sehen, meine ACL war zu erkennen. Auch auf einem DFT Scanity sah man den Unterschied zwischen einer Arri SR und einer ACL.

 

Welche Scanner findest Du am besten ?  

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Oh, wenn du fragst, welchen Projektor ich am besten finde oder welche Kopiermaschine, dann wüßte ich etwas, aber bei Filmeinlesern kenne ich mich nicht aus. Die mechanischen Aspekte überschaue ich, doch das Abtastverfahren ist das Entscheidende. Im Grunde käme nur eine Anlage in Frage, bei der der Film stille steht. Dann eben, wird das Filmbild mit einem Objektiv auf einen Sensor geworfen, wird das ganze Bild zeilenweise oder nur eine Zeile (schräg) bei ununterbrochenem Filmlauf herausgelesen, das sind meines Wissens die großen Linien. Was es wohl nicht gibt, ist ein Kontaktscanner, bei dem der Film auf dem Sensor aufliegt, oder doch?

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vor 3 Stunden schrieb Mich:

Dazu muss ich sagen, dass meine ACL auch in einem sehr gebrauchten und alternden Zustand ist.


Klingt so, als läge hier der Schlüssel zu Deiner Frage. Spendier ihr mal einen Service. Danach hast Du vielleicht keine Bildstandsprobleme mehr.

 

Meine ACL gewartet bei CSI München irgendwann während Corona bietet wunderbaren Bildstand. Ich habe zum Vergleichen "nur" Bolex RX 5. Da hält sie locker mit! Im Projektor. Zum Scan kann ich nichts sagen, uninteressant für mich.
 

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Am 12.6.2024 um 12:57 schrieb Mich:

auf einem Arriscan gescannt

 

Wo bekommt man Scans von 16mm mit einem Arriscan?

Welche Firma hat einen Scanity stehen?

 

Nachdem mir berichtet wurde das Kahl Film (Brühl) einen Blackmagic Cintel Scanner haben soll, klingeln bei mir gerade die Ohren.

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Am 13.6.2024 um 18:35 schrieb magentacine:

Omnimago zum Beispiel.

 

Schön zu sehen, dass auch in deutschen Postproduktionshäusern modernste Filmscannertechnologie zu finden ist. Auch Studio Hamburg soll gemäß Referenzliste von DFT einen Scanity besitzen. Allerdings sind das "Dienstleister" für ganz andere Kunden. Eine Rolle 16mm-Film vorbeibringen oder hinschicken ist bei denen schlicht nicht vorgesehen. Von den Kosten mal ganz abgesehen.

Ich erinnere mich noch gut an das Gebahren von Atlantik-Film bzw der Cinepostproduction Group. Gerade die Kosten für Filmabtastungen waren für einen Außenstehenden unkalkulierbar und am Ende einfach nur teuer.

Insofern wäre es schon hilfreich, zu erwähnen in welchem Kontext man Erfahrungen sammeln durfte. Denn es gibt hier durchaus Profis unter den Forenten, bzw. Leute die guten Kontakt zu Profis haben und Hobbyisten, denen der Zugang dazu schlicht verwehrt ist.

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