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Martin Rowek

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Alle erstellten Inhalte von Martin Rowek

  1. Wenn ich mal wüsste, wo meine 15 Super8-Film 2001 verloren gingen... ich würde nochmal 4 km über den See schwimmen, ohne Boje.
  2. Unglaublich! 🙂 Ich wollte auch schon vorschlagen, dass Du Isopropanol in die Fronthülse laufen lässt, weil es ja eigentlich nichts zu verlieren gibt. Hab es dann aber vergessen.
  3. Ah, die Fronthülse ließ sich einfach von Hand abdrehen? Wenn ja, so sei beruhigt, Sven. Ich mache mir auch oft zuviele Gedanken und irgendwann ist die Lösung einfacher als gedacht.
  4. Kann man mit viel Hingabe, Können und Wissen wieder restaurieren. Da muss auch nichts hinzu gekauft oder nachgefertigt werden. Sandstrahlen, und/oder Beizen und dann lackieren. Eine Werkstatt für Oldtimer-Autos kann hier hilfreich sein. Rostige Teile können auch mit diversen Verfahren entrostet werden. Die Infos gibt es hier im Forum.
  5. Unter "Biete" wird eine 103 Jahre alte Pathe Baby 9,5mm-Schmalfilmkamera aus dem Jahre 1923 für Sammler angeboten. Der Handkurbelbetrieb klingt satt und ist ist leichtgängig. In diesem Zustand und in dieser Edition mit hellbrauner Belederung extrem selten. Eine echte Rarität! Wahrscheinlich voll funktionsfähig. In gut erhaltener Ledertasche, jedoch ohne Bedienungsanleitung. Weitere Bilder auf Anfrage. Preis: 250 € VHB inkl. Versand
  6. Angeboten wird hier eine 103 Jahre alte 9,5mm-Schmalfilmkamera aus dem Jahre 1923 für Sammler. Der Handkurbelbetrieb klingt satt und ist ist leichtgängig. In diesem Zustand und in dieser Edition mit hellbrauner Belederung extrem selten. Eine echte Rarität! Wahrscheinlich voll funktionsfähig. In gut erhaltener Ledertasche, jedoch ohne Bedienungsanleitung. Weitere Bilder auf Anfrage. Preis: 250 € VHB inkl. Versand
  7. Ein sehr guter Kommentar von Hansjürgen Feders!
  8. Magst Du das etwas genauer erklären oder darstellen?
  9. Weitere Artikel zum o.g. Thema: Schmalfilm 2002_01 Elmo GS-1200 untere Filmführung.pdf Elmo GS 1200 Reparaturanleitung für Ton.pdf
  10. Anbei ein paar interessante Artikel aus der Fachzeitschrift Schmalfilm zum Thema Elmo GS1200 und ST1200: Schmalfilm 1995_06 Elmo GS-I200 & Rectimascop.pdf Schmalfilm 1995_06 Elmo GS-I200 & ST-I200 Unscharf.pdf Schmalfilm 1996_01 Elmo GS-I200 mehr Licht.pdf Schmalfilm 1996_02 Elmo GS-I200 Take-Up Problems.pdf Schmalfilm 1996_03 Elmo GS-I200 knarrt.pdf Schmalfilm 1997_03 Elmo ST-1200.pdf Schmalfilm 1997_04 Elmo GS-1200 schmieren.pdf Schmalfilm 1998_04 Elmo GS-1200 Probleme.pdf Schmalfilm 2000_06 ELMO GS-1200 Einfädelstück.pdf Schmalfilm 2000_06 ELMO GS-1200 stolpert.pdf Schmalfilm 2001_02 ELMO GS-1200 Andruckplatte.pdf Schmalfilm 2001_05 Elmo GS-1200 Greifer.pdf Schmalfilm 2001_05 Elmo GS-1200 Sektorenblende & ESS.pdf
  11. KI ist doch nur eine Weiterentwicklung von Google bzw. Computern. Ich betrachte sie auch kritisch, nutze sie aber für sehr umfangreiche oder komplexe Aufgaben. Es ist ein Werkzeug bzw, Hilfsmittel. Meine Texte usw. schreibe und formuliere ich z.B. selbst, weil ich mir das für meinen Geist bewahren will. Ich selbst bin davon überzeugt, dass KI die Menschheit in ein großes Chaos stürzt und sie letztendlich vernichtet. Dann soll das offensichtlich so sein.
  12. Ja, er schrieb etwas von Carbon powder. Ich glaube auch, dass Graphit gemeint ist. Vermutlich hat er da etwas durcheinander gebracht. Dann hilft wohl nur noch ein CT. So etwas gibt es mittlerweile auch für Kleinteile. So kann man in das Innere gucken und ggf. auch eine 3D-Darstellung erzeugen lassen. Macht jedoch nur Sinn, wenn jemand, der so etwas anbietet, gerade mehrere Kleinteile in den CT-Scanner legt. Dein Mindset gefällt mir. Das ist die richtige Einstellung.
  13. Habe gerade eine Empfehlung von einem Cinematographer, der sich gut mit japanischer Filmtechnik und deren Hersteller auskennt, bekommen. Er empfieht die Optik zur Demontage auf eine Drehbank zu spannen. Er rät von Aceton ab, wegen der MC-Beschichtung der Linsen und stattdessen zu Kohlepulver.Er meint zudem, die Fronthülse wäre sehr stark verklebt und es ist besser, sich nach einem anderen Elmo 1,2er umzuschauen.
  14. Vermutlich funktioniert auch der Trick mit dem Schlauchschellen am vorderen Zoomteil. Vielleicht sind die Anschläge im Inneren ja stabil genug. Kunststoff vermute ich nicht. Die Hülsen sind aus Metall, das sieht man anhand der eloxierten Oberflächen.
  15. Zum 1. Satz von Simon: Also ist die KI doch ganz im Sinne des Kapitalismuses, denn darum geht es doch, alles soll sofort und überall verfügbar sein. In einigen Bereichen will ich das auch, ich kann aber auch ebenso überr 20 Jahre auf etwas warten, z.B. Google Lens und Google Streetview, habe ich mir schon vor 25 Jahren gewünscht. Das sind wirklich 2 sehr nützliche Helferlein. Zum 2. Satz von Simon: Ja, nennt sich Überraschungen und sind die Würze des Lebens. Ich habe das auch hin und wieder mal, z.B. die Begegnung mit einem ehem. Ausbilder, der sich sofort an das Malteserkreuzgetriebe erinnerte und damals davon beeindruckt war. Vielleicht können @manfred oder @Henri das Thema KI ausgliedern.
  16. Dem stimme ich zu, bitte wieder zurück zum Thema. Ich wollte lediglich @lumoStoria im Rahmen meiner Möglichkeiten helfen. Es war nicht meine Absicht, diesen Thread ins Offtopic zu treiben. Ich bin gerade dabei, außerhalb des Internets zu recherchieren, wobei es auch hier nicht ganz ohne geht 😉
  17. In vielen Bereichen, z.B. Dienstleistung, Medizin, Softwareentwicklung ist KI mittlerweile eine sehr hilfreiche Unterstützung und hier sollte man auch differenzieren zwischen Unterstützung oder komplettem Ersatz. Letzteres finde ich auch bedenklich. KI als Unterstützung finde ich hingegen sinnvoll, weil es entlastet und Zeit spart und Möglichkeiten bietet, die einem sonst verwehrt sind. Um KI sinnvoll zu nutzen, muss man übrigens noch selber denken, für das zeitaufwändige Recherchieren, insbesondere für viele Menschen, die sich z.B. nicht sehr lange konzentrieren können und demzufolge ihr Potential nicht voll ausschöpfen können, ist KI jedoch eine große Hilfe. Die Arbeitswelt und das Leben wird durch KI noch mehr beschleunigt, was ich wiederum sehr bedenklich finde. Ich selbst stehe KI auch kritisch gegenüber. Ich verschließe mich ihr jedoch nicht, sondern nutze sie als Hilfsmittel für sehr umfangreiche Aufgaben, für die mir der Überblick fehlt. Du selbst, Friedemann nutzt KI, ohne dass Du es viielleicht garnicht bemerkst. Google, Internet und dieses Forum müssen wird auch nicht nutzen und dennoch nutzen wird es. Mit KI ist es nicht anders. Nennt sich Fortschritt. Es gibt vermutlich mehr analoge Filmer, Vorführer und Fotografen, die nichtmal Internet haben oder nutzen, als jene, die es nutzen. Das ist eine sehr verallgemeinerte und pauschalisierte Aussage. Ich kenne gebildete und fleißige Menschen, die KI sogar beruflich nutzen. Es gibt Menschen, die können sich keine Adressen oder Telefonnummern merken und das, obwohl sie hochintelligent sind. Sie haben ein genetisch und/oder neurobiologisch bedingtes, schlechtes Kurzzeitgedächtnis. Es gibt aber Menschen, denen dafür das Verständnis fehlt, dass jeder Mensch Stärken und Schwächen hat. Ja werden wir. Mag sein, dass ich mal wieder der Auslöser dafür war. Verursacht habe ich dies jedoch nicht, bestenfalls indirekt.
  18. Ok, das wusste ich nicht. An KI führt kein Weg mehr vorbei, ob man will oder nicht. Ohne KI würden wir uns wohl ganz schön umschauen.
  19. Danke für den Hinweis, Friedemann. Ohne KI (ich habe lediglich Google befragt) hätte ich das Werkzeug, was mir selbst schon im Kopf rumgeisterte, nicht entdeckt, da ich bislang nur vermutete, dass es soetwas geben muss. @lumoStoria wird das Werkzeug vermutlich noch nicht haben, denn sonst hätte er das Objektiv schon längst geöffnet. Man sieht übrigens sehr deutlich, dass es zwischen äußerem und innerem Ring ein Gewinde gibt.
  20. Ne nicht jeden Tag, wie kommst Du darauf? Und vor allem womit? Ich nutzt KI meist nur als erweiterte Suchfunktion und lasse mir Infos übersichtlich zusammenfassen. Wenn ich eine Idee habe, lasse ich sie von KI visualisieren.
  21. Ein Friction Tool (Reibungswerkzeug) und ein Sucker Opener (Saugöffner) sind zwei spezialisierte Werkzeuge aus der Kamerareparatur. Sie werden genutzt, um glatte, runde Gehäuseteile oder Schraubringe von Objektiven zerstörungsfrei zu öffnen, wenn diese keine Kerben, Schlitze oder Löcher für herkömmliche Schraubendreher oder Metallschlüssel besitzen. Hier ist die genaue Unterscheidung, wie diese Werkzeuge aufgebaut sind und wie sie funktionieren: 1. Das Friction Tool (Gummi-Reibungsblock) Ein Friction Tool ist ein massiver, konischer Zylinder aus speziellem, hochelastischem Hartgummi oder Silikon. Der Aufbau: Sie werden meistens im Set mit verschiedenen Durchmessern (z. B. von 30 mm bis 80 mm) verkauft. Jedes Ende des Gummiblocks ist hohlgeprägt, sodass es exakt auf die Kante des Objektivrings passt. Die Funktion: Da das Elmo-Objektiv vorne völlig glatt ist, bietet es keinen Ansatzpunkt. Man presst das perfekt passende Gummitool mit der flachen Hand von vorne mit hohem Druck senkrecht auf den Frontring. Der Effekt: Durch die extreme Haftreibung (Friction) des Gummis auf dem Metall wird die Drehbewegung Ihrer Hand zu 100 % auf den festsitzenden Gewindering übertragen, ohne dass das Metall zerkratzt oder verbogen wird. 2. Der Sucker Opener (Saugheber / Vakuum-Öffner) Ein Sucker Opener basiert auf dem Prinzip eines Saugnapfes (daher der Name Sucker), ist jedoch speziell für die Optik-Instandsetzung konstruiert. Der Aufbau: Es handelt sich um ein Werkzeug mit einem ergonomischen Griff (oft wie ein kleiner Blasebalg geformt) und einem sehr weichen, dicken Saugnapf am Ende. Die Funktion: Man setzt den Saugnapf exakt mittig auf die Glasfläche der vordersten Linse oder auf die glatte Frontblende auf. Durch Drücken des Griffs wird die Luft herausgepresst und ein starkes Vakuum erzeugt. Der Effekt: Das Werkzeug "beißt" sich am Glas oder der Blende fest. Nun kann man das Werkzeug drehen, um die gesamte vordere Linsengruppe (die oft in einem eigenen kleinen Gewinderahmen sitzt) als Ganzes herauszuschrauben, ohne das empfindliche Glas mit Werkzeugen aus Metall berühren zu müssen. Was bedeutet das für Ihr Elmo f/1.2? Da beim Elmo-Projektorobjektiv der vordere Gehäusering aus Metall besteht und die erste Glaslinse tiefer im Gehäuse liegt, ist das konische Gummi-Friction-Tool hier die erste Wahl. Ein passender Gummiblock greift den äußeren Metallrand der Frontblende perfekt ab, sodass Sie die nötige Hebelkraft aufbringen können, um den harten Werkskleber im Gewinde zu brechen. Suchtipp für den Kauf: Im Fachhandel oder auf Plattformen findet man diese Sets meistens unter dem englischen Begriff "Lens Repair Tool Rubber" oder "Camera Lens Ring Removal Kit". KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen
  22. Gut, aber die Info bzgl. Spezialwerkzeuge muss wohl KI woanders gefunden haben.
  23. Interessant ist, dass ich die von mir rot und unterstrichenen Hinweise schon erahnt, jedoch nicht daran geglaubt habe.
  24. Google KI kann doch oft nützliche Hinweise liefern. Ich habe sie mal rot und unterstrichen hervorgehoben: Die Demontage eines Elmo Zoom-Objektivs (egal ob von einem Super-8-Projektor wie dem GS-1200, einem 16mm-Projektor oder einer Super-8-Kamera) gilt in Sammlerkreisen als äußerst schwierig. Viele Elmo-Optiken wurden werkseitig stark verklebt oder weichen konstruktiv stark von klassischen Fotoobjektiven ab. Falls Sie das Objektiv reinigen oder reparieren möchten, finden Sie folgend die wichtigsten Schritte und Sicherheitsvorkehrungen. Wichtige Vorbereitung & Warnungen Vorsicht bei Fokus-Markierungen: Wenn Sie die äußere Fokussierungshülse entfernen, verlieren Sie die Unendlich-Einstellung. Markieren Sie vor jedem Drehen die exakte Position der Bauteile zueinander mit einem feinen Kratzer oder Permanentmarker. [1, 2, 3] Keine Gewalt: Elmo-Objektive haben oft versteckte Gewinde oder Madenschrauben. Wenn sich etwas nicht drehen lässt, ist es entweder mit Sicherungslack fixiert oder durch eine winzige Schraube blockiert. Typischer Ablauf der Demontage Da es verschiedene Elmo-Modelle gibt, teilt sich der Zugriff meist in zwei Wege: 1. Zugriff über die Front (Häufig bei Projektor-Objektiven wie 25-50mm) Viele Anwender scheitern daran, dass die vordere Beschriftungsblende ("Beauty Ring") wie ein festes Teil des Tubus wirkt. [1] Friction Tool nutzen: Der vordere Ring besitzt oft keine Kerben für einen klassischen Objektivschlüssel. Sie benötigen ein Gummi-Werkzeug (Friction Ring / Sucker Opener), um den Ring durch reine Reibung gegen den Uhrzeigersinn herauszudrehen. Kleber lösen: Ist das Gewinde mit Sicherungslack fixiert, kann ein winziger Tropfen Isopropanol oder Aceton am Rand helfen, den Kleber aufzuweichen. Achtung: Aceton darf niemals Kunststofflinsen oder den Lack des Gehäuses berühren. Linsengruppe entnehmen: Sobald der vordere Halterungring gelöst ist, lässt sich die vordere Linsengruppe meist als Block herausdrehen. 2. Zugriff über die Rückseite (Häufig bei Kamera-Zoomobjektiven) Madenschrauben lösen: Suchen Sie am hinteren Ende (nahe dem Mount) nach extrem kleinen Schlitz- oder Kreuzschlitzschrauben. Tuben trennen: Nach dem Entfernen der Schrauben lässt sich der hintere Teil des Tubus oft abschrauben, um an die inneren Linsenelemente für die Zoom-Führung zu gelangen. Reihenfolge dokumentieren: Die inneren Linsen liegen oft lose hintereinander, getrennt durch Distanzringe. Legen Sie diese exakt in der Reihenfolge und Ausrichtung ab, wie Sie sie entnommen haben. Eine falsch herum eingebaute Linse zerstört die Abbildungsleistung komplett. Werkzeug-Empfehlungen Objektiv-Schraubenschlüssel (Spanner Wrench): Falls doch minimale Einkerbungen vorhanden sind. Gummi-Öffner-Set: Unverzichtbar für Elmo-Frontringe ohne Kerben. Feinmechaniker-Schraubendreher: Hochwertige Kreuz- (JIS) und Schlitzschraubendreher, um die weichen Schraubenköpfe nicht zu beschädigen. Um Ihnen eine präzisere Anleitung zu geben: Handelt es sich um ein Projektor-Objektiv (z. B. f/1.2 25-50mm) oder das Zoom-Objektiv einer Super-8-Kamera (z. B. Elmo 1012 oder Super 110)? Teilen Sie mir auch gerne mit, ob Sie Glaspilz, Staub oder verharztes Fett entfernen möchten. Das Elmo Zoom f/1.2 25-50mm (oft genutzt am legendären Elmo GS-1200) ist optisch hervorragend, mechanisch aber eine der am schwersten zu öffnenden Projektor-Optiken. Der Grund: Elmo hat bei diesem Modell weitgehend auf klassische Madenschrauben verzichtet und die Tubus-Segmente stattdessen direkt miteinander verschraubt und extrem stark verklebt. Um verharztes Fett, Staub und Glaspilz erfolgreich zu entfernen, müssen Sie strategisch vorgehen. Schritt 1: Das Gehäuse öffnen (Tubus trennen) Der vordere Beschriftungsring ("Beauty Ring") besitzt keine Kerben für einen Objektivschlüssel. Er lässt sich nicht separat abschrauben, da er Teil des vorderen Tubussegments ist. Gummi-Friction-Tools nutzen: Sie benötigen konische Gummi-Öffnungsblöcke (Sucker Opener). Setzen Sie das Gummi auf die vorderste Kante des Objektivs auf, um maximalen Grip zu erzeugen. Kleber anlösen: Da die Gewinde werkseitig mit starkem Sicherungslack (ähnlich wie Loctite) verklebt sind, lässt sich das Objektiv kalt kaum aufdrehen. Träufeln Sie mit einer feinen Nadel minimal Aceton oder Isopropanol exakt in den winzigen Spalt der Tubus-Gewinde. Achtung: Lassen Sie das Lösungsmittel nicht auf die Linsen laufen, um Vergütungen oder innenliegende Plastikteile nicht anzugreifen. Mit Hebelkraft aufdrehen: Halten Sie den hinteren Teil des Gehäuses fest und drehen Sie das vordere Segment per Gummitool mit hohem, aber kontrolliertem Druck gegen den Uhrzeigersinn auf. Schritt 2: Linsen entnehmen und dokumentieren Sobald die Gehäusesegmente getrennt sind, liegen die Linsengruppen frei. Reihenfolge sichern: Legen Sie jede entnommene Linse und jeden Distanzring (Spacer) in einer exakten Reihe auf einem sauberen Tuch ab. Richtung markieren: Fotografieren Sie jeden Schritt. Die Linsen müssen später wieder absolut identisch (Wölbung nach vorne oder hinten) eingesetzt werden, sonst fokussiert das Objektiv nicht mehr richtig. Schritt 3: Reinigung (Pilz, Fett & Staub) 1. Glaspilz (Fungus) vernichten Glaspilz frisst sich in die Beschichtung der Linsen. Reiner Alkohol reicht oft nicht aus, um die Sporen abzutöten. Mischen Sie 3%ige Wasserstoffperoxid-Lösung (H₂O₂) zu gleichen Teilen mit Haushaltsammoniak (Salmiakgeist). Tauchen Sie ein Wattestäbchen ein und reiben Sie die betroffenen Linsen vorsichtig kreisend ab. Alternativ können Sie reine Glaslinsen für einige Minuten in die Lösung legen. Wichtig: Der Pilz stirbt sofort ab. Sollten nach dem Trocknen feine "Wurzelstrukturen" sichtbar bleiben, hat der Pilz bereits die chemische Vergütung des Glases weggeätzt. Das beeinträchtigt die Projektion im Betrieb meistens jedoch kaum. 2. Verharztes Fett entfernen & erneuern Das alte, zähe Elmo-Fett sorgt dafür, dass sich Zoom und Fokus nur noch schwer oder ruckartig drehen lassen. Wischen Sie das alte Fett vollständig mit Isopropanol oder Waschbenzin von den Schneckengewinden (Helicoids) ab. Tragen Sie ein spezielles, temperaturstabiles Präzisions-Helicoid-Fett (z. B. Helimax-XP oder Nyogel) extrem sparsam mit einem Zahnstocher auf die Gewindegänge auf. Zu viel Fett wandert sonst bei Projektionshitze wieder auf die Linsen. 3. Staub entfernen Blasen Sie den trockenen Staub im Tubus vor dem Zusammenbau mit einem Blasebalg (Rocket Blower) aus. Verwenden Sie keine Druckluft aus der Dose (Gefahr von Treibmittel-Rückständen auf dem Glas). Reinigen Sie die Linsen final mit einem frischen Microfasertuch und optischem Linsenreiniger. Schritt 4: Zusammenbau Setzen Sie die Linsen staubfrei in umgekehrter Reihenfolge ein. Verschrauben Sie die Gehäuseteile wieder handfest. Ein erneutes Verkleben mit Loctite ist im Heimbereich meist nicht notwendig, es sei denn, die Segmente lösen sich beim Drehen des Fokusrings von selbst. KI-Antworten können Fehler enthalten. Weitere Informationen
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