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Alle erstellten Inhalte von Klaus Peter Weber
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Beim Einlegen meiner magsound Kopie von DIE WURZEL DES HIMMELS dachte ich mir, du mußt diesen Kontrollstreifen für jüngere Afficionados online stellen ! Ja, jede einzelne Rolle war mehrfach handsigniert von sechs (!) Kopierwerksfachleuten in sechs Gewerken von MOSAIK FILM (Nebenbei noch ein Beleg für einen älteren thread zur Frage. wer damals in D Magnetton Kopien herstellte). Vom "Gießer", der die Magnetit- Paste auftrug über den Überspieler, der den Ton aufspielte, bis zu den Vorführern in der Abnahmekontrolle, alle zeichneten verantwortlich. Pardon, natürlich heißt es Individien !
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Ehemaliges Truppenkino in Vogelsang
Klaus Peter Weber antwortete auf preston sturges's Thema in Nostalgie
@preston, vielen Dank für die wunderbaren Fotos. Es wurde mir ganz nostalgisch mulmig. Im Frebruar und März 1963 war ich dort zu einem Wintermanöver stationiert und war sehr überrascht und verzaubert von diesem Filmpalast in der weißen extrem kalten Wüste. Da ich meistens im Nachteinsatz per Taste und Morsealphabet sinnlose Meldungen absetzen mußte, war ich nur zweimal im Kino. Die ausgewählte Kost zur Wehrertüchtigung : THE GUNS OF NAVARONE !!! Klaus -
Wie wird der 35mm Magnettonfilm geklebt ?
Klaus Peter Weber antwortete auf Bodoni's Thema in Newbies
HALLO SAM, könnte aus ROLLERBALL (1975), war in 4-track-mag im Verleih, sein. Bin mir eigentlich ziemlich sicher. Habe Magnettonkopien aus den 50ern ( auch den Ersten überhaupt - Wie angelt man sich einen Millionär -), wo alle Spuren, auch die 12Khz gesteuerte Schmalspur, noch voll funktionieren ! Klaus -
Möchte mich Sams Anfrage anschließen. Vielleicht könnte der stolze Besitzer ja 'ne Rolle in der Südkurve im Oktober präsentieren ? ! ..... Oder vielleicht ist der halbe Schiwago sogar dort gelandet ? Klaus
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Möchte mich Sams Anfrage anschließen. Vielleicht könnte der stolze Besitzer ja 'ne Rolle in der Südkurve im Oktober präsentieren ? ! Klaus
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Nur der Vollständigkeit halber : Panavision gehörte auch zu den "Schmalfilmkamerabauern" Ich habe in den 1980ern und bis 1993 mehrere 16mm blow up Kinofilme und 16mm TV Movies mit der wunderbaren PANAFLEX ELAINE gedreht. Leider sind diese Kameras nach der Einstellung des Verleihs nie bei ebay aufgetaucht Hier ein Foto aus meinen besseren Jahren. (Entschuldigung für das Moarée, mein Scanner spinnt !)
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@Albertk, da irrst Du Dich aber. Die Lamellen der gekrümmten CINERAMA Wand sind eben nicht auf die Projektoren ausgerichtet !!! Denn wäre es so, wären sie ad absurdum gebaut, dann könnte man gleich eine geschlossene Wand verwenden und hätte weniger Probleme. Um die Materie nochmal zu verdeutlichen, erlaube ich mir, ein paar Schaufolien aus meinem Lehrauftrag einzustellen.
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Nachtrag zum Impulsgeber an meiner B14 : Die Bilder stehen jetzt in der Galerie
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Diese Linse wurde in FOX-Lizenz von der Prof. Henri Chrétiens eigenen Firma S.T.O.P. (Société Optique et Technique de la Phtographie) in Nizza/Frankreich gebaut. Sie war in Frankreich, Benelux und im Saarland die meistverbreitete CS Optik und war damals den deutschen Konkurrenten, aber vor allem auch Bausch und Lomb, in allen Abbildungsparametern weit überlegen. Ich habe noch heute ein Exemplar im Einsatz. Natürlich ist sie den heutigen MTF Werten unterlegen, aber ich benutze sie aus Nostalgie und um immer wieder meine Gäste zu verblüffen. Klaus
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@Preston, genau das ist die Hauptarbeit, aber zugleich der Vorteil, bei der Bearbeitung in der AUDACITY Software. Ich habe die überspielte Lichtonkopie auf Spur 1 als Synchronreferrenz. Auf Spur zwei (in Stereo) den Ton der DVD aufgezeichnet. Nun kann ich genau feststellen wo Sprünge durch Fehlbilder im Film sind. Dies sogar optisch an Hand der dargestellten Amplituden und auch akustisch indem ich auf einem Ohr den Lichtton und auf dem anderen den DVDton habe. Nun schneide ich aus dem DVDton ebenfalls die fehlenden Frames raus. Nun kommt der große Vorteil : Ich muß nicht mitten ins Wort schneiden, sondern verlagere die Kürzungsschnitte zwischen die Worte oder bei größeren Fehlstellen mache ich eine kleine sinnerhaltende Dialogkürzung. Das klingt jetzt etwas abenteuerlich, aber es funktioniert verblüffend gut. Besonders bei verhackten Aktübergängen ist das ein großer Gewinn : keine holpernden Sätze, kein Tonknacken. Auch im Musikfalle geht es sauber zu reparieren, indem ich die Musik auf eine extra Spur nehme und passend über den Aktwechsel schiebe. Also die Anpassung des DVDtones an die wie auch immer misshandelte Filmkopie ist perfekt und die Schadstellen verlieren durch den "unverletzten" Ton an Störwirkung, stellen sich weniger oder gar nicht mehr dar. Das alles ist unendlich viel Arbeit (besonders wenn die Software mal wieder abstürzt), aber das Endprodukt ist verblüffend. Aus der beschrieben Vorgehensweise ergibt sich zwangsweise, das der neue Ton natürlich nur auf die Kopie passt, mit der er erarbeitet wurde. Mein am meisten vorgeführter Film ist WEST SIDE STORY. Ich habe eine kopierwerksfrische Kopie aus den Neunzigern ( es war eine Nullkopie mit nur zwei minimalen Schaltfehlern im 2.Akt und sollte deshalb entsorgt werden ), mit einem colortiming, das das echte TC-Gefühl wiedergibt. Leider nur mit LT. Diese Kopie ist nun mit dem, der jüngsten DVD Restaurierung entnommen, Soundtrack bearbeitet, ein echter Hammer. Klaus
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Erste Bedingung ist, dass Du an deinen Projektor einen 25 B/S Motor (1500 statt 1440 Umdrehungen) hast. Dies vereinfacht die Sache sehr, da die DVDs, von denen in den meisten fällen der Ton stammt, halt PalPlus, sprich 25 B/S, sind. Der Impulsgeber ist relativ einfach : Auf die Motorachse, die ja eine Umdrehung pro Bild macht, habe ich einen Erregermagneten geklebt, der einen Reedkontakt (7,50€ bei CONRAD) betätigt. Er bringt mir eine Schließung pro Bild und dieser Impuls steuert einen speziell modifizierten CD Player. Das heißt Bild für Bild wird die Synchronität kontrolliert und bei kleinsten Abweichungen wird der CD Player nachgesteuert. Funktioniert sehr gut und bleibt bis zum Ende synchron. Der CD Player wird von Herrn GEBUHR in Nürnberg modifiziert und ist ürsprünglich für 8mm und 16mm Amateure gedacht. Klaus
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Hallo Filmantiques, anläßlich meines letzten Filmtreffs in meinem Kino hatte ich eine Broschüre gefertigt, in der eine schematische Darstellung von WTS abgebildet war. Diese versuche ich jetzt hier anzuhängen, weiß nicht ob's funktioniert, da es .doc ist. Generell ist noch zu sagen, da es sich um eine individuelle Bearbeitung einer bestimmten Kopie handelt, kann man die CD auch nur für diese eine Kopie verwenden ! WTS-011.doc
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Hallo Filmantiques, leider habe ich die gleiche Erfahrung gemacht, dass Technicolorkopien des gleichen Titels sehr unterschiedlich ausfallen können. Aber man darf nicht vergessen, welch unglaublich sensibler feinmechanischer Vorgang das TC-printen, vor allem noch Anfang der 50er, war. Selbst bei Einhaltung der engsten Toleranzen des Andruckes der drei Farb-Matritzen auf den Basisfilm, waren feinste Unterschiede in der Intensität der Farblayer wohl systemimmanent. Und das dieser Prozess als Massenprozess so funktioniert hat, dass wir heute noch davon schwärmen, ist schon bewundernswert. Man stelle sich vor, auf dem Höhepunkt der Dreischichten-Farbfilm Massenkopierungen Ende der 90er, hätte für jede der bisweilen 10 000 Kopien pro Titel der Layeraufbau des Positivfilms neu gegossen werden müssen und das in hunderten von unterschiedlichen Kopierwerken, da wird einem schwummrig. Vielleicht ein etwas hinkender Vergleich, aber er hilft doch das Wunder Technicolor zu würdigen. Konkret zu FLUß OHNE WIEDERKEHR : Die gute Nachricht zuerst : Die Kopie ist mechanisch in einem nearmint Zustand, selbst die Aktenden haben minimale Abnutzungen. TC ist leicht warm, zeigt aber noch komplett YCM ! Ein kleiner Wermutstropfen : Im 1.Akt fehlen 1m15sec. am Ende von Marylins 2. Song, wenn Rory in Ihrer Garderobe wartet. Offensichtlich entfernt nach einer Havarie, den als Sammlerclip ist die Stelle uninteressant! Nun die "schlechte" Nachricht : Die Kopie gehört mir nicht, sie ist von einem Sammlerfreund geliehen ! Ich restauriere den Ton mit meinem selbst entwickelten "WTS" Verfahren, dass es mir ermöglicht den Film in seinem Original 4-kanal-Sound von damals auf einer synchron laufenden Silberscheibe so (Anm.für unsere Puritaner FAST SO ) zu erleben, wie ich es als Knabe erlebt habe.
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@Preston, entschuldige wenn ich nochmals kurz zurückgreife zur Sprossenschrift. Habe heute beim Koppeln von FLUß OHNE WIEDERKEHR dieses Illustrationsscan gemacht. Marylin, extra schlank und in Technicolor :
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P.s. Ein F Zeichen in einer VV-Theaterkopie ( gemeint ist doch wohl Horizontal-Projektor analog der VV-Kamera) macht doch keinen Sinn, da bei VV-Projektoren eine Bildstrichkorrektur sich in der Horizontalen bewegt und die Höheneinstellung nicht beeinflußt werden kann !
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Daß das F-Zeichen auch bei nicht-VV Filmen benutzt wurde kann ich bestätigen. Ich besitze eine Kopie von DIE BRÜCKEN VON TOKO RI ( Paramount, technicolor, Format unklar !), in der es diese F's gibt. Nur, wenn man auf 1:1,66 und gar auf 1:1,85 vorführt, sehen die Kadrierungen der inszenierten Photografie zwar stimmig aus, jedoch die zahlreichen second unit Flugaufnahmen vom Flugzeugträger und den Landungen sind dann so stark kaschiert, dass man die runway auf dem Schiff nicht mehr sieht und die Jets in der spannensten Phase des Aufsetzens im Kasch verschwinden. Wahrscheinlich waren es auch militärische Archivklammerteile, die halt 1:1,37 gedreht wurden. Trotzdem, immer noch ein Spitzenfilm mit sehr dichter Dramaturgie und gut geführten Darstellern in Höchstform.
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@ Preston, wenn Du mit eingravieren meinst, dass das F ähnlich wie nachträglich Untertitel eingeätzt ins Negativ eingearbeitet wurde, müßte das Zeichen in den Kopien aber schwarz erscheinen. Wir alle kennen die ins Kameranegativ eingestanzten Überblendzeichen bei Technicolor Kopien. Sie erscheinen - weil ein Loch im Negativ(weiss) - schwarz mit einem dünnen weissen Kranz. Dieser ensteht durch Lichtbrechung an den gestanzten Rändern des gestanzten Loches.
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es sieht fast so aus, dass die Kopie eine "hard mask" besitzt. In diesem Falle würde sich die F- Markierung erübrigen. Klaus
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Hallo Carsten, da gebe ich Dir 100% Recht. Gutes narratives Kino ist weder auf HFR noch auf S3D oder ähnlichen Oberflächen-Schnickschnack angewiesen. Trumbull nannte seine Erfindung ja auch ehrlicherweise showscan mit Zielrichtung Themenparks.Und selbst dort sehen 99% der Besucher den Effekt nicht. Nur wir Freaks freuen uns über die Gelegenheit etwas Augensex erfahren zu können. Ein künstlerisch und auch kommerziell erfolgreicher Film, vor allem langfristig gesehen, braucht vor allem die berühmten drei Zutaten : 1. ein gutes Buch, 2. ein gutes Buch und 3. eingutes Buch ! Wenn sich dann noch in allen Drehgewerken gute "Filmhanderker" zusammenfinden, ist der Erfolg schon greifbar. Klaus
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Hallo Martin, du hast vollkommen Recht. Ich hatte das Glück fast alle Trumbull SHOWSCAN Kurzfilme zusehen, die ja 65/70 in 60fps liefen. Der Effekt war verblüffend im Sinne von Flimmerfreiheit (wie digitale Beamer ha, ha, ha), Bildstand, Bewegungsauflösung und auch - zumindest subjektiv - Schärfe. Klaus
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Ja, sie können es. Jedenfalls die Ur-Typen. Z.B. Bauer U2 durch ein umschaltbares Getriebe. Siehe Hebel 2 und 3 auf dem Foto. Bei DP 70 / NORELCO durch einen zweiten Motor mit entsprechender Drehzahl :
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