carstenk
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Abgesehen davon ist 'SR' UND 'Mono' ja auch kein Widerspruch, wenn auch ungewöhnlich. Niemand zwingt einen, Surround oder auch nur Stereo in einer SR-Lichttonspur unterzubringen. Mono in gleichen Teilen auf Lt und Rt gepegelt liefert gleiches Signal auf L,C,R und nichts auf dem Surround. Wenn man nur die SR-Rauschunterdrückung und Frequenzgangoptimierung haben will, warum nicht ;-) Testhören wäre aber dennoch anzuraten, das Risiko, dass der Ton heftig pumpt oder zischt ist doch relativ hoch bei solchen Unwägbarkeiten.
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Ja, da hatten wir doch glaube ich kürzlich einen kurzen Bericht hier, war das Brandenburg? Äh, ja, hast Du ja selber eingestellt ;-) http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=9438 Macht meiner Meinung nach natürlich sehr viel Sinn - unersetzbares Filmmaterial im Rahmen konservatorisch sinnvoller Entscheidungen restaurieren, so hochwertig wie möglich digitalisieren, das Original dann unter besten Bedingungen einlagern, und den Zugriff auf das Material über die digitale Variante ermöglichen. So gehört sich das eigentlich. - Carsten
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Unsere Kopie hatte wie gesagt vor allem im letzten Akt Perforationssprünge wie Sau. Da war Kurbeln nicht nötig und auch eigentlich nicht mehr möglich... - Carsten
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carstenk antwortete auf Christine's Thema in Allgemeines Board
Es ist halt offensichtlich, dass GVU und Verleiher nicht wissen, wie sie an die wenigen rankommen, die das Material klauen und veröffentlichen. Also verschafft man sich eine aktionistische Beruhigung, indem man sich an die Masse wendet. Gegen entsprechende Hinweise in Kino und auf DVDs habe ich auch eigentlich nix, normale Aufklärung ist auch gegenüber den ordentlichen Konsumenten okay. Der Ton macht halt die Musik. Als engagierter Kinogeher und DVD Gucker entwickelt man angesichts der bisherigen Maßnahmen aber sicher nicht gerade Mitgefühl für die Verleiher. - Carsten -
BTW - schon gesehen? http://www.heise.de/newsticker/Kompakte...ung/109717 Keine Kinotechnik, aber für den schnellen Aufbau vor Kunden oder 'mobile' Produktionen sicherlich nicht uninteressant. Auch für 3D-Dailies Die technische Auflösung ist zwar unter 2k - aber faktisch dürfte so ein Projektor garnicht so schlecht gegenüber nativ höher auflösenden 2-Geräte-Stacks abschneiden, weil das Material vom gleichen DLP durch die gleiche Optik geht und somit keinerlei Konvergenzverluste auftreten.
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Es gibt halt unterschiedliche Zielrichtungen bei Archivierung. Welche Strategien die großen Studios da aktuell bei digitalen Mastern fahren, keine Ahnung. Momentan ist es für die vermutlich noch billiger und sicherer, eine Kopie auf 35mm zu belichten und die in das 'normale' Archiv einzugliedern. Daneben haben die bestimmt auch echte digitale Archive für den kurzzeitigen Zugriff und zu Testzwecken. Kürzlich ist ja bei dem Studiobrand in USA wohl auch das dortige Filmarchiv mit abgebrannt. Angeblich hatten die aber alles doppelt archiviert. Aber die Redundanz ist jetzt eben auch weg... Für digitale Archive kann man sich mit verfügbarer Technologie schicke Sachen ausdenken, die sicherer sind als die klassische 35mm Archivierung. Aber ein Standard wäre wohl vonnöten, der sinnvollerweise auch über die reine Filmarchivierung hinausgeht. In Deutschland betreiben einige Bibliotheken da Forschung. Womöglich werden die großen Studios da über kurz oder lang einen externen Dienstleister beauftragen oder eine eigene Firma gründen, die sowas in Form mehrerer verteilter Datenbankzentren realisiert. http://www.computerworld.com/action/art...geNumber=1
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Abdeckung für Projektionsfenster - Tipps?
carstenk antwortete auf showmanship's Thema in Tips und Tricks
Was spricht denn gegen ein übliches Seitenzugrollo, notfalls mit lichtdichter Rückseite, und nem passenden Ausschnitt für die Projektion? - Carsten -
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carstenk antwortete auf Christine's Thema in Allgemeines Board
Ich erwähne es nochmal - als bei uns '300' lief, war ein Bekannter in China. Als ich ihm nach seiner Rückkehr von '300' erzählte, sagte er mir, dass er diesen Film in seinem Hotel in einer chinesischen Großstadt mit chinesischen Untertiteln im Hotelfernsehen gesehen hat. Aufgrund der ökonomischen Entwicklungen in Osteuropa und Asien darf man wohl davon ausgehen, dass in Zukunft die Mehrzahl der Klaukopien von da kommen wird. Explodierende Konjunktur, niedrige Löhne, hohe Gewinnerwartungen der Verleiher, kurze Startfenster, Verfügbarkeit digitaler hochwertiger Kopiertechnik, nur eingeschränkte Durchsetzungsfähigkeit juristischer Maßnahmen. Auf russischen Wochenmärkten wird unter den Augen und der Beteiligung von Polizisten und Armeeangehörigen reichlich klaukopiertes Material verkauft. Die denken halt das ist eh Volkseigentum. -
Alles klar? Was bei BB ein klares Argument FÜR 1:1.66 ist. Wenn ich den Film nochmal vorführen sollte, werde ich den Hubschrauber nötigenfalls absichtlich ins Bild strichregeln. Unser BB-Publikum war tatsächlich begeistert und überhaupt nicht angepisst, solche Nummern passen heute sehr gut in das Humorspektrum der Zielgruppe. Die Kopie hatte am Ende auch einen klassischen 'Abschmierer' mit runterlaufendem Ton. Die Leute kamen alle grinsend aus dem Saal. - Carsten
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Am besten über viele Kopfhörer ;-) Alte Kirche oder ehemalige Kirche? Wenn's nicht grade ein Actionstreifen ist - dialoglastige Streifen sollten noch halbwegs gehen. Prinzipiell ist die in Kirchen üblicherweise installierte Technik vom Ansatz her richtig - viele kleinere Speaker mit eher niedrigem Pegel sorgen für möglichst viel lokalen Direktschall und geringe Reflektionen. Möglichst nah ans Publikum, damit das selbst reflektionsdämpfend wirkt. - Carsten
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Die Liebe zum Kino darf nicht soweit gehen, dass man sich derartig ausnutzen lässt. Wenn man das als Kinobetreiber oder ehrenamtlich tut - okay. Das Gehalt ist wirklich ein Witz.
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Wann ist eine digitale Filmkamera besser/schlechter?
carstenk antwortete auf Peat_Sahat's Thema in Digitale Projektion
Das kann man so pauschal nicht sagen. Vermutlich niemand in der ganzen Branche wird behaupten, dass eine digitale Kamera an sich besser ist als 35mm, also was die Aufnahmegüte angeht. Aber es gibt eben Bereiche, in denen digitale Kameras schlicht Handlingvorteile bieten. Bei Effektshots als ein Beispiel hat man eben den Vorteil, dass man ggfs. gleich am Set sehen oder ausprobieren kann, ob Dinge zusammen passen. Bei komplizierten Fahrten hat man präzise Schärfenkontrolle, etc. pp. Die konventionelle Videoausspielung hat da Grenzen. Man kann eben ggfs. sehr viel Geld sparen, wenn man direkt vor Ort entscheiden kann, ob eine technisch komplizierte Einstellung so geworden ist wie nötig. Ansonsten muss man die womöglich am nächsten Tag wiederholen oder es ist u.U. überhaupt nicht möglich. -
Dubiose Schlussfolgerung... - Carsten
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Wenn ich das richtig verstanden habe, dann haben die auf CAP losen Kopien wohl nicht einfach garnichts vermerkt, sondern sowas wie CAP-Code-0 oder so. Also zumindest bei Filmen, bei denen einige Kopien mit CAP-Code versehen waren. Wenn das so stimmt, dann ist nicht überall CAP-Code drin wo 'CAP-Code' dauf steht.
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Gabs auch mal als 110Volt Anschluss bei den Amis. Am besten Mal ein Bild verfügbar machen.
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Das hängt im Zweifelsfalle von den Anforderungen und Randbedingungen ab. In Grenzbereichen oder bei relativ neuen Codecs wird's eben eher crashen, ausserdem sollte man auch ein möglichst sauberes Computersystem mit ausreichenden Ressourcen und einem robusten Grafiktreiber verwenden. Ich habe früher bei Theatergeschichten selbst unter Windows sehr solide Ergebnisse mit dem Quicktime Player gehabt, spiele ansonsten aber bevorzugt ohnehin vom Mac ab. Wenn Du '2k als rotierenden Würfel abspielen musst', verträgt sich 'professionell' aber vielleicht auch einfach nicht mit irgendeinem Alltags-PC und VLC. Welchen Beamer, der für eine Hintergrundprojektion genug Licht hat kannst Du denn überhaupt nativ in 2k ansteuern? Oder ist es eine gesplittete Dualscreenkonfiguration? - Carsten
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Hier ist ein Patent mit einer aktuellen modifizierten Version des Kodak CAP codes (der schon Anfang der 80er Jahre entwickelt wurde): http://www.film-tech.com/ubbpics/CAP7206409.pdf In der Beschreibung wird zumindest deutlich, dass man sich darüber bewusst war, dass die Überlebensfähigkeit der Markierung und der 'Ärgernisfaktor' in einem ungünstigen Verhältnis zueinander stehen. - Carsten
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carstenk antwortete auf Christine's Thema in Allgemeines Board
Also, dass das Verbreiten im Sinne von Guerilla-Marketing gewünscht ist oder auch nur in Kauf genommen wird, das halte ich für eine extrem gewagte Annahme. Es gibt im Produktionsprozess sicher extrem viele Leute, die mit dem Material in Berührung kommen. Aber: Nur sehr wenige Leute dürften gegen Ende der Produktionsphase mit dem kompletten Film in Berührung kommen. Wenn Christine sagt, dass Screener von Filmstarts teilweise ohne Markierungen verschickt werden... Diese Abtastungen müssen ja auch erstmal hergestellt werden und sind von der Menge und der Verbreitung her ja sicherlich die einfachste Möglichkeit, an das Material heranzukommen. Statistiken über die Herkunft von Raubkopien würden mich auch interessieren, aber ich fürchte, die GVU hat an deren Verbreitung kein Interesse. Ansonsten teilweise Zustimmung zu deiner Auffassung zur 'Kultur-Flatrate'. Ob die allerdings zwangsläufig freizügigen Zugang zu beliebigen Werken bedeuten muss/kann - keine Ahnung. Ich finde es auch einen ziemlichen Skandal, wenn Verleihrestriktionen verhindern, dass Filme oder andere Kulturgüter überhaupt gesehen werden können. - Carsten -
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carstenk antwortete auf Christine's Thema in Allgemeines Board
Der Mist ist halt, dass EINE einzige undichte Stelle reicht, um das Material zu verbreiten. Und dass es immer Potential für ein paar mehr gibt. Selbst wenn da mal einer geschnappt wird - es braucht dann eben wieder nur EINEN neuen... - Carsten -
Die hätten sich halt beizeiten auf einen Standard einigen müssen. Jetzt wartet man halt auf DCI und setzt bei 35mm auf den Fettstift-Bump-Bump Standard. Ich vermute, dass die nach ein paar Wochen eh nicht mehr wirklich dahinter her sind, bzw. die Logistik für die dauernde Kopienverfolgung fehlt. Das naheliegendste wäre wohl, dass die hoffen, nach einigen Filmstarts zu sehen, dass Mitschnitte immer wieder aus bestimmten Kinos kommen und die sich diese dann genauer vornehmen können. Es ist ja auch relativ einfach, eine im Saal per Mikrofon mitgeschnitttene Audiospur von einer von der Technik abgegriffene zu unterscheiden, und je nachdem hat man dann eher einen Verdacht gegen 'Stammpublikum' oder technisches Personal. Videoaufnahmen wird man bei gegenwärtigem Technikstand noch relativ einfach erkennen und unterbinden können, wenn man ein konkretes Kino im Auge hat. Bei Tonaufnahmen durch das Publikum sehe ich da wie gesagt aber wenig Chancen. Da müsste man schon viel Schwein haben und einen ausgesprochenen Deppen erwischen. Mich nervt halt auch ein bißchen die übertriebene Geheimhaltung dabei. Dass man Codierungen und Positionen nicht dokumentieren will ist ja klar, aber wenn ich als technisches Personal Störungen habe will ich schon wissen, ob mit meiner Anlage oder Kopie was nicht stimmt oder ob es mal wieder Markierungen waren. Hier im Forum wird bei Erwähnungen von Tonstörungen ja schon reflexhaft mit 'Anti Piracy Markierung' reagiert. Das ist doch kein Zustand. - Carsten
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carstenk antwortete auf Christine's Thema in Allgemeines Board
Klar könnten auch Vorführer solche Statements abgeben. Es gibt natürlich noch anderes Kinopersonal, aber Vorführer sind natürlich in ihrer typischen Arbeitsumgebung schneller identifiziert als Concession-Mitarbeiter oder Verwaltungspersonal. So ähnlich wie in 'Dafür werden Filme gemacht'. Dass 'Kinos sonst kaputtgehen', ist ja erstens zutreffend, allgemein bekannt, sicher ein Anliegen das Kinobesucher unmittelbar einsehen, als solches weitergeben können, und das sie nicht Vorwürfen aussetzt - im Gegenteil, die können sich dann sogar positiv sehen als Unterstützer der Kinolandschaft. Müssen sich gegenüber ggfs. downloadender Bekanntschaft auch nicht als rein juristisch orientierter Moralapostel aufspielen, sondern können 'eine gute Sache' vertreten. -
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carstenk antwortete auf Christine's Thema in Allgemeines Board
Beides mal 'Ja'. - Carsten -
Beim größten Teil der DTS Geräte dürfte zumindest DTS wissen, wo sie stehen. Spätestens wenn wegen irgendwelcher Störgeräusche ein Firmwareupgrade unter Angabe der Seriennummer des Gerätes angefordert wurde. Dass es wegen secondhand Geräten da a weng Schwund gibt - was solls... Mir ist es im Übrigen auch nicht egal, wie die da die Kopien verunstalten. Wenn die Kopierwerker ein bißchen was investieren würden, dann ließe sich sicher auch was dezenteres im Lichtton unterbringen. Nur: Die Verleiher werden hier sicher keinen großen Handlungsbedarf mehr sehen und das Problem lieber auf das DCI watermarking also die kommende Digitalprojektion verschieben. Und irgendwann argumentieren, dass diese grottenüblen 35mm Italo-Klatschkopien kein Mangel sind, sondern in Gänze ein sehr komplexes Watermarking beinhalten. Später kann dann durch eine Computeranalyse der Farbfehler, Kratzer und anderer Artefakte jede Kopie individuell bis in den Mülleimer nachverfolgt werden.
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Zunächst mal ist technisch naheliegend: Die Kopien müssen ausserhalb des eigentlichen Bild-Kopiervorganges individuell markiert werden - z.B. durch einen Laser an der Kopiermaschine oder sogar später durch Einbrennen in die fertige Kopie beim Verleiher. Der Laser kann die Markierungen in verschiedenen Codierungen an verschiedenen Positionen für jede Kopie separat aufbringen. Damit ist jede Kopie visuell einzeln identifizierbar, und aufgrund der Charakterisktik dieser Pixel vermutlich auch auf typischen Video-Aufnahmen. Deswegen müssen die wohl leider auch ziemlich mittig im Bild liegen, damit der Camcorder Raub-Diletant die nicht 'versehentlich' abschneidet. Beim Ton ist es ähnlich, wirklich akustisch etwas individuelles innerhalb der analogen oder digitalen Tonspurkopierung unterzubringen ist bei der gegenwärtigen Kopiertechnik nicht möglich. Dafür müssten die Dolby Digital Schreibköpfe nicht für das Kopiermaster, sondern für die Vorführkopien eingesetzt werden. Nicht realistisch. Also kann man nur durch relativ grobe Manipulationen irgendwelche hörbaren Markierungen auf den Audiospuren unterbringen. Im Lichtton kann man am ehesten kopiebezogen ausserhalb der offiziellen SR Belichtung irgendwas gezieltes durch Laserbelichtung unterbringen. Deswegen muss man den Digitalton an der Stelle eben aussetzen lassen, damit der Lichtton hörbar wird. SRD taugt nicht für eine gezielte Manipulation auf der Signalebene- hier lassen sich nunmal nur Aussetzer erzeugen. Diese Manipulationen lassen sich ohne Mitwirkung von z.B. Dolby realisieren. Bei DTS geht das nicht so einfach. Analog zum DolbyDigital Ausfall müsste man den DTS Timecode für 6s(?) komplett ausfallen lassen, bevor das System auf Lichtton zurückfällt. Ich habe mit einem Kollegen aus dem Forum mal vermutet, dass es ein von DTS abgesegnetes und implementiertes Markierungssystem gibt, das automatisch seriennummernbezogene Markierungen ausgibt, so dass man trotzdem mit identischen massenkopierten DTS-CDs arbeiten kann. Das letzte Firmwareupgrade für den DTS-6D hat DTS nur nach Angabe der Seriennummer des Gerätes ausgeliefert. Ich hatte vermutet, dass diese Firmware-Flashroms individuell mit einer Seriennummer verdatet sind und diese codiert bei der DTS Wiedergabe 'hörbar' wird. Das wäre jedenfalls die weitaus elegantere Methode als die markierten Tonspuren - damit ließe sich ein Mitschnitt auf ein bestimmtes DTS Gerät zurückverfolgen. Und mit ein paar zusätzlich codierten Infos sogar Datum und Uhrzeit der Aufführung. So wie bei der DCI-Digitalprojektion. Die reine Kopiennummerierung scheint mir eh nur bedingt wirkungsvoll zu sein. Bei den üblichen Verzögerungszeiten dürfte sich eine aufgetauchte Raubkopie kaum unmittelbar mit einem bestimmten Kino in Verbindung bringen lassen. Ich mag mich täuschen, habe keinen Einblick in die Lagerlogistik, aber ich vermute mal, dass man von Verleiherseite aus auch kaum Informationen darüber kriegt, welche Kopie tatsächlich in welchem Kino war. Und selbst dann ist es ja nunmal so, dass eine Kopie immer in mehreren Kinos läuft. Bestenfalls länger laufende Startkopien könnten so vielleicht im Zweifelsfalle nach Auftauchen einer Klaukopie zurückverfolgt werden. Da das Risiko zum Filmstart natürlich auch am größten ist, reicht das den Verleihern ja vielleicht, wenn zumindest die Startkopien noch eindeutig zurückverfolgt werden können.
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Titel werden ja üblicherweise nicht im Rahmen der eigentlichen Produktion hergestellt sondern meistens schlicht von einem externen Dienstleister zugeliefert. Warum soll der nicht irgendwas schlechteres liefern als die Auflösung oder Qualität des Hauptfilmes? Nur wenn's grob daneben ist würden die es neu machen müssen.
