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moviola_de

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  1. Na dann: Gut Druck! Und falls Du Material übrig hast, kannst Du ja gleich noch ein paar Technicolor-Kopien dazu drucken.
  2. Ihr habt noch vergessen, dass eine Software integriert sein sollte, die mittels KI in Echtzeit den Rotstich rausrechnen oder auf Wunsch bei neuem Material einen Rotstich reinrechnen kann.
  3. Nee, Helge, es wurde bei den deutschen Kurzfassungen nie auf die Kürzungen hingewiesen. Als ich mit zehn Jahren oder so die ersten Super-8-Spielfilme in Fotogeschäften stehen sah, ging ich auch fest davon aus, dass „ca. 120m“ der ganze Film sein musste - schließlich waren 149 DM enorm viel Geld. Stutzig wurde ich erst, als ich sah, dass es auch mehrteilige Fassungen gab - von Filmen, die im Kino auch 90 oder 100 Minuten dauerten. Bei den Herstellern in den USA war das besser - die druckten „17 minutes“ oder „18 minutes“ auf die Schachteln ihrer „120m-Fassungen“ (die fast nie 120m enthielten). Und natürlich konnte man die Filme nicht zurückgeben, wenn man sie angeschaut hatte - viele waren ja schon nach einer Vorführung verkratzt. Es gab teilweise unglaublich schlechte Plastik-Kinder-Projektoren, bei denen der Film überall schleifte. Aber auch Bildungsbürger, die sich bessere Projektoren leisten konnten, hielten diese nicht sauber - wobei das bei vielen Modellen auch schwierig ist.
  4. Wie war denn die Veranstaltung zum Gedenken an Michael Schneider? Waren Forenten vor Ort?
  5. Zumindest in Deutschland waren beim Filmschnitt allgemein weiße Fettstifte üblich. Mit denen hat man die Einstellungsnummern auf dem Film notiert, Klappen, Schnittmarken, aber auch Blenden für Negativschnitt bzw. Kopierwerk eingezeichnet. John Burders Buch gab's 1993 unter dem Titel "16mm Filmschnitt" bei "Reil & Gottschalk" auch auf Deutsch - in einer extrem fehlerhaften Übersetzung: https://www.booklooker.de/Bücher/John-Burder+Vom-Profi-lernen-Band-1-16mm-Filmschnitt-Technik-Bild-und-Schnittdramaturgie-für-den/id/A02i85FN01ZZS Sechs Jahre später hat Verleger Reil das 16mm-Buch von Burder unter dem Titel "Handbuch der Postproduktion für Film & Video" noch einmal in Deutschland herausgebracht. Der deutsche Titel war definitiv Etikettenschwindel, da nur auf maximal vier Seiten von Video die Rede war... https://www.amazon.de/Postproduction-Film-Video-Handbuch-Film-Videonachbearbeitung/dp/3932972759/ref=sr_1_5?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&crid=ZRI5EVKRRK0D&keywords=John+burder+16mm&qid=1659726034&sprefix=john+burder+16mm%2Caps%2C152&sr=8-5 Wie Ray Van Clay mag aber auch ich Norman Hollyns "Film Editing Room Handbook" lieber: https://www.amazon.de/Film-Editing-Room-Handbook-Cutting/dp/1580650066
  6. Das liegt in der Natur der Sache, dass nie alle Mitglieder eines Filmclubs bei jeder Veranstaltung dabei sind. Friedemanns Frage war, wer von den jetzigen Forumsmitgliedern auf dem Film drauf ist.
  7. Das Institut für Film- und Videokunst "Arsenal" in Berlin veranstaltet im September einen "Analog-Workshop", bei dem die Teilnehmenden selbst einen 16mm-Film drehen und in die Pflege, Archivierung, Digitalisierung und Projektion von analogem Filmmaterial eingeführt werden. U.a. sind LaborBerlin, Andec und das Arsenal-Kino beteiligt. Anmeldung geht noch bis 1. September. https://www.arsenal-berlin.de/campus/analog-workshop/2022/
  8. Im Foyer des Kinos (also später im Film) ist auf jeden Fall noch Peter Willems zu sehen, der einen Verkaufsstand mit Super-8-Spielfilmen hat. Bei vielen anderen, die man sieht, kann es natürlich sein, dass die hier auch einen Account haben, aber nur mitlesen. Damals wurde definitiv auf 16mm-Negativ gedreht; ich weiß noch, dass es zwei Kameras gab und eine davon eine Eclair ACL war. Das ist mir in Erinnerung geblieben, weil ich zuvor noch nie eine Eclair-Kamera im Einsatz erlebt hatte.
  9. Leider hab ich keine Zeit, nach Berlin zu fahren, um bei der Gedenkveranstaltung dabei zu sein. Kann vielleicht ein Teilnehmer der Vorführung ein paar Fotos machen und hier für die anderen posten?
  10. Der Regisseur von "Für eine Handvoll Filme", Thomas Wind, hat mich auf meinen Newsletter hin kontaktiert. Die Vorstellung zum Gedenken an Michael Schneider findet statt: am: Dienstag, 2. August, 20.30 Uhr im: Z-inema Bergstrasse 2 10115 Berlin-Mitte
  11. Michael hatte einen Wasserschaden in seinem Geschäft in der Braunschweiger Straße. Daraufhin war er mehrere Jahre "Untermieter" im Antiquariat am Hermannplatz.
  12. Eine tolle Idee, Ömer, so eine Veranstaltung zum Gedenken an Micha zu machen! Postest Du den Termin dann auch hier?
  13. Hallo Jan, beim Filmschnitt am Steenbeck etc. haben wir Fettstifte immer zum Einzeichnen von Schnittmarken, Synchronmarken, Beschriftungen mit der Einstellungsnummer etc. genutzt. Die Stifte sind eigentlich nicht für permanente Beschriftungen gedacht; die "Reste" der Schnitt- oder Synchronmarken wischt man ja in der Regel wieder ab, nachdem man den Schnitt durchgeführt hat. Die Marken oder Beschriftungen lassen sich mit einem weichen Tuch so weit abwischen, dass man in der Projektion nichts mehr sieht. Wenn Du den Film seitlich kippst, wirst Du aber die Marke (den "Fett-Rest"?) nach wie vor erkennen. Da Fettstiftmarken manchmal "krümeln", wäre es glaube ich auch nicht so gut, Filme mit großflächiger Beschriftung durch den Projektor zu jagen; möglicherweise verteilen sich sonst Fettstiftkrümel über die Umlenkrollen auf dem Film. Früher war der "Großlieferant" für Schneideraumzubehör die Firma Heidenheim AV (in Hamburg oder im Hamburger Umland?); gibt es aber nicht mehr. Ich habe selbst noch drei "angefangene" Fettstifte aus der Zeit, als ich noch oft aktiv am Schneidetisch gearbeitet habe: -Staedtler Glasochrom 108 20-0 ["für alle Flächen"] -Faber Castell 2251 ["Für Glas, Metall, Plastic"] -Berol China Marker White 164T U.S.A Schau mal, ob Du noch eines dieser Fabrikate bekommen kannst. Wichtig ist halt "non-permanent". Und wenn Du ein Alternativ-Produkt kaufst und nicht sicher bist, solltest Du am besten erstmal auf einem Stück Abfall-Film testen, wie weit es sich abwischen lässt. Viel Erfolg! Eberhard
  14. Mein Bauer P8 T400, den ich i.d.R. für Großprojektionen wie Open Air etc. nutze, stand anderthalb Jahre unbenutzt in der Wohnung. Als ich ihn jetzt reaktivieren wollte, waren auf dem Fußboden unterhalb des Zündgeräts mehrere getrocknete "Tropfen" aus einer gummiartigen Masse - sieht aus, als ob was geschmolzen wäre. Unten am Projektor-Schaltgerät, am Übergang zum Bodenblech (unterhalb der Buchse für das Netzkabel) sieht man eine Stelle, die aussieht, als ob die die Gummi-Masse dort ausgetreten wäre. Natürlich will ich nicht riskieren, das Gerät einfach so in Betrieb zu nehmen, ohne zu wissen, was los ist. An der Bodenplatte des Zündgeräts sehe ich zahlreiche Schrauben. Aber so weit ich weiß, soll oder kann man das Gerät nicht einfach so aufschrauben, um nachzuschauen, ob eine simple Ursache zu erkennen ist?? Kennt jemand dieses Problem? Was kann sich da aufgelöst haben? Kann man das Zündgerät selbst öffnen? Danke schon mal für Eure Antwort!
  15. Kann ich alles vollumfänglich bestätigen. Es ist auch kein Stück besser, wenn man zu Hause ist, denn bei uns stellt DPD Pakete vor der Haustür ab, ohne zu läuten oder sich irgendwie sonst bemerkbar zu machen. Wir wohnen an einer viel befahrenen Straße, wo theoretisch jeder Passant das Paket mitnehmen kann. Und natürlich haben wir nie eine Abstellgenehmigung erteilt. Auf mehrere schriftliche Beschwerden reagierte DPD überhaupt nicht. Ich wundere mich ernsthaft, dass tatsächlich noch jemand mit diesem Saftladen verschickt.
  16. Nee, das heißt "Vilm ist digital"... 🙄
  17. Müsste "Grand Prix" (1966) von John Frankenheimer sein.
  18. Es sind nur zwei 70mm-Spulen, die dort an der Wand hängen.
  19. Auf Wunsch des Moderators hab' ich einen Kurzbericht für's amerikanische Forum geschrieben: https://8mmforum.film-tech.com/vbb/forum/main-forum/58897-german-film-fair-cinematographica-april-2022#post58941 (Dass Joachim seinen Film schon selbst dort verlinkt hatte, hab' ich erst später gesehen).
  20. Gleiches Problem. Habe Dir eine PM geschickt.
  21. Tausend Dank, dass Du das alles machst, Chris! Aber soll der Filmabend denn nun eigentlich wie immer im Gewölbekeller des Filmmuseums stattfinden oder doch an einem anderen, weniger beengten Ort? Da gab's ja inzwischen diverse Vorschläge für Alternativen, die aber alle nicht praktikabel waren, wenn ich's recht in Erinnerung habe?
  22. Bei Wittner war die jahrelang im Angebot, hat aber schon immer ‘ne Stange Geld gekostet. Die ist halt auch wesentlich seltener als die 16- und 35mm-Catozzo-Pressen, die früher in jedem Schneide- und Vorführraum standen.
  23. Witzig. Ich finde beim Googeln spontan schon 4mm und 5.5mm. Scheint demnach unterschiedliche Brennweiten zu geben.
  24. Wenn es um den Film geht, den ich meine, dann wurde der sehr wohl von Mitgliedern des Lumière Filmclub gedreht. Aber nicht in Waghäusel, sondern in Alsfeld, wo damals immer Clubtreffen im Café Rahn stattfanden. In manchen Jahren war auch Herr Kempski dabei und brachte seinen Super-8-Fumeo-Projektor mit 500 W-Xenonlampe mit. Den Film hat damals Karl Hugo Leonhardt mit zwei 16mm-Kameras gedreht - eine davon war eine Eclair. Andreas Chmielewski, der heute die Website super8-Rezensionen.de betreibt, war auch am Film beteiligt.
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