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Ja, die Siemens & Halske 8 R und C 8 besitzen eine Sperrklinke. Dann gibt es die Excel 39, erwähnt, welche ebenfalls den Film am Zurückgleiten hindert. Einen echten Sperrgreifer, der ein Perforationsloch in der Höhe ausfüllt, habe ich in den Formaten 9,5 und 8 noch nicht angetroffen. Die LOGMAR leistet das für Super-8.
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Eine dünne Samtauflage auf die Andrückplatte kleben hilft enorm. Weitere Entlastung kann man mit verkleinerten Filmschleifen einrichten. Allgemein ist im Winter die Bildschichtgelatine durch die trockenere Luft und niedrigere Temperatur weniger klebend.
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Ein Umbau auf DS-8 oder S-16
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Ja, das ist so. Die Foma-Filme sind sozusagen nackt, blankes Cellulosetriacetat und nur leicht gehärtete Bildschicht. Kodak rüstet ihre Kamerafilme mit einer dünnen gehärteten Gelatinedeckschicht aus und auf der Rückseite mit einer noch viel dünneren Wachsmischung. Über die Breite der Foma-Filme kann keine generelle Aussage gemacht werden. Fest steht, daß Foma Bohemia nicht normgerechtes Material kostenlos ersetzt. Die betroffene Portion mit Meßschieber oder Bügelmeßschraube untersuchen und gegebenenfalls einsenden. Eine Güteprüfung gibt es nicht. Doppelachtfilm soll die Breite 15,95 mm ± 0,03 haben.
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Interessanter wäre eine Untersuchung der Kamera, damit das nicht mehr passiert. Ist es ein Modell mit gefederten Gabeln oder ein älteres, bei dem man die Filmführungsgabeln einrastet? Ist etwas verbogen im Filmlauf? Ein Bild würde helfen. Das Filmmaterial kann nicht gut herauskommen, wenn eine der Schleifen weggezogen ist. Abschneiden, neu ansetzen
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Schraubensicherungslack wird später vielleicht nicht erkannt und der Schraubenkopf eventuell abgemurkst. Unter dem Schraubenkopf befindet sich eine tiefgedrückte Scheibe. Zwischen der Sternblattfeder und dieser Scheibe sollte Fett vorhanden sein, nicht aber zwischen ihr und dem Schraubenkopf. Dieserart bleiben Scheibe und Schraube von Drehmomenten verschont, man kann den Revolver in beide Richtungen drehen. Für die Konstruktion bin ich nicht verantwortlich. Das Prinzip findet sich vielerorts. Man muß es nur mechanisch verstehen.
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Die Schraube braucht keine Sicherung, wenn du den Revolver stets in die selbe Richtung drehst. Sie hat Rechtsgewinde, also immer im Uhrzeigersinn drehen, von vorne gesehen. Bei der B 8 ist ein Pfeil vorhanden.
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Kaufe beschädigte, unvollständige, kaputtreparierte H-Kameras von Paillard-Bolex Angebote bitte als persönliche Nachricht hier im Forum oder via simon-wyss@gmx.net
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Da sieht man, wie der Bub schon begriffen hat, was richtiges Geld ist. Zahlen mit Karte, wie soll das denn gehen?
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Drama in der Kamera im Gegensatz zu sonst
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Wer es war, weiß ich nicht mit Sicherheit, habe aber eine starke Vermutung. Die Kamera bringe ich wieder zum Funktionieren. Es gibt ja noch weit Schlimmeres: Wie man so etwas hinbekommt, ist mir ein Rätsel.- 133 Antworten
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Drama in der Kamera im Gegensatz zu sonst
Film-Mechaniker antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Schmalfilm
Kunde schrieb, die Kamera hätte erst kürzlich einen Service bekommen. Der Federbruch geschah nach dem angeblichen CLA, dafür kann die Serviceperson nichts. Feuchter Albtraum- 133 Antworten
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Projektion von 4:3 Bildformat auf Cinemascope Leinwand
Film-Mechaniker antwortete auf Duplo1812's Thema in Technik
Ich werde immer dagegen halten, das „Academy“-Format betrifft nur das Kamerabildfenster. Academy of Motion Picture Arts and Sciences, 1927 gegründet Das Filmtheater will ich kennenlernen, wo man zwischen 3:4 und 8:11 in der Projektion unterschieden hat. Die Normalbildwand ist drei Teile hoch zu vier Teilen breit. Es gibt keine engeren Formate, weil mit wenigen einzelnen Ausnahmen zwischen 1895 und 1930 eben das 1907 und 1909 festgelegte Normalbild üblich war. Vom zeitlich älteren aufs jüngere Bezug herstellen, ist verkehrt. Das Normalbild ist immer noch da, es kann jederzeit in dem Format produziert, verliehen oder verkauft und aufgeführt werden. Das Zwischenformat der Vornormjahre ist etwas Wackliges. Blackmail von Hitchcock zum Beispiel ist eindeutig 3:4 kadriert. Sous les toits de Paris dagegen wie Der blaue Engel mehrheitlich Stummfilmbildhöhe auf Tonfilmbildbreite oder 1,2:1. Wenn man aufmerksam schaut, entdeckt man Einstellungen, die 3:4 stimmen, im Zwischenformat oben und unten ein wenig leer wirken. -
Projektion von 4:3 Bildformat auf Cinemascope Leinwand
Film-Mechaniker antwortete auf Duplo1812's Thema in Technik
Jeder Film? 13 zu 6,1 ist ein Seitenverhältnis von etwas mehr als 2 zu 1 (2,13:1), deutlich zu wenig breit für Lichtton-CinemaScope. In deinem Stammkino muß technisch viel gemurkst worden sein. Wer hat es nicht erlebt? Einen Normalbildfilm auf diese Fläche projizieren geht nur mit leeren Flächen auf den Seiten. Wenn auf volle Breite gespielt wird, fehlt oben und unten SEHR viel Bild. Grober Unfug und Betrug am zahlenden Besucher Die Kinobetreiber haben einiges dazu beigetragen, daß der Film vom Digitalvideo weggefegt wurde. Das Publikum bekam endlich korrektes Tempo, unbeschnittenes Format, perfekten Bildstand, gleichmäßige Schärfe und fast immer synchronen Ton. Von Staub, Kratzern, Schrammen, Farbstichen und Verstümmelungen zu schweigen. Ja, die Körperlichkeit des Films macht seinen Charme aus, aber es muß Grenzen geben. Das ist ein anderes Thema -
Projektion von 4:3 Bildformat auf Cinemascope Leinwand
Film-Mechaniker antwortete auf Duplo1812's Thema in Technik
Den blauen Engel habe ich vorgeführt und ich weiß, daß er gut kadriert ist. Ein besseres Videobeispiel habe ich gerade nicht gefunden, doch hier sieht man, daß das Pressefoto Stümperwerk ist. Der Ausdruck könnte von Professor Rath sein. -
Projektion von 4:3 Bildformat auf Cinemascope Leinwand
Film-Mechaniker antwortete auf Duplo1812's Thema in Technik
Der Fuß ist ab. Stört dich das nicht? -
Projektion von 4:3 Bildformat auf Cinemascope Leinwand
Film-Mechaniker antwortete auf Duplo1812's Thema in Technik
Schau dir dieses Bild an. Das ist aus einem Buch fotografiert. Das Normalbild wird nicht respektiert und nicht gepflegt. Die allermeisten Bildfenster(masken) in den Kinos waren/sind zu klein. -
Projektion von 4:3 Bildformat auf Cinemascope Leinwand
Film-Mechaniker antwortete auf Duplo1812's Thema in Technik
Ich habe die Frage ernst genommen und das Normalbild zu verteidigen, ist mir ein Anliegen, sonst hätte ich mich nicht gemeldet. Du bist nicht zu dumm für Wissen. Bewerte nicht. Nimm an, was dir hilft, den Rest vergesse. Es gibt weit schlimmere Foren als dieses. 🥸 -
Projektion von 4:3 Bildformat auf Cinemascope Leinwand
Film-Mechaniker antwortete auf Duplo1812's Thema in Technik
Wenn schon, ein ungeschickter Versuch Das Seitenverhältnis oder Bildformat ist 3:4. Das ist kein Schmalformat, sondern das Normalbild. Normal, weil es seit 1907 weltweit genormt ist. Der Tonfilm, 1932 genormt, hat nichts an diesem Seitenverhältnis geändert. 1:1,375 oder elf Achtel betrifft das Kamerabildfenster nach ISO 2906. Hört endlich auf, im Kino davon zu reden. Bei der Projektion soll der, abhängig von eventuell schräger oder windschiefer Geometrie, größtmögliche Ausschnitt aus dem Positivbild herausgegriffen werden. Die letzte Beeinflussung geschieht mit schwarzen Masken vor der Bildwand oder durch eine schwebende Bildwand im Format 3:4, vergleichbar mit dem Basketball-Zielbrett. Drei zu vier darf groß gespielt werden, d. h. wenn man es mit gleicher Höhe auf eine CS-Bildwand legt, verschenkt man viel. Die Architektur spielt da mit, dessen bin ich mir bewußt. Ich habe selbst in ausgesprochenen CinemaScope-Häusern als Vorführer darunter gelitten, daß die Geschäftsführung ohne Rücksicht Filme mit weniger breitem Bild dahin programmierte. Sofern möglich, sollte also eine Normalbildfläche mit mehr Höhe zum Beispiel vor der CS-Fläche errichtet werden. Umgekehrt ist es ebenso dumm, einen CS-Streifen in einem schmalen Saal aufzuführen. Geringschätzung des Bildseitenverhältnisses verrät Ahnungslosigkeit von der Filmgeschichte. Vom Ton ist dabei noch nichts gesagt. -
Can-Can, 1960, wurde mit 24 Bildern pro Sekunde produziert. Besser umständlich, dafür richtig!
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Die Laufgeschwindigkeit von Normaltonfilm ist 24 Schritte zu 19 mm pro Sekunde oder 456 mm/s. 1000 Herz verteilen sich über diese Länge, was auf einen Filmschritt 41⅔ Berge und Täler ergibt. Wenn du 16 zählst, ist die Frequenz 384 Hz.
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Ich führe grundsätzlich keine Umbauten durch, käme nicht ein Mal dazu. Jemand aus England frug heute, ob ein Super-16-Umbau der H-Kamera tricky wäre. Knifflig nicht, aber aufwändig und entsprechend teuer, wenn man es recht macht. Die Werkstatt dazu fehlt mir auch.
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Nur noch so nachgeschoben: Falls jemand eine Doppelachtkamera haben möchte, die 50 Fuß Film auf Tageslichtspule faßt (netto 15,24 Meter oder 4000 Bilder auf jeder Seite), dann werde ich in Kürze eine Excel 39 anbieten können. Über ihre 16-mm-Schwestern Excel 38 und 40 habe ich berichtet. 4000 Bilder am Stück sind zehn Prozent mehr, als was es in Super-8- und Single-8-Kassette gibt. Ich bin zuversichtlich, daß ein Adapter für Wechselobjektive eingerichtet werden kann.
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Eines Tages siehst du eventuell ein, daß es noch anderes gibt als Super-8. Ich habe zwei Paillard-Bolex H 8 Reflex von 1962 und verschiedene C 8 und B 8, die ich aufarbeiten und mit einer Garantie verkaufen kann. Diese Kameras kann ich für den Winter schmieren, dann laufen sie auch bei minus 30 Grad. Wer weiß, wie das Klima sich entwickelt? Es gibt wundervolle Objektive und reichhaltiges Zubehör zu den alten Geräten. Bauer 88 sind gut, selbst eine Eumig C 3 oder auch eine französische Doppelachtkamera kann zu einwandfreiem Funktionieren gebracht werden. Wenn man sich dann noch einen soliden Normalachtprojektor anschafft, beginnt die Filmerei Freude zu machen. Ende des Ärgers Elektronik, Plastik, Automatiken, wer will das? Simons Propagandaabteilung
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Ich kenne die Sorge, sie ist bei einer Zeiss-Ikon-Movikon 16 berechtigt. Es gibt noch andere Kandidatinnen, die sozusagen Osteoporose bekommen. Bei den Bolex-H kenne ich aber jede Schraube, jede Scheibe, alle Oberflächenbehandlungen, jede Linse, jede Feder, alle Ecken der verschiedenen Gehäuse, und kann zur Beruhigung sagen, daß ohne Gewalteinwirkung nichts zufällig in die Brüche geht. Einzig der Okularstellring aus Plastik ist gefährdet, aber da habe ich ja Ersatz aus Metall. Manfreds DS-8-H erhält gerade so einen.
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Ernst, bitte keine Internetweisheiten herunterbeten. Es ist auch falsch zitiert, es heißt never change a winning team. Die Bolex brauchen Pflege wie alle anderen feinmechanischen Geräte. Eine Kamera zum Service geben bedeutet nicht nur Kosten, sondern mehrfachen Gewinn. Ich messe an jedem Gerät den Abstand Objektivauflage-Filmlaufflächen. Das zu kennen, kann nicht schaden. Bei einer SBM neulich habe ich 20,68 mm statt 20,75 mm festgestellt, immerhin sieben Hundertstel zu wenig. Der C-Mount-Adapter muß genau untersucht werden. Ich leiste drei Jahre Garantie auf meine Arbeit. Es kommen Geräte zurück, weil etwas nicht stimmt, das gehört bei dem alten Material zum Alltag. Es gibt aber auch Leute, die an der Kamera herumschrauben und danach behaupten, sie wäre nicht in Ordnung zu ihnen gekommen. Ich kann aber beweisen, daß sie geschraubt haben. Wie schon verschiedene Male beschrieben, schmieren Serviceure dickes Graphitfett in den Mechanismus, das nicht nachfließt. Vor noch nicht so langer Zeit habe ich bemerkt, daß einer der von Paillard offiziell unterstützten Servicetechniker noch nie ein Werk einer H-Kamera zerlegt hat. Es steht schlechter um die Geräte, als man wahrhaben will. Viele sind rostig, bei vielen sind die Revolverscheiben beschädigt, immer mehr Exemplare wickeln den Film nicht mehr auf. Link zu meiner Webseite im Profil
