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Welche Bolex ist es denn geworden? Und welches Objektiv?
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Das neue Super 8 Magazin #13: Die Frau, die 1000 Filme drehte!
Helge antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Das ist sehr gut, aber da hast Du mich falsch verstanden, denke ich. Daß die von mir angesprochenen historischen und aktuellen Zeugnisse filmischer Untergrundaktivitäten wiederholt such Gegenstand von Filmfestivals sind, stelle ich keinen Moment in Abrede. Aber erstens tauchen sie da immer nur temporär für die Zeit des Festivals in Erscheinung, es fehlt leider oft eine dauerhaftere Auseinandersetzung, ist mein Eindruck. Zweitens geht es in diesem Thread ja eigentlich um Feedback an Jürgen zu seinem Super-8-Magazin. Auch er streift dieses Thema ja auch im aktuellen Heft nicht das erste Mal. Es gibt zumindest aus meiner Sicht verdammt wenig schriftliches und analytisches zum Thema. Ich denke, es gibt erstens wenig „politisches“ Super 8 in aktuellen Diktaturen/totalitären Staaten, das zu behandeln würde im übrigen auch über Jürgens Magazin hinausgehen. Aber gerade die Verknüpfung historischen Filmens unter totalitärer Führung mit der dortigen, heutigen Behandlung des Themas (Museen, Retrospektiven etc.) hätte sicher seinen Reiz und würde durchaus hineinpassen. Super 8 bzw. Schmalfilm ist bei allem Dilettantismus der breiten Masse vor allem früherer Filmer auch nahezu immer ein grandioses Zeitzeugnis - politisch motiviertes, subversives und dokumentarisches noch viel mehr. Man muß da auch nicht immer nur an das Filmen unter Diktaturen wie den Ostblock oder den Iran denken. Ich habe das Buch „Super 8 - an illustrated history“ von Danny Plotnick gelesen, da geht es auch um die Studentenbewegung, Schmalfilme für LGBTQ Festivals etc. Die Zeiten waren dafür auch in westlichen Staaten manchmal trübe und das Filmen subversiv. Was ist aus diesen Zeitzeugnissen geworden, wer bewahrt sie (hat sie archiviert) und wie werden sie dauerhaft zugänglich gemacht? @Jürgen Lossau Dieser gesamte Themenkomplex wäre vielleicht sogar mal eine kleine Artikelserie wert😉 -
Das neue Super 8 Magazin #13: Die Frau, die 1000 Filme drehte!
Helge antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Ja, „streifen“ trifft es 😀 Ich habe zur DDR zwar ein bisschen was gefunden, aber wenig umfassendes zur Kontrolle und subversiven Aktivitäten. http://christinmueller.com/texte/super-8-szene/ es gab auch schon Ausstellungen zum Thema (historisch in der DDR) https://www.kulturfunke.de/event/gegenbilder-filmische-subversion-in-der-ddr-2039 Ähnliches dürfte auch über andere Diktaturen des Ostblocks recherchierbar sein und sicher mal einen oder mehrere Artikel wert sein… -
Das neue Super 8 Magazin #13: Die Frau, die 1000 Filme drehte!
Helge antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Und nun mein Feedback 😀: wieder ein sehr gelungenes Heft mit einer sehr ausgewogenen Mischung von Berichten zu Filmschaffenden und zur Technik. Hatte ich eigentlich schon die mittlerweile hervorragende Druckqualität gelobt? Alle abgedruckten Fotos, auch die von Filmbildern sind sehr gut. Die Titelstory zu Helga Fanderl ist beeindruckend, sowohl der ganze Werdegang als auch ihr künstlerischer und technischer Anspruch bis hin zum Festhalten am analogen projizieren bis heute. Gerne mehr von solchen alten Hasen und Häsinnen. Im Kontrast dazu der Bericht zum Jungfilmer aus Kassel 😉 Der Bericht aus Rumänien ist durchaus interessant, vielleicht könnte man mal irgendwann einen Bericht zur subversiven Nutzung des Schmalfilms in den Diktaturen des Ostblocks von der DDR bis Kuba machen, würde mich sehr interessieren. Die technischen Berichte zu abgelaufenen Filmen und den Werkstätten (nur noch 4 in Deutschland?😳) runden das ab, bis zur vollständigen Dokumentation und guten Bebilderung von Stefans hier schon berichteter und sehr überraschend machbarer Reparatur an der Nizo Tonfilmkamera. Der Teaser am Ende auf 60 Jahre Super 8 im nächsten Jahr lässt einem schon mal das Wasser im Mund zusammen laufen🤤 -
Das neue Super 8 Magazin #13: Die Frau, die 1000 Filme drehte!
Helge antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Die Post, die Post 🥺 Ist bei mir erst gestern angekommen, zusammen mit vielen anderen seit einer Woche angekündigten Postsendungen. Vielleicht war die Zustellung nicht nur bei mir derart verzögert… -
Wohl aus Geräuschgründen, das waren Tonfilmkameras.
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Das passt alles so. Der Fader ist nicht nur nicht an der Non-Reflex H8 montierbar, er wäre auch sinnlos, da die Non-Reflex keine variable Sektorenblende besitzt.
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@Edi kann es sein, daß Du keine H8 RX hast, sondern eine ältere Non-Reflex mit D-Mount Anschluß? Das Bild hier habe ich an meiner Non-Reflex H8 gemacht, weil dieser Drahtauslöseradapter nicht zusammen mit dem Fader an der RX montiert werden kann:
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Ich werde aus Deinen Fragen nur ganz begrenzt schlau, daher habe ich nicht auf alles eine Antwort 😉 Ohne Schraube lässt er sich nicht befestigen, so wird er befestigt: je nachdem, ob man Dauerlauf oder Einzelbild will, gehört die Schraube nach rechts oder links. Unter Schraube ist kein Gewinde, sondern ein Stift, der wie ein Renkverschluss in die Nut des Auslösers greift. Der Stift hat ein Querloch, durch das der Auslöser läuft. So funktioniert auch der, den Du jetzt bestellst. Der Fader macht bei den Reflex H8 und H16 präzise Ab- und Aufblendungen über die verstellbarenSektorenblende. Dazu wird er von der Welle, auf die er aufgesetzt wird angetrieben. Es sind m.W. exakt 32 Bilder bei der H8 RX und 40 Bilder bei der H16 RX. Hier sind ein paar Angaben: http://www.bolexcollector.com/accessories/misc60.html Welche Schraube meinst Du? An der Kamera befindet sich kein Zubehör außer dem Original Bolex Rexofader und dem Drahtauslöseradapter. Edit: uups, tripod hat schon etwas zum Fader gepostet 😳
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Schwer zu sagen, ich kenne nur diese 3 Adapter: Du suchst demnach den ganz unten, der unter den Fader passen würde. Ich denke, Dein Eindruck täuscht. Der auf Deinem Bild ist anders geformt als der, den ich habe, ist aber vermutlich genauso lang.
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Es gibt wohl im Internet so einiges an satirischen, gefakten Werbeanzeigen und ähnlichem ganz im Stil der 50er - 70er Jahre unter dem Namen „Fuxley“.
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Danke für die Erläuterung! Ich wollte Dir auch nichts unterstellen, bleibe aber bei meiner sonstigen Sicht. Dennoch ein Armutszeugnis, auch wenn das dann mit Arri jetzt demnach nichts zu tun hat.
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Das mag ja so sein, aber „wir“ können da gar nichts tun, auch die Politik nicht, das kann nur Arri selbst lösen. Ich kann auch nicht erkennen, ob am Kopieren im nahen Ausland irgendwas schlecht wäre, angesichts des dramatisch gesunkenen Volumen muss wohl kaum jedes Land ein eigenes Kopierwerk unterhalten (wenn das überhaupt je so war?).
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Teste mal, ob die Kamera über einen elektrischen Fernauslöser (ein Anschluss dafür müsste da sein) ausgelöst werden kann…? Was macht der Batterietest?
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Das ist klar, solange man nur bei solchen Verhältnissen filmt. Ich zumindest habe aber selten derart gleiche Lichtverhältnisse über eine ganze Kassette, oder man spielt Kamera-Jockey. Wenn man wüsste, ob die c900 auch „bei Licht“ gut mit dem E100D kann, spart man sich Equipment.
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Die Canon 310xl ist sicher eine gute Wahl, sie kann auch den E100D korrekt belichten.
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Kann die c900 den E100D korrekt belichten? Das wäre zu überprüfen. Die Nizo Integral kann es. Und bei 1:1,2 Öffnung und 200 Grad Hellsektor ist schon sehr gut. 9er Gang ist dagegen eigentlich nur bei eher statischen Motiven einsetzbar, wegen des sehr deutlichen Zeitraffers.
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Die Nizo Integral Kameras waren die preiswerteren Schwestern der großen Nizo O-Ton Kamerad (40xx und 60xx), ein 9er Gang hätte erstens Geld gekostet und wäre zudem nur von begrenztem Wert, da erstens Zeitraffer und zweitens nicht O-Ton-tauglich. Zudem haben die Integrals schon m.W. 200 Grad Hellsektor, waren also fast XL-Kameras.
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Noch zu alter und neuer Blendenreihe (im Grunde vor und nach dem zweiten Weltkrieg) https://de.m.wikipedia.org/wiki/Blendenreihe_(Optik) Vor 1890 gab es dann noch ganz andere Angaben, die nicht die physikalischen Kenngrößen des Objektives abbildeten
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Lichtstärke (Fotografie) – Wikipedia Die Blendenzahl der maximalen Öffnung k = f/D f ist die Brennweite, D der Durchmesser der Öffnungspupille Das Licht, das durch das Objektiv gelassen wird verringert sich mit dem Quadrat der Blendenzahl, d.h., bei Blende 8 wird 1/4 des Lichts durchgelassen im Vergleich mit Blende 4. - Zwischen f2,0 und f1,4 liegt also eine ganze Blende und doppelt so viel Licht bei 1,4 - Zwischen 1,2 und 1,0 liegt ein Lichtverhältnis von 1,44, also ungefähr 1/2 Blende Unterschied weniger bei 1,2
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Hier gibt es ein ganzes Set von Farben https://www.fotoimpex.de/shop/fotochemie/fotospeed-fotodyes-farbset-12-flaschen.html
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@Film-Mechaniker gut, mein Artikel zum Thema braucht noch etwas 😉
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Super 8 immer weniger Neuzugänge ...oder doch nicht?
Helge antwortete auf Jonas4125's Thema in Schmalfilm
Es wird auch immer wieder übersehen, daß diese Rotstich-S8-Filmkopien mittlerweile mindestens ca. 40-50 Jahre alt sind. Deren Verfall war damals kaum vorhersehbar, und selbst wenn waren diese Filmkopien kaum für eine derartige Lebensdauer vorgesehen. Das war ja auch damals selten ein Sammlergegenstand, den man hätte vererben wollen, sondern man holte einigermaßen aktuelle Filme bezahlbar ins Heimkino. -
Ok, den Punkt hatte ich in der Position und auf dem etwas unscharfen Bild als Bindestrich gelesen. 0,8mm passt natürlich für die Hauptspur.
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Es ist zum Bespuren, wenn ich den Text richtig interpretiere. Warum da 8mm Breite steht?
