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Altstadtkinos Ingolstadt - Auferstanden aus Ruinen


Empfohlene BeitrÀge

Geschrieben

Die Altstadtkinos in Ingolstadt mögen zwar wieder eröffnet werden,

jedoch zweifle ich an der RentabilitÀt. Das Cinestar im Westpark

funktioniert ausgezeichnet, wird gut gefĂŒhrt, spielt auch Filmkunst.

Hat 1.000 ParkplÀtze vorm Haus und liegt in einem attraktiven Einkaufs-

zentrum.

Die Altstadtkinos sind HĂ€user aus den 50er Jahren, mĂŒssen mit viel

Geld und Aufwand renoviert werden, haben keine ParkplÀtze und sind

an mehreren StandplÀtzen.

Sicher schreien die IngolstÀdter nach den Altstadt-Kinos, aber wenn

es dann soweit ist, bleiben die nötigen Massen aus. 250.000 Besucher

erwartet Franz Fischer. Doch woher will er die nehmen? Das gibt die

Innenstadt nicht her.

Was will Fischer spielen, was im Westpark nicht lĂ€uft? Ich wĂŒrde eher

ins Cinestar gehen.

Seruvs

Theo

Geschrieben

Ich könnte mir vorstellen, daß das funktioniert, wenn die Kinos technisch gut und auch gemĂŒtlich ausgestattet werden. Viele Ă€ltere Besucher gehen lieber in Programmkinos, auch wenn diese aus den 50er Jahren sind, statt in ein Multiplex, wo man meistens nur abgezockt wird.Da gibt es genug Beispiele von sehr gut besuchten Programmkinos, die ein Multiplex in der NĂ€he haben. Ich persönlich meide Kinos, in denen Cola ab einer GrĂ¶ĂŸe von 0,5 l (KindergrĂ¶ĂŸe!!!) und Bier nur in Flaschen ab 0,5 l verkauft werden.

Ansonsten finde ich fĂŒr Ingolstadt 250.000 Besucher auch sehr hoch kalkuliert, da muß ich Theo recht geben.

Geschrieben

250.000 Besucher wĂ€ren natĂŒrlich grandios.

Leider basiert die Zahl auf einem Hörfehler der Redakteurin der Zeitung.

Wir gehen nach einer lĂ€ngeren Anlaufzeit von 70.000 – 100.000 Besuchern im Jahr aus.

 

 

Wolfgang Schick

GeschĂ€ftsfĂŒhrer Kinobetriebe Ingolstadt

Geschrieben

Als ehemaliger langjĂ€hriger Mitarbeiter (1978 - 2003) in allen Altstadtkinos wĂŒnsche ich den neuen Betreibern alles Gute fĂŒr ihr Vorhaben!

 

 

Hoffentlich bleiben die ganzen Internet-Motzköpfe die damals stÀndig an allem etwas auszusetzen hatten in ihren Löchern.

Die bemÀngelten damals so einiges, wie z. B.

- Das Programm

- Die Beinfreiheit

- Die BildqualitÀt

- Die TonqualitÀt

- Die GrĂ¶ĂŸe der Bildwand (im Volksmund immer noch "Leinwand")

 

Nur, in bestehenden GebÀuden kann man nicht einfach mal eben so eine Riesenbildwand installieren wie in einem Neubau.

Und eine Beinfreiheit wie in den Multiplexen kann man zwar machen, aber dann hat das jeweilige Haus eben nur wenige SitzplĂ€tze und bekommt dann nicht die großen Blockbuster von den Verleihern.

Aber das sind so Dinge, die der "normale" Kinobesucher nicht begreift.

Und was die TonqualitÀt angeht, die brauchte sich in den Altstadt-Kinos nicht hinter der in den Multiplexen verstecken!

 

Dann warte ich mal ab und schaue mir das ganze mal von aussen an und wie es sich alles entwickelt.

 

Schöner Gruß aus Manching

Kai Ortenburger

Geschrieben

Ich hatte es schon in anderem Zusammenhanggeschrieben, solche HĂ€user bedeuten im Sinne der Multiplexkunden bestenfalls Stillstand. Und Stillstand in einer Gesellschaft, das will eigentlich keiner. Daher muß ich Theo Recht geben.

Nur, auf der anderen Seite gibt es gerade diese Multiplexkultur mit ihrer glatten Fast Food AthmosphÀre, die wiederum ein bestimmtes Publikum abschreckt. Ja, ein Kinoplex kann Arthausware zeigen, und wird im Monopolmarkt damit auch gewissen Erfolg haben, nur eben nicht alle Besucherschichten erreichen.

RiesenbildwĂ€nde sind nicht richtig hell zu bekommen, und FArbsehen braucht Leuchtdichte. Auf einer mittleren Wand mit guter Helligkeit ist sogar die Filmwahrnehmung besser, als im leuchtschwachen Großbild. Und prinzipiell gibt es Baunormen, die den Sehwinkel mit 36° angeben. Die haben sich nie verĂ€ndert. Nur wird gerne dagegen verstoßen, im Sinne von "Ich habe den LĂ€ngeren".

 

Und in diesem Sinne wĂŒnsche den Betreibern alles Gute, daß es ihnen gelingt durch ordentliche Leistung und persönlichen Service Ihr Publikum zu finden.

 

Stefan

Geschrieben

Lieber @Kai aus Manching

 

die 'Internet-Motzer', die alles bemÀngelten, hatten eigentlich schon recht mit ihrer Kritik.

Es waren halt abgefahrene Kinos aus den 50iger Jahren, die hi und da mal Verbesserungsarbeiten

erfuhren.

Mir persönlich wurde mal das ehemals grĂ¶ĂŸte Kino in Ingolstadt zum Betreiben angeboten. Was ich

da im laufenden Betrieb sah, ließ mir die Haare zu Berge stehen. So macht man heute (aber auch frĂŒher)

kein Kino. Ich nahm dieses Angebot natĂŒrlich nicht an und dieser Kasten wurde auch abegrissen.

 

Motzer wird es immer geben. Du kannst es niemanden Recht machen. Im schönsten und perfektesten Kino wirst

Du Kritiker finden, die irgendwo eine Kleinigkeit zum maulen finden. Diese ĂŒbersehen aber auch all die guten Dinge,

von denen sie umgeben sind.

Aber wenn es konstruktive Kritik ist, sollte man den Besuchern dankbar sein, denn man ist halt ab-und-zu gerne

mal Betriebsblind.

 

PROGRAMM-MÄNGEL

Ingolstadt hat auch eine UniversitÀt und Studenten mögen mal auch anspruchsvolle Filme. Da waren

die Mengele-Kinos nicht so gut aufgestellt.. Aktuelles Programm wurde aber permanet gespielt.

 

BEINFREIHEIT

Die Belieferung mit aktuellen Filmen hÀngt nicht alleine von den Sitzplatz-Zahlen ab. Ich bekome in jedem

meiner 100 Platz-SÀle Startkopien, und habe Platz nach vorne und zur Seite. Ich bekÀme locker 200 PlÀtze in den

Saal rein, habe aber nur 100. Und diese GerÀumigkeit schÀtzt der Kunde.

 

BILDQUALITÄT UND TONQUALITÄT

hat einigen Zuschauern nicht gepasst.

Kleine BildwÀnde sind nicht mehr gefragt.

 

Der 'Besucher' mag das eine oder andere nicht verstehen, was hinter den Kulissen Probleme bereitet. Er möchte halt

gerne in ein ordentliches Kino gehen und guten Geschichten sehen. Es soll bequem sein, angenehm warm, schönes Bild und guter Ton. Freundliches Personal.

 

Servus

Theo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Servus

Theo

  • 4 Monate spĂ€ter...
Geschrieben

Hauptsache die Preise sind etwas gĂŒnstiger, als im Cinestar, dann bin ich wieder Stammkunde ;)

 

Das waren noch Zeiten, als es am Kinotag 3,50 Euro gekostet hat ^^

 

Hauptsache es werden auch Blockbuster laufen, und nicht nur so anspruchsvolle und kĂŒnstlerisch wertvolle Filme...

Geschrieben

Wow, hÀtte nicht gedacht das sich in Cinemaxx un Co Zeiten noch jemand die Arbeit mach und ein kleines altes Kino wiederbelebt - RESPEKT -

Und ich wĂŒnsche dem Kino natĂŒrlich nur das Beste fĂŒr sein neues Leben!

 

Viele GrĂŒĂŸe aus Ihrlerstein (Landkreis Kelheim)

Alex

  • 3 Monate spĂ€ter...
Geschrieben

RiesenbildwĂ€nde sind nicht richtig hell zu bekommen, und FArbsehen braucht Leuchtdichte. Auf einer mittleren Wand mit guter Helligkeit ist sogar die Filmwahrnehmung besser, als im leuchtschwachen Großbild.

Stefan

 

Was verstehtst Du denn unter groß? Ich kann da nicht folgen. Es gibt doch genug "große" LeinwĂ€nde" mit gutem Bild. oder nicht? Ich kenn LW bis 24 m Breite und die sind/waren hell?!

Geschrieben

Royal Palast im Europacenter Berlin hatte mit ĂŒber 30 Metern Breite und Beckkohle (Ventarc-LampenhĂ€user) international anerkannte und normgerechte Leuchtdichten erzielt. Ausserdem waren viele Kopien seinerzeit viel dichter als heute! Erst als Xenon-Licht eingebaut wurde, war`s duster bis zum Ende...

Also bitte die Hymnen auf Kino mit mittelgrossen BidwÀnden als das Ideal kritisch hinterfragen.

Das Ideal ist der grĂ¶ĂŸtmögliche Saal mit der grĂ¶ĂŸtmöglichen Bildwand, was kinematographische Vollkommenheit betrifft.

Wenn bestimmte (heutige) Projektor-/Beamertypen (der Fernostriese mit den 4 Buchstaben?) keine Helligkeit auf 30 Metern hergeben sollten, ist das ein Problem der Neuzeit. Vielleicht bringt Laserprojektion Fortschritte...

  • 2 Wochen spĂ€ter...
Geschrieben

..Wirkungsgrad? Vom Gesamtwirkungsgrad ist der der eigentlichen Lichtquelle nur ein Bestandteil. Ob der von Xenon tatsĂ€chlich höher ist, das ist die Frage. Und mit ÂŽne Ventarc Becklampe muß man umgegen können. Xenon ist ja sooo bequem, da darfÂŽs dann gern etwas finsterer sein

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