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Der feine Unterschied: Masse - Presse


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...richtig kopiert:

 

So liebe leute, extra für euch hab ich mal wieder meine klappe fusselig gefragt, die antworten auf meine fragen:

 

Pressekopien oder anfertigungen eines Dups werden mit der geschwindigkeit. die 30 bildern/sekunde entspricht (12 minuten für 600 meter) kopiert. (masse= 4 min. für 600 meter) und pressekopien werden außerdem in den meisten kopierwerken nass kopiert (die bildkopiertrommeln laufen in einem bad aus filmreiniger) sodass fusseln, und eventuelle kratzer nicht mitkopiert werden. Massekopien hingegen laufen "trocken" in der pendelkopiermaschine.

Ferner werden besondere Pressekopien auch direkt vom Originalnegativ gezogen, ja das gibts auch....

 

weiteres bei gelegenheit....

 

Danke an all die kopierwerksmitarbeiter in schwabing und grünwald

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Kann ich in der Praxis nur bestätigen, so ziemlich jede Pressekopie die bei uns läuft fällt durch bessere Bildqualität auf. Von stabilen DDFR auf 1-3 ganz zu schweigen. Dachte bislang an nen Zufall (der sich wöchentlich wiederholt :-) )....

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Hi Chris,

 

danke für die Info. Doch woran erkenne ich jetzt eine Premierenkopie (Show-print)? Auf Nachfrage hieß es "am Stempel"...

... oft genug haben wir bei Premieren und Arrikopien gerätselt.

 

Stefan

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meistens stehts wirklich drauf "showprint" oder "pressekopie" steht manchmal drauf, was hier das haus verlässt. Da hier aber generell langsamer kopiert wird, wie woanders, ist der unterschied (nur auf hier bezogen) zwissen masse und presse nicht soooo gravierend wie in anderen kopierwerken.

 

die pressekopien sind meist zwischen kopie nummer 1 und 7 angesiedelt, ab nummer 10 ist es sicher "masse"

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meistens stehts wirklich drauf "showprint" oder "pressekopie" steht manchmal drauf, was hier das haus verlässt.

 

Hallo,

 

die letzte echte "Premierenkopie" welche ich in der Hand hatte, war "Das Boot", selten habe ich eine so gute "Schwarzdeckung" gesehen.

 

Wo in letzter Zeit "Premiere" draufstand, war meist nur Ausschuß drin.

 

Warum meinen einige Kollegen, man müsse Pressekopien erst durch die Sandkiste, dann durch den Altglaskontainer und anschließend durch den Zementmischer ziehen? :twisted:

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...stimmt.

wenn ich da an ausgelieferte kopien aus den 70/80ern denke...da war die quali tatsächlich besser als heute- und manchmal trauere ich sogar den billig eastern nach...

 

ist schon blamabel was wir den kunden heutzutage vorsetzen müssen- und das trotz harkness screens und premiere´optiken!

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Hallo Chris,

 

das mit 1-7 hatte man uns auch gesagt, aber die Kopien waren gerne Kopierwerksausschuß im wahrsten Sinne des Wortes, der Stempel fehlte häufig. Kopierwerksausschuß betrifft z.B. auch Digitaltonspuren mit Aussetzern. Bei einer Premierenkopie erwarteten wir, daß diese in Echtzeit durch den Hersteller Stück für Stück geprüft werden, mit Qualitycheck Digitaltonprotokollen geliefert werden, schon wegen des horrenden Aufpreises. Langsameres Kopieren allein reicht eben nicht. (Manche Londoner "bulk" Kopie sah besser aus, und hörte sich besser an.) Aber anscheinend waren wir die Ersten, die die Kopien dann ab 2 Uhr nachts "rehearsen" durften. Wäre München nicht so weit von Bln ... es hätte manchmal Tote gegeben.

 

Stefan

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TJ,

 

Das Premier(e) kann sich auch aufs Filmmaterial beziehen (Das neue Kodak Vision Premier Material, 2393?).

 

Max

 

Hallo Max,

 

bezog sich auf Kopien die vor Einführung des Vision Premier gezogen wurden.

Und über die Qualität des Vision Premier Mülls möchte ich mich hier nicht auslassen, da mein recht umfangreiches Fäkalvokabularium für das Dreckszeug nicht ausreicht. :evil:

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Was bitte ist so schlecht an Kodak Material??

 

Guck dir mal die Werbespots auf Agfa Material im Vergleich zu denen auf Kodak an, nach 2 Wochen sind die bedeutend dreckiger als die auf Kodak! Immer wenns Probleme mit statischer Aufladung gab war es immer eine Kopie auf Agfa, noch nie auf Kodak Vision (der andere Kodak Kram von vor 5 Jahren und vorher ist ne andere Geschichte :twisted: )

 

Max

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Moin Max,

 

meine Kodakvisionphobie gründet auf die HdR Kopien, von denen wir jeweils drei im Hause hatten (Teil zwei und drei), diese waren jeweils schlechter als die Standard-Kopien, insbesondere was das Kornrauschen und die DDFR betrifft, vielleicht hat es auch das Kopierwek verbockt?!? :roll:

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@Max,

 

auf der einen Kopie prangte der runde KodakVisioPremier Aufkleber.

 

Auch wenn Alzheimer mein zweiter Vorname ist, hierin bin ich mir absolut sicher.

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??? ich bin mir 100000% sicher das unsere (alle 3 Teile) auf FUJICOLOR kopiert waren. Harry Potter war bis jetzt immer auf Kodak.

 

Max

 

sorry, das war kodak....

 

das intermed war fuji, deswegen auch die mitbelichteten fuji randmarkierungen, aber das printmaterial war kodak (und zum kotzen)

 

zu der beschriftung "premiere" solch eine beschriftung hat rein gar nichts mit dem filmmaterial zu tun, sondern wird auf wunsch aufgedruckt wenn es eine premierenkopie für besondere anlässe ist (aber das ist selten vorgekommen)

meist werden die premieren/presse kopien aus unteren nummern selektiert (also die beste kopie der ersten 10) wenn es wichtig sein muss...

 

sodala morgen gehts weiter mit der berichterstattung

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T-J schrieb:

 

meine Kodakvisionphobie gründet auf die HdR Kopien, von denen wir jeweils drei im Hause hatten (Teil zwei und drei), diese waren jeweils schlechter als die Standard-Kopien, insbesondere was das Kornrauschen und die DDFR betrifft, vielleicht hat es auch das Kopierwek verbockt?!?

 

Vom Farb-Positivfilm, also dem Printmaterial selbst, können solche Effekte keinesfalls stammen. Aufgrund seiner niedrigen Empfindlichkeit hat das Printmaterial extrem feines Korn und gute Schärfe, die saumäßige Qualität z.B. bei HdR Teil 1 oder Harry Potter 1&2 (man sagte mir, es gebe gute Kopien, ich habe leider nur Müll&Ausschuß gesehen!) kann ausschließlich durch Bearbeitungsfehler entstehen, zum Beispiel:

 

1. minderwertige Auflösung durch Digitalbearbeitung (die beliebte "2K-Auflösung" bedeutet nicht die Hälfte, sondern ein Viertel der 35-mm-Qualität (Flächenfunktion!) und Fehler beim Ausbelichten, oft auch durch ungenügende Aufnahmequalität beim Dreh & Super-35-Mißbrauch;

 

2. Mangelhafte, weil zu schnelle Dup-Kopierung, wobei die empfohlenen Duplikatprozesse nicht eingehalten werden. Was im Internegativ verpatzt ist, taucht dann auf allen davon gezogenen Vorführkopien auf!

Was manchmal wie Filmkorn aussieht, ist oft auch Ergebnis von "Digital Intermediates", sieht man sehr gut im KILL BILL VOL. 2, das Gekribbel und Ameisengewusel hat mit Filmkorn nix zu tun.

 

3. Massenkopierung mit zu hoher Geschwindigkeit und/oder zu lascher Qualitätskontrolle, jeder noch so geringe Schlupf zwischen Negativ/Kopiermaterial führt zu schwammiger Unschärfe, meist begleitet von unruhigem Bildstand (jede KILL BILL VOL. 1-Kopie, die ich kenne).

 

Das Printmaterial, und das wird Dir jeder Kopierwerkler sagen, kann überhaupt nichts dafür, und sowohl Kodak als auch Fuji-Printfilme sind sehr gut, bei Agfa scheint es allerdings ein Statikproblem zu geben, wenn man die Erfahrungen anderer liest. Manchmal mag da aber auch mangelnde Sauberkeit/ungeeignete Klimatisierung eine Rolle spielen.

Polyester ist zwar "unkaputtbar", aber wo's an Sauberkeit fehlt und der Staub rieselt, kann auch das Filmmaterial keine Wunder wirken.

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das mag unbestritten sein; warum aber sind die nichtkodakvisionpremierkopien besser???

 

Weil sie eventuell aus einem anderen Kopierwerk, daher zufällig von einem weniger verhunzten Dup-Negativ stammen und/oder sorgfältiger kopiert wurden. Wenn Du KodakVision & Fuji-Kopien gesehen hast, waren da noch Kopierwerksnamen zu erkennen?

 

Übrigens kann es bei Metalldosen (Original-Printfilmverpackung) auch sein, daß ein Kopierwerk Dosen verwendet, die nichts mit dem verwendeten Material zu tun haben, ich habe auch schon Schwarzweißkopien in Kodak-VisionPremiere-Büchsen bekommen, also im Zweifelsfall lieber auf die Randsignierung gucken.

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Übrigens kann es bei Metalldosen (Original-Printfilmverpackung) auch sein, daß ein Kopierwerk Dosen verwendet, die nichts mit dem verwendeten Material zu tun haben, ich habe auch schon Schwarzweißkopien in Kodak-VisionPremiere-Büchsen bekommen, also im Zweifelsfall lieber auf die Randsignierung gucken.

 

hö?

das is mir neu, normalerweise verlassen kopien die kopierwerke in diesen "netten" plastikdosen....

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Also ich hab hier grad n filstück aus HDR 2 liegen und auf dem rand steht einwandfrei FUJICOLOR :evil:

 

Agfa-Material ist nach meinen Erfahrungen nicht nur ein Statikproblemfall sonder verkratzt auch bedeutend einfacher als Kodak bzw. Fuji.

 

Max

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ich werde mich mal telefonisch da erkundigen, wo HDR gezogen worden ist, und werde dir dann bescheid geben... heute hatte ich erst auch wieder ein stück hdr vor mir liegen, da stand auch fuji drauf, aber auf einer HDRII stand kodak drauf, ich weis auch nicht mehr weiter....

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