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François

Agfachrome / Process 41

29 BeitrÀge in diesem Thema

Hallo !

 

Meine erste Nachricht hier obwohl ich schon viel gelesen auf dem Forum habe. Ich hoffe mein Deutsch nicht ganz komisch klingt 😉 Ich bin Franzose

 

Ich habe ein Agfa Process 41 Kit vor einige Monate ersteigert und Agfachrome Filme belichtet (also nicht Moviechrome).

 

Ich versuche gerade Informationen zu sammeln um die Filme selbst zu entwickeln. Ich habe Entwicklungszeiten hier gefunden aber fĂŒr die Orwo C9165 Chemie : 6min FD und 12 min CD

 

Ich bin nicht sicher dass diese Zeiten die selbe sind mit dem Agfa Kit.

 

Hat jemand hier Erfahrung mit dieser Kombination ? 

 

Danke fĂŒr eure Hilfe !

 

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Bonjour! Das AGFA-Kit is so selten, dass hier niemand damit Erfharung haben wird. Ich habe es in ca. 20 Jahren EBay-Beobachtung nur ein einziges Mal gesehen. Und das genau hast dann wohl Du bekommen. 🙂

 

Magst Du noch ein paar schöne Fotos davon machen, und vor allem alle Unterlagen scannen, damit die fĂŒr die Nachwelt erhalten sind?

 

Nun zur Kombination: das AP-41 Kit is *nicht* fĂŒr den Agfachrome geeignet, sondern nur fĂŒr Moviechrome. 

Agfachrome braucht einen völlig anderen Prozess, kann dann aber noch sehr gut werden. 

Frag mal @SandroP hier, der entwickelt diese Filme gelegentlich noch im Auftrag. 

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vor 3 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

 

 

Oh nein !!! Ich dachte es wĂ€re genaue fĂŒr den Agfachrome...

 

das Kit sah so aus (ich habe die Chemie schon gemischt) :

 

agfaa.jpg

 

Ich kann gern die Dokumente scannen aber jemand hat es schon gemacht hier : http://analoguephotolab.com/agfa-process-41/

 

Es gibt darauf Zeiten fĂŒr Agfachrome 50S und 50L, deshalb dachte ich es sollte mit dem Agfachrome 40 gehen...

 

Ich hatte Sandro vor einige Zeit gefragt, er macht es nicht mehr leider...

 

 

 

 

 

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Du hast Recht. Ich habe mich geirrt. Der Hinweis auf Paraphenylenediaminsulfatderivate deutet wirklich auf C9165 hin, also den Agfacolorprozess fĂŒr eben diese Agfachromefilme.

 

Ich hÀtte aber schwören können, dass "AP-41" auf den Moviechrome-Kassetten steht, nicht aber auf den Agfachrome, aber genau dem ist nicht so. Sorry!

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vor 2 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

Nun zur Kombination: das AP-41 Kit is *nicht* fĂŒr den Agfachrome geeignet, sondern nur fĂŒr Moviechrome.

 

Ich glaube, du verwechselst das mit dem Prozess 44, der E6-Kompatibel war. Das Kit dĂŒrfte allerdings weitgehend unbrauchbar sein, da die Entwicklerflaschen zusammengeschrumppelt sind. Ich habe vorerst nur das Stabi genutzt. Umkehrbad, Fixierer und Bleicher sollten auch noch funktionieren, habe ich aber noch nicht getestet.

1381384886_agfaP44b.thumb.jpg.c2bcdf6e282466b6b3151988b5f1f5d3.jpg

agfa P44.jpg

bearbeitet von Theseus (Änderungen anzeigen)

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Nein, Agfa-Gevaert hielt sich einfach still, weil Moviechrome wie Ektachrome entwickelt wurde.

Ich vermute, sie hatten etwas andere Temperaturen und Zeiten, vielleicht auch Konzentrationen.

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Da in der Koshofer-Liste steht nirgends "E6, angepasst", und das stimmt auch so nicht. 

Ektachrome in dieser Zeit wurde nicht nach E-6 entwickelt.

Kein E-6 Film der Welt hat eine Rußgelatineschicht.

Koshofer nennt zudem fĂŒr den Moviechrome "c/d", also Ektachrome- und Perutzverfahren, wĂ€hrend die damaligen Ektachromes alle "Typ c" waren. 

 

Ich bin ziemlich ĂŒberzeugt, dass sich zumindest der Erstentwickler auch deutlich unterschieden haben muss, denn hier ist weder mit VerdĂŒnnung, Dauer noch TemperaturĂ€nderungen ein wirklich ausgewogenes Bild zu erzielen. Ein Jammer, dass die Formeln dafĂŒr ofenbar wirklich verschollen sind.

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War die Schicht einer der wesentlichen GrĂŒnde, weshalb man die meisten Kinefilme bei der kompletten Umstellung auf E-6 Anfang der 80er ausgelassen hat ?

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Das ist gut denkbar.

 

Es gibt immer wieder Leute, die behaupten, dass Kodak so auch einer Umkonfektionierung von (preiswerterem) Cine-Material zu Kleinbild-Material im großen Stil vorgebeugt hat, aber Remjet hat ja auch so einige Vorteile:

  • Bessere Anlaufverhalten beim Filmschritt durch geringere AdhĂ€sion
  • AbfĂŒhrung elektrostatischer Aufladungen
  • Lichthofschutzschicht (gerade bei verchromten Andruckplatten sinnvoll)
  • Verbesserte Gleiteigenschaften
  • Weniger Lichteinfall bei offenen Tageslichtspulen

Wenn es nur leichter abginge 🙂

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Eine kleine EinschrĂ€nkung der AufzĂ€hlung: Bei professionellen Kameras mit Paßstiften oder Sperrgreifer(n) wird der Film nur von einer AndrĂŒckplatte am Bildfenster gebremst, nicht vergleichbar mit der Reibung im Filmkanal, wo es nur einen Transportgreifer gibt. Der Anlauf ist praktisch nicht gehemmt. Normal- und Breitfilm

 

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Am 2.2.2019 um 13:21 schrieb François:

AP-41-development-instructions-1.jpg

Die niedrigen Temperaturen mit den relativ langen Zeiten, die langen ZwischenwÀsserungen und die Zweitbelichtung erinnern auch stark an den Orwo C9165-Prozess

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Mache unbedingt einen Entwicklungstest. Im Dunkeln nimmst du ein StĂŒck Film von 20-30cm. Das knickst du dreimal. Dann fĂŒhrst du das erste FilmstĂŒck bis zum ersten Knick in den FD ein, nach 2-3min bis zum zweiten Knick, dann wieder nach 2-3min bis zum nĂ€chsten Knick und zum Schluss bis zum Ende. Dann entwickelst du die kĂŒrzeste in Frage kommende Zeit z.B. 10min.. Danach wĂ€sserst du den Film kurz, stopst ihn und kannst dann im hellen weiter arbeiten. So kannst du in einem Durchlauf die Entwicklung eintesten mit FD-Zeiten von z.B. 10,12,14,16min und hast genug Film ĂŒbrig um den Rest mit den ermittelten Zeiten zu entwickeln oder, wenn noch gar nichts gepasst hat, um noch einen Entwicklungstestlauf mit anderen Zeiten zu machen.

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Hans Kleffe: schwarz-weiß und farbig. Wissenswertes ĂŒber Herstellung und Eigenschaften der Filme. Herausgeber: PrĂ€sidium der Gesellschaft zur Verbreitung wissenschaftlicher Kenntnisse. Deutscher Verlag fĂŒr Grundstoffindustrie, Leipzig, 1963

 

EnthÀlt Farbkuppler und Entwicklersubstanzen von Agfacolor-Film. Bei Interesse anfragen

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vor 2 Stunden schrieb Theseus:

Mache unbedingt einen Entwicklungstest. Im Dunkeln nimmst du ein StĂŒck Film von 20-30cm. Das knickst du dreimal. Dann fĂŒhrst du das erste FilmstĂŒck bis zum ersten Knick in den FD ein, nach 2-3min bis zum zweiten Knick, dann wieder nach 2-3min bis zum nĂ€chsten Knick und zum Schluss bis zum Ende. Dann entwickelst du die kĂŒrzeste in Frage kommende Zeit z.B. 10min.. Danach wĂ€sserst du den Film kurz, stopst ihn und kannst dann im hellen weiter arbeiten. So kannst du in einem Durchlauf die Entwicklung eintesten mit FD-Zeiten von z.B. 10,12,14,16min und hast genug Film ĂŒbrig um den Rest mit den ermittelten Zeiten zu entwickeln oder, wenn noch gar nichts gepasst hat, um noch einen Entwicklungstestlauf mit anderen Zeiten zu machen.

 

Super Tipp, danke !

 

Denkst du ich könnte schon eine Ahnung nach dem Stopbad haben oder soll ich das ganze Prozess machen ?

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Man braucht leider den ganzen Prozess. Man sieht nach dem Stopbad höchstens, wenn der komplette Film weggeschleiert ist. Selbst Filme, die fast komplett schwarz wirken, können nach der Farbentwicklung noch ein Bild liefern. Vermutlich sah der Film von Klaus Schreier nach der Erstentwicklung praktisch schwarz aus und jetzt lÀuft er bei einem Filmfestival in Toronto.

 

Wenn man ein bisschen Übung hat, kann man mehrere Filmstreifen und damit Kassetten parallel testen.

 

 

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Dann drĂŒcke ich dir die Daumen, dass die Filme nicht alle hinĂŒber sind. Oben bei dem kann man immerhin die Randbeschriftung lesen.

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Habemus Bilder !

 

Ich hab den Test gemacht, 5 Minuten FD gibt die "beste" Ergebnisse. 16 Minuten war viel zu viel...

 

Es ist aber sehr weich, kein Farbe und sehr Lila :

 

20190205-171420.jpg

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Ich habe noch drei Rolle zu entwickeln.

 

WĂŒrde es Sinn machen ein andere FD zu probieren oder ist es ganz blöd?

Ich habe hier Dokumol, Diafine und Rodinal. Ich habe auch ein E6-Kit

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