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Fomapan R-100 pushen


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Die dunkle Jahreszeit beginnt. Bei praller Sommersonne ist Fomapan zwar deutlich zu empfindlich, bald ist es aber den ganzen Tag lang dämmrig und ISO 100 reichen nicht mehr, wenn ich nicht jedes Mal mein Objektiv ganz aufreißen will und keine Tiefenschärfe mehr habe.

 

Habt ihr Erfahrung mit Pushen? Kann man Foma ohne allzu viel Qualitätsverlust nach ISO 200 und gar 400 entwickeln? Welche Zeiten würdet ihr empfehlen? Die alte Negativ-Regel x1,3 für +1? (wären also ca. 7'50 Erstentwicklung) bei ISO 200? Und entsprechend zum Quadrat bei +2 (also x 1,7)?

 

Oder liege ich mal wieder total verkehrt. Nach "Taffic III" habe ich total die Nase voll zu experimentieren und würde mich gerne ins gemachte Nest setzen... Dank schonmal im Voraus.

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Bei Foma Hängen Empfindlichkeit und Pushbarkeit echt extrem von der Charge ab... ich geb da keine Zeiten raus, weil sie bei mir selbst manchmal schon bei der nächsten Rolle nicht mehr stimmten. 
Ich hab noch ne 390m Rolle DS8 (alte Charge, aber ohne weiße Flecken) — bei der bin ich wenigstens sicher, dass alle Rollen gleich sein werden. Es sei denn, die Masterrolle war auch schon ungleichmäßig beschichtet... 😉

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Hoppla? Das klingt ja wieder so, als sei Foma reines Glücksspiel?

 

Vielleicht sind meine Qualitätsansprüche niedriger (oder meine Filme immer zu kurz 😉 ), aber bislang war ich immer sehr zufrieden!

 

Aber @F. Wachsmuth: Foma gibt also auf Anfrage (?) auch solch große Rollen raus?

 

Zur „Beruhigung“: Jürgen Heiland, der ja mit dem Splitgrade Controller ein Gerät zum Messen von Fotopapier baut und dazu große Datenbanken pflegt, sagte mal in einem Workshop, dass selbst Herstellerwie zB Ilford merkliche Schwankungen in der Produktion hätten! Dasselbe Negativ kann bei gleicher Einstellung in zwei Margen Papier unterschiedlich kommen. Das sei allerdings eher interessant für Archive oä, als Amateur kann man das gerne vernachlässigen!

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vor 10 Stunden schrieb filma:

merkliche Schwankungen

 

Beim Berufsfilm hat man i.d.R. darauf geachtet, für eine Produktion möglichst Rohfilm mit der gleichen Gussnummer (Emulsionsnummer) zu bekommen,

wegen möglicher Schwankungen. Und man schickt(e) eine Probe davon vorab zur Rohfilmprüfung ins Kopierwerk, um auf der sicheren Seite zu sein.

Dort wurde ein Testkeil gefahren und mit dem Densitometer ausgemessen. Der Kameramann bekam die Schwärzungskurve für seinen Rohfilm und wusste dann,

wie er den zu belichten hatte. 

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