F. Wachsmuth

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Über F. Wachsmuth

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  • Geburtstag 02.06.1976

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    FWachsmuth
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    http://www.filmkorn.org/

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  1. ECP-2 Entwickler verwendet CD-2, nicht CD-3 wie ECN-2 oder CD-4 wie C-41. CD-2 ist nochmal deutlich was ganz anderes. Zum anderen erwartet Kopierfilm ein maskiertes Negativ, nicht nur ein invertiertes Bild. Und nein, die Maske ist nicht einfach eine einheitlich orange-braune Einfärbung des Trägers, sondern eben eine Maske. Zu guter letzt ist der ECP-2 Entwickler glaube ich auch kälter und kürzer als der anderer Prozesse. Ich müsste nachsehen, ich meine, knapp unter 36° und max. 3 Minuten. Kurz: Du crosst hier massiv, denn es stimmt quasi kein einziger Faktor. :) Wenn Dein Ziel möglichst wohlfarbige Ergebnisse mit RA-4 sind, fang doch mal mit Kontaktkopien von entwickeltem ECN-2 (oder notfalls C-41) Farbnegativen an. Spiele so lange mit Temperatur oder Zeit, bis Du angenehme Farben hast. Achtung: Pro Durchgang immer nur Zeit *oder* Temperatur ändern! Es ist aber keineswegs gesagt, dass Du mit CD-3 statt CD-2 überhaupt tragbare Farben erzielen kannst. Versuch macht kluch. Schönes Projekt, ich bin ganz neidisch. :)
  2. 5g reinstes Silber kosten übrigens etwa €3,- und ein Quadratmeter Material ergibt ca. 18 Kleinbildfilme. Das gesamte Silber eines Films kostet daher ca. €0,17 – statt sonst vielleicht €0,10! Soviel zu "insane amount" und dem alles verschleiernden Marketingblah der Film Ferrania. Als nächstes werden sie feststellen, dass 12 Schichten Suspension zu gießen nicht das gleiche ist wie eine Schicht SW. Und danach dann, dass ganz unvorhersehbar eine (oder mehrere/alle) der gefertigten Suspensionen gar nicht so geworden sind, wie sie das wollten. Mit Glück fertigen sie 2019 dann grobkörnig-falschfarbigen Nachschub für die Lomographische.
  3. (Und keiner möchte lieber vom Gegenteil überzeugt werden als ich.)
  4. Meine Prognose: Ferrania wird noch so lange brauchen, dass keiner ihren Farbumkehrfilm mehr braucht oder will. Und wir Backer werden dann mit ödem P30 oder ähnlichem Glump abgespeist. So so wenig Focus, wie die Truppe dort zeigt, ist es unwahrscheinlich, dass sie es überhaupt jemals bis zur verkaufsfertigen Kassette schaffen werden. Kodak wird in den nächsten sechs Monaten links überholen, Ferrania wird völlig überrascht tun, all den bösen Umständen die Schuld geben und sich wortreich in Kickstarterupdate #123 vom Projekt Farbumkehrfilm verabschieden. Klar, das ist nur meine subjektive (und pessimistische) Einschätzung. Wer aber überrascht davon ist, dass Emulsionen reifen müssen, wer noch immer nicht bemerkt hat, dass die alte Rohchemie längst unbrauchbar geworden und Substitute kaum zu haben sind, der wird auch keinen E6-kompatiblen Farbumkehrfilm fertigen können. Und ganz definitiv keinen, der qualitativ oder preislich einen Platz am Markt hat.
  5. Deine beiden VNF 7251 sind schon in der Post. Verrätst Du uns, was besagtes nächstes Filmprojekt ist, wofür Du die haben wolltest? :)
  6. Ah, dann hatte ich mich verguckt. Nein, der Preis ist in der Tat in Ordnung. Mit der richtigen Rezeptur wird der auch noch richtig gut :)
  7. Tha, eBay eben. Die Doppel-8 VNF sind sogar ganz verschwunden. Da gab es dann wohl ein außerordentliches Angebot...
  8. Uh, da Filme ich lieber mit dem iPhone ab.
  9. Das liegt am Film, nicht am Rezept...
  10. Ansonsten, wenn es etwas Vorrat sein darf: https://www.ebay.de/itm/122400176504
  11. Da habe ich noch 2x15m hier. Kannst du haben.
  12. Welches Filmformat?
  13. Wieso sollten Wechselkassetten nicht gehen?
  14. Malaysia und Singapur. Keine Probleme, Filme hatte ich aber im Handgepäck.
  15. Also einen Super-8 Film spule ich mittlerweile in etwa 15 Sekunden ein, wenn es wichtiges Material ist in 20. Und klar, wenn es mal hakt, dann brauche ich auch mal ein paar MInuten, bis alles sicher sitzt -- das wid aber immer seltener. (Wobei zu viel Routine auch gefährlich ist). Übrigens gelten diese Zeiten und diese Problemlosigkeit auch nur für meine beiden Standard-Lomotanks -- mit neuen Tanks ist das alles viel zickiger. Was hilft, ist die Unterseite der oberen Spirale und das oberste Gitter von unten zu polieren. Mit Polierpaste, Baumwolllappen und Geduld. Denn hier hängen oft noch Gießfäden, manchmal auch Gelatinereste, an denen der Film verhakt. Auch klebe ich auf die untere Spirale mittig immer zwei Lagen Isolierband, um den Abstand der beiden unteren Spiralen etwas zu erhöhen. Das macht das Einspulen deutlich leichter und der Film ist trotzdem sicher "im Groove". Ach ja: Manchmal sind die Mitten der Lomo-Spiralen nicht plan abgedreht, dann kann es vorkommen, dass die beiden unteren Teile nicht parallel zu einander sind. Das sollte man im Hellen prüfen und ggf. korrigieren. Zum Einspulen selbst: Bei S8-Filmen nehme ich immer den ganzen Wickel aus der Kassette und halte ihn lose in der Hand, leicht geführt von zwei Fingern. Meine Hand ist dabei "fest" am Plattenspieler positioniert, damit der Wickel auf einer Höher mit der Rille ist. Dann gebe ich dem Plattenteller einmal kräftig Schwung und er zieht den Film rein. Ich merke in der "gebenden" Hand sofort, wenn der Film sich plötzlich aussen um die Spirale wickelt, denn dann dreht sich der Wickel viel zu schnell. Je kleiner der Wickel wird, desto langsamer mache ich den Plattenteller, denn die letzten 4-5 Windungen sind die kritischsten. Da der Film am Wickelkern befestigt ist, muss man anhlaten, bevor der Film abgewicklet ist, sonst "reisst" man am Ende am Film und er liegt auf den äußeren Windungen aufeinander. 16mm-Breite Filme stecke ich inkl. ihrer 30m-Spule auf einen runden Glastab (weil die eh im Labor rumliegen und der die richtige Dicke hat) und lass sie von da lose abwickeln. Beim Drehen des Tellers taste ich ab und zu, ob die untere Spirale bald voll ist. Wenn ja, werde ich langsamer und fühle, bis die Rille zu Ende ist. Dann mache ich dort einen Schnitt.