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16mm, die bewegliche Kamera


ruessel
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s-l300.jpg

Nun, oben im Foto ein Kameramann mit einer Bolex 16mm. Wie lange er das wohl so stabil halten kann? Ist das nun echt, aus der damaligen Arbeit eines Bolex Reporters oder nur für das Prospekt gestellt?

 

Brasilianische-Regisseurin-sucht-in-Hann

 

Genau wie hier, ohne Hand aufstützen unmöglich gute Bilder zu bekommen. Ist der Horizont überhaupt gerade?

 

Ich frage so blöd, da ich mir was neues gekauft habe und entspricht vom Gewicht und Größer einer großen 16mm Kamera. Ich möchte auch so mal längere Zeiten die "bewegliche Kamera" damit machen. Habe nun Handgriff unten montiert und da wo sonst das 16mm Magazin sitzt einen weiteren Holzgriff angeschraubt. Mit dem Sucher sitzt die Kamera schon recht stabil am Auge. Aber das Gewicht ist auf der Dauer nicht ohne, je nach (Lichtstarken) Optik.

 

Frage: Gab es ein Schulterstativ für die 16mm Bolex mit Magazin? Wie schaute das aus?

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Ich will jetzt nicht albern sein, aber das ist gar nicht mehr so weit von einem Exoskelett entfernt.

 

Suchereinblick dann über Videoausspiegelung? Nein, wahrscheinlich ist nur der Abstand Kamera zu Auge der Kamerafrau noch nicht eingestellt?

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An der äußerst sportlichen Bekleidung dieses Kameramanns kann man als Laie zumindest erahnen, dass für das Arbeiten mit einer Steadycam ordentlich Muckis notwendig sind. Und das ist jetzt nicht als Spaß gemeint!

Edited by Gizmo
Schreibfehler (see edit history)
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Eine Richter Cine Equipment EMP (Envelope: Minimum Possible)? Sieht aus wie eine Aaton Minima nur ohne „Schnickschnack“. Die ist ja wundervoll 🙂

 

Die Stückzahl wird wohl überschaubar gewesen sein?

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Die Entfesselung der Kamera

https://murnau.neue-wege-des-lernens.de/murnau/entfesselt/index.html

 

Zitat

Eine Filmkamera war in den frühen Jahren des Kinos ein schweres Monstrum auf einem fast unbeweglichen Stativ. Zunächst konnte sie das (bewegte) Geschehen nur starr von einer Position aus aufnehmen. Später ließ sich die Kamera zumindest auf dem Stativ schwenken, heben oder senken. Vergleicht man Nosferatu (1921/22) mit dem zwei Jahre später gedrehten Film Der letzte Mann, ist der bahnbrechende Unterschied erst richtig zu erkennen: Kameramann Karl Freund und Murnau haben die Kamera erstmals konsequent und ausgiebig „entfesselt“, also losgebunden vom Stativ und in Bewegung gesetzt, sogar zum Fliegen gebracht – was damals auch eine Emanzipation des Films gegenüber dem Theater und dem gesprochenen Text bedeutete.

 

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vor 4 Stunden schrieb filma:

Eine Richter Cine Equipment EMP (Envelope: Minimum Possible)? Sieht aus wie eine Aaton Minima nur ohne „Schnickschnack“. Die ist ja wundervoll 🙂

 

Die Stückzahl wird wohl überschaubar gewesen sein?

Die ist echt cool, ja.

Aber scheitert heutzutage auch an den fehlenden Kassetten.

Normale Tageslichtspulen nimmt sie ja offenbar nicht auf.

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