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Geschrieben

Nein, kein wirklicher Denkfehler :)

Getrennt kopiert heißt im Labor 2 Durchläufe des Negativs - wird nicht gemacht, da nicht möglich, hier synchron einzustarten. Ja, ich weiß, Erbsenzählerei 🙂

Bild und Ton im gleichen Fenster bei Durchlauf kopieren mag gehen, jedoch ist das immer ein Kompromiss, da die Lichtbestimmung beim Bild berücksichtigt werden muss.

 

Bei einer Umkehr-Kontaktkopie von einer Vorführkopie geht das allerdings, wenn auch hier der Ton (wieder) im Nachteil ist, da ist eine (hier haben wirs wieder) eine gesplittete Kopierung (Bild separat, in Abstand dann der Ton) mit passendem Kopierlicht für den Ton sinnvoller - klar fürs Hobby ist das mit Kanonen auf Spatzen schießen....

 

Wenn wir uns in Deidesheim treffen sollten, erklär ich euch das gern an der dort stehenden Kopiermaschine :)

Geschrieben
vor 2 Minuten schrieb Regular8:

 

Respekt! Hätte nicht gedacht, dass das störungsfrei funktioniert.

gehen tut das schon, da muss man aber wirklich genau auf das Bildfenster achten und die überlappung muss minimalst sein.

Du hast recht, dass bei VA Tonspuren der Effekt weniger stark auftritt als bei VD Tonspuren

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Regular8:

Wenn aber doch (Ton am Bildfenster und im Schrittbetrieb), dann müsste es eigentlich zu 24 Hz Störgeräuschen kommen.


Also müsste ein Ton von 24Hz wiedergegeben werden? Verstehe ich das richtig? Ergäbe Sinn. Allerdings auch: 24Hz wird keine normale HiFi- oä Anlage wiedergeben können schon gar kein eingebauter Projektorlautsprecher.

 

Sehe ich es richtig, dass es damit theoretisch (!!) gar nicht mal so wahnsinnig relevant wäre, 100%ig genau das Kopierfenster auszufeilen? Das würde zumindest erklären, warum dieses Kopierverfahren recht einfach realisierbar zu sein scheint 🙂

 

Worauf müsste man denn achten bei der Wahl der Lichtquelle, wenn man den Lichtton mit hoher/höherer Qualität (separat vor oder nach dem Filmbild) kopieren wollen würde? Ein Filmemacher (lang im Ruhestand) erklärte mir, dass der Lichtton eigentlich auch separat (hart!) entwickelt werden müsste. Das wäre im „Heimlabor“ wohl sicher weniger möglich … oder (jetzt gesponnen) hilft hier Abdecklack?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb filma:

Ein Filmemacher (lang im Ruhestand) erklärte mir, dass der Lichtton eigentlich auch separat (hart!) entwickelt werden müsste.

 

Mit einer Art Rädchen wurde an der Entwicklungsmaschine der sogenannte "Tonschleim" aufgetragen, also während des Bild-Entwicklungsvorgangs.

 

Mir wurde seinerzeit eine Anekdote hierzu berichtet: Eine Hilfskraft in der Farbentwicklung entwickelte <g> eine heftige Allergie am ganzen Körper. Es stellte sich heraus, dass er sich wiederholt die Hände mit Tonschleim gewaschen hatte, weil das so gut wirkte...

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb filma:


Also müsste ein Ton von 24Hz wiedergegeben werden? Verstehe ich das richtig? Ergäbe Sinn. Allerdings auch: 24Hz wird keine normale HiFi- oä Anlage wiedergeben können schon gar kein eingebauter Projektorlautsprecher.

 

Es wird kein 24 Hz Sinus sein, sondern eher Impulse im 24 Hz Takt. Ein Knattern, Rattern, Flattern oder ähnliches.
Aber wie die Praxis offenbar zeigt, spielt auch das nur eine theoretische Rolle - bei Zackenschrift.

Oder der Cienast16 hat einfach beim Ausfeilen des Bildfensters sehr gut gearbeitet.

Wenn er schreibt das klingt gut, glaub ich das.

Geschrieben

Ich glaube das diese Störgeräusche bei diesen alte Kopien nicht zu hören sind. Bei der Belichtung muss man aber Tests machen, weil wenn zu viel oder zu wenig belichtet wird der Ton leiert.

  • 3 Jahre später...
Geschrieben
Am 8.2.2022 um 05:11 schrieb Martin Rowek:

Das stimmt natürlich bzgl. der Meterware

Ich habe den entsprechenden Absatz zum Thema Kopieren mit der Kamera gefunden:

 

20220208_045133.jpg

20220208_045231.jpg

 

Hallo @Martin Rowek, ich antworte "zeitnah", ich weiß.

 

Aus welchem Buch stammen denn diese Scans? Hast Du das noch? Kannst Du uns Bild 166 (erwähnt im zweiten Scan) auch noch hochladen? Diese Pentacon-Entwicklungseinrichtung würde ich doch gerne mal sehen! 🙃

Geschrieben (bearbeitet)

@filma

hier ein Bild von der Entwicklungseinrichtung https://global.museum-digital.org/object/210168, welche auch in folgenden Buch, das immernoch in meinem Bücherregal steht, zu sehen ist: https://www.amazon.de/Die-Schmalfilmkamera-Peter-Sbrzesny/dp/B0000BUGTS Von diesem Buch gab es übrigens mehrere Auflagen, die sich vom Umfang her unterscheiden. 

Zum Thema "zeitnah":
Manches braucht seine Zeit. Ich selbst habe gerade bzgl. Schmalfilm- und Kinotechnik sowie analogem Film allgemein mehrmals bis zu 20 Jahren waren müssen 🙂 Es gibt eben nicht immer alles jetzt und sofort, In Deinem Fall jedoch schon. Ich selbst hab schonmal im Internet nach einem Bild gesucht, dass ich jedoch nur in meinem Bücherregal fand.
 

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1
Geschrieben
Am 7.2.2022 um 20:36 schrieb Friedemann Wachsmuth:

Eine Frage (auch an @Film-Mechaniker😞 hat Kopieren mit intermittierendem Schaltschritt Vorteile gegenüber kontinuierlichem Transport mit kontinuierlichem Licht?

 

Nur falls die Frage von anderen Forenten nicht ausreichend beantwortet wurde: Lichtton muß ununterbrochen übertragen werden, sonst hört man nur ein Motorboot. Die Geometrie von Tonnegativ, Rohfilm und Kopieranlage ist entscheidend für die Schallgüte. Wenn das Ausgangsmaterial geschrumpft ist, rutscht es unter dem Rohfilm Loch für Loch nach, was einen gurgelnden Ton ergibt. Man hat in den 1930er Jahren so genannte schlupffreie Tonkopieranlagen gebaut, die auch ältere Tonnegative zu kopieren erlauben, doch es ist ein Irrtum darin verborgen geblieben. Statt daß der zu kurze Film im Rhythmus der Perforation nachrutscht, wird nun der Inhalt gewissermaßen längs ausgewalzt. Diese mechanoptische Verzerrung bringt auch schlechten Ton. Die Lösung kam mit Polyesterfilm, doch bis der sich durchsetzen konnte, war die Filmproduktion bereits am Eingehen. Es war tragisch, das mitzuerleben.

 

Heute fehlt jedes professionelle Interesse an Filmtechnik.

  • Thumsbup 1

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