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Ersatz für Tetenal Chemie


Pagodeiro62

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Tetenal Produkte die ich intensiv eingesetzt habe wie Dokumol für SW Umkehr und Colortec E6 für Farbe scheinen ja auf Sicht nicht mehr zu haben zu sein. Sehr schade ;-(

 

gibt es eine Empfehlung für das Ersetzen des Dokumol Konrtastentwicklers? Vielleicht der Fomadon LQR oder der Ilford PQ?


Für Farbumkehrung konnte ich das Jobo Kit bei Nordfoto ergattern. (Vermutlich identisch mit Fuji)

Was mich stutzig macht, im Gegensatz zu Tetenal sind hier viele teilgefüllte Fläschchen enthalten, völlig unversiegelt, nur zugeschraubt. Kann man darauf vertrauen oder doch besser Probestreifen?

verwunderlich auch, dass der E6 Prozess kaum Zwischenwässerungen zwischen den Schritten vorsieht. Wäre es nicht besser, wenn man nacheinander 4 16mm Filme in 2,5 l badet, grundsätzlich zwischenzuwäsderm damit die Lösungen rein bleiben?

 

Danke für euren Input!

 

 

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Hallo!

 

 Ich hab dieses Thema auch diese Woche recherchiert und auf photrio ( https://www.photrio.com/forum/threads/questions-for-people-here-experienced-in-e6-processing-with-a-jobo-processor.37465/?amp=1 )  folgendes gefunden:

 

Question: Is it a good idea to rinse the film after the reversal step or between all steps?  

No, you don't have to rinse after the reversal step. More, if you will rinse after your pre-bleach conditioning bath, you will not get the adequate bleaching - this bath supplies EDTA to reaction. You should also aerate your bleach well before pouring into machine - it's "dead" when in stock form.

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Fomadon LQR funktioniert, hat aber eine kurze Haltbarkeit. 

Teilansätze würde ich damit nicht machen. Foma weiß schon, warum sie den LQR in kleinen Fläschchen abfüllen…

 

Ilford PQ soll gut geeignet sein, habe ich aber selbst noch nicht verwendet. 

 

Falls Dein Filmomat eine Zweitbelichtung ermöglicht, könntest Du als E6 Ersatz auch mal folgendes versuchen:

 

1. 5 Min. 35C vorwässern

2. FD ein S/W Entwickler, z.B. T-Max, 35C, 10 min. ***

3. 2 min. wässern

4. 2 min Zweitbelichtung

5. RA4, 35 C, 6 min. 

6. 2 min. Wässern

7. Blix 35 C, 6 min. 

8. Schlusswässerung + Stabi

 

Ich habe damit in letzter Zeit ein wenig rumexperimentiert und fand die Ergebnisse beim Ektachrome sehr zufriedenstellend. Wird etwas kontrastreicher als Original E6. Ich sehe das aber nur im direkten Vergleich. 

 

Gruß,

Sebastian

 

9474BD2A-716D-4C5C-B038-C2ECD0D65206.thumb.jpeg.40d1e4494f74a7ba867426b9314bd935.jpeg
 

*** Xtol, HC110, D76 o.ä. müsste auch funktionieren. Da müsstest Du aber die Zeiten selbst herausfinden. 

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vor 7 Stunden schrieb Pagodeiro62:

Tetenal Produkte die ich intensiv eingesetzt habe wie Dokumol für SW Umkehr und Colortec E6 für Farbe scheinen ja auf Sicht nicht mehr zu haben zu sein. Sehr schade ;-(

 

gibt es eine Empfehlung für das Ersetzen des Dokumol Konrtastentwicklers? Vielleicht der Fomadon LQR oder der Ilford PQ?


Für Farbumkehrung konnte ich das Jobo Kit bei Nordfoto ergattern. (Vermutlich identisch mit Fuji)

Was mich stutzig macht, im Gegensatz zu Tetenal sind hier viele teilgefüllte Fläschchen enthalten, völlig unversiegelt, nur zugeschraubt. Kann man darauf vertrauen oder doch besser Probestreifen?

verwunderlich auch, dass der E6 Prozess kaum Zwischenwässerungen zwischen den Schritten vorsieht. Wäre es nicht besser, wenn man nacheinander 4 16mm Filme in 2,5 l badet, grundsätzlich zwischenzuwäsderm damit die Lösungen rein bleiben?

 

Danke für euren Input!

 

 

Ilford PQ geht beim Foma mit 5g KSCN und 50 mg KJ 1+7, Startzeit 8 min,  die Vorwässerung nicht vergessen, wenn man mit Di chromat bleicht. Ansonsten ist D19 mit 2g KSCN und KJ beim TRI-X schön, 7-8 min FD, muss man aber selber ansetzen. A71 geht immer, ggfls. auch selber anrühren.

 

Es wird wohl enger, Tetenal sei nach Äußerungen eines Mitarbeiters bei Fotoimpex "Geschichte".

 

Vielleicht weiß @Friedemann Wachsmuth ja mehr.

Und beim E6- Prozess sollte man sich nach Fuji Hunt umsehen.

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Am 17.9.2023 um 19:08 schrieb jacquestati:

 

A71 geht immer, ggfls. auch selber anrühren.

Ich würde gerne perspektivisch meine Dokumol-Rezepte auf A-71 umstellen. Habe größere Mengen rumliegen (günstig ersteanden) und habe gerade bei SW-Umkehr gute Erfahrung gemacht. A-71 scheint aber stärker zu wirken als Dokumol, oft ist die Belichtungszeit kürzer.

 

Habt ihr Erfahrungswerte bei Erstentewicklung mit A-71 (+ Zusätze)? V.a. für Fomapan? Ich biete im Gegenzug Folgendes:

 

Double X (ISO250), FD 7:00

UN54 (ISO100), FD 9:00

 

@Pagodeiro62 Mein Farbumkehrrezept für E-100D funktioniert ziemluch gut auf Folgende Weise:

 

FD: D-19+2gKaliumthiocyanat+10mgKaliumiodid/L (alles selbst angesetzt)

 

FD: 7 min bei 37°C

1-2min Stop

Zweitbelichtung

3min Farbentwicklung mit Kodak ECP (=SD50), auch selbst angesetzt.

dann Endverarbeitung wie gehabt (ich nehme fertigen Blix von Cinestill)

 

Der Farbentwickler beruht auf CD2, nicht CD3 wie beim Original-Rezept. Was der Unterschied ist, mögen andere erläutern.

Demnächst setze ich vielleicht auch mal RA4 an und vergleiche. Dazu muss ich aber erstmal an einen Vergrößerer rankommen, für meine analoge Foto-AG in der Schule.

 

Ich bin, wie gesagt, sehr zufrieden mit Kodak-Material. Bei Fuji Velvia/Provia sieht es nicht ganz so schön aus, aber der ist ja sowieso nichts für Schmalfilmer.

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Ich frage gerne nochmal, ist in meinen quietschbunten Lavendelbildern etwas untergegangen:

 

Habt ihr Erfahrung mit SW-Umkehrprozessen mit A-71 statt Dokumol? Gerne bei Fomapan und Tri-X. Würde mich über Anregungen zu Erstentwicklungszeiten freuen, das würde mir Arbeit ersparen (die ich mir natürlich gerne mache, wenn mir niemand aushelfen kann - aber das Rad muss ja nicht von jedem Einzelnen neu erfunden werden).

 

 

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A71 habe ich mal ausgetestet, aber ewig beim Foma nicht genommen. Kann nachsehen.

Beim Tri-X ist selbstangesetzter D 19 mein Favorit, mit 2g KSCN/ l und 50 mg KJ/l 7- 8 min FD. Mit den Zusätzen ist es dann D62. Der Ansatz ist kein Hexenwerk, Suvatlar z.B.hat alles. Man braucht nur eine genaue Waage.

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vor 27 Minuten schrieb jacquestati:

A71 habe ich mal ausgetestet, aber ewig beim Foma nicht genommen. Kann nachsehen.

Beim Tri-X ist selbstangesetzter D 19 mein Favorit, mit 2g KSCN/ l und 50 mg KJ/l 7- 8 min FD. Mit den Zusätzen ist es dann D62. Der Ansatz ist kein Hexenwerk, Suvatlar z.B.hat alles. Man braucht nur eine genaue Waage.

 

A71 mit o.g. Zusätzen hatte beim Foma R100 nur 4 min Erstentwicklungszeit. M.E. zu kurz wird schnell ungleichmäßig. Besser mit 200ASA belichten und dann mit 5-6 min mal als Startzeit beginnen.

 

http://www.thomas-faehrenkemper.de

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Ersatz für Dokumol:

Wäre ja mal einen Versuch wert, das Gebräu anzusetzen und als Alterantive auszutesten.

 

 

Nov 26, 2011

 
Does anyone know the formula for Dokumol? - it has been my print developer of choice for very many years and is the only chemical that I currently do not make myself.
 
D.S. Allen, fotograf.

www.dsallen.de

Neu / New: http://www.dsallen.de/video.php
It's a fairly standard Contrast PQ developer and like most commercial liquid print developer formulae contains a mixture of Potassium Carbonate and Sodium Hydroxide as the alkali, in this case with a bit of Borax to buffer it. As it gives cold tones it'll be low in Bromide.

A good starting point would be Ilford's ID-55. This is a document paper developer.

Ilford ID-55

Metol . . . . . . . . . . . . .. . 2 g
Sodium Sulphite anhyd . . 40 g
hydroquinone . . . . . . . . 12.5 g
Sodium Carbonate . . . . . 72 g
Potassium Bromide . . . . . 1.5 g
Water to . . . . . . . . . . . . 1 litre

Use 1+3

This is a clean working High Contrast developer for document and photomechanical apers so similar to Dokumol.


I make up all my print developers as concentrates now with Potassium Carbonate and Sodium Hydroxide as this allows concentrates that don't precipitate/crystalise and they keep fairly well.


PQ Document paper developer
Concentrated Stock Solution.

Phenidone . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.25 g
Sodium Sulphite (anh) . . . . . . . . .125 g
Hydroquinone . . . . . . . . . . . . . . 30 g
Potassium Carbonate . . . . . . . . . 115 g
Sodium Hydroxide . . . . . . . . . . . 6.4 g
Potassium Bromide . . . . . . . . . . . 5 g
Benzotriazole (1% soln) . . . . . . . 50 ml
Water to . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 litre

Use 1+9

German companies tend to use a different ratio of Potassium Carbonate to Hydroxide and Dokumol actually has more Hydroxide than my suggested alternative above. You could possible use 30 g Potassium Carbonate and 20 ml Sodium Hydroxide but I found that the keeping properties are impaired and it's the same with commercial developers as well.

In addition Dokumol contains Borax which forms Sodium Metaborate with Hydroxide.

 

Edited by jacquestati (see edit history)
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vor 1 Stunde schrieb Friedemann Wachsmuth:

Dokumol wird eher das PQ-Rezept (bzw. sehr ähnlich) sein. Ich meine, im MSDS sind Hydrochinon und Phenidon explizit erwähnt, Metol aber nicht.

 

Sehe ich auch so. Der Forent auf Photrio erwähnt auch noch Borax, bzw. Natriummetaborat, die Formel ist wohl geheim. Ich setz' den mal an und schaue, wie er sich macht, werde dann berichten.

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So. Angesetzt ist er...🙂

 

 

PQ Document paper developer
Concentrated Stock Solution.

Phenidone . . . . . . . . . . . . . . . . . 1.25 g
Sodium Sulphite (anh) . . . . . . . . .125 g
Hydroquinone . . . . . . . . . . . . . . 30 g
Potassium Carbonate . . . . . . . . . 115 g
Sodium Hydroxide . . . . . . . . . . . 6.4 g
Potassium Bromide . . . . . . . . . . . 5 g
Benzotriazole (1% soln) . . . . . . . 50 ml
Water to . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1 litre

Use 1+9

 

Bei nächster Gelegenheit wird er ausprobiert.

 

DSCN4100.JPG

 

 

Schauen wir mal, ob das so wird.

 

 

Vietnam2.jpg

Edited by jacquestati (see edit history)
  • Thumsbup 2
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DSCF0095.thumb.jpg.884e03855f24deb5779edc229dba158d.jpg

 

 

Wenn es beim Printen dann so kommt, bin ich zufrieden...

Ist ein erster Ansatz, für den Foma kommen trotzdem noch  5g KSCN und 50 mg KJ/l dazu, für den Tri-X nur 2g/l KSCN (plus KJ natürlich).

Wobei der Tri-X ja in D19 mit KSCN und KJ sehr überzeugend kommt, 8 min FD bei mir. 

 

https://tishstringer.com/wordpress/wp-content/uploads/2020/01/16mmGuide_Final-1.pdf

 

Ob 50 ml einer 1%igen BZTR-Lösung, also 500 mg pro Liter Stammlösung, die ja nochmal 1+7 verdünnt wird, am Ende  so viel ausmachen, wird sich ja zeigen.🙂

Edited by jacquestati (see edit history)
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Ich bin auf das E6-6 Bad Kit von Bellini ausgewichen. Mit den Ergebnissen beim E100 und der Ergiebigkeit bin ich recht zufrieden. Beim Conditioner sollte man bloß aufpassen das sich keine nadelförmigen Kristalle bilden - keine Ahnung was der Auslöser für diese ist. Die Kristalle bewirken "eckige schwarze Flecken" auf dem Film, ähnlich wie Luftblasen im Erstentwickler.  Sie lassen sich aber mittels Kaffeefilter oder Scheidetrichter mühelos entfernen. Auch stört mich der Mehraufwand bei der Entwicklung aufgrund der vielen Bäder.

 

Dokumol ersetze ich mit A71, da ich noch einige Beutel davon habe.

Edited by Sandro Proske (see edit history)
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100 ASA  bedeuten bei mir mit A71 4 min FD,  das wird schnell ungleichmäßig. Mit Dokumol 1+7 sind es 8 min.

Ein amerikanisches Profilabor, ich mein DR 5, erzielt mit Foma bei 160 ASA  für seinen Prozess die wohl besten Ergebnisse.

A71  mit 200 ASA  und ca. 6 min FD laufen bei mir gut.

Bei Gelegenheit teste ich noch Foma in D19 aus, beim Tri-X sind mit allerdings nur 2g KSCN/ l die Ergebnisse exzellent (7-8 min). Frank Bruinsma  nimmt ihn wohl auch.

 

Edited by jacquestati (see edit history)
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ISO 200 für Foma R? Waaaaah?
Und da wunderte ich mich, warum meine letzten Foma R-Ergebnisse (2021/22) mit A71 und 6 ~ 6 ½ Min (ca. 21~22°C) und ISO 100 zu hell ausgefallen sind. Okay,
R-100 mit ISO 200 belichten wäre mir nie in den Sinn gekommen.
Man lernt nicht aus.
Aber lieber das, als zu kurze Zeiten. Dauerte mir eh schon zu lange, bis aus dem LOMO alles raus geflossen, respektive eingefüllt war.

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Doch, das geht, sogar sehr gut. Man kann den weiter puschen, sogar bis 400 ASA, geschätzt dann mit 8 min FD, hab ich aber noch nicht probiert.

Stehe kurz davor, einen 135er Film, belichtet wie 100ASA und dann mit plusminus 1 Blende, mit dem Dokumoil Ersatz zu entwickeln. Die Kamera, mit der ich die Aufnahmen gemacht habe, ist meine Referenz für den Belichtungsmesserabgleich an allen Filmkameras.

Mein Umkehrrezept für den Foma kennst Du? Ich Fülle den Tank mit Wasser für die Vorwässerung und tauche dann die Spirale ein, anschließend Deckel drauf. Das geht natürlich auch, wenn Du direkt die Chemie einfüllst und dann die Spirale einsetzt. M.E. dadurch sorfortiger Kontakt des Films mit den Chemikalien und hilfreich bei kurzen Zeiten.

 

.

vor 6 Minuten schrieb Regular8:

 Dauerte mir eh schon zu lange, bis aus dem LOMO alles raus geflossen, respektive eingefüllt war.

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