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  1. So, das waren ein paar sehr produktive Tage. Bin ganz excited, ich glaub das wird geil 🙂 Da der bisherige Stand nun schon 5 Jahre alt war, und sich doch eine Menge in der Python- und Linux-Welt (und auch bei meinem Wissen zu Cameras und Raw-Processing) getan hat, und ich den alten Code-Zusammenhau kaum noch verstehen und erst recht kaum noch warten konnte, habe ich in den sauren Apfel gebissen und beim Code komplett von vorne angefangen. Auch wenn ich am anfang echt geflucht habe, hat es sich absolut gelohnt: Es sind nun ca. 5000 Zeilen Code, und die laufen 100% stabil, schnell und können einiges mehr als zuvor. Ein paar Highlights: Out-of-the-Box Betrieb ganz ohne Computer. Man muss nur eine Festplatte oder SSD an den Scanner anschliessen, die Scan-Taste drücken und los gehts. Auf der Platte erwartet einen dann ein CinemaDNG-Verzeichnis, das direkt bearbeitet und gegraded werden kann. Keine Konvertierung mehr nötig, die passiert direkt und automatisch auf dem Pi! Neu: Ein schneller 2K-Modus. Bei 4K schafft der Scanner ca 2 fps, legt man den Schiebeschalter auf der Platine um, scannt er in 2K mit 7 fps! Das schöne: Es sind immer noch 12-Bit Raws. Ich verwende Pixel-Binning, das heisst ich rechne 4 Kamerapixel (bzw. 16 Bayer-Sensorpunkte) zu einem Durchschnitts-Pixel zusammen, statt einfach Pixel zu überspringen. So gibt es keine Interferenzen oder mehr Rauschen. Der Scanner kann mit einer speziellen Tastenkombination ein OTA-Update ("Over the Air") ausführen. Wenn neue Features oder Bugfixes dazukommen, sind sie für alle nur einen Tastendruck entfernt. Auch ein zurückspringen zu vorigen Versionen ist so möglich (falls nötig) "Scan to Computer" Modus mit einem einfachen One-Click-Installer. Damit kann man sich die externe Festplatte sparen und schon während des Scans anfangen zu graden. 🙂 Das ganze verwendet sicheres Pairing (ähnlich wie man es von Bluetooth etc. kenn). Bisher gibt's diesen Modus nur für Mac, aber Linux sollte einfach und Windows machbar sein. (Wenn's überhaupt jemand wünscht) Sleep-Modus zum Energiesparen (per Tastendruck oder nach 15 Minuten Idle), aufwachen mit noch einem Tastendruck Überwachung auf Unterspannung durch zu schwaches Raspi-Netzteil. Klingt absurd, aber hat mich einen kompletten Tag gekostet: Bei knappem Strom kann es Schreibfehler oder verlorene Einzelbilder geben, da der USB-Bus einbricht. Jetzt nicht mehr. Klingt trivial, war aber auch zwei Tage Arbeit: Super simple Installation! Man kopiert eine .img Datei auf eine uSD-Karte, steckt sie in den Raspi und fertig. Keine weiteren Schritte nötig, man kann sofort los-scannen. Das letzte was jetzt noch fehlt ist die Fertigstellung der Anleitung, wie genau man den Projektor umbaut und alles anschliesst. Bis inkl. 6.1. habe ich noch Urlaub, das sollte zu schaffen sein. Color me happy!
    9 Punkte
  2. Du bist ein krasser Typ! Wahnsinn, wie Du Dich da eingearbeitet hast. Kann es kaum erwarten, so einen Scanner für die AFW zu bauen.
    1 Punkt
  3. Wow! Das ist kaum in Worte zu fassen genial. Ich hätte da noch zig Fragen, aber ich halt mich jetzt zurück. Mach weiter, das ist unglaublich toll, was man hier lesen kann.
    1 Punkt
  4. Liebe Kollegen, Problem gelöst! 😁 Zuerst habe ich gem. den Hinweisen von PerfoPeter an dem Schräubchen justiert, keinen Erfolg außer das der Film anfing zu zittern bzw. nicht mehr gescheit transportiert wurde (in beiden Richtungen). Der Hinweis von Herrn Gizmo brachte den Erfolg, vielen Dank Rainer, Gerät läuft wieder einwandfrei. Euch allen ein schönes Wochenende.
    1 Punkt
  5. Gut erkannt! Ich hatte mich zuerst an dem Café Kranzler orientiert, das aber wirklich ein Kind der 50er Jahre ist. Bei der o.g. Einstellung müsste heute im Hintergrund das Europa-Center zu sehen sein, das laut Wikipedia zwischen 1963 und 1965 erbaut wurde. Da es in der Szene aber fehlt, würde ich den Film auf 1963 oder 1964 datieren.
    1 Punkt
  6. @Joachim Schmidt Der Film wirkt wie aus den 1950ern - er muss aber nach 1963 entstanden sein, da der Neubau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche (bei der Erklärung der Bildstrichverstellung zu sehen) erst 1963 fertiggestellt wurde.
    1 Punkt
  7. Ich würde mal den Filmandruck überprüfen, wahrscheinlich ist er zu gering. Den Andruck kann man mit der kleinen Schraube unterhalb der Achse einstellen, wo das Andruckstück aufgesteckt ist. Im Bild links neben dem mittleren Pfeil zu sehen. Aber eigentlich tritt das nicht so plötzlich auf.
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  8. Ja, ist sie. 2025 sind überhaupt erschreckend viele (film-)bedeutende Leute gestorben... 😞
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  9. Allen seriösen Medien nach, ist Brigitte Bardot verstorben, wie berichtet. Hierzu gibt es auch keine Gegendarstellung. Es gab diese Meldung aber wohl schon einmal 23.10.2025, was ein Fake war. Hier hatte sich Brigitte Bardot mit diesem Satz, "Weiß nicht wer der Idiot ist..." zu Wort gemeldet. Einzig Schlager(dot)de erweckt den Eindruck das die Meldung falsch wäre, zieht aber den besagten Kommentar vom 23.10.2025, mit aktuellen Datum 30.12.2025, dafür hinzu. Seriös ist diese Quelle also nicht wirklich und dazu noch problematisch wenn eine KI darauf zugreift.
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  10. Weihnachtlich mit Bach gesprochen: "Jauchzet, frohlocket, auf preiset den Scanner!" Eine Meisterleistung.
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