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preston sturges

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Posts posted by preston sturges

  1. Vor einigen Jahren stellte aber tatsächlich nur Fuji 70-mm-Positiv her, hatte angeblich etwas mit den Exklusivverträgen (=Einkaufskonditionen) der wenigen Kopierwerke, die IMAX verarbeiten, zu tun.

     

    ... FUJI gab den IMAX gründern das startkapital um den ersten IMAX projektor zu bauen ... das verpflichtet natürlich

  2. Auch wird das Material nicht in 65mm angeboten, selbst wenn "Blickpunkt Film" das etwas marktschreierisch kolportiert ( http://www.mediabiz.de/newsvoll.afp?Nnr...000000&T=1 ).

    KODAK-Mitarbeiter haben uns das Gegenteil mitgeteilt. :x

    [Nur FUJI liefert noch 65mm-Negativfilm.]

     

    Sorry @cinerema, you are definitely wrong ...

     

    ... aus KODAKS noch recht frischer Pressemitteilung zitiert:

     

    Kodak Expands Its VISION2 Family Of Films

    LOS ANGELES, (November 8, 2004) - Kodak added another option today to the palette of color negative films available to cinematographers. KODAK VISION2 250D 5205/7205 color negative film is optimized for an exposure index of 250 in natural or artificial 5500 degrees Kelvin daylight, and also in mixed color temperature situations.

     

    "This latest VISION2 film is designed to provide extraordinary creative latitude for cinematographers who are working in daylight conditions," says Robert Mayson, general manager and vice president of image capture for the Kodak Entertainment Imaging division. "It leverages a quantum leap forward in emulsion science and technology to provide new creative flexibility."

     

    The new emulsion is available in 35 mm, 16 mm and 65 mm.

     

    Cinematographers who have tested the new motion picture negative have reported that it renders true flesh tones with accurate color reproduction, a broader range of exposure latitude, and enhanced capacity for recording nuanced details in shadows and highlights.

     

    This is the fifth member of the KODAK VISION2 film platform, which was originally introduced in November of 2002. Like all VISION2 emulsions, the new daylight film maintains superior image structure, ultra-fine grain, and a tonal scale designed to enhance efficiency and accuracy during both optical and digital postproduction.

     

    "Cinematographers who shot early tests report that the new negative sees deeper into both highlight and shadow areas, and accurately records more nuanced details," Mayson says. "They also like the fidelity of colors and skin tones, and the more subtle grain structure rendered with this new emulsion."

     

    Allen Daviau, ASC (Van Helsing, Fearless, Bugsy) was among the cinematographers who tested the new film.

     

    "This new stock includes several innovations that make it a more natural recorder of daylight," says Daviau. "The contrast is a touch softer, and it records a quieter rendition of reds. It is a distinct improvement that offers new opportunities for telling stories. We're always trying to do things we haven't done before. Each new advance in film technology allows us to be more daring."

     

    Roger Deakins, ASC, BSC (The Village, House of Sand and Fog, A Beautiful Mind) adds, "I like this new stock, and plan to use some of it on my next project. I found it to be a true 250-speed film with very fine grain. It also has less contrast than I have experienced with previous daylight films, and because it captures more information in the shadows and highlights I can see that it will be helpful on digital intermediate projects."

     

    The new emulsion also intercuts seamlessly with KODAK VISION2 500T 5218/7218, KODAK VISION2 100T 5212/7212 and KODAK VISION2 200T 5217/7217.

     

    "This new family of films was designed in response to suggestions by cinematographers who want more flexibility and creative latitude," says Mayson. "They also want the ability to retain the subtlest details recorded on the negative during both optical and digital postproduction with the goal of maintaining those characteristics of the images through to cinema and television screens."

     

    He emphasizes that Kodak is still in the relatively early stages of leveraging advances made in emulsion technology. "Cinematography is an interpretive, global art form," Mayson adds. "It's not simply a means of recording visual information."

     

    Kodak's Entertainment Imaging division is the world-class leader in providing film, digital and hybrid motion imaging products, services, and technology for the television, feature film, commercial, music video, and documentary industries.

  3. Soweit Zustimmung.

    Kleine Korrektur nur in Sachen "Fox-hole":

    Indertat gab es auch 4-Kanal-Magnettonkopien mit Normalperforation, eben die Technicolor-Druckkopien, die auch begehrter sind als die gefadeten Mehrschichten-Prints.

    Dies mochten mir jahrelang auch selbst seit 1958 tätige (deutsche) Kopierwerksleute nicht glauben, aber es ist so. Dabei ist die Magnettonspur für den Effektton-Kanal extrem schmal aufgetragen, die Tonqualität ist nicht sonderlich gut, der Abrieb höher und die Lamelle des Magnetkopfes sitzt daher nicht zentrisch auf. :?

     

    auch soweit zustimmung, mit kleiner korrektur, auch die technicolor durckkopien gab es mit fox-hole und normalperforation. zu irgendeinem zeitpunkt hatte kodak/du Pont aufgehört das trägermaterial für technicolors druckkopien und die mehrschicjhten kopien mit kleiner perforation herzustellen. ab dann nur noch mit normalperforation.

     

    "unsere" BEN-HUR kopie aus den späten 70er jahren war mit normal perforation, weitere 4-kanal-kopien wie jesus christ superstar, rollerball (der norman jewison) war mit normal perforation, die späten schiwago kopien waren mit normal perforation und da gab es dann noch einen (recht erfolgreichen) film, der u.a. mit normal-perforation und 3-kanal-magnetton kopien in den deutschen verleih kam.

     

    kleines rätsel: weiss jemand, wie der hiess?

  4. definitv 16 akte ... in 35mm mag-optical kopie letztes jahr bei uns zu sehen und hören gewesen.

     

    einige akte allerdings relativ klein gewesen, was kopplungskünstler in der vergangenheit an anderen kopien zu "kosmetischen eingriffen" genötigt haben mag.

  5. @Majorsmith: Würde eine Vorführung in Berlin anbieten: 18 Meter Bildbreite und exzellent randscharfes CinemaScope-Bild.

    Flug ist nicht so teuer nach hier und zurück ...

     

    gepäckaufschlag für 16 akte deutlich teurer als das ticket :-)

  6. Zeitungsanzeige halte ich nicht unbedingt für stichhaltige beweise. sehr oft wurde/wird in unkenntniss ein falsches format inseriert oder es gab dann doch kurzfristig änderungen des vorführformates, die z.t. aber nicht mehr in allen veröffentlichungen berichtigt werden konnten (ist uns selber vor wenigen tagen erst mit einer angekündigten aber dann nicht stattfindenden 70mm vorführung von ALIENS passiert)

     

    es ist mir sogar ein japanisches "SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD" plakat mit Dimension-150 logo bekannt, dass ja definitiv nicht stimmt.

     

    Es gibt in der tat einige wenige neue SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD kopien (waren exorbitant teuer). das bild der neuen DVD des filmes wurde von extra angefertigten kontaktkopien des originalnegatives (2-perf- techniscope) hergestellt.

     

    Etwas merkwürdig, warum auf DVD fast alle Grün-Blau- und Gelbtöne fehlen. (Stilisiert, oder nicht stilisiert? Wer hat Aussagen hierzu parat?).

     

    da müsste man eine original-druckkopie der 60er jahre zum vergleich hinzuziehen, ein interessantes unterfangen, dass man in angriff nehmen sollte.

  7. Selbst von SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD (35mm Techniscope!) soll es eine Blow-up-Kopie gegeben haben, Einsatz in Hagen.

     

     

    die existenz dieser blow-up kopie bezweifle ich stark und gehört m.e. in die kategorie der "nicht-tot-zu-kriegenden-und-immer-wieder-gerne-kolportierten-gerüchte".

     

    da du ja immer gerne hier quellen einforderst ... bitte kläre uns auf!

  8. Hallo,

    wir haben seit 2 Tagen ein Problem mit einem unserer Projektoren.

    Wenn wir das Vorprogramm von Rolle auf Rolle spielen bewegt sich der Film nach einigen Minuten so dicht an die Umlenkrolle unterhalb der Filmandruckkufe, das Tonprobleme zur Folge sind. Der Film läuft dann direkt an der Umlenkrolle und der Ton leiert. Wenn der Film ganz normal im Tellerbetrieb läuft haben wir keinerlei Probleme. Am Vorprogramm selber liegt es definitv auch nicht, da ich auch dieses schon ausgetauscht habe. Kann es sein das der Projektor nicht mehr Sinkron zur Filmrolle läuft läuft? Wäre das Technisch überhaupt möglich? Woran könnte dieses Problem liegen und wie könnte man es beseitigen um wieder anständig vorzuführen?

     

    Projektor: FP 30 D von der Firma Kinoton

     

    Ich hoffe ein paar Antworten von euch zu bekommen, da ich leider bei dem Thema am Ende meines Latein's bin.

     

    MfG André

     

    bitte prüfe, ob die nachwickelrolle noch fest arretiert ist. Diese wird durch eine madenschraube gehalten, die sich lockern und dann auch verloren gehen kann. die nachwickelrolle sitzt in dem fall immer noch recht fest, kann aber im betrieb (besonders mit spule) dann leichten schlupf und somit das geschilderte problem verursachen.

  9. In diese hitzige diskussion möchte ich einwerfen, dass es bereits seit jahrzehnten ein absolut verlustfreies kino-sound-system gibt, dass hauptsächlich in fachkreisen als das non-plus-ultra in wiedergabetreue und raumklang gilt.

     

    Immens hohe installations- und unterhaltskosten haben es bisher von der flächendeckenden verbreitung abgehalten, obwohl hin und wieder öffentliche vorführungen, meistens mit testkopien aus den archiven, durchgeführt werden.

     

    es handelt sich um das COL-70 tonverfahren...sehr, sehr rar und äußerst selten, wer aber jemals eine filmvorführung in diesem verfahren "gehört" hat, lobt die absolut naturgetreue zeichung selbst kleinster nuancen und details und die einwandfreie präzise ortung eines jeden instrumentes.

     

    der genaue urheber dieses verfahrens ist nicht überliefert, angeblich geht es auf bislang in den archiven des vatikans geheimgehaltenen aufzeichnungen da vincis zurück, soll aber in den kreisen der filmpioniere um griffith, sennet, ince, chaplin bereits in seiner ursprünglichen form zu besonderen vorführungen installiert worden sein.

     

    da die tonträger sehr sensibel reagieren, äußert viel platz erfordern und somit einen schnellen versand, oft über nacht zum nachspieler, unmöglich machen, greift man in der verleihbranche gerne auf die weit praktischere alternative der dts-CD bzw. des auf der kopie gespeicherten tones zurück.

     

    da qualität jedoch keine kompromisse erträgt und es hin und wieder notwendig ist, die klare abgrenzung des kinos zum home-entertainment darzustellen (COL-70 zu hause...unmöglich) haben wir seit einiger zeit bisher geheimgehaltene tests laufen, die demnächst in einer sonntäglichen öffentlichen vorführung gipfeln .... ein erstes foto dieser COL-70 tests ist in die gallery und hier zur diskussion gestellt ...

     

    http://gallery.filmvorfuehrer.de/galler...%21&id=abi

  10. Daher ist es bei Dir auch ungerecht und nicht zutreffend, auf den noch existenten deutschen Mehrkanal-Stereo-Ton bei "My Fair Lady", der noch existieren würde, zu verweisen.

    Meines Wissens nach existiert er nicht mehr.

     

    Anstrebenswert ist das historische Ziel, Spielfilme im Fernsehen durch ein verbessertes Kino-Repertoire-Angebot "unattraktiv" zu machen, vielleicht gibt es das einmal wieder für eine bestimmte Zuschauerklientel, die vom Monitor die Nase voll hat.

     

    ... wenn denn brauchbare kopien zu bekommen sind ...

  11. ...das lässt hoffen!

     

    Derzeit werden wir regelrecht überrannt, haben die Leute kein Zuhause?

     

    doch ... sie haben ein zuhause ... mit 16:9 fernsehern/beamern, 5-kanal-digital/dts-decodern, pay-tv, sat-anlagen, jede menge lautsprechern/aktiven subwoofern und dvd-sammlungen mit original/extended/directors cut/restored versions bis unter die decke ... aber sie kommen trotzdem ins kino ...

     

    ... bitte 5 minuten darüber nachdenken!!!

  12. Super!!!

     

    Da hat sich mal jemand Gedanken gemacht, gut, auch die Anschlußbilder zu zeigen. :P

     

    Vielleicht sollte man den Link an alle deutschen Verleiher schicken.

     

    Hat wohl geholfen ... alle kopien waren richtig gekoppelt ... $ 70,7 Mio in den ersten drei tagen .... das lässt hoffen!

  13. Es gab die DP-70 (ebenso wie FP 5/6/56/20 usw.) Mitte der 60er Jahre sehr oft in der Ausführung mit Impulslampe, wobei die Umlaufblende ausgebaut werden konnte und mußte. Vorher standen auf fast allen DP-70-Maschinen Kohlelampenhäuser. Die Impuls-Variante war nur eine Übergangslösung: später wurde auf Xenon umgerüstet (oder zurückgerüstet).

     

    In der PHILIPS KINOTECHNIK, Heft 40, 1963, S. 399, gibt es ein sehr entzückendes Bild einer DP-70 im "City-Filmtheater" in Salzgitter, neben der eine aparte Vorführerin (oder - gelungene, branchenübliche Täuschung - eine kesse Kassiererin?) posiert.

     

    bravo ... excellent ... war ja auch nicht anders zu erwarten.

     

    Zusatzfrage: welche weitere besonderheit, ausser "flügellos", hatten denn noch diese impulslampenhausmaschinen?

     

    Oder anders gefragt, was hatten denn diese impulslampenhausmaschinen doppelt, was jeder andere "klassische" projektor nur in einfacher ausfertigung eingebaut hat?

  14. ich erlaube mir aus einem 1961 in KINO-TECHNIK erschienenen aufsatz betitelt BREITFILMTECHNIK IN DEN USA Autor: W.J.M. Jansen von PHILIPS, Eindhoven (konstruktions- und herstellerfirma der DP70) zu zitieren:

     

    "... sind die leuchtdichten auf den bildwänden der Drive-Ins erheblich niedriger. Man hilft sich mit sonst verpönten maßnahmen. Hier ist in erster linie eine ganz starke verkleinerung des blendenflügels zu erwähnen ... Selbst bei verwendung beschleunigt arbeitender malteserkreuzgetriebe, die bereits einen günstigeren lichtwirkungsgrad haben, nutzt man auch diese möglichkeit der blendenflügelverkleinerung noch aus ..."

     

    soweit die märchenstunde eines sicherlich kompetenten zeitzeugen ...

     

    Doch, kompetent war der sicherlich. Aber wo stand denn eine solche Maschine?

    Wie gesagt, der Radius einer Umlaufblende läßt sich nicht "verkleinern" (dies verstand ich unter "kleinere" Blende), der Blendenflügel hingegen sehr wohl. Bei DP-70 beträgt der Dunkelsektor aber ohnehin sehr knappe 170 Grad, wobei in vielen Fällen, das wurde schon erwähnt, wenn Lager ausschlugen, beiseitig die Blende flackerte.

    Deshalb ist auf einer Dir bekannten DP-70 etwas aufgenietet worden.

    Geht man den umgekehrten Weg, und greift zu "verpönten Maßnahmen", wie sie Jansen von Philips-Kinotechnik reportiert, wird man sicherlich sein blaues Wunder erleben. Ein beschleunigtes Malterkreuz DP-70 müßte ähnlich der FP-56 ein Vorschaltgetriebe besitzen, was äußerlich anhand des größeren Gußgehäuses um den Sperrbogen herum identifizierbar wäre. Es müßten also DP-70-Komponenten (mit der längeren Kreuzachse) und Gußgehäuse der FP-56 ein Symbiose eingegangen sein. Liest man aber obiges Zitat, ensteht bei mir der Eindruck, als spräche Jansen sehr allgemein vom Stutzen von Blendenflügeln und erwähnt im weiteren noch beschleunigte Malteserkreuzgetriebe im allgemeinen, wobei aus diesem Zitat-Fetzen nicht herauslesbar ist, ob er vielleicht nur die FP-56 meinte und auf "theoretische" Notbehelfe abzielt.

    Wäre interessant zu hören, ob Philips dies bei der DP-70 in Sonderanfertigung jemals gemacht hat, oder ob sogar Serienmodelle dieser Version herauskamen.

     

    Ehrlich gesagt, ich habe eine solche Version noch nie zu Gesicht bekommen. Fragt sich, inwieweit der Lichtstrom effizient durch eine solche Konstruktion gesteigert werden könnte in Relation zur Einflügelblende. (Die FP-56 hat ja eine zweiflüglige Trommelblende, und diese sind i.d.R. den Kegelblenden an Lichtausbeute unterlegen, weshalb Nachbesserungbedarf bestand, nachdem auffiel, wieviel dunkler das Bild gegenüber anderen Projektoren anderer Kinos bei gleicher Lichtquelle ist).

     

    Dennoch: eine "Spezial"-DP-70 dieser Ausführung sollte erst einmal lokalisiert werden. :?:

     

    Nur so nebenbei und als kleines Rätsel zur Auflockerung des harten Arbeitstages:

     

    Mir ist eine "Spezial"-DP70 bekannt, die nicht "einflüglig" ist, sondern "0-flüglig. Was kann das nur sein???

  15. In York, GB, hat Darren Briggs sein Programm für's 70mm-Festival nun fertig:

    http://www.uk70mm.com/programme/programme.html

    Es laufen: "Starman", "Lawrence of Arabia", "Edward Scissorhands", "West Side Story", "The Right Stuff", "Oklahoma!", "Tron" und "Poltergeist" vom 30. Oktober bis 7. November.

     

    Im "Cinerama Dome" in L.A., USA, laufen vom 21. 23. Oktober 3-streifig der Cinerama-Film "This Is Cinerama" sowie Kurzfilme, Trailer und Prologe zu den Cinerama-/Kinopanorama-Produktionen "The Seven Wonders of the World", "Cinerama Holliday", "Search for Paradise" und "Opasniye Povoroty":

    http://www.arclightcinemas.com/do/detai...sp&path=cs

     

    für letzt genannten würde ich glatt hinüberfliegen:

     

    abg.sized.jpg

    "Opasniye Povoroty" (testprint auf eastman material vom sovcolor original negativ)

     

    Kinopanorama Produktion aus Estland - leider gibt es nur die wenigen minuten des vor ca. 10 jahren angefertigten tests (s.o.) zu sehen.

  16. Hallo,

     

    würde mir gerne ein größeres Projektionsfenster einbauen.

    Was ist zu beachten??

    Feuerschutz? Doppelverglasung mit Winkelversetzung? Licht- und Schalldurchläßigkeit?

    Wer benutzt Mirogard-Glas. War ein Tip von jemanden.

     

    Über zahlreiche Antworten freut sich

     

    ...Lloyd

     

    für eine versammlungsstätte (=kino) kommst du aus brandschutzgründen nicht umhin, ein spezialglas einzubauen. Für dein evtl. privates kellerkino entfällt diese auflage.

  17. ... und ich freue mich auch ...

     

    PS: der Autor/Regisseur von TEAM AMERICA, Trey Parker, hat auch ein super-originelles und einfach spass-machendes erstlingswerk "verbrochen"...CANNIBAL - THE MUSICAL!...das hierzulange kaum einer kennt ...

     

    daher hiermit in schamlosester eigenwerbung ...

     

    http://www.cineplex.de/global/event.php...=frankfurt

     

    ...........................................................................

     

    Humphrey: So cold...can't move...can't feel...can't make complete sentences.

     

    xxxxxxxxxx

     

    [The miners approach the Grand Canyon.]

    Packer: Come on, we can just walk around it. It can't be that big.

     

    xxxxxxxxx

     

    Packer: (singing)

    The Sky is blue and all the leaves are green.

    My heart's as full as a baked potato.

    I think I know precisely what I mean,

    When I say it's a shpadoinkle day!

    When I say it's a happy-go-moinkaly lucky shpadoinklely...dayyyyyy.

     

    (aus "CANNIBAL THE MUSICAL!")

  18. ... Frage an die Protagonisten: Wer von Euch hat einen Panastereo CSP 4600 zur Verfügung? Mit MPU 1 und CP 200 ist MT nämlich ein düsteres Kapitel, ...

    Stefan

     

    diese deine frage kann ja nur rethorischer natur sein, da dir ja bekannt sein dürfte, dass du der einzige besitzer eines Panastereo CSP 4600 in deutschland bist. glückwunsch, gute wahl, auch ich habe nur sehr gutes über den panastereo gehört, bin aber der meinung, dass es auch anders gehen kann.

     

    zu den glanzzeiten des magnettones und des 70mm filmes gab es dieses gerät ja auch nicht und nicht wenige schwören auf den unerreichten excellenten klang der damaligen magnetton vorführungen, wobei sicher auch ein teil nostalgischer verklärung mit im spiel sein dürfte. also sollte man für möglichst exakte und historisch treue magnetton wiedergabe auf die zur damaligen zeit verwandten geräte zurückgreifen.

     

    Deshalb meine gegenfrage: wer setzt KLANGFILM "Stereodyn" Vor- und Hauptverstärker Systeme ein, nebst BIONOR oder EURODYN lautsprecher kombinationen? Da sowohl im studio-mischbetrieb als auch im bespurungs- und umspielbetrieb der kopierwerke (auch in den USA) fast nur KLANGFILM zum einsatz kam (z.b. die legendären Copycord-kopieranlagen, die bei De-Luxe für die ersten Magnetton CS Kopien benutzt wurden) sollte doch KLANGFILM das mass aller dinge ein ... oder??

     

    doch genug geräte-fetischismus ... hörte letztens im DFM frankfurt einen ausgezeichneten Dolby-SR 6-kanal-magnetton bei 2001, ein film, der ja genug kritische stellen im ton hat und das war (wie ich später feststellen konnte) MPU-1 mit CP200. Sachen gibts...!!

  19. Da muß ich leider in beinahe jedem Punkt widersprechen (ausgenommen, daß die Nötigungsversuche von MacCallum auf's erste fehlgeschlagen sind).

     

    Die DCI-Normenforderungen helfen da auch nicht weiter und sind keineswegs auf "höchstem Niveau". In wesentlichen Kriterien der Bildcharakteristik finden sich stets analog-filmische Lösungen, die weit überlegen sind.

     

    Zur Zeit ist es leider so, dass die theoretisch "weit überlegene" analoge Bildcharakteristik nicht so oft anzutreffen ist wie gewünscht. Sei es wegen mangelnder handwerklicher sorgfalt bei der aufnahme oder postproduction oder kopierung oder auch schlampiger vorführqualität.

     

    Einigen wir uns wenigstens auf diese Formulierung und engagieren uns solange vielleicht nächstliegender für eine Verbesserung des Photochemischen?

    (Ich finde das bedeutend schöner und aufregender als Modernismus um jeden Preis und ohne Substanz.) :)

     

    Die verbesserung des photochemischen soll nicht an uns scheitern, wir z.b. stellen alle professionellen analogen bildformate mit neuesten optiken und ausreichend licht zu verfügung. es muss allerdings auch gestattet sein, sich planungen, visionen und strategien für die zukünftige präsentation von filmen zu überlegen, um auch weiterhin das gemeinschaftliche filmerlebniss im kino zu etwas besonderem zu machen.

  20. Wie jetzt Masturbation ... die erste Kalkulation vom Koch (rmc) oder die Prophezeiungen von Rick MacCallum (Star Wars)?

    (Meiner Meinung sind "onanistisch" ja eher die Allmachtsphantasien und Verdrehungen aus der Lucas-Hexenküche ... aber ich wollte keinen Fans dieser Filmemacher auf die Füße treten, sondern fand das einfach unverschämt)

     

    vor allem sind beide artikel ziemlich alt und angestaubt. die prophezeiungen von Rick MacCallum sind größtenteils nicht eingetroffen und Hernn Kochs kalkulationen sind auch nicht mehr up-to-date.

     

    in einer branche die jahrelang über die einführung der cyan-tonspur diskutiert, letztendliche eine investition von wenigen hunderten euro, wird sich der digitale projektionsumbruch wohl noch bis ins nächste jahrhundert verzögern.

     

    Die in dem ersten anforderungspapier der DCI (Digital Cinema Initative) genannten mindestanforderungen und spezifikationen sind zwar durchaus auf hohem bis höchstem qualitiätsniveau (unkomprimiertes digitales audio z.b.) gehen aber m.e. meilenweit am technisch zur zeit machbaren vorbei. Die erforderlichen netzwerkprotokolle um z.b. die nutzdaten für 4k projektion zu transportieren gibt es noch nicht.

  21. Wobei die "Glanzzeiten" der Todd-AO-Premieren (oder Wiederaufführungen) in fast allen mir bekannten Kinos in stark beschnittener Projektion liefen, da überall die Brennweiten zu kurz errechnet waren, was nicht einmal der Bildwandkrümmung o.Ä. geschuldet war.

    "Nietenscharfe" und sündhaft teure 70mm-Kopien gab es seinerzeit regelmäßig im Sondereinsatz der Roadshow-Kinos, aber ebenso auch milchige Projektion mit "T-Kiptagon" von ISCO (Baujahr anno 1959 oder 1960).

    Dagegen ist Eure obige Debatte: "Cinelux Xenon" von Schneider vs. "Ultra HD Plus" von ISCO, m.E. fast schon ein wenig überzogen, wiewohl sich im direkten Vergleich und im Detail natürlich Vor- und Nachteile in der Auflösung, in der geometrischen Genauigkeit (Koma-Fehler, Aberrationen usw.), Apertur und Helligkeit selten zugunsten des einen oder anderen Fabrikats (Schneider vs. ISCO) entscheiden ließe, aber vergleichswürdig sind. (Werden nicht beide Fabrikate in einer Fabrik gefertigt?)

    Denoch meine Frage, ob der theoretisch begrüßenswerte Einsatz einer 70mm 8-perf.-Optik als Grundobjektiv für das problematische DELPHI-35mm-CinemaScope-Bild tatsächlich den letztmöglichen Durchbruch erzielte? Obwohl ich vermutlich u.a. genauso herangegangen wäre, schon aufgrund der Steilprojektion, habe ich den Eindruck, als sei das Grundproblem mit dem Randabfall geblieben. Daher hätte ich es noch mit zwei anderen Methoden versucht.

     

    Heute, wo (erfreulicherweise) wieder mehr investiert wird, sind die beachtlichen Verbesserungen der Verstärker- und Optiksysteme dennoch relativ (auf das "historische Filmerlebnis" bezogen) zu würdigen, denn ein derart fulminantes Ereignis, wie die nunmehr im Dezember 40. Jubiläum feiernde Erstaufführung von "My Fair Lady" im DELPHI wurde seitdem nie mehr gesichtet. Eine Anregung an dieser Stelle wert, den Klassiker (bspw. in der restaurierten Todd-AO-Kopie mit 6-Kanal SR-Ton) dort zu Weihnachten mal wieder zu zeigen? :)

     

    ... wir erzielen mit Schneider Super-Cinelux und 70mm film auf 20 meter bildbreite hervorragende abbildungseigenschaften und superschärfe (stammgäste pflegen bei AIRPORT die nieten der boeing707 zu zählen)

    20 Meter oder nicht eher exakte 18 Meter (A.R.: 2.2 : 1) ? :wink:

     

    ... exakte breiten und höhen bis auf den mm werden gerne an dieser stelle nachgereicht, wenn die optimierungsarbeiten (evtl. höhenkasch der unsere 70mm projektion auf CS-breite bringt) abgeschlossen sind :-)

     

    MY FAIR LADY ist ein immer guter Matinee-Film, erst recht zur Weihnachtszeit, leider heißt es bei diesem titel mit den in europa verfügbaren 70er kopien wohl eher mal wieder ... "es pinkt so pink" ... statt ... "es grünt so grün". Interessanterweise wurde der film auch bei einer gerade von uns mit einer tageszeitung durchgeführten aussschreibung "THE BIG SCREEN - Was wollen Sie wieder auf der grossen Leinwand sehen?" mit am häufigsten genannt.

  22. Leider nur Schneider Cine Xenon für 70 mm.

     

    Stefan

     

    ... wir erzielen mit Schneider Super-Cinelux und 70mm film auf 20 meter bildbreite hervorragende abbildungseigenschaften und superschärfe (stammgäste pflegen bei AIRPORT die nieten der boeing707 zu zählen)

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