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preston sturges

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Posts posted by preston sturges

  1. @cinerama ... kann mir kaum vorstellen, dass BOSS Films, die ja die special effects für ALIEN 3 machten (und dafür auch einen OSCAR erhielten) für ihre matte- und effektaufnahmen auf die damals ganz neue arri765 angewiesen waren. die hatten doch alles im haus (vistavision, 5/70, 8/70 und wer weiss was noch) ausserdem verlieh und verleiht m.w. nach arri diese kamera nur (leider viel zuwenig). quellen für diese behauptung???? soweit ich mich erinnere, steht in den credits zwar bei den special effects "in 65mm", oder so ähnlich aber nicht das arri logo.

  2. es stimmt ... die schöne bauer u2 ist nicht mehr da, sie hat gekündigt und uns verlassen. Kann ihr aber nur ein gutes arbeitszeugnis ausstellen, war eine zuverlässige kraft und ein meisterwerk der projektortechnik.

     

    aber das leben und der 70mm film im cineplex geht weiter ... wir haben eine DP70 eingestellt, mit hervorragenden referenzen, die in kürze ihren dienst antreten wird.

     

    erste termine demnächst hier ....

  3. wobei wir hier jetzt eine der beliebten und ewig langen listen beginnen können ... diesmal eine liste der filme mit in sich unterschiedlichen bildformaten:

     

    (räusper) Ich beginne:

     

    DIE TOLLKÜHNEN MÄNNER IN IHREN FLIEGENDEN KISTEN

    fängt in schwarz/weiss, 1:1,36 format und mono-ton an und nach ca. 6-7 minuten zieht das filmformat auf TODD-AO auf, wird farbig und 6-kanal-ton erschallt. hat mich damals schon sehr beeindruckt (und demnächst bei uns in einer guterhaltenen OV 70mm Kopie, wenn der projektorumbau abgeschlossen ist)

     

    PLAY TIME

    obwohl in 65mm aufgenommen, nutzt tati nicht die ganze formatbreite sondern beschränkt sich auf ein 1 : 1,86 format.

     

    .... so jetzt seit ihr dran ...

     

    auch die version schwarz/weiss und dann farbe gibt es häufig:

     

    aktuellstes beispiel:

     

    VAN HELSING

     

    Beginnt in (sehr schön photographiertem) schwarz/weiss und erst nach ca. 10 minuten wird die welt des Van Helsing farbig.

  4. das problem "finish" ist seit längerem erkannt und ist seit jahren in den sitzungen des c.f.p.w.l.a.t.m.p. (comitee for problematic writing on leaders and tails of motion pictures) ein immer wieder auf die tagesordnungen gebrachtes und hitzig diskutiertes thema, dass aber nicht zuletzt durch den heftigen widerstand des im o.e. komitee eingebundenen dachverbandes der finnischen kopierwerksindustrie nie zu einem eindeutigen normierungsbeschluss gelangen konnte, da bereits im dachverband der finnischen kopierwerke der als konservativ eingeordnete flügel der lappländischen 70mm kopierwerke, unterstützt von der arbeitsgemeinschft sämischer wanderkinobetreiber, keine eindeutigen mehrheitsbeschlüsse für die aufgabe der weltweiten nutzungsrechte des wortes "finish" auf filmträgermaterial erreicht werden konnte.

  5. man darf in dieser wertvollen und fachlich kompetent geführten diskussion aber bitte nicht den filmhistorischen und praktischen wert des "endbandes" übersehen, das ja im gegensatz zu seinem mit countdown aufgemotzen bruder "startband" ein schattendasein fristet, obwohl es doch als nicht wegzudenkendes trägermaterial für wichtige, meist auf kreppband geschriebene, botschaften wie z.b. "HDR 3 / dts /scope / ohne pause / achtung: sauschwer!!" hinhalten muss und für den täglichen reibungslosen betrieb in den bwr's der ganzen westlichen, östlichen und fernöstlichen welt nicht wegzudenken ist.

  6. @magentacine - gut gerechnet ... also HDR 3 sah in weiten teilen trotz 2k doch erstaunlich gut aus.

     

    da wir ja schon genug in der vergangenheit gemeckert haben ... vielleicht einmal zur abwechslung und zur erbauung eine positivliste. Ich beginne hiermit ... andere mögen folgen ...

     

    was an kopien wirklich gut aussah:

     

    SEABISQUIT

    Super35 - digitales intermediate

     

    HDR 3

    Super35 - digitales intermediate

     

    KILL BILL

    Super35 - digitales intermediate

     

    TATSÄCHLICH LIEBE

    Super35

     

    MYSTIC RIVER

    Panavision-Scope

     

    LARA CROFT 2

    Panavison-Scope

     

    WHALE RIDER

    Super35

     

    ITALIAN JOB

    Super35

     

    CITY OF GOD

    Super16/etwas Super35 - digitales intermediate

     

    mehr später ... bitte ergänzen

  7. Jack Nicholson/Diane Keaton ... das lag eher an der grandios schlechten fotografie von michael ballhaus als an einer schlechten kopierwerksleistung ... alles zu weiß und zu weichgezeichnet, der ständige gebrauch von fogfiltern, gaze und weiß der teufel was noch, setzt die ganze geschichte in ein ständiges diffuses licht, diana keatons weiße pullover (was anderes trägt sie in dem film nicht) sind ständig von einer heiligenscheinaura umgeben ... das nervt, da der film sonst witz und tempo hat.

  8. film ist kein digitales medium, deshalb auch keine pixel, man spricht hier vielmehr von lpmm (lines per millimeter)

     

    wenn man jetzt genügend zeit hat (die ich nicht habe) kann man sich die datenblätter von kodak, fuji etc. besorgen, die lpmm raussuchen und sich das dann für einen vergleich mit der digitalen welt umrechnen.

     

    da man aber immer mehr dazu übergeht, digital zu bearbeiten bzw. digitale intermediates zu verwenden, hier ein paar zahlen ...

     

    Auflösung 2k (derzeitiger standard)

    2048x1556

     

    Auflösung 4k (in kürze in diesem theater)

    4096x3112

     

    letzteres entspricht in etwa 12 Megapixeln

  9. sehr zu empfehlen ist das STEINER COMMANDER fernglas mit eingebauten und ins bild eingespiegeltem kompass, dass gerade bei MASTER & COMMANDER etwas von seefahrer feeling aufkommen liess, spritzwassergeschützt, falls während des scharfstellvorgangs der schlauch der wasserkühlung platzen sollte :lol:

  10. hhmmm ... kann mich an kein horrorszenario mit dieser maschine entsinnen ... vielleicht verklärt die geschichte auch einiges ... höre aber auch regelmäßig horrorstories über die U2, die ich nur als einen zuverlässigen und genial konstruierten projektor kennengelernt habe ... aber man muss beide bedienen können, besonders das magnettonlaufwerk der U2 sowie das anfahren mit der fedi bedarf größter sorgfalt.

  11. Kennt sie denn niemand mehr ???? oder wo läuft sie etwa noch ??? mein 1. projektor (und durch sie mit dem unheilbaren, stark ansteckenden 70mm virus infiziert) ...

     

    Fedi XI/T (mit kohlebogenlampe und durchlaufölung, unten lief öl heraus, wurde aufgefangen und täglich oben wieder eingefüllt, sehr laut, aber hat einen nie im stich gelassen, DIE TOLLKÜHNEN MÄNNER IN IHREN FLIEGENDEN KISTEN in 70mm sah nie schöner aus)

  12. @ "adlerauge" magentacine

     

    gut erkannt!! Hier ein Ausschnitt aus einem Interview mit John Toll.

     

    Quelle: Amercian Cinematographer

     

    Toll: It was obvious to all of us that the picture needed to be widescreen, and although I'm a fan of anamorphic, I did a lot of testing in Super 35mm. I've never shot a feature in Super 35, primarily because I have reservations about the optical [step in postproduction], but I decided to really experiment with it for this project. As much as I love the look of anamorphic, it's always been a temptation to shoot the widescreen format with spherical lenses because of depth-of-field issues and the variety of lenses available. Also, we were planning a certain amount of visual-effects work, and Jeff Okun said that although he could work in either format, shooting in Super 35 would simplify his work. We took the anamorphic/Super 35 comparisons all the way through answer-print and release-print stages, and in the end, I essentially confirmed to myself that I do, in fact, like the look of anamorphic more than that of Super 35. [Laughs.] There have been many wonderfully photographed pictures shot in Super 35, but in the comparisons I did, there was a definite difference in resolution in the Super 35 release prints, especially in shots with a great amount of small detail filmed at wider focal lengths.

     

    I knew I could eliminate the Super 35 optical by going through a digital intermediate [DI], but at that stage it was unclear how much time I would have for postproduction. The film's release date was set, but the start date was a question. Without a definite commitment to a specified post schedule and a guaranteed amount of time to finish the picture digitally, I was reluctant to commit to Super 35.

     

    Although I assumed Warner Bros. would prefer I shoot Super 35 for budgetary reasons, everyone at the studio actually encouraged me to shoot anamorphic, especially [senior vice president of production technologies] Rob Hummel. When Rob heard I was testing [super 35], he called and made me aware of the comparison tests he had shot for the studio a few years earlier. In Rob's opinion, there is no comparison. [Laughs.] But the decision was left to me. I decided I should shoot the film as though I would finish in the traditional photochemical method, but if I had the opportunity to finish with a DI, I would. So I chose to shoot anamorphic. And as it turned out, I would not have had the time I felt I needed to finish the entire film as a DI, so I believe I made the right choice. Fortunately, however, I have the opportunity to finish two sequences in the DI process, and this work is in progress as we speak.

  13. ... übrigens ... wer sich schon immer mal mit dem kameramann von HERR DER RINGE über die vor- und nachteile von Super-35 unterhalten wollte, der hat jetzt die gelegenheit ... ich reiche mal folgende einladung weiter:

     

     

    am 11. Februar 2004 findet im Ritz-Carlton in Berlin mit dem Thema

    "Hollywood Lectures - Die digitale Zukunft des Filmemachens", das

    Topseminar zu neuen Dimensionen der digitalen Filmproduktion mit

    international renommierten Filmkünstlern wie Andrew Lesnie (Kamera

    "Herr der Ringe" und Oscarpreisträger), Claude Letessier (Sounddesigner

    u.a. "Underworld"), Alex Lemke (Lead Compositor "Herr der Ringe") und

    Rolf Zehetbauer (Production Designer u.a. "Luther" und Oscarpreisträger) statt.

     

    Es erwatet Sie ein profundes Informations- und Erlebnisseminar, das Antworten

    auf viele Fragen zur Zukunft der digitalen Filmproduktion gibt.

     

    Das detaillierte Programm mit Anmeldung finden Sie unter

     

    www.m-mba.de.

     

    Sichern Sie sich noch bis zum 19. Janaur 2004 10% Frühbucherrabatt!!!

     

    Wir freuen uns auf Ihren Besuch und begrüßen Sie gern im Ritz-Carlton in

    Berlin.

     

    Mit besten Grüßen

     

    Dr. Eberhard Scheele

     

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    MBA Media Business Academy GmbH

    Einsteinring 24

    85609 Dornach/München

    Telephone: +49(0) 89 / 45114-239

    Telefax: +49(0) 89 / 45114-408

    Email: e.scheele@e-media.de

  14. nicht zu sehr auf die kopierwerke und verleiher schimpfen. die verleiher arbeiten in der regel mit dem material, dass ihnen die produzenten zu verfügung stellen. dies sind bei grossproduktionen (und über die diskutieren wir hier ja) digitale intermediates in 2k auflösung, die, und da sind sich eigentlich alle einig, noch nicht das optimum sind. 4k gibt es schon und wird wohl auch früher oder später einzug in die serienfertigung halten. Unschärfe kann im kopierwerk beim contact printing nicht aufkommen, die kopie wird in der regel so scharf, wie das ausgangsmaterial ist.

     

    mir ist aufgefallen, dass bei den erwähnten produktionen grossaufnahmen in der regel ausreichend scharf sind, wenn es dann um totalen geht, wird es oft leicht unscharf. Ich vermute (und so ähnlich ist mir das auch unter der hand bestätigt worden), dass die schon erwähnte 2k auflösung dann an die grenzen kommt und in der projektion auf 20 meter breite die pixel struktur zu sehen wären und um dies zu vermeiden, legt man per software eine leichte unschärfe über die totale.

     

    aktuelles beispiel: eine einstellung im TROYA trailer. wir sehen in grossaufnahme den bug einer gallere, die sich durch das meer pflügt. die kamera fährt zurück, wir sehen immer mehr schiffe und die kamera fährt immer weiter und weiter zurück, wir sehen schließlich hunderte von galleren und das bild, das in der großaufnahme noch scharf war, ist nunmehr leicht unscharf und die konturen der galleren sind kaum noch zu erkennen. garantiert kein kopierwerksfehler.

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