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preston sturges

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Posts posted by preston sturges

  1. ich nehme ein exemplar für meine bibliothek und 10 stück, die wir in unserer "Film-Boutique" im kino foyer zum kauf anbieten. dies kann als eine verbindliche bestellung angesehen werden. würde auch für solch ein buch einen (wenn auch kleinen) markt sehen, da es ja nichts vergleichbares in buchform in deutscher sprache gibt.

  2. das IMAX magnettonband wurde schon mit einem timecode auf synchronität gesteuert, allerdings (und das liegt bei einem magnettonband in der natur der dinge) konnte es keine bildaussetzer überspringen, wie eine daten-cd.

     

    bei einem (blinden) A/B vergleich von BLUE PLANET übrigens fanden 10 von 12 zuhörern (einschließlich mir) den ton vom magnetband angenehmer als den von der Hard-Disk.

  3. GHOST AND THE DARKNESS wurde nicht geschnitten. Die szenen in england waren/sind auch in den deustchen kopien, müssen es auch sein, da ansonsten die erzählstruktur verloren geht.

     

    übrigens ein erstklassiger film, der weit, weit unter wert lief.

  4. nun ... es ist eine metapher des ehemaligen webmasters, die sich auch mir nicht voll erschlossen hat, aber deren änderung bei ca. 1 zugriff pro monat nicht unbedingt auf der "to do..." liste ganz oben stand. da sich aber durch die posts in diesem forum die zugriffe schlagartig auf 4/tag erhöht haben, muss nun bald gehandelt werden ...

  5. @cinerama

     

    nichts durcheinanderwürfeln. die "film to digital data" transfers in den letzten 2 - 3 jahren werden zumindest bei "A" titeln in high definition (1080/60i, 1080 24P) hergestellt. Zum mastering auf DVD wird dann allerdings heruntergegradet, da für die gängige DVD verwertung nunmal NTSC 525 oder PAL 625 ausreicht. Das was über Beamer dann zu sehen ist, ist nicht das 1:1 des transfers sondern der downgegradete transfer auf entweder NTSC 525 oder PAL 625, was auch erklären könnte, warum die deutsche DVD von GREATEST STORY EVER TOLD "besser" aussieht als das amerikanische pendant.

     

    aber was interessiert uns DVD und Beamer hier ... wir wollen film!!

  6. Wenn's das gleiche Bildmaster wie das der CRITERION DVD ist, dann wurde der Transfer auf einer Rank Mark III Cintel Telecine von einem 65mm interpositive auf HD D5 abgetastet, dann, nach digitaler bildbearbeitung, auf die jeweiligen printmaster runtergespielt.

     

    Hoffe, diese info reicht!

     

    Der englische Ton soll angeblich vom original 6-spur master stammen.

     

    Einen ähnlichen luxeriösen aufwand betrieb MGM mit der GREATEST STORY EVER TOLD vor ca. 2 Jahren, die in deutschland auch auch auf dem markt ist (Die größte Geschichte aller Zeiten)

     

    Vom original 65mm negativ (30 akte) wurde bei CFI (das gleiche kopierwerk kopierte auch die neue 70mm "2001" kopie, die hier durch's forum "geistert") eine O-kopie hergestellt, farbkorrigiert und dann ein 65mm interpositiv, das wiederum ... s.o.

     

    Schade, dass keine neue 70mm kopie gezogen wurde.

  7. @cinerama

    ... es sagt uns einiges über die (aufwändige) "kopierweise" der "2001" -Erstaufführungs 70mm kopien bei MGM und es sagt uns, dass MGM Labs. (wie die kollegen bei technicolor) auf dem seinerzeit neuesten stand der kopierwerktechnik waren und sich offenbar eine von technicolor entwickelte kopiertechnik "nachgebaut" haben, als MGM Labs. in den frühen 60er jahren zur 65/70mm-technik aufrüsteten.

     

    technicolor hatte diese technik u.a. für die umkopierung der techniscope produktionen entwickelt, die ohne dieses "feature" ein gar wildes "bildstrichblitzen" erzeugt hätte.

     

    zugegeben, dass geht jetzt tief in die kopierwerkstechnik, aber da ja alle (ich zitiere @cinerama) "fieberhaft" auf die auflösung warten, lasse ich jetzt das gesamte forum noch etwas zappeln, bzw. gebe zeit zum recherchieren und schliesse mich @cinerama's pfingstwünschen an das forum an.

  8. @christian mueller

    >>Wäre nur interessant, ob es auch jemals so vorgeführt wurde. Der 70mm-Titanic Streifen von Cinerama zeigt, daß man bei 70mm Prints offenbar weiterhin Todd-AO als Maßstab nahm und nimmt. Oder gab es auch dts-70mm Prints mit vollständig bis an die Perfos ausgeleuchtetem Bildanteil<<

     

    sicher nicht ... der einzige film mit 70mm dts-prints in grösserer auswertung war hitchcocks VERTIGO und der, da VistaVison, hatte aber rechts und links luft (oder schwarze balken), da man in der höhe volle ausnutzung kopierte, im gegensatz zu der VistaVision auf 70mm umkopierung von DIE 10 GEBOTE, die exakt bis an die Magnettonspuren umkopiert wurde und deshalb in der höhe beschnitten wurde.

     

     

    @cinerama

    wenn mit "bildstrichblitzer" die negativklebestellen gemeint sind, die, wie im filmmuseum frankfurt, wo mit äusserst exakt abgestimmten masken und objektiven, die nichts verschlucken, 70mm vorgeführt wird, hin und wieder sichtbar sind, dann kann ich bestätigen, dass bei der im DFM vorgeführten 70mm kopie von 2001 gelegentlich etwas "geblitzt" hat. Diese "Blitzer" sind nicht in der 2001 70mm Erstaufführungskopie vorhanden. Aber was sagt uns das?

  9. @cinerama

    >>Im Falle von "2001" komme ich somit nochmals auf die Notwendigkeit von Versionvorführungen zurück: a. könnte die Bildmaske sogar bei ca. 21 mm in der Höhe begrenzt werden, wenn die Bildstrichsymptome zu sehr stören sollten, b. aber könnte mit ca. 22.75 mm Maskenhöhe zumindest testweise einmal ein Versuch unternommen werden, wobei ich ich einige Bildstrichblitzer in Kauf nehmen würde. Es sei hierbei erinnert, daß auch eine 35mm-Scope-Maske mit traditioneller Höhe von 18.2 mm allgemein Bildstrichblitzer nie verhindern konnte, sodaß hier eine Modifikation in der Kopierung auf 2.39 : 1 eingeführt wurde.<<

     

    endlich einmal eine diskussion mit praktischem nutzen, da wir ja alle in kürze mit den dreharbeiten zu 65mm produktionen beginnen werden und es sich natürlich die frage stellt, welche kameramasken die jungs bei ARRI oder PANAVISION einpacken müssen.

     

    Nur stellt sich mir die frage, was denn die erwähnten "Bildstrichblitzer" sind. Habe mehrmals den bildstrich ins bild gedreht, aber da blitzt nie was ...

     

    @christian mueller

    das erwähnte dts-logo ist in der 70mm version komplett bis zu der perforation ausbelichtet, kein steg rechts oder links.

  10. @cinerama

    >>Dann überzeugt doch mal mit der Macht Eurer Kinoketten die "erfolgreiche" Warner, neue Kopien auch anderer "Klassiker" zu ziehen. (Da warte ich schon seit 25 Jahren ganz gläubig drauf...)<<

     

    1) man überzeugt nicht mit macht, sondern mit argumenten.

     

    2) 25 jahre??: schlecht recherchiert oder schlechte mathematik?? ... 1994 gab es eine handvoll neue 70mm kopien von MY FAIR LADY (Warner)

  11. @cinerama ...

     

    kann leider der argumentation nicht folgen ...

     

    ... was ist falsch daran, dass ein verleih erfolgreiche filme produziert und damit geld verdient?

     

    ... was ist falsch, wenn dieser verleih sich entschliesst, neue kopien eines "Klassikers" herzustellen und sich u.a. für ein ton- und bildformat (35mm, dolby digital) entscheidet, das nahezu jedes kino vorführen kann?

     

    ... was ist falsch, wenn dieser verleih zudem auch 3 - 70mm magnettonkopien für den europäischen release (1 OV, 1 OV mit franz. UT und eine italienische snycro) ordert, die wahrscheinlich nie die herstellungskosten (geschätzte € 45.000/kopie) einspielen werden, aber den film auch in diesem format für kinoeinsätze in ganz europa verfügbar hält?

     

    aber gemach @cinerama ... der nächste "stress" steht schon ins haus ...

     

    ... übernächste woche startet in WA "Westside Story", mit neuen 35mm Kopien, Dolby Digital Ton und deutschen untertiteln. Auch hier, naiv wie ich bin, danke ich dem kleinen aber mutigen verleih für das engagement, einen solchen klassiker wieder verfügbar zu halten.

  12. trotz aller kritik sollte man WARNER dankbar sein, dass sie sich im jahre 2001 entschlossen haben, neben den 35mm WA Kopien in nunmehr digitaler Tonqualität, auch eine 70mm Kopie mit für meine ohren perfektem dolby-sr magnetton herzustellen und für das publikum in dieser fassung verfügbar zu machen.

     

    Es ist ein richtiger schritt zur aufwertung des backprogramms des verleihes und wie die beiden ausverkauften vorstellungen zeigen, honoriert auch das publikum diese bemühungen.

  13. @stony

    >>ist mehr als zweideutig zu verstehen. Die Szene sollte die bisexuelle Neigung von Crassus darstellen und das er Curtis (Mir fällt jetzt nicht der Rollenname im Film von Curtis ein) als Lustknaben haben wollte. Wenn Crassus das Bad verläßt und seinen Monolog führt ist Curtis bereits geflüchtet.<<

     

    Ist nicht richtig ... Curtis ist bei ihm, als crassus in sein "wohnzimmer" tritt und seinen monolog über den unbedingten gehorsam zu rom beginnt. erst während des monologes ist curtis plötzlich verschwunden. Funktioniert genauso gut auch ohne badeszene, man hat durchaus verstanden, was crassus wirklich sagen will. Und es ist gängige und notwendige praxis, überflüssige szenen, die die story oder die entwicklung der charaktere nicht weiterbringen, zu schneiden. Und mit dem wegfall dieser szene hat man die richtige entscheidung getroffen.

  14. ... einige anmerkungen zu "2001" insbesondere der 70mm photografie und kopierung ...

     

    Kubrik war besessen von kamera-, kopien- und projektionsqualität. "2001" hat daher keine einzige überblendung, keine opticals am tricktisch, die verlust bringen würden ... immer nur original 65mm negativ. Die 65mm negativentwicklung und der negativschnitt fand bei technicolor london statt, Tom Howard hatte hier die überwachung.

     

    die 70mm erstaufführungskopien wurden in mgm's eigenem kopierwerk (Metro-Goldwyn-Mayer labs. in Culver City) hergestellt, das zu diesem zeitpunkt einen sehr guten namen hatte. Harry Jones war der lichtbestimmer der Erstaufführungskopien von "2001". Obwohl Metro Labs. ein 65mm internegativ als sicherheit herstellte, wurden alle 70mm kopien dort vom 65mm original negativ hergestellt.

     

    Diese brilliante, reliefartige, fast kornlose schärfe ist daher nur in den erstaufführungskopien noch zu erleben. Alle mir bekannten und gesehenen restaurierungsversuche großformatiger filme (VERTIGO, SPARTACUS) leiden daher bedingt durch die vielen (in meinen augen oft unnötigen) bearbeitungsschritte der restaurateure (das budget muss sich ja lohnen).

     

    Trotzdem freue ich mich auf die morgige vorführung der restaurierten 70mm kopie im Frankfurter Filmmuseum ... jedoch ein vergleich mit der 2001-70mm-originalerstaufführungskopie steht an ... würde nur endlich unser magnetton funktionieren :-)

     

    aan.jpg

  15. @odiug

    >>Unsere Kopien kommen ausnahmslos vom Kopierwerk Estar Rome und wurden auf Kodak kopiert. <<

     

    ein kopierwerk mit dem namen estar gibt es in rom nicht.

     

    die bezeichnung hast du bestimmt dem start/endband deiner "troja" kopie entnommen. Es sind technicolors startbänder, die bezeichnung "estar" bedeutet filmmaterial auf polyester basis, rome steht für technicolors kopierwerk in rome, weiterhin findest du dahinter oft eine nummer "#2" oder "#1". die nummer kennzeichnet das verwendete internegativ, da für kopieraufträge im bereich von vielen hunderten stück in einem kurzen zeitraum von mehreren internegativen gleichzeitig kopiert wird.

  16. @magentacine

    >>SPARTACUS war allerdings geschnitten!

    Am auffälligsten ist es in der Gladiatoren-Arena, wenn der schwarze Gladiator Draba (Woody Strode) versucht, General Crassus in der Loge anzugreifen. In der rekonstruierten Fassung sieht man, wie Crassus (Laurence Olivier) einen kleinen Dolch zieht und an Drabas Nacken ansetzt. Schnitt auf Großaufnahme Crassus, dem Blut ins Gesicht spritzt. Wirkt auch heute noch ziemlich brutal und war daher seit 1960 geschnitten. Auch in den Schlachtszenen fielen etliche blutige Einstellungen weg, die berühmte "Austern&Schnecken"-Szene dagegen war mit größter Wahrscheinlichkeit nie gedreht, um verwendet zu werden, wenn man der Autobiographie von Tony Curtis glauben will.<<

     

    In der roadshow-kopie der 60er jahre von SPARTACUS sieht man wie Olivier den dolch zieht und an Strode's nacken ansetzt. Die großaufnahme von Oliver's gesicht und dem spritzenden blut ist geschnitten. Aber auch in dieser geschnittenen version kommt kein zweifel an oliver's feinem charakter auf und es wirkt auch ohne spritzendes blut.

     

    Geradezu dankbar bin ich, dass mir die badeszene bisher vorenthalten wurde, die ich vor kurzem zum ersten mal in der rekonstruierten fassung gesehen habe. sie ist schlecht geschrieben, schlecht inszeniert, schlecht gespielt. Die geschnittene fassung setzt wieder ein, als Oliver aus dem bad tritt und auf seinem balkon (sagte man damals balkon dazu?) die marschierenden römischen soldaten betrachtet, die vor dem schlechtesten matte composite der filmgeschichte marschieren und zu curtis über den unbedingten gehorsam zu rom redet. Dies ist wirklich klasse geschrieben, voller subtext, er redet über rom und gehorsam und jeder versteht, was er wirklich meint. Das veranlasst dann curtis auch zur flucht und zum anschluss an Spartacus.

     

    Also manchmal helfen schnitte auch einem film ... zumindest in diesem fall.

  17. das sind doch alles vermutungen ... schon daran gedacht, dass in den USA im gegensatz zu uns noch eine "rating-card" an den film gehängt wird, die den film auch um einige meter (oder fuss wie man in den USA sagt) länger macht?

  18. @double-x

    woher bitte die gewissheit, dass TROJA für den deutschen start gekürzt worden ist?

     

    laut variety.com ist die us fassung 162 minuten lang, laut fsk ebenfalls.

     

    bitte freundlichst um aufklärung des forums ...

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