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preston sturges

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Beiträge erstellt von preston sturges

  1. ein 70mm blow-up eines mercedes werbefilms ist als tuning-maßnahme anzusehen und nennt sich unter den fans der autos mit dem stern korrekt ...

     

    "analoge filmbandspurverbreiterung" ...

  2. Ob danach zu späterer Zeit weitere Um- und Umrüstungen getätigt werden - so wie man eben einmal eine Bildfenstermaske und ein Objektiv im 35mm-Projektor auswechselt - mag ich bezweifeln.)

     

    2k DLP läßt sich nicht auf 4k DLP umrüsten, dazu ist das verwendete funktionsprinzip der micro-spiegelchen, aus deren schierer anzahl sich ja die auflösung errechnet, nicht geeignet.

  3. Wo läuft der Film in Deutschland in IMAX 3 D????

     

    man erzäht sich, dass in deutschland kein IMAX den film in 3-D zeigt, werden ja auch immer weniger IMAX'e in good ol' germany ...

     

    die IMAX 3 - D fassung hat ja auch "nur" ca. 20 minuten in 3-D, unterteilt in 5 oder 6 szenenkomplexe. Wann immer eine grüne 3-D brille am unteren bildrand auftaucht, setzt man die brille auf, wenn dann eine rote brille erscheint, setzt man sie wieder ab. na ja ... nettes popcorn-kino, wenn man so etwas mag ...

  4. 6 Jahre Amortisation, laut Studie der RMC Medien Consult.

     

    die rmc studie ist einige jahre alt.

     

    eine verläßliche studie oder aussage betreff amortisation von "Digital Cinema" läßt sich unter seriösen gesichtspunkten aktuell nicht erstellen.

     

    zu viele fragen sind noch ungeklärt:

     

    FFA - Förderung: Ja oder Nein ... bisher ist nur ein "Nein" ergangen.

     

    beteiligung der verleiher: Ja oder Nein ... hier gibt es keine verbindlichen zusagen geschweige denn verträge, noch nicht einmal eine offene diskussion ist im gange.

     

    wie soll man ohne diese (wichtigen) parameter eine betriebswirtschaftliche seriöse rechnung anstellen?

     

    die studie einer schweizer bank von ende 2005 kam zu einem eindeutigen schluss, der sich wie folgt auf den nenner bringen läßt: "Rechnet sich nicht: Weder für kinobetreiber, capital investors noch für die studios" ...

  5. Stattdessen die Vorfreude auf kommende DLP-Vorführungen von Super 35-Titeln. Nun: unter den hier schreibenden Large-Format- und 70mm-Cracks ist das verwunderlich, wie sich plötzlich die Maßstäbe wandeln.)

     

     

    Tja ... das ist halt der unterschied zwischen uns ... ich kann mich manchmal noch wie ein kleines kind auf einen film und die bevorstehende zu erwartende geschichte freuen, zweitrangig erstmal ob DLP oder super-35 oder genesis oder filmbandoriginal. Ist das schlimm oder gar psychologisch abnormal? Übe ich jetzt verrat an der von mir hochgehaltenen und geliebten tradition des breitfilmbandoriginal-abspiels? Muss ich ein schlechtes gewissen haben und buße tun?

  6. Zu Super 35: von Ihnen nicht die bescheidenste These oder Analyse, außer Eigenwerbung. Nein: es kommen (im Dauerwiderspruch zu mir) nur angeblich herausragende Super 35-Beispiele, die dem uniformierten Leser suggerieren, wie großartig das Format doch sei.

     

    Nö ... ich halte das format nicht wirklich für grossartig ... nie behauptet, reimst Du Dir wieder zusammen ... es gibt aber einige filme, die ich mit titel anführte (und auch wirklich gesehen habe), die aus den bekannten und hier oft genannten limitierungen des formates großartiges gemacht haben ... darf man hier nicht positiv denken, sondern muss den ganzen tag schlecht gelaunt über den untergang des filmbandoriginalen reiches lamentieren?

  7. Bei ersterem stimme ich Dir voll zu, letztere beide habe ich leider nicht gesehen...

     

    ... kannst Du gerne unter freiem himmel (neumodisch auch "Open Air" genannt) auf 240qm leinwand nebst frisch gezapfter hopfenkaltschale nachholen:

     

    VOLVER am 29.07.

     

    KISS KISS BANG BANG am 06.08. (wirklich ein klasse film, der leider etwas unterging. Erste Regiearbeit von Shane Black, Drehbuchautor von "Lethal Weapon" mit hervorragend spielenden Val Kilmer und Robert Downey Jr.)

  8. Dagegen echt mal ein sphärisch aufgenommener Lichtblick war für mich ANGEL-A, der mich erstens von der subjektiven Schärfe und Bildwirkung überzeugt hat, als auch meine ich ihm angesehen zu haben, dass er genau "auf das Format" cadriert war.

     

    Bei ANGEL-A muss ich Dir zustimmen ... aber das sich oft einschleichende gefühl einer wenig aufmerksamkeit geschenkten bildkomposition stelle ich immer wieder und auch schon seit langem formatübergreifend bei vielen filmen fest und läßt sich m.E. nicht am Super-35 format alleine festmachen. Liegt eher an den verantwortlichen hinter der kamera und wieviel wert darauf gelegt wird.

     

    HARD CANDY ist Low-Budget und war der erste Film des Kameramannes Jo Williams ... geben wir ihm noch eine chance? :-)

  9. Es ist der real-existierenden Praxis des Super 35-Drehs zu eigen, Motive und Kompositionen all zu oft dem Normalformat (oder richtiger beschrieben: full-aperture) anzunähern

     

    hast Du schon mal die super-35 kamera verantwortlich geführt? Finde Deinen namen leider nicht in www.imdb.com oder www.cinebiz.de gelistet ... oder woher kommen diese seltsamen ansichten über real-existierende praktiken von kameraleuten?

  10. ... und Filme, die wirklich erst in mehreren Monaten starteten, und nicht nächste Woche.

    Letztendlich ist zwar CEI DIE Veranstaltung in Europa für Kinomacher, aber ob ich nochmal komme, glaube ich nicht. Dann lieber Show west.

     

    Stefan

    nun ... es gibt BORAT zu sehen ... mein (geheim)tip für januar 2007

  11. für digital-vorführungen weiß ich es nicht:

     

    bei einer 35mm kopie geht es mittels dts-ccs system.

     

    http://www.dts.com/cinema/dtsaccess/dtscss.php

     

    Bei POSEIDON sind die deutschen UT auf der dts-CD und können bei bedarf aufgeschaltet werden.

     

    POSEIDON ist der erste film, bei dem diese dts-ccs-version mitgeliefert wird, weitere filme anderer major-verleiher sollen folgen.

     

    eine interessante möglichkeit ein zusätzliches publikum zu erreichen.

     

    Wir werden dieses system zu POSEIDON spielfertig haben.

  12. David Lean hatte aber keine pragmatischen Gründe, ZHIVAGO in 35 mm zu drehen, sondern erlitt mit seinem Super Panavision 70-Ansatz eine Niederlage bei Produzent Ponti. Dessen Frau Sophia Loren sollte die Rolle der "Lara" übernehmen, wurde aber von Lean abgelehnt. Nach alledem war das Verhältnis zw. Produzent und Regisseur gespannt.

     

    Wenn Lean laut Deiner aussage (die ich anzweifele) ausschließlich dem wunsche des produzenten nachgekommen ist, dann ist das Pragmatismus, wenn nicht gar Opportunismus in reinkultur. Ich glaube nicht, und das geht auch aus diversen außerungen von Lean und Young hervor, das er bei DOCTOR ZHIVAGO nur Ponti zuliebe seine grundsatztreue gegenüber der gestaltung seiner filme aufgegeben hat. Das wäre eine zu einseitige, beliebige und triviale schlußfolgerung, die weder der komplizierten entstehung des filmes noch Leans charakter gerecht wird.

     

     

    Sie finden ja fast alles interessant und erfeulich, was der Markt an Novitäten beschert. So schwimmt man im Strom immer obenauf. :lol:

     

    Du hast es richtig erfaßt: das leben und letztendlich auch das kinogeschäft ist mit einem strom vergleichbar, der mal schnell und mal langsam fließt ... aber er fließt und steht nicht und hinter jeder flußbiegung kann sich etwas neues aufregendes auftun.

  13. Also dann nicht diskutieren, sondern informieren?.

     

    ich habe noch keiner der genannten filme gesehen ... wie soll ich dann ernsthaft darüber diskutieren können?

     

    Singers Aussage habe ich anders verstanden. Letzterdings hat er digital gedreht, zynisch (oder pragmatisch?) genug.

     

    Singer erwähnt in dem interview verschiedene praktische gründe, warum man dem digitalen dreh gegenüber dem 65mm dreh den vorzug gab ... das finde ich zwar auch sehr bedauerlich, aber das nennt man pragmatismus ... also eine erkenntnis in die lage der dinge. Ähnliche pragmatische erkenntnisse mögen auch David Lean und Freddie Young zur Entscheidung, DOCTOR ZHIVAGO in 35mm statt im königsformat 70mm zu drehen, geleitet haben. Trotzdem war/ist DOCTOR ZHIVAGO ein großer film geworden ...

     

    Du wirfst Singer zynismus vor ... fotographierst aber selber auch digital und nicht analog auf filmbandoriginal ... wo bleibt da die konsequenz, die Du von allen einforderst? Oder könnten es auch praktische und finanzielle gründe sein, die Dich, wie so viele, beim privaten foto von der 100jährigen filmbandtradition entzweit haben :cry:

  14. Weit weg von der Frage nach Ihrer persönlichen Meinung zum Thema Digital-Look?)

     

    dies ist nicht der platz für diskussionen pro oder contra digital look, dieser thread ist von mir als reine information verfasst wordem, was z.Zt. digital gedreht wird und was Bryan Singer dazu sagt. Der kern seiner aussage ist auf den punkt gebracht:

     

    "Super35 sieht richtig Schei...e gegen 70mm aus! Ich erhoffe mir mit dem digitalen dreh mehr bildqualität gegenüber Super35."

     

    Das ist im ansatz eine für mich erfreuliche erkenntnis. Warten wir einmal vorurteilsfrei ab, wie das resultat aussieht ... mein interesse ist jedenfalls geweckt.

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