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preston sturges

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Posts posted by preston sturges

  1. @ cinerama ... ich geb' s auf ... alles mögliche kam mir in den sinn, von THE BIG TRAIL über GWTW, AROUND THE WORLD IN 80 DAYS & BRAINSTORM & STARS WARS ... aber nichts passt. Bitte um Aufklärung ... dann kommt das RÄTSEL ZUM SONNTAG!!

  2. auflösung der frage: es handelt sich um CHEYENNE AUTUMN, regie John Ford, der, so erzählt man, den film in unglaublicher eile abdrehte und immer nach dem ersten take jeder szene "ok, print it!" rief.

     

    Dies wird auch in den erinnerungen eines stuntman bestätigt (name mir leider entfallen, muss nachlesen) der schilderte, dass selbst eine kampfszene mit richard widmark diesem "one-take-print-it" schema folgte.

     

    CHEYENNE AUTUMN - auch so ein vergessener 70mm film, den man eigentlich wieder einmal in diesem format sehen möchte, aber dann allein im kino sitzt!

  3. @ cinerama

     

    betr. das preisrätsel: offensichtlich ist hier BEN HUR gemeint, aufgenommen in CAMERA 65, d.h. auf 65mm kameranegativ mit einem objektivvorsatz von gegeneinander verstellbaren prismen, der das bild wie bei einem anamorphotischen vorsatz im verhältnis 1,25 stauchte.

     

    man erhielt dann bei vorführung einer anamorphotischen 70mm Kopie (es gab auch 70mm flat versionen) mit dem entsprechenden Objektiv Vorsatz ein seitenverhältnis von 2,75 : 1 (gedächtniszitat, hoffe es stimmt, ansonsten wird @cinerama es klarstellen)

     

    da 35mm CinemaScope ein seitenverhältnis von 2,35 : 1 hat, war und ist das bild an den seiten beschnitten. Angeblich sollen die Erstaufführungskopien die von technicolor im druckverfahren hergestellt worden sind, am oberen und unteren bildrand einen breiteren bildstrich als bei cs üblich haben, um etwas den verlorenen inhalt rechts und links auszugleichen.

     

    Andere Frage: Bei welcher (65mm) produktion erlaubte der (weltbekannte) regisseur den darstellern nach der probe nur einen "take" mit laufender kamera?

  4. @ cinerama ... besser hätte man es nicht erklären können. Danke für die richtigstellung bzgl. ANSCO Color. Die in ANSCO Color produzierten "grossen" filme wie

     

    THE WILD NORTH

    SEVEN BRIDES FOR SEVEN BROTHERS

    BRIGADOON

    KISS ME KATE (3-D)

    THE STUDEN PRINCE u.v.m.

     

    wurden in der tat im negativ/positiv prozess hergestellt.

     

    es gab drei verschiedene 35mm negativ film typen mit empfindlichkeiten zwischen 16 und 25 ISO. Also viel, viel Licht am Set.

     

    es gab einen positiv kopierfilm mit ISO 1.5

     

    es gab auch ANSCO-Chrome ein Umkehrfilm für Dia und 16mm.

     

    Ab 1945 gab es auch einen 16mm und 35mm Umkehrfilm von ANSCO, der für Kurzfilme eingesetzt wurde.

     

    CLIMBING THE MATTERHORN

    ISLAND OF ALLAH

    THE MAN ON THE EIFFEL TOWER

    u.v.m.

     

    Quelle: "A History of Motion Picture Color Technology", von R.T. Ryan

     

    zur CRI Kopierung kann ich nur hinzufügen, dass die vor kurzem bei uns zum einsatz gekommene 35mm mag optical kopie von BEN HUR wie schon erwähnt, von einem CRI neg. gezogen wurde und von doch erstaunlicher schärfe war. auch die farben waren für eine ca. 30 jahre alte kopie auf eastman material erstaunlich gut.

     

    bezgl. des erwähnten 70mm CRI möchte ich auf das datum meiner nachricht verweisen (01. April), ich konnte es mir einfach nicht verkneifen!!

  5. "zehn gebote" ist nie ein mgm-film gewesen, obwohl, da paramount, auch im cic verleih gewesen. ich schrieb hier von den mgm klassikern wie ben hur, doktor schiwago, 2001. von diesen genannten titel sind definitiv in dem angesprochenem zeitraum (anfang 70er bis anfang 80er) von CRI negativen neue WA kopien hergestellt worden, auch in 35mm mag-optical. erst vor kurzem hatten wir eine BEN HUR kopie in 35mm mag-optical (normal perfo - keine foxholes) hier in der matinee gespielt und diese kopie war (habe mich persönlich davon überzeugt) von einem CRI hergestellt bei metrocolor labs in culver city, das bei übernahme der mgm-filme durch ted turner in der mitte der 80er jahre geschlossen wurde bzw. technicolor einverleibt wurde.

     

    Kurz zur erläuterung für viele die nicht wissen, wovon wir hier schreiben (und sich vermutlich auch gar nicht dafür interessieren)

     

    Ende der 60er jahre führte eastman einen neuen "color reversal intermediate film" (abgekürzt: CRI ... für die fachleute: type 5249) ein. dies ist ein umkehrfilm (ähnlich einem dia-film) der es erlaubt, hochwertige negative in nur einem arbeitsgang herzustellen. vorher musste man um ein duplikat negativ herzustellen, den "umweg" über ein interpositiv gehen. man hatte einen (teuren) arbeitsgang mehr und verlor an qualität.

     

    mit der einführung dieses CRI prozesses hatte man einen kostengünstigen weg gefunden, gute qualität zu günstigen preisen herzustellen. Und dieser prozess führte m.e. letztendlich auch zur einstellung der "technicolor" druckkopierung.

     

    für diesen CRI film erhielt eastman auch einen "technical oscar". erst 10 jahre später führte dann eastman neue Intermediates (positive/negativ) ein, mit dieser einführung verloren die CRI's type 5249 an bedeutung.

     

    Umkehrfilme (z.b. Kodachrome) hatte schon immer in der filmgeschichte eine nicht unbedeutende rolle gespielte, technicolors frühe monopacks waren kodachrome material und auch das "geniale" ANSCO color (1 Braut für 7 BRÜDER, es geht nichts über den superblauen himmel in diesem film) basierte auf niedrigempfindlichem umkehrmaterial, dass dann auf steilerem, harten printfilm auskopiert wurde.

     

    technicolor london experimentierte seinerzeit auch mit einer extra für test hergestellten charge 70mm eastman CRI's mit denen man eine testkopie von THE STORY OF THE FLAMING YEARS (russ. produktion in Sovcolor, bei technicolor london herstellung der westlichen release prints) herstellte, das ergebniss soll phänomenal gewesen sein, allerdings wollte kodak das 70mm cri-material dann doch nicht in serie herstellen.

  6. die meisten 70er/anfang 80er jahre WA kopien der mgm waren fast ausnahmslos von 35mm CRI negativen bei metrocolor in culver city hergestellt, diese 35mm CRI's benutze man sowohl für 35mm als auch per optischer verkleinerung für 16mm kopien (ja auch 16mm cs machte man damals). CRI's (color reversal internegativ) werden, da umkehrmaterial, auf optischem wege vom (manchmal original)negativ gefertigt und auf optischem wege kann sich schnell, wenn nicht genau aufgepasst bzw. kontrolliert wird, leichte seitenverschiebungen ergeben. dies kann bei der angesprochenen kopie der fall gewesen sein. definitv sind die magnettonkopien dieses zeitraumes nur noch auf normalperforation hergestellt worden. Eine kopie mit "foxhole" perforation muss älter gewesen sein.

  7. Hier sind sicher die 35mm magnettonkopien gemeint, die auf normal perforiertem material kopiert wurden und somit eine magnettonspur das bild rechts seitlich etwas beschneidet ... ist aber in der praxis nur marginal wahrnehmbar, wenn überhaupt.

     

    In diesem zusammenhang sei auch zu erwähnen, dass bei "2001" durch die leicht unterschiedlichen seitenverhältnissen des 65mm originalkamera-formates und des umkopierten 35mm scope formates, den 35mm scope kopien oben und unten ein klein wenig vom "abenteurer im all" verlorengeht.

  8. day-and-date release = einsatz/start des filmes am gleichen tag

     

    HERR DER RINGE 3 z.B. hatte sogar einen wordwide day-and-date release = dieser film wurde weltweit am gleichen tag gestartet ... kommt immer mehr in mode!

  9. ... und noch etwas neues von der breitbildfront, die seit jahrzehnten gerne für tot erklärt wird, aber sich dann doch immer wieder vom sterbebett erhebt:

     

    WARNER BROS. und IMAX starten day-and-date-gleich CATWOMAN (Halle Berry) auch in IMAX DMR technologie.

     

    Weiterhin verhandelt WB und IMAX über einen day-and-date start von Tom Hank's "DER POLAR EXPRESS" in DMR-3-D Technik, sowie Tim Burton's Neuverfilmung von "CHARLIE AND THE CHOCOLATE FACTORY" in DMR Technik.

     

    Ebenso soll HARRY POTTER AND THE PRISONER OF AZKABAN in IMAX DMR gestartet werden Unklar ist noch, ob es ein date-and-day release wird.

     

    Laut IMAX plant man im jahr 2006 insgesamt sechs day-and-date DMR starts mit jeweils ca. 150 DMR kopien.

  10. Dem stetigen aktivisten im dienste der friedliebenden sozialistischen kinokultur, genosse brigadier "magentacine", wird für seinen unermüdlichen einsatz und heldenhaften wagemut dem imperialistischen moloch öffentlich zu widersprechen und die richtungsweisende technik sowjetischer breitfilmformate energisch zu verteidigen, hiermit der vaterländische dank ausgesprochen.

     

    "preston sturges" wird die ihm auferlegte buße annehmen und den DEFA70 film einsetzen, sofern genosse brigadier magentacine ihn mit einer kopie versorgen kann ... hoffen wir, dass das sozialistische friedensfilmmaterial in den höllenmaschinen des westlichen auslandes keinen schaden nehmen wird.

     

    allzeit bereit!!

  11. am dienstag, 09.03., auf mdr der 2. teil der russischen insgesamt 8 stunden langen KRIEG UND FRIEDEN verfilmung ... in 65mm gedreht ... die komplette 70mm kopie dürfte so an die 35 akte haben und so um die 600 kg wiegen ... cinerama kann uns da evtl. genaueres berichten ...

  12. in pre-production:

     

    Philippe Mora plant einen horror film, arbeitstitel STRANGE MATTERS, in 70mm. Nun ... wollen wir hoffen, dass das budget nicht gekürzt wird und dass der film auch in dieser fassung nach deutschland kommt.

     

    (Quelle: VARIETY)

  13. @magentacine

     

    ... mit verlaub, aber der kohlestift - airbrush vergleich hinkt doch arg daher. dolby und 6-kanal-technik steht ja nicht nur für krach & peng, sondern auch für ruhe und stille ohne knistern und knacken.

     

    Im übrigen glaube ich, dass hitchcock z.B. sehr froh gewesen wäre, hätte er die gestalterische möglichkeit der 4- oder 6-kanal technik gehabt. Man möge sich nur vorstellen, wie die titel der "Vögel" sich angehört hätten oder die berühmte Attentatsszene in der Royal Albert Hall aus DER MANN DER ZUVIEL WUSSTE, wenn Hitchcock und Hermann den "sound" von heute gehabt hätten.

     

    Und was würde ich darum geben, wenn Hall Bartlett DIE MÖWE JONATHAN damals 1973 schon in Dolby Stereo hätte aufnehmen und präsentieren können. Wir zeigen den Film in der Matinee morgen und obwohl die Kopie optisch und mechanisch die letzten 30 Jahre gut überstanden hat, bedauert man, Neil Diamonds Score nur monaural und, besonders in den leisen szenen, mit knistern und knacken zu hören.

  14. @cinerama - RE: PLAYTIME

     

    Aus einem Interview mit Tati: CAHIERS DU CINEMA

     

    CAHIERS: Le tableau que nous voyons la, au mur, semble indiquer qu'avant le tournage, vous avez un instant hesite sur le format a employer.Or "Playtime" est un film que l'on imagine tres mal en Scope,par exemple.....

     

    TATI: Oui, au debut, j'ai hesite, j'ai fait des recherches sur

    tous les formats, et celui que vous voyez, en definitive, n'est meme

    pas un vrai 70mm.

     

    C'est a-dire que j'ai triche, que j'ai rogne un peu a gauche et a

    droite de l'image en mettant de part et d'autre une petite bande de

    negatif.

     

    Ainsi je me suis un peu rapproche du format Vistavision, l'ecran

    est un peu plus carre qu'il ne l'est reellement en 70mm.

     

    Ce sont des questions qui n'ont pas l'air de toucher les gens d'ici,

    mais les Americains, eux sont stupefaits par las qualite du 70mm

    obtenue.

     

    C'est tout simplement parce que le budget considerable qie chez eux est

    devolu aux acteurs, dans les super-productions, ici a ete entierement

    consacre a la technique.

  15. Ich bin bekennender VistaVision - Symbol der Vollendung - Fan.

     

    Kann allen nur NORTH BY NORTHWEST und TROUBLE WITH HARRY empfehlen. Selbst auf DVD eine einmalige Bildschärfe und absolut hervorragende Farben, die erahnen lassen, wie das in einer Technicolor-Vistavision Kopie ausgesehen haben muss.

  16. @cinerama ... danke für die PLAYTIME korrektur ... hatte, da (wie immer) in eile, aus dem gedächtnis zitiert, obwohl ich durchaus ja einmal schnell auf der www.in70mm.com seite hätte nachlesen können oder bei arane labs in paris anrufen können, die die neuen Kopien hergestellt hatten, schlechte recherche von mir, ab in die ecke! ... grundaussage war aber, dass das vorhandene bildformat nicht ausgenutzt worden ist.

  17. @cinerama ... kann mir kaum vorstellen, dass BOSS Films, die ja die special effects für ALIEN 3 machten (und dafür auch einen OSCAR erhielten) für ihre matte- und effektaufnahmen auf die damals ganz neue arri765 angewiesen waren. die hatten doch alles im haus (vistavision, 5/70, 8/70 und wer weiss was noch) ausserdem verlieh und verleiht m.w. nach arri diese kamera nur (leider viel zuwenig). quellen für diese behauptung???? soweit ich mich erinnere, steht in den credits zwar bei den special effects "in 65mm", oder so ähnlich aber nicht das arri logo.

  18. es stimmt ... die schöne bauer u2 ist nicht mehr da, sie hat gekündigt und uns verlassen. Kann ihr aber nur ein gutes arbeitszeugnis ausstellen, war eine zuverlässige kraft und ein meisterwerk der projektortechnik.

     

    aber das leben und der 70mm film im cineplex geht weiter ... wir haben eine DP70 eingestellt, mit hervorragenden referenzen, die in kürze ihren dienst antreten wird.

     

    erste termine demnächst hier ....

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