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cinerama

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Alle erstellten Inhalte von cinerama

  1. Da steht ja auch nur Vermutung wegen der Aufwickelfunktion (war in Berlin seit 1960 immer wieder vorgekommen). Zweite Vermutung, wie oben dargestellt, das Magnettongerät (immer wieder, immer derselbe Grund). Wenn ihr beide bestätigt, dass der Projektor wenig gewartet wurde oder der Film dort öfter gerissen war, deckt es sich doch. Ja, Residenz Köln gehörte zur Ufa-Theater AG, deren Wartung zumindest in den Berliner Häusern durch Herrn Werner L. und Herrn B. Adolph eigentlich in Ordnung war (eigene Erfahrung aus den 80er Jahren).
  2. Ganze Szenen fehlten in der Schauburg\Lichtburg? Viele Risse? -> Es gab ein Dutzend Kopien in Deutschland 1989, hunderte weltweit. Kann man doch alles ausbessern, wenn man möchte. -> Einsatz Residenz Köln: Wahrscheinlich ist eine sparsame gewartete Bauer U2 in der Residenz als Ursache anzunehmen (z.B. zu straff oder zu locker eingestellter Zug im Magnettongerät oder falsche Einstellung der Pendelrolle, der sogenannten "Wippe" für die Regelung des Drehmoments der gewichtsabhängigen Aufwickelfriktion.
  3. Heute, Montag , ab 18:30, D-Premiere im Zoopalast. Um die Rückgänge innerhalb eines Jahreszeitraums auszugleichen, müsste dieser Titel allein in Deutschland fast 100 Mio. Tickets verkaufen. 10 Millionen wären realistischer. Nur ein gesellschaftspolitischer und kultureller Wandel wertet die Kulturhäuser auf, nicht aber ein einziger Fantasy-Streifen.
  4. Na, immerhin drei Smileys. Freut mich, wenn es gefallen hat! (WAY OF WATER?)
  5. Das war heute auch so bei der Deutschlandpremiere "Way of Water" in Bln, dort mit NEC NC3541L RB. (Abgesehen vom HFR und von 3D habe ich aber frühere 70 mm-Kopien aus der Zeit des Kaltprozesses attraktiver in Erinnerung.) Bei DIE HARDER war auch das 65mm-Duplikatnegativ besser belichtet als beim Vorgängerfilm: schärfer und feinkörniger. Reicht aber trotzdem um Lichtjahre nicht an AIRPORT heran.
  6. Danke der Aufklärung. "Kürzlich" ist meine verkürzte Wahrnehmung, da ich großenteils mehr über die Lichtburg der 50er und 60er Jahre weiß.
  7. Die Hard & Die Harder 70MM Da konnte man wirklich sagen nur im Kino ist Kino wirklich Kino. Man war das ein geniales Erlebnis dort in der Lichtburg. So habe ich siebziger Kopien tonal nie erlebt wie in der Lichtburg. Saal hat eine perfekte Akustik. Die vollfrequenten Tonmischungen beider Filme brachten den Saal regelrecht zum beben im Bass. Schaldruck der Front schlug mit voller Wucht im Boden des Balkons. Huschrauber flogen im ganzen Saal als sein man direkt am Drehort. Selbst das Europa und der Cinedom schafften trotz genialer technischer Einrichtung nicht diesen Sound. Dagegen war Dunkirk trotz digitaler Projektion im gleichen Saal nur ein absoluter Scherz vom Ton. Die klassische Bildwand der Schauburg fehlt dort in Essen. Aber trotzdem war das ein Erlebnis der Extraklasse. DUNKIRK: auch ein "Scherz" vom Bild her (während die dünne Handlung die Garde der Kritiker in Verzückung versetzte. Eine Chimäre der aufgehobenen Narration.) Lichtburg hatte kürzlich 2x Alcons CRA30 N und 1 x CRA30 W, 2x Alcons CB362 mit 18 Zoll-Treibern eingebaut. Kontrolliert durch 5x Alcons Sentinel10, und für jede Lautsprechereinheit zwei Endstufen. FP75 E für die klassische Filmprojektion wurde außerdem installiert (früher gab es dort meines Wissens nach nur Ernemann X). Stellst Du Fotos vor?
  8. cinerama

    HInweise auf Ebay-Artikel

    Selber dran seit Jahren... es ist ja das Thema meines Lebens. Tschuldigung. (Und stehe vor einem Förderantrag für ein Festival.) Es gibt aber noch drei weitere Standorte für dieselbe Projektortype. Was wollt Ihr damit spielen? "Interstellar" oder "Tenet"? Da steckt doch eh nicht viel Schärfe drin. Gute Farben sowieso nicht.
  9. cinerama

    HInweise auf Ebay-Artikel

    Der Verkäufer teilte mir eben mit - gegen 23:15 Uhr: "Hallo, ja ist noch verfügbar und in super Zustand, wurde regelmäßig gewartet. Habe jedoch schon über 10 weitere Angebote und Interessenten. Lg"
  10. "Hatte bereits" klingt nach dt. EA. (Ist mir egal wo, nur die Historiographie interessiert's.)
  11. War dies nicht am 11.3.31 im Ufa-Palast Bln? https://www.ebay.de/itm/285022533824?mkcid=16&mkevt=1&mkrid=707-127634-2357-0&ssspo=izzzp1jssfy&sssrc=2349624&ssuid=tcfGO0peSGK&var=&widget_ver=artemis&media=COPY https://www.berliner-zeitung.de/vor-achtzig-jahren-besuchte-der-beruehmteste-filmkomoediant-der-welt-berlin-er-blieb-sieben-tage-und-geriet-mitten-in-die-politischen-turbulenzen-der-zeit-ein-versprechen-des-gluecks-li.6287
  12. Relativ, Orwo hat viele Schlieren und einen gewissen Grünstich, Probleme bei den Turbulenzen der Entwicklung. Eben ein unmaskiertes Agfacolor-Negativ. Erst Ende der 1980er Jahre führte Orwo ein maskiertes Negativ ein.
  13. Kann sein. Die Indianerfilme der DDR waren auch besser als die Karl May-Filme von Wendlandt und Brauner. Das Orwo-Material war halt scheiße.
  14. Auf Orwocolor kenne ich ihn gar nicht, interessant. Aber die westdeutschen Kopien wurden damals allesamt vom Originalnegativ (mit Schaltkerben und den daraus resultierenden Problemen) gezogen. Im Kino für mich als Kind neben der Technicolor-Kopie von "Raubzug der Wikinger" ein rauschhaftes Erlebnis, das sich ins Unterbewusstsein "eingebrannt" hatte - und 10 Jahre später gab es solche Erweckungserlebnisse auf 35 mm schon nicht mehr. Lief in dieser Stadt im Zoopalast an (Premierenfoto habe ich eingerahmt) und möglicherweise in Essen in der Lichtburg. Aber Mitte und Ende der 70er Jahre dann hier in Westberlin und Westdeutschland Schluss mit den Einsätzen (neue Jugendfilme in den Bezirks- und Programmkinos), und etwa 60 Kopien auf 35 mm hatten dann auch ihr Lebensende erreicht.
  15. Ah, sehr schön! (Vielleicht ja sogar eine Kopie mit wenig Bildsprüngen. Wurde einst bei uns in Bln auf Debrie kopiert und das Negativ weiterverliehen...)
  16. "Full Metal Jacket" gibt es auch in OmU, hatte meine Kopie an die Bonner K. gegeben.
  17. Du bekommst das Material eines farbneutral korrigierten Transfers von mir zugeschickt.
  18. Interessant hier auch das Phänomen, incognito Smileys zu verteilen. Aus welchen Höfen kommt dies wohl?
  19. Das Bringen habe ich des öfteren erfüllt und die eine oder andere 35mm- oder 70 mm-Fassung von LoA zur Aufführung gebracht und auch erläutert. Wer hatte sich sonst diese Mühe gemacht und die Versionen beschrieben? Es kam meines Wissens so gut wie nichts. Auch zu Zeiten, als noch der Thread "Ben Hur - ein partielles Desaster" von mir betrieben wurde. Es handelt sich in bestimmten Kreisen um Nutznießer von Revivals, die über Manches den Mantel des Schweigens legen würden und devot der angelieferten Ware huldigen. Dieses Phänomen zieht sich hinein bis in die Foren für Neuerscheinungen von Filmklassikern auf Heimkinomedien. Oder beim derzeitigen Wiederausgraben verranzter Multiplex-35mm-Kopien aus den 1990er Jahren, nicht nur in Beverly Hills. Welche seiner Aussagen zur Kopierung den transkribierten Zeitzeugen-Interviews damaliger Technicolor-Mitarbeiter diametral widersprechen, zeigt nur, wie wenig man auf das Wort derer geben sollte, die "nur" dabei waren. Solche Vergleiche wären allenfalls geeignet, die Bevölkerung zu verunsichern - meine Lippen (und Tastatur) bleiben daher versiegelt. Hat sich der oben angesprochene TC-Mitarbeiter von 1963 (nur so verstehe ich die Zeilen), als ich nicht dabei war, über meine Darstellung entrüstet? Das wäre erfreulich. Viel wird es nicht sein. Etwa zu LoA? (Kann ich mir nicht vorstellen, wenn man weiß, wo das Originalnegativ entwickelt wurde.) - -> Dies ist ein Vorstoß Derjenigen aus Frankfurt, die die "originale Farbgebung" von LoA zum Maßstab nehmen und noch nicht dargelegt haben, ihn zu konkretisieren. Eine Bringschuld meinerseits gibt es nicht. Falls das dennoch an mich weitergereicht werden soll, dann erwarte ich einen vom Frankfurter DIF u. a. bestellten Honorarvortrag mit Szenenbeispielen. Ich komme gern. Das Ergebnis der Beschreibung und Simulation der hier als Referenz beschriebenen Erstaufführungskopien hinsichtlich der "Farbgebung", so brillant auch die damaligen Kopien waren, könnte für Diejenigen ernüchternd sein, welche Erwartungen an Premierenkopien stellen, die nicht immer eingelöst wurden. Auch bezüglich der Erstaufführungskopien von "Star", "2001", "Windjammer", "Doktor Schiwago" u.v.a. ist dies so, zumal damalige Farbgebung heute erstaunen würde. Eine Kette, die sich unendlich fortsetzen lässt. Hat dies jemand "transkribiert"? Nicht, dass ich wüsste. Und ich bin täglich im www auch bei ehemaligen Produktionsmitarbeitern zu Gast: sie wissen es inzwischen selber nicht mehr. Und merken nicht den Unterschied, sobald man ihnen verschiedene Versionen in Erinnerung ruft und vorstellt. Nicht einmal die Spitzenmitarbeiter der Neuauflagen des hier besprochenen Filmtitels LoA wissen etwas über die Farbgebung der Fassung von 1963. - Noch einmal @magentacine: meine Lippen (und Tastatur) bleiben daher versiegelt. Dazu hat jeder das Recht, und ich nehme dies hiermit ebenfalls in Anspruch.
  20. Die plötzliche Kopierung vom Kamera-Original wirkt auf mich wie ein herausgeplatztes Alibi. Diejenigen, die die These von der originalen Farbgebung aufgestellt hatten, sollten dies jetzt auch konkretisieren. Bin sehr gespannt. Also wenn hier keiner die Werte benennen mag - vom Gamma bis zum Bell & Howell-Punkt, dann wäre ja tröstlich zu hören, "wo" bitte die originale Farbgebung anzusiedeln ist. In welcher Version wurde sie repräsentativ?
  21. Dann deutlicher: Sich hinzustellen und zu behaupten, dass etwas nicht der ursprünglichen Farbgebung entspreche, schlichte Feststellung. Nämlich die, daß beide gezeigten Farbvarianten nicht der ursprünglichen Farbgebung des Films entsprechen." ohne die konkreten Charakteristika der "ursprünglichen Farbgebung" zu benennen, ist polemisch. Was dann als sogenannte "Antwort" kam, So, wie ein perfekt ausgestatteter und szenisch effektvoll ausgeleuchteter Film Anfang der 1960er Jahre aussehen konnte, wenn er vom korrekt belichteten Kameranegativ direkt kopiert wurde. führt bei der Benennung der richtigen Farben, Helligkeiten und Kontraste nicht an einem einzigen Punkt weiter. Wer auf die originale Farbgebung rekurriert (derjenige wird sie also kennen?) und die Fähigkeit zum Color Timing anderen (z.B. dem Experiment von @Claus Cremers anhand des Digisats) abspricht, was jedem unbenommen bleibt, sollte bitte entsprechende Szenen benennen, entsprechende Fachausdrücke gebrauchen und auch Werte aufschreiben können, die näherungsweise dem entsprechen, was er selbst als "originale Farbgebung" anmahnte. Auch eine plötzliche Kopierung vom Kameranegativ sollte dann einmal vorgelegt werden, wenn sie schon genannt wird. P.S.: ... habe noch nie jemanden als Putinversteher oder Querdenker bezeichnet. Anstatt also die Szenen des Films zu beschreiben, karikiert man hier derzeitige politische Probleme der Bundesrepublik Deutschland?
  22. Diese DVD ist es leider auch nicht, sondern vielleicht ... welche? Über die Grundabstimmung von 1963, die die hier postenden Frankfurter ja offenbar kennen müssten, da die neue Version ihrer Verlautbarung nach ''nicht der ursprünglichen Farbgebung" entspreche, wirst Du nicht eine einzige Stellungnahme mehr hören (es sei denn Provokationen via extra eingerichtete Doppel Accounts, ohne für die dort an den Haaren herbei gezogenen Anwürfe persönlich gerade stehen zu müssen. Ich erkenne dies). Wie hieß es doch so schön (oben stehend): "Es handelte sich aber weder um eine Frage, Bitte oder Aufforderung, sondern nur um eine schlichte Feststellung. Nämlich die, daß beide gezeigten Farbvarianten nicht der ursprünglichen Farbgebung des Films entsprechen." Ich warte auf die versprochene "Aufklärung".
  23. Schaut man sich das Bildgeschehen an, wird klar, dass vermutlich während der Produktion nie daran gedacht war, eine 70 mm-Kopie zu ziehen. Vielleicht wie 'Aliens - die Rückkehr' lediglich in Richtung 1,85 zu 1 intendiert? Immer noch der originellste Beitrag des GröFaz ("größter Filmemacher aller Zeiten"). Nur die Cadrage und die exzentrische Kopierung ist ein Desaster ("True Lies" in S-35 ist bildlich dagegen weit überlegen, aber der leider dümmere Film). Das grobe Korn gegenüber dem zeitgleich gedrehten 'Alien Nation' ist allerdings auffallend. Farblich haben haben mir die DeLuxe-Kopien schon damals nicht unbedingt gefallen. Ein wunderbar düsteres Thema ist 'The Abyss' - passt in unsere jetzige Zeit des nuklearen Kontrollverlusts und daher lehrreich. Der Regisseur hätte diesen Bogen aufrechterhalten sollen... Die Musik von Alan Silvestri reicht zeitweise an Dimitri Schostakowitsch heran (sofern sich das heute noch aus den englischen Magnettonspuren herauskitzeln lässt). Hier in Berlin hatte die deutsche Version am 28.9.1989 eine 70mm-Doppelpremiere - zeitgleich im Zoo Palast und im Royal Palast Europa Center. Im Zoo Palast war der Ton überragend: Die Leute saßen förmlich an der Vorderkante, es hat "alle vom Sitz gerissen". Die Besucherzahlen waren schwach, denn das deutsch-deutsche Chaos beherrschte die mediale Wahrnehmung: ""Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise..." usw. usf. etc. pp.
  24. War fast ausverkauft. Applaudiert wurde auch. Das mit der 2D-Angabe habe ich gar nicht mitgekriegt - das kommt bestimmt aus einem anderen Ankündigungsportal.
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