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Nicht eBay, sondern Zollauktion: Leitz G1 Projektor Den anvisierten Preis halte ich allerdings für ambitioniert...
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"Grau, teurer Freund, ist alle Theorie, Und grün des Lebens goldner Baum." (J.W. Goethe) "Marx ist die Theorie, Murks ist die Praxis." (unbekannt) Lieber Simon, die Nachkommastellen sind in diesem Zusammenhang wirklich egal! Wir hatten die Frage an anderer Stelle bereits behandelt. Für die Kinopraxis zitiere ich als Zeitzeugen einen Freund, der einige Jahre lang in mehreren örtlichen Lichtspielhäusern mit bis zu 7 Sälen tätig war: "Bei der UFA war Breitwand irgendwas zwischen 1,66 und 1,85 - je nachdem, welche alten Objektive noch herumlagen." 🙂
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Hallo Wilfried! Daß Filme im falschen Format vorgeführt werden, hat leider lange Tradition. In meiner Zeit als aktiver & zahlender Kinogänger (~1978-2000) habe ich in keinem gewerblichen Kino (weder bei Ufa/Olympic noch bei der lokalen Konkurrenz) einen einzigen alten Film korrekt in 1:1,37 sehen können. Alles, was nicht CS war, wurde auf mindestens 1,66 abkaschiert. Und damals liefen ja noch viele Klassiker aus der Vor-Breitwandzeit! - Später sah ich, daß es in einigen älteren BWR selbstverständlich Optiken und Masken gegeben hatte, nur machte sich niemand die Mühe, sie einzusetzen. Damals wie heute hängt es davon ab, ob ein Mensch anwesend ist, der seine Arbeit ernst nimmt und eine perfekte Vorführung bieten möchte.
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PECOS BILL ist ein Segment aus Walt Disneys Musikanthologie MELODY TIME (1948), der aus sieben musikalischen Kurzfilmen bestand. Wie auch bei MAKE MINE MUSIC (1946) und FUN AND FANCY FREE (1947) wurden einzelne Segmente später in Disneys TV-Show, als kurze Vorfilme im Kino und z.T. in neuen Zusammenstellungen ausgewertet. In Deutschland kamen die Musikanthologien nicht ins Kino*, dafür wurden Segmente wie PECOS BILL (aus MT), PETER AND THE WOLF (aus MMM) und MICKEY AND THE BEANSTALK (aus F&FF) in Deutschland als Vorfilme zu Disney-Klassikern und in neuen Kompilationen gezeigt (z.B. BEANSTALK in DONALD DUCKS TOLLSTE ABENTEUER (1979), JOHNNY APPLESEED in MICKY MAUS-PARADE (1963), PETER in MIT PAUKEN UND TROMPETEN (1969), . Erst auf Home Video erschienen die Anthologien in ihrer ursprünglichen Form. In der Digitalversion wurden übrigens alle Zigaretten retuschiert und aus dem Film entfernt, weil nicht mehr kindgerecht. So wie beim Cowboy-Kollegen Lucky Luke! * bin da nicht völlig sicher - der RKO-Verleih hatte 1952/53 MELODY TIME als "Musik, Tanz und Rhythmus" angekündigt, dann aber nicht herausgebracht. Da wäre noch zu recherchieren...
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Ein absolut seltenes Sammlerstück: Geyer 16mm-Filmrojektor aus den 1920er Jahren!
magentacine antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Was in der amerikanischen Verfassung an Grundrechten steht, gilt für US-Staatsbürger. "Foreigners" sind nicht mitgemeint! -
Das Bauer Kinotechnische Taschenbuch von 1956 nennt folgende Projektorbildfenster für CinemaScope Magnetton 1:1,27 - 23,2x18,16mm für CinemaScope Lichtton 1:1,18 - 20,9x18,16mm für SuperScope (original) 1:1 - 18,16x18,16mm Das frühe Tonfilmformat hatte 1:1,19 - ich glaube aber kaum, daß das bei einer Installation aus den 1950ern berücksichtig wurde. Daher hat @TK-Chris vermutlich recht mit CS Lichtton. Das Foto von @Jan-Eric** zeigt m. E. eine SuperScope-Maske, die ein projiziertes Bild von 1:2 ergibt.
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Das sind doch technische Fake News! Ich weiß aus zuverlässiger Quelle, nämlich vom Meopta-Chefentwickler Ing. Dr. Dobrycas persönlich, daß der Filmtransport in der neuen Kamera durch ein klassisches Malteserkreuzgetriebe gelöst wird (Patent angemeldet durch Fa. Syrově Vzhůru). Simon, von Dir hätte ich wirklich mehr Genauigkeit erwartet!
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Man muß die heitere Seite sehen: Der Artikel selbst ist natürlich bereits "ein partielles Desaster" 😀. Aber die geballte Dummheit und Inkompetenz in den Kommentaren könnte man sich gar nicht ausdenken, selbst wenn man es darauf anlegte.
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Ist das nicht ein Vorverstärker für Lichtton (oder Mikrofon) aus den späten 1940ern?
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Wenn es sich um die deutsche Fassung von ANIMAL FARM handelt, würde ich empfehlen, einfach den betroffenen Akt gebraucht zu kaufen. Ist ein gängiger Titel, da früher bei vielen Kreisbildstellen im nichtkommerziellen Verleih. Stegdurchrisse sind außer durch Perf-fix nicht zu beheben, und das läßt sich auf größere Strecken nur mit dem dazugehörigen Gerät aufbringen. Das Perf-fix-Band selbst ist so teuer, daß ein eBay-Kauf einer anderen Kopie billiger sein kann - bei einem bekannten deutschen Anbieter kostet es 119 Euro für 15 Meter! Aus dem Ausland etwas günstiger.
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https://www.filmvorfuehrer.de/topic/43525-kinotip-1959-nouvelle-vague-2025/ 🙂
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THE GIRL CAN'T HELP IT (Schlager-Piraten, Frank Tashlin 1957) als Anfangsgag. LE MYSTÈRE PICASSO (Picasso, Henri-Georges Clouzot 1955/56) letzter Akt Ich mag zwar BRAINSTORM (Projekt Brainstorm, Douglas Trumbull 1983) als Film ganz gern, aber die Formatwechsel nerven mich, sobald es nach der ersten 65mm-Sequenz wieder auf Breitwand zurückgeht.
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Diese ganze Formatwechselei innerhalb des Films ist eine Krankheit. Von zwanzig Filmen, die das treiben, hat es vielleicht bei einem inhaltlich Sinn.
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Emil Busch Neo-Filmar Projektionsobjektiv - hat das schon mal jemand gesehen?
magentacine antwortete auf simple.joy's Thema in Nostalgie
Nachtrag: Die Firma Kindervater in Berlin baute auch Trickfilmgeräte und -anlagen, ich glaube auch einen Rückprojektor. Hier sind ein paar Bilder (Slideshow), die u.a. eine optische Trickkopiermaschine zeigen. -
Emil Busch Neo-Filmar Projektionsobjektiv - hat das schon mal jemand gesehen?
magentacine antwortete auf simple.joy's Thema in Nostalgie
In Großbritannien gab es neben Oxberry auch Rückprojektoren der Firmen Neilson-Hordell. In Westdeutschland baute m.W. die Firma Crass in Berlin Rückprojektoren (zumindest für Tricktische), auch die DEFA stellte 1954 ein eigenes Rückpro-System vor. Einen guten Überblick über die speziellen Techniken und Probleme der Rückprojektion gibt Raymond Fieldings klassisches Buch "The Technique of Special Effects Cinematography" (Focal Press). -
Und die diskreten Staub- und Schmutzteilchen kurz vor dem "Aktende"! Einfach gut gemacht. Bis auf den Stereoton könnte man an eine Produktion von 1959 glauben.
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Ich poste das unter mal "Nostalgie" und gleichzeitig als Kinotip. NOUVELLE VAGUE von Richard Linklater erzählt, wie Godards Film AUSSER ATEM entstand. Es ist ein Spielfilm und keine Dokumentation, aber so hervorragend gemacht, daß man wirklich glaubt, im Jahr 1959 zu sein. Die Kameraarbeit ist eindrucksvoll, gedreht wurde auf 35mm Ilford HP5 Schwarzweißnegativ (und etwas Kodak 5222). Bildformat ist 1,37 zu 1. Soweit ich es beurteilen kann, ist filmtechnisch alles historisch akkurat dargestellt. Die Schauspieler sind durch die Bank exzellent, die Inszenierung perfekt. Der 65jährige Regisseur Richard Linklater bringt ohne Mätzchen und Spielereien einen sehr unterhaltsamen, witzigen und schnörkellosen Film zustande. Der Trailer online gibt die Schönheit des 35mm-Schwarzweißbildes leider in keiner Weise wieder. Ich rate zum Kinobesuch, wenn's geht in OV mit Untertiteln. Pressebild: PLAION
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Nur, wenn man den"Passierschein A38" hat. 😉
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Ein Freund (früher auch Filmvorführer) sagte mir, daß während seiner Feinmechaniker-Ausbildung in den späten 1970ern gewisse Leute als "Grobschlosser" verspottet wurden. Das Wort fällt mir immer ein, wenn ich sowas sehe. 🙂
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Danke für die Information, man lernt nie aus. 🙂
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Was ist das für eine Koebepresse?
magentacine antwortete auf MFB42 aka M. Bartels's Thema in Schmalfilm
Gern! Du hast eine PN! 🙂 -
Auf den 35mm-Dosenetiketten von Technicolor gibt es ein Feld namens "Asp. Ratio". Hier steht normalweise FLAT oder SCOPE. Auf dieser Filmkopie von 1987 steht etwas anderes, nämlich "RA". Der Film selbst hat open gate und ist für Breitprojektion auf 1:1.85 vorgesehen. Weiß jemand, was mit "RA" gemeint ist? Kann mich nicht erinnern, das bei Kopien von Technicolor jemals gelesen zu haben.
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Eine Fundgrube für Schmalfilmkameras ist VERTREIBUNG AUS DEM PARADIES (1977, R: Niklaus Schilling). Habe keine Screenshots, aber es gibt viele Bilder aus einem Fotogeschäft mit Nizo-Kameras sowie Agfa-Rauten-Packungen und Werbematerial. In einem anderen Schilling-Film aus dieser Zeit, nämlich RHEINGOLD, kommt mindestens eine Agfa Movexoom prominent vor.
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Mir sagte jemand, der (bei einer aus dem Filmbereich bekannten Firma mit vier Buchstaben) Materialien für digitale Restaurierungen vorbereitet, daß sie zur Entfernung von Klebstoffrückständen tatsächlich Baldriantinktur aus der Apotheke verwenden. Ich hab's nicht ausprobiert, gebe das nur mal so weiter, falls jemand es testen will. Die Tinkturen aus der Apotheke haben 65-70% Alkohol; welche spezielle Wirkung vom Baldrian ausgehen könnte, weiß ich nicht. Eastman Kodak hat übrigens über die Jahrzehnte immer wieder Isopropanol als unbedenklich für alle schwarzweißen und Dreischicht-Farbmaterialien bezeichnet.
