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carstenk

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Alle erstellten Inhalte von carstenk

  1. Es gibt schon seit 10 Jahren ziemlich hochwertige und bezahlbare Pitchshifter und Samplerateconverter, die das in Echtzeit machen. Faktisch versteckt sich heute in der meisten Soundhardware von Computern sowas ohne dass man es überhaupt noch mitkriegt. Formantenerhaltende Pitchshifter die auf FFT oder Vocodertechnik basieren benötigt man nur bei sehr starken Frequenzänderungen, im Studiobereich ist sowas heutzutage sehr verbreitet, teilweise als Effekt, teilweise zur Politur intonationsschwacher Sternchen. Bei dem was hier gefragt ist, sind klassische Interpolationsverfahren vollkommen ausreichend. Nur ist eben die Technik, von der wir hier im Kinobetrieb reden sowohl was SDDS als auch SRD angeht, eben auch diese 10 Jahre alt und die werden da einfachere Ansätze gewählt haben, denn im Filmbetrieb sind die Rahmenbedingungen mit 24fps +/-irgendwas im Unterschied zu allgemeinen Anforderungen ja sehr überschaubar. Im Übrigen liegen bei all diesen Tonverfahren die komprimierten Signale ohnehin auf der Codierungsebene schon im Frequenzbereich vor - daher wären schon auf dieser Basis Tonhöhenverschiebungen und Zeitdehnungen trivial, denn Subbandcoding in SRD, SDDS, MP3 & Co SIND faktisch Vocoderverfahren. - Carsten
  2. Ich war da selbst noch nie dran. Unser 'Chef-Vorführer' kennt die Kiste seit über 15 Jahren und sagt, die linke Erna habe schon immer mehr geleckt als die rechte. Die Rechte haben wir allerdings damals abgebaut um mehr Platz zu haben, die war auch nicht wirklich spielfähig. Wir hatten kurz überlegt, die Köpfe zu tauschen, aber der Aufwand schien uns während des regulären Betriebs einfach zu risikoreich, überdies schien das Ölen ja nach allgemeiner Ansicht mehr oder weniger normal zu sein und die diesbezügliche Wartung bei uns Routine. Ich habe immer mal wieder diesbezügliche Hinweise aus dem Forum an unseren Chef gemailt, er hat mir gesagt, dass er schon ziemlich vieles gemacht hat - ob er wirklich alle Hinweise hier berücksichtig hat weiss ich nicht. Im Alltag ist das auch nicht wirklich ein Problem, aber es fiel halt jetzt auf, dass das Lecken auch die erwähnten Sekundäreffekte auf dem Boden haben kann. Demnächst werden wir da nochmal rangehen. - Carsten
  3. Bei uns ist IceAge 2D mehr oder weniger gefloppt. In den 2 umliegenden 3D Kinos läuft er immer noch. Mit seriös oder unseriös haben solche Betrachtungen nichts zu tun, wenn man den 3D Trend als Ganzes betrachten will darf man nunmal nicht die Situation einzelner Häuser heranziehen. Wer 50km fahren muss, um 3D zu sehen, wird eben am Ort bleiben und 2D mitnehmen. So ein Kino hat halt Glück, aber ist kein Trendindikator. Trendindikatoren sind die hier oft geposteten Gesamtumsätze. Es sei denn natürlich man sieht hinter jeder Ecke eine Verschwörung und glaubt, jegliche veröffentlichten Umsätze sind absichtlich gefaked. - Carsten
  4. Ohwow, wer hat denn das behauptet? Das war doch schon nur bezogen auf den aktuellen 3D Hype mit BloodyValentine ausgehebelt. Gerade Trash lässt sich doch super durch den 3D Fleischwolf drehen. Da gibts noch Unmengen von x-klassigen Sequels in der Planungspipeline, bei denen die Produzenten hoffen, den unabwendbaren Durchfall durch 3D zumindest etwas auffangen zu können. - Carsten
  5. Ich finde weiter vorne auch besser. Idealerweise setzt man sich so, dass die Leinwand das Gesichtsfeld mehr oder weniger voll ausfüllt. Das ist aber auch nicht ganz vorne. Ganz vorne ist eigentlich immer schlecht im Kino (ausser für Cinerama). ;-) - Carsten
  6. Und was ist dann das Problem? Du musst wie gesagt zumindest einmal ein Bild in der richtigen Auflösung haben, denn in Paint kannst Du keine Pixelzahlen, sondern nur bemaßte Seitengrößen für neue Bilder einstellen. Beschaff Dir lieber erstmal was ordentliches, das macht doch keinen Spaß so... - Carsten
  7. Die DCI 'Auflösung' ist dimensionslos. Absolute Pixelzahlen sind ausschlaggebend, dpi vergessen. Kann natürlich theoretisch sein, dass die libtiff in EasyDCP mit vollkommen kruden dpi Angaben trotzdem nicht klarkommt, das hat aber nichts mit DCI zu tun und ich glaube auch nicht, dass Du solche Parameter da hast. Mit welchem Bildbearbeitungsprogramm bist Du denn jetzt zugange? - Carsten
  8. Würde ich mit der Kontaktadresse von EasyDCP beim FHG mal verkaspern, das ist ja genau die Art von Rückmeldung, die die brauchen und wollen. Wenn DCI 24Bit vorgibt, Dolby 24Bit will, und EasyDCP 16 und 24 akzeptiert - dann muss EasyDCP das konvertieren und darf es nicht einfach durchreichen. - Carsten
  9. Bisher wird DCI von 3D wohl eher überrollt. Die haben bisher ja nur dabei zugucken können und viele originäre DCI specs sind für 3D faktisch ausser Kraft, Auflösung, Helligkeit, etc. Dürfte sich jetzt langsam konsolidieren in den nächsten 1-2 Jahren. Ich denke nicht, dass man Ghostbusting qualitativ spec'ed. Wird einfach ein Differenzierungskriterium zwischen den Herstellern sein, wie gut die das hinkriegen. - Carsten
  10. Das ist halt wie mit zahlreichen dieser Wahrnehmungen, der 'Aktwechsel-Effekt'. Hat man es einmal gesehen... Es wird sicher kaum ein normaler Besucher aus ner RealD Vorführung rauslaufen und sagen 'Boah, hat das geghosted'. Bei einer so speziellen Seherfahrung gehen solche Wahrnehmungen natürlich tendenziell unter. Aber mich stört eben der Punkt, dass bildabhängig ghostbusting sehr unterschiedlich ausfallen kann und in einigen Fällen auch garnicht funktioniert. Und ich fürchte gegenwärtig, an diesem Problem wird sich bei Polverfahren nichts ändern. Und die doch recht eindeutige Klassifizierung von guten und schlechten Sitzpositionen - das geht mir gegen den Strich. Vielleicht ist da, wenn sich die Sache mal eingerüttelt hat, noch was in Bezug auf optimierte Polfilter und Leinwandbeschichtungen möglich, aber welches Kino wird wohl nach 2-3 Jahren seine metallisierte Leinwand gegen was graduell besseres austauschen? Bei den Wegwerfbrillen dürfte das schon leichter sein ;-) Wie gesagt - mir drängt sich bei RealD der Vergleich mit VHS auf. Haben auch viele Geld mit verdient, war auch schön, einen einzigen großen Standard zu haben. Aber irgendwie unbefriedigend... - Carsten
  11. Ja, es besteht leider nach wie vor ein gewisses Risiko, dass man eine 'kaputte' 3D Vorführung erlebt, grade weil aktuell so viele Systeme eingerüstet werden und oft noch die Erfahrung oder Abstimmung fehlt. - Carsten
  12. Doch, sollte man ;-) Haben wir ja wirklich ausführlich diskutiert. Aus Publikumssicht ist es das schlechteste Verfahren. Alleine schon wegen Ghosting und Blickwinkelabhängigkeit. Und gerade die Ghostingproblematik dürfte jemandem aus der Postproduktion ja bewusst sein. Dass es auch andere Interessen als nur die des Publikums gibt (aber RealD auch da beileibe nicht nur Vorteile hat), wurde ja mehrfach erwähnt. Auch für zukünftig schwieriger werdende Saaldisposition hat es nur Nachteile wegen Installations-, Umrüst-, und Leinwandanforderungen. Je mehr 3D Filme kommen, desto unangenehmer wird das werden. 'Wegwerfbrillen' mag ich da als Negativkriterium garnicht mehr groß erwähnen, auch wenn man es mittlerweile als 'Recyclingmodell' schönredet. In anderen Bereichen als Kino bietet ja auch RealD im Übrigen Shutterbrillen. Die wissen schon auch warum. Die verkauften Stückzahlen sind kein 'Qualitätskriterium', dafür gibts genug andere Beispiele. - Carsten
  13. Einsatzgebiet Postproduktion oder Vorführung? - Carsten
  14. Dolby ist nicht pingelig, easyDCP ist zuwenig pingelig, in der DCI spec steht klar 24Bit, also gehört auch 24Bit rein. - Carsten
  15. Mag sein, dass es nicht jedem Besucher auffällt. Nach rein technischen Kriterien beurteilt hat es von allen Systemen halt mit die größten Nachteile. Aber es gibt ne Menge anderer Kriterien, und nach denen hat es halt erstmal die größte Verbreitung gefunden. Nicht jede Installation muss aber technisch identisch sein, im einen Kino mag es einen lichtschwächeren Projektor gegeben haben, es gibt bei RealD mittlerweile zwei verschiedene ZScreens, Leinwandunterschiede, etc. http://www.heise.de/ct/3D-Kinos-in-Deut...kel/120148 http://maps.google.de/maps/ms?hl=de&gl=...753418&z=6 - Carsten
  16. Nur die Ruhe, der Beitrag war noch nicht fertig, war noch am Suchen... Stand übrigens 2 Beiträge vor deiner Frage ;-) - Carsten P.S. - den hier mit Prestons Beitrag drin hatte ich noch gesucht... http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=12049
  17. Ist doch schon reichlich diskutiert worden hier - weiter vorne im thread und hier: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...ht=wraptor http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopi...set#105743
  18. dito. Bei mechanischen Filmprojektoren musste Dolby von vorneherein eine relativ große Toleranzfähigkeit einbauen, damit das System überhaupt zuverlässig funktioniert, nicht nur gegen absolut abweichende Bildfrequenzen, sondern auch gegen Schwankungen. Die Dolby-Abtastung erfolgt ja im kontinuierlichen Bereich des Filmtransportes. Die genauen Toleranzen kenne ich nicht, aber die dürften in der Praxis deutlich über ein Bild/s hinausgehen, vermutlich gehen sogar 30fps. Kann man mit nem 'handgezogenen' SR-D Streifen ja mal ausprobieren ;-) - Carsten
  19. Wobei ich es schon lustig finde, dass die heilige DCI-2D-Kuh 48cd/qm für 3D so mal eben geopfert wird. - Carsten
  20. Erstaunliche Ansammlung von gesundem Menschenverstand hier. Abgefeimtes Trickbetrügerpaar sieht eine angeblich gut sichtbar vor sich hinblinkende Kamera nicht. Erschwindeln sich zu zweit sagenhafte 50 Euro. Und obendrein noch einen Kinobesuch, der ihrem Opfer 2h Zeit gibt, sich über die Sache Gedanken und Kasse zu machen. Hinterher lässt man sich vom Opfer abfangen, geht treudoof mit zur Kamera, öffnet unnötigerweise seine Geldbörse. Und dann kommt der zweite Gauner ohne einen Grund dazu und händigt ohne Not das geklaute Geld wieder aus, obwohl keiner der beiden diesbezüglich zu irgendwas verpflichtet gewesen wäre, kein Durchsuchungsrecht bestand und der 50er in seiner Geldbörse sowenig ein Beweis für irgendwas gewesen wäre wie in ihrer, selbst wenn die Polizei gerufen worden wäre und durchsucht hätte. Wenn die Dreck am Stecken gehabt hätten wären die einfach gegangen wie der Rest des Publikums, und niemand hätte sie daran hindern können. - Carsten
  21. Keine Ahnung, keine Lizenzbestimmungen lesen, keine Kekse, aber DCPs erzeugen wollen. Watt wollt Ihr denn mit dem Zeugs wenn da FHG Wasserzeichen drin sind- ernsthaft dem Publikum zeigen? Und nächste Woche wieder über CAPCODE herziehen? Wenn einem so ein DCP-Kit die 600-700 Euro nicht wert ist, muss man sich eben an der OpenSource Lösung die grauen Zellen massakrieren. Zum Rumspielen gibts wie gesagt auch noch Cineasset und Wraptor. Da ist dann immerhin auch ordentlich Dokumentation dabei (die ggfs. auch bei easyDCP etwas helfen kann). Wasserzeichen inklusive. - Carsten
  22. Tja, offenbar nicht ganz ne Sekunde, die Fehlermeldung liefert doch nen brauchbaren Ansatzpunkt. Iss doch nicht so schwer Bilder und Audio einfach mal komplett zu duplizieren oder? - Carsten
  23. Ja. Wobei das auch schon ein interessantes Experiment wäre, wenn Bild oder Ton 'übersteht'. Kannste ja gleich mal ausprobieren ;-) - Carsten
  24. Ürrrps... Kaum stehen die sündhaft teuren Maschinen im BWR, schon werden sie mit krakeligen Strichzeichnungen aus Windows Dreingaben gefüttert ;-) Cinerama hatte mit allem Recht was er hier zu digitalem Kino geschrieben hat ;-) Da ist es ja nicht mehr weit bis zu Handy-Videos in 3D. Also gut, äh, man KANN auch Paint verwenden. Allerdings erlaubt Paint nicht das Einstellen diskreter Pixelauflösungen. Es kann aber natürlich ein 2k TIFF öffnen, und das dann als Vorlage für alle weiteren benutzen (Sichern unter...). Diese Auflösung wird dann beibehalten. Aber ehrlich, das Minimum wäre schonmal wenigstens sowas wie Powerpoint, obwohl dessen Zeichendarstellung auch schon vielen die Fußnägel hochrollen lässt. Aber es erlaubt immerhin schonmal direkten Umgang mit Textobjekten, einfache Ein-/Ausblendungen und Animationen, und solange man nicht übertreibt damit... - Carsten
  25. Welche Auflösung haben die TIFFs denn? - Carsten
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