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RF-Musiker

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  1. Es gibt ja einen Film der Feuerwehr Laxenburg, der es anschaulich demonstriert. Ist wieder online... https://youtu.be/qjH3kvG9_Zo
  2. Muss es das denn in Räumen, in denen Auf- oder Rückprojektion sehr schwierig umzusetzen wäre? Wenn man nicht den Ehrgeiz hat, die vorderste Wand komplett zu füllen, sondern links und rechts und oben und unten Platz ist, müsste das alles doch gehen. Gute Frage. Wenn kein Platz ist für einen Vorführraum, dann montiert man die letzten 3 Stuhlreihen ab, stellt einen 35 mm Projektor hin und das Publikum hört von hinten das Rattern des Projektors und fühlt sich an die Zeiten erinnert, wo der Hobbyfilmer begeistert die Filme von der Hochzeit oder dem Spanien-Urlaub zeigte. Vor allem, wo ja die Verleiher heutzutage ja nur 1/4 der Filme in digitaler Form zur Verfügung stellen. Zunächst mal durch die Raumakustik. Dann dadurch, dass ich an den verwendeten Lautsprechern nicht spare, diese gut ausmesse, Korrekturen einfüge. Nun, das sind Fragen, die individuell zu klären sind. Ich denke, wenn man einen Saal oder Raum zum Kino machen will, wird man alle Aspekte prüfen. Aber das Vorhaben wird nicht daran scheitern, dass es keine anderen Lösungen als Auf- und Rückprojektion gibt.
  3. Als der Tonfilm eingeführt wurde, waren die Filmtheater so angelegt, dass die Leinwand möglichst groß ist, die maximal mögliche Höhe nutzt. Außerdem mussten die Lautsprecher aus wenigen Watt einen möglichst hohen Pegel erzeugen, das ging nur mit großen Horn-Lautsprechern. Der Film "Finding his voice" zeigt ja. wie die damals üblichen Lautsprecher beschaffen waren. Und der einzige Weg, diese so unterzubringen, dass der Ton von der Leinwand zu kommen scheint, ist halt hinter der Leinwand und dann die Leinwand ggf. etwas nach vorne zu bringen, wenn dahinter kein Platz wäre. Heute haben sich die Bedingungen geändert, Lautsprecher müssen nicht mehr einen hohen Wirkungsgrad haben, da wir in Verstärkern locker Leistungen von mehreren 1000 W haben. Kinos sind nicht immer so gebaut, dass die Leinwand die ganze Wandhöhe einnimmt, so dass sich an manchen Stellen der Platz für Lautsprecher oberhalb der Leinwand am ehesten ergibt und in manchen Fällen die Platzierung der Lautsprecher hinter der Leinwand nicht das Optimum darstellen muss. Die Frage ist, ob man den Ton wirklich an der falschen Stelle ortet und wieso dann diejenigen, die zu Hause mit Videoprojektor und 5. 1 Anlage Filme gucken, dies genießen können, wenn der Ton von der falschen Stelle kommt. In der mobilen Spielstätte, wo unter der Leinwand eine Lautsprecherbox werkelt, hatte ich nie das Gefühl, der Ton würde irgendwie von der falschen Stelle kommen, dass die Schauspieler oben sind und ihre Stimmen eine Etage tiefer.
  4. Ich denke auch, dass geflogene Lautsprecher so angebracht werden können, dass man sie im Bild ortet. Ansonsten aber kann man mit solchen Techniken, wie sie beim SPL Vitalizer zum Einsatz kommen, die Höhendämpfung der perforierten Leinwand besser kompensieren, als durch mehr Pegel im Höhenbereich.
  5. Nun, muss man, weil jemand 1927 entschieden hat, dass die Lautsprecher hinter die Leinwand gehören, zwingend daran festhalten? Ich denke, dieser überdimensionale Fernseher wird wahrscheinlich nur dort zum Einsatz kommen, wo aus verschiedenen Gründen weder Auf- noch Rückprojektion gehen und bei letzterer muss man auch damit leben, dass prinzipbedingt keine Lautsprecher hinter der Leinwand möglich sind. Lange Zeit war Projektion eben der einzige Weg, große Bilder guter Qualität zu erzielen. Das ist inzwischen anders. Und ansonsten steht die Frage, ob Lautsprecher oberhalb und unterhalb der Leinwand dann wirklich dort geortet werden oder nicht.
  6. Das ahnte ich nicht. Wahrscheinlich ist es so, dass man ursprünglich beim Kopieren der Sequenz von der Norm abweichen wollte, denn anders ist ja auch die Gesichtsfarbe der Personen nicht zu erklären, Technicolor aber auf die Norm beharrte und so dann die Bilder eher auf eine Rhapsodie über irische Volksweisen passen. Aber immerhin haben wir eine Erklärung, dass es Videos gibt, in denen alles blau ist, weil mancher eben, genau wie ich, das Grüne für einen Fehler hielt und den Farbton anpasste.
  7. Mir kam ja der Gedanke, dass es Displays gibt, die gleichzeitig Lautsprecher sind. Wenn man genau dieses Prinzip für hohe Frequenzen umsetzen könnte und die anderen Frequenzen über Lautsprecher wiedergibt, die ober- und unterhalb des Displays sind, müsste sich damit doch der akustische Eindruck annähern lassen. Ansonsten hat es in mobilen Spielstätten auch nicht gestört, dass eine nette Box unter der Leinwand stand, ich hatte trotzdem das Gefühl, dass der Ton von der Leinwand kommt.
  8. Nun, ich denke, dieser überdimensionale Fernseher wird in keinster Weise die Lösung sein. Aber er wird an Stellen, wo eine Projektion nicht geht oder man auf Rückprojektion hätte ausweichen müssen, wohl hilfreich sein. Kann es eben da ergänzen, wo man nicht wirklich einen Vorführraum hat und wo der Raum es nicht zulässt, ungehindert zu projizieren (und die im Kino notwendigen Projektoren sind zur Montage im Zuschauerraum wirklich nicht geeignet). Zu befürchten wäre allerdings, dass man dann mit diesem Teil anfängt, Kinos zu bauen, die nicht wirklich Kinos sind. Zu Cineramas Anmerkungen: Dass früher die Filme für den Heimgebrauch eine deutlich schlechtere Qualität hatten, lag daran, dass eine hohe Qualität zu teuer geworden wäre. Bei der Tontechnik hatte ja die CD es ermöglicht, Musik in der Tonqualität zu hören, die im Studio üblich war. Ansonsten gab es ja nicht irgendwelche Musikabspielstätten, wo man Musik in höherer Qualität, als zu Hause hören konnte. Was wir derzeit erleben, ist die Vervollkommnung eines Trends, der mit der Einführung des Fernsehens begann, mit Einführung der Farbe und von HDTV entscheidende Sprünge machte und nun, dank Bluray und sehr großen Fernsehern und Projektoren für den Heimgebrauch, dem Kino das Alleinstellungsmerkmal, eine besonders hohe Bildqualität zu haben, streitig macht. Letztens war ich in einem Gottesdienst in einer Gemeinde, welche sich einen Kinosaal mietet und mit eigenen Projektor die Leinwand nutzt. Ein Pastor hatte einen Imagefilm mit, der an die Leinwand geworfen wurde und gar nicht schlecht aussah, hatte zwar nicht die überbetonte Bildschärfe, die man vom HDTV kennt, aber sah nach meiner Erinnerung so aus, wie in den 80er Jahren eine normale Filmkopie war.
  9. Nur mal eine Frage, wenn man "Der große Diktator" colorieren sollte, nimmt man dann für die Hosen der im Film auftretenden SA Leute rot (wie gesehen in einer in Farbe gedrehten Dokumentation der Dreharbeiten) oder eher das, was das Publikum erwartet hätte, nämlich braun?
  10. Jedenfalls zu komisch, dass ich es schaffte, mit einer kleinen Parameteränderung alles Grüne in Blau zu wandeln und die Gesichter auch nicht mehr schweinchenrosa aussehen zu lassen und genau das damals nicht möglich gewesen sein soll, weil ja das Rezept für die beiden Druckfarben beim 2-Farben Technicolor ein göttliches Gebot war und Blasphemie es gewesen wäre, davon abzuweichen. Der Technicolor Farbenberater sagte "Macht alle Kostüme und Deko in einem kräftigen Grün, denn das wird im fertigen Film schön grün aussehen und der Sequenz einen wundervollen irischen Touch geben. Und schminkt die Leute schön rosa mit roten Wangen, das vermittelt, dass alle Beteiligten schön aufgeregt sind".
  11. Ok, einem Augenzeugen sollte man nicht widersprechen und lieber annehmen, dass die Macher des Films eine "Rhapsody In Green" zeigen, in der alle schön gerötete Wangen haben, anstatt bei den Druckfarben diese etwas zu ändern, um andere Farben darzustellen. Mal eine Frage, bei dem Vorspann von "Hausboot" hat man sich auch exakt an die Norm gehalten, nicht?
  12. Im Vorschaubild der "restaurierten" Fassung, hat der irische Klarinettist aber ganz schön gerötete Wangen.
  13. Also, ich kann mir nicht denken, dass der Technicolor Farbenberater es erlaubt hätte, das 2-Farben Technicolor mit einer "Rhapsody in green" und Gesichtern in schweinchenrosa zu blamieren. Wenn das Verschieben der Farbtemperatur bewirkt, dass die Hautfarbe immer noch glaubwürdig ist (und so aussieht, wie in TK-Chris' GIF), dann ist es auch möglich, beim Drucken dieser Sequenz etwas andere Farben zu nehmen, um das normalerweise nicht mögliche blau zu erzielen. Die Restauration zeigt vielleicht, wie die gefilmte Szene ausgesehen hat, aber die Vorstellung, dass genau das beabsichtigt war? Zudem ja in der gesamten Szene ja nur ein kräftiges grün vorkommt, ein schweinchenrosa und halt silber. Korrigiert man so, dass die Gesichter nicht mehr den Rotstich haben, kommt folgendes heraus:
  14. Hatte gerade mal was ausprobiert, wenn man die Farbtemperatur verschiebt, dann wird das grün zu blau. Kann es sein, dass man bei dieser Szene vielleicht vom üblichen Kopieren abwich und statt grün/blau blau nahm?
  15. Waren bei den Dreharbeiten die Kostüme in blau und wurden vom 2-Farbenprozess in grün geändert, oder nahm man grüne Kostüme, um nicht eine unerwünschte Farbe zu erzielen?
  16. Bei YouTube fand ich eine Szene aus einem 2 color Technicolorfilm, die ich mir nicht erklären kann Und zwar am Anfang ein tiefes, echtes blau. Hat man diese Passage damals anders kopiert und blau/grün durch blau ersetzt oder wurde es später korrigiert?
  17. Der Film wird geprüft und es wird empfohlen. Sprich, momentan deckt die Meinungsfreiheit diesen Film ab.
  18. Sorry, das ist am Thema vorbei. Es geht nicht um Filmkritik, es geht nicht um die Inhalte des Films. Es geht um unseren Umgang mit Meinungsfreiheit, das ist der Punkt. Hier klingen alle inhaltlichen Aussagen nach "Aber, diejenigen, die den Kino-Betreiber einschüchtern, haben doch recht. Der Film ist böse, belügt die Leute und die Kino-Betreiber sind zu dumm, das beurteilen können". Das Thema heißt "Ist schon mal eine Vorführung wegen Krawalls abgebrochen worden?" und nicht "wenn der Inhalt des Films schlimm ist, ist Krawall erste Bürgerpflicht".
  19. Für die Sache an sich sind die Inhalte des Films egal. Du versuchst krampfhaft an Hand der Inhalte zu rechtfertigen, dass man Kinobetreiber bedrängen soll, den Film nicht zu zeigen. Deine Strategie geht nicht auf, denn wenn der Film gegen Gesetze verstößt, kann man gegen diesen juristisch vorgehen und wenn er rechtlich ok. ist, musst Du diesen hinnehmen. Irgendwie wiederhole ich mich, aber bei manchen Menschen ist es wohl so, sie wollen krampfhaft etwas rechtfertigen. Sorry, aber wenn ein Mensch in der Nacht irgendwo von ein paar Gewalttätern krankenhausreif geschlagen wird, interessiert es auch nicht, dass er seine Frau betrogen hat, Bilanzen frisierte und im Büro Kugelschreiber mitgehen ließ. Es geht nicht an, dass nur weil einige Menschen meinen, ein Film würde den Zuschauer manipulieren, hätten sie alles Recht der Welt, den Kinobetreiber zu bedrängen. Zu oft wurde es "legitime Meinungsäußerung" genannt, was Selbstjustiz ist und "Protest", was Einschüchterung des Publikums ist. Ansonsten scheint in Deinen Augen der Kinobetreiber ein bisschen gaga zu sein und muss sich wohl von solchen Schlaumeiern wie Dir erklären lassen, wie er sein Kino betreibt oder was? "Nirgendwo rede ich von Selbstjustiz, noch habe habe ich Gewalt gut geheißen." Du spielst es runter. Das reicht schon. Das Thema hat eine Vorgeschichte, Deine Art "Argumentation" kenne ich bereits. "Vielmehr habe ich mehrfach darum gebeten, Belege zu liefern, dass tatsächlich Gewalt angewendet wurde, bzw. Schlägertrupps oder Randalierer unterwegs sind, um Aufführungen zu verhindern." Nun, so etwas wurde ja in der Vergangenheit wiederholt getan, ob es bei Kinos war, kann man nicht sagen. Man sieht ja zu, dass es geheim bleibt, möchte ja keiner zugeben, dass er sich von Schlägertruppen das Kinoprogramm diktieren lässt. Aber es gab in der jüngsten Vergangenheit Fälle, wo Hotels und Gaststätten sich von gewaltbereiten Gruppierungen dazu bringen ließen, nicht mehr jeden willkommen zu heißen, sondern diejenigen auszugrenzen, die es laut gewaltbereiter Gruppierung "verdient haben". "Punkt 5) Je mehr ich über Andrew Wakefield recherchiere, desto fassungsloser werde ich." Schön, aber der Film ist immer noch legal. Es geht hier nicht um sachliche Filmkritik, sondern darum, dass manche Meinungsfreiheit einschränken wollen. Mag sein, dass der Film Deiner Meinung nach verboten gehört. Aber Du musst es hinnehmen, dass die Behörden, die darüber zu befinden haben, dies anders sehen. Ich würde zu gerne wissen, was wäre, wenn man einen Film, den Du gerne gesehen hättest, im Kino nicht bringt wegen Protesten und ich Dir dann an den Inhalten erläutere, weshalb es richtig so ist, den Film nicht zu zeigen.
  20. Mir hat jemand einen Schwung unsortierte Noten für 5 EUR verkauft. Ich nehme daraus die Noten, die ich nicht brauche, scanne die Inhaltsverzeichnisse und Titelblätter, stelle sie ein bei eBay, erziele 10 EUR. Muss ich mir nun Gewissensbisse machen?
  21. Tja, manche Filme kann man wohl nur noch in der Originalfassung schauen, an der vergreift man sich wenigstens nicht.
  22. Über den Klimawandel habe ich nichts gesagt. Ist ein anderes Thema. Aber nur soviel dazu: Die Diskussionskultur bei dem Thema ist so, dass diejenigen, welche lediglich den Menschen als Ursache bezweifeln oder meinen, dass der Verzicht auf CO2 kaum positive Auswirkungen haben kann, so behandelt werden, als hätten sie die Existenz dieser Veränderungen komplett geleugnet. Man wird dann nicht müde, tausende Beweise für die Existenz anzuführen, weil man nur Antworten auf die Aussage "Den Klimawandel gibt es nicht" hat. Eine sehr absurde Diskussionskultur, die in die Richtung geht "Der Mörder war deshalb der Gärtner, weil die Leiche tot ist, das Gift giftig war, und wer an die Unschuld des Mörders glaubt, bekommt noch tausende Belege dafür, dass die Leiche tot ist und das Gift giftig war". Aber ich vermute, dass Du auch zu gerne dieser Diskussionskultur anhängst, die ein bisschen ist, wie...
  23. Moment mal, willst Du damit sagen, dass man Selbstjustiz verüben darf, wenn man meint, dass es die Inhalte rechtfertigen? Ich möchte wetten, dass man über viele Filme, die Du magst, ähnliches sagen könnte und Du es auch nicht gut fändest, wenn diese nicht gezeigt werden, weil der Kinobetreiber Angst haben muss, dass ihm sonst eine Schlägertruppe das Inventar demoliert. Ich muss auch es hinnehmen, dass es Filme und Theaterstücke gibt, die meine religiösen und politischen Sichtweisen mit Füßen treten und kann doch auch nicht dem Kinobetreiber signalisieren, dass meine Freunde das Kino besuchen und es danach renoviert werden muss. Fakt ist, dass wenn der Film gegen ein Gesetz verstößt, es juristische Mittel dagegen gibt und Fakt ist auch, dass wenn der Film gegen kein Gesetz verstößt, diejenigen, die der "laschen" Justiz "nachhelfen" müssen, damit illegal handeln. Selbstjustiz. Aber anscheinend ist das jetzt unsere Kultur, dass diejenigen, die sich für schlauer als die Justiz und der Gesetzgeber halten, Fakten schaffen wollen. Der einzige Grund, diesen Film nicht zu zeigen, sollte sein, dass er einfach zu wenig Publikum anzieht. Und letzteres darf nicht etwa daran liegen, dass aggressive, gewaltbereite Menschen den Kinobesuchern Angst einjagen.
  24. Nun, es gibt bei ähnlichen Situationen Fälle, wo "protestiert" wurde (ich schreibe es in Anführungszeichen, weil es eher Drohung und Einschüchterung war) und dann plötzlich auf einmal ganz andere Maßstäbe herrschten, der mutige Mensch plötzlich umkippte. Und im Falle des Filmes ist es so, dass diejenigen, die protestieren schon manipulieren, es gehört auch immer jemand zu, der sich manipulieren lässt und in diesem Falle halt darüber, dass man eben nichts riskieren will und denen, die gewaltbereiter scheinen, nachgibt. Und das sind eben nicht diejenigen, welche diesen Film gut finden und sich gerne angucken würden.
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