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Wrzlbrr

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  • Birthday 11/16/1952

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    Männlich
  • Ort
    Frankfurt am Main
  • Interessen
    Kinoarchitektur, Kinotechnik, Filmarchivierung, Wochenschau, Chaplin, Kubrick, Herzog, SF-Hörspiel

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  1. Interessanter Film, danke für den Hinweis! Ich hätte gern mehr erfahren über Walter Kurz. Traurig, dass er diese Ausstellung in Lauf nur um einen Tag überlebt hat. Andererseits vielleicht ein durchaus würdiges Ende für einen wirklichen Filmvorführer... (Welcher Ignorant hat eigentlich ALLES, sogar die Laudatio, mit dieser penetranten Musiksauce zugekleistert???)
  2. Nicht zu vergessen: Auch mein mehrmals pro Woche besuchtes Lieblingskino in Frankfurt am Main, das von der VHS betriebene Filmforum Höchst, Emmerich-Josef-Str. 46 A, nur drei Laufminuten vom Bahnhof Höchst entfernt, ausgezeichnet als zweitbestes Kino Deutschlands (!), ist gerüstet, Filme im Format 35 mm zu spielen, was es auch, wann immer sich die Möglichkeit bietet, mit Begeisterung tut!
  3. Wo bitte wäre der Hasso Spulenturm abzuholen?

     

    Danke im Voraus,

    Horst

  4. Halbwissen, dargeboten von einem jener eitlen Zeitgenossen, die immer und überall ihren Senf dazugeben müssen (und dabei wahrscheinlich noch stolz sind, was für phänomenale Journalisten sie sind).
  5. Lieber Jan Georg Sch., hab's leider jetzt erst gelesen, ja, natürlich hätte ich Interesse gehabt, aber vermutlich ist jetzt alles eh schon weg, oder?
  6. Michael Herl, in Frankfurt am Main sehr bekannter Theatermacher und Autor, schrieb in der Frankfurter Rundschau vom 18.12.2012 eine Glosse, in der es u.a. heißt: "...Eigentlich bin ich ein relativ normaler Mensch...ich esse regelmäßig warm, saufe mich nie mehr als voll...mag keine Soldaten...meide Schnellrestaurants...gehe nicht mehr ins Kino, seit dort Popcorn gefressen wird..."
  7. Gewiss, gewiss, aber: Wo ist das Schild "Zutritt verboten"? (Oder "Zutritt verboten ohne gültigen Erlaubnisschein für Laufbildwerferbedienfachkräfte"?) [im Ernst: Wer ist für die blaugelbe Farbgestaltung ursächlich verantwortlich?]
  8. "Vorspann" galt immer schon als der Anfangsteil des Films mit den Titeln (incl. dessen, was vor dem Titel war). Ich vermute, die auch mir bekannte Verwendung fürs Vorprogramm bzw. für Teile desselben war einfach nur ein flapsiger, umgangssprachlicher Insiderjargon. Dein Arbeitsvertrag ist, wie ich sehe, datiert von 1970 - da sprach keiner in Deutschland mehr von "Bildwerferraum", es hieß tatsächlich nur noch "Vorführraum". Die technische Betzeichnung "Bildwerferraum" findest du aber in allen älteren kinotechnischen Fachbüchern. Dass der Schriftzug "Bildwerferraum - Zutritt verboten" auf de
  9. "Vorspann"... war auch damals schon das falsche Wort - aber "Voranzeige" wurde oft gesagt. Ich habe damals die Dias über den laufenden Trailer eingeblendet, das ging ganz gut, besonders dann, wenn es helle Schrift auf schwarzem Grund war, und sah elegant aus. Aber man hätte ja auch einfach ein paar Sekunden Schwarzfilm zwischen die Trailer hängen und das Dia dann zeigen können, während der Schwarzfilm durchlief. Ich spielte das Vorprogramm immer auf einer Rolle in Normalbild (nur ein CS-Vorfilm oder die CS-Wochenschau liefen auf der anderen Maschine), bei CinemaScope-Trailern konnte man dann
  10. Bisher bin ich immer von der Fausregel ausgegangen: Acetat = undurchsichtig Polyester = transparent. Nun habe ich aber einen älteren Acetatfilm (Zerreißprobe!) in Händen gehabt, der zweifellos auch sehr schön durchscheinend war, wenn auch nicht ganz so brillant bernsteinfarben wie die Polyesterfilme. Habt Ihr das gewusst? Ist das ein ungewöhnliches Filmmaterial gewesen?
  11. Ich hatte kürzlich einen 35mm-Film in Händen, bei dem häufig die Klebestellen als weiß aufblitzende Linien am unteren Bildrand sichtbar waren. Gut, das wäre nicht der Rede wert bei Vollbild bzw. CinemaScope - aber in diesem Fall handelte es sich um Breitwand mit 1:1,85-Kaschierung. (Um Missverständnissen vorzubeugen: Die Klebestellen waren nicht etwa in der Mitte, sondern exakt am oberen Rand des Bildstrichs sichtbar.) Dass der betreffende Film möglicherweise mit nur 3 Perfolöchern pro Bild gedreht wurde, kann auch nicht sein, denn die Bildhöhe ist bei 1,85 2 Löcher plus knapp drei Stege.
  12. Mir fällt auch ein Zitat ein: "Dummheit, die man bei anderen sieht, wirkt meist erhebend aufs Gemüt." Aber Spaß beiseite, diese Diskussion um Kunst und Kommerz wird nie zu einem Konsens führen. Ars gratia artis versus ars gratia pecuniae. Unvereinbare Gegensätze. Und natürlich ist es Kaufleuten rundherum egal, ob sie ein Kino betreiben oder eine Würstchenbude. Oder? Und warum sollten Schrotthändler nicht auch mal darüber nachdenken, ihren Kunden Popcorn anzubieten - wie gesagt, "sehr hohe Gewinnspanne"!
  13. Mein Traum war immer ein Besuch in Grauman's (Mann's) Chinese Theatre. Dann ging der Traum in Erfüllung. Leider nur ein Primitivfilm. Was solls. Trotzdem reingegangen. Ein wunderschönes Kino! Aber der unerträgliche Popcorngestank hat's mir vergällt. Und dann beim Verlassen des Saals: durch meterhohe Abfall- und Popcornberge waten müssen. Nein, einmal reicht. Nie wieder. Zum Glück gab's damals in der BRD noch kein Popcorn im Kino. In meinen beiden Stammkinos in Frankfurt-Höchst gibts kein Popcorn, eines wirbt sogar mit dem Slogan "garantiert popcornfrei". Überflüssig zu sagen, dass das mein
  14. Wrzlbrr

    Schimmel

    Bei mir: Neubausouterrain, trockene Betonwände und trockener Fußboden, nur eine Außenwand - und trotzdem 70% ohne Luftentfeuchter... Nun ja, Kettenraucher wie Altkanzler Schmidt beweisen, dass man dennoch ein hohes Alter erreichen kann. Habe selbst früher gelegentlich im Pharmabereich mit Formalin gearbeitet. Aber eben: Bei Ratten konnte man karzinogene Wirkung nachweisen. Die WHO hat Formaldehyd schon 2004 ausdrücklich als "krebserregend für den Menschen" klassifiziert, damit gehört es zu den "besonders gefährlichen Stoffen". Personen, die in der Industrie Formalin ausgesetzt waren, ha
  15. Wrzlbrr

    Schimmel

    Ja, und vor allem ist es kanzerogen. Ich benutze nur lackierte Blechdosen (Desjardin "Hollywood" gold oder grau), die sind lackiert und scheinen mir sehr rostresistent. Ich bin schon froh, dass ich mit Luftentfeuchter von 70 auf 50 bis 60 runtergekommen bin! Wie schafft man es, 40 % zu erreichen?? Noch eine wichtige Frage: Ist es notwendig, nach der Projektion eines solchen Akts die Filmbahn zu desinfizieren? Wie auch immer, ich werde diese Akte wohl nicht behalten. Vielen Dank für die Hinweise und Ratschläge!
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