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Film-Mechaniker

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Alle erstellten Inhalte von Film-Mechaniker

  1. Habe ich nicht Switar 16 geschrieben? Das ist ein C-Mount-Objektiv für 16-mm-Film-Kameras. Zwischenring sehe ich keinen. Auch die Gewindewülste des Revolvers sind die der H-16.
  2. Ja, natürlich der Sicherheit wegen. Bei der abgebildeten Kopie sehe ich keine Markierungen alle vier Perforationslöcher. Was du meinst, Morgenrot, stammt vom Schrittkopiergerät. Materialkennzeichnungen befänden sich auf dem Perforationssteg oder auf dem Filmrand in Form von Strichlein. Hier sehen wir das Abbild des Bildfensters.
  3. Richtig, es ist eine Ruschkupplung dazwischen, aber offenbar nicht bei allen Modellen. Nur so auf die Schnelle, man braucht nichts anderes als einen Motorschaft mit Bohrung und Nut(en), wie eine Rückspulkurbel hat. Am besten wäre ein angefedertes Zwischenstück mit einer eingepreßten Kugel in der Bohrung, damit es nicht an der Platine des Mechanismus reibt. Ein größeres Tempo einstellen, damit der Regler frei drehen kann. Ein sauberer und geschmierter Mechanismus läuft sicher leichter. Bei der mir vorliegenden Kamera dürstet insbesondere der Verschlußschieber nach Schmiere.
  4. Das ist eine H-16. Die Objektive sind das Kern-Paillard Switar 16 mm, f/1.8, und ein amerikanisches Tele, vermutlich Ilex oder Elgeet. Wenn man das will, ist der Preis in Ordnung. Vielleicht findet man eine komplette, d. h. mit Eye-Level-Sucher (der obenauf gehört) und Rackover-Untersatz oder eine jüngere mit Großboden. Es gibt haufenweise P.-B.-Kameras, weiter suchen kann sich lohnen. Das Budget von 160 Euro reicht nicht ganz aus für ältere Kameras. Meist steht eine Überholung an oder man will Zubehör anschaffen.
  5. Sicherheitsfilm und Nitrofilm dürfen nicht vermischt werden, also keinesfalls zusammenkleben. Nitrofilm muß deutlich gekennzeichnet sein, schon außen auf der Dose. Getrennt von brennbarem Material lagern Chris hat Recht, Nitrofilm gehört ins Archiv. Einfassen möglichst mit weißem Zugfilm, der deutlich mit NITRO beschriftet ist
  6. Also, die in der Anleitung Rückrollwelle genannte ist die den Greifer und den Schieberverschluß bewegende Welle (1). Man sieht hier die den schwarzen Verschlußschieber antreibende Kurvenscheibe (2). Der Greifer befindet sich auf der anderen Seite der Platine. Er wird von einem Kreisexzenter bewegt, benötigt also für die Filmbewegung 180 Grad des Zyklus’. Eine andere Perspektive: Für vollständige Zerlegung muß ich einen Kegelstift aus der Greiferwelle treiben. Bei Interesse kann ich später weiter berichten.
  7. Der Regler bietet keine Schwierigkeiten. Man stellt Tempo 32 ein und zieht mit Elektromotor 24 durch. Das geht auch bei Filmo, Eyemo und Paillard-Bolex-H-Kameras so.
  8. Der Auslöser muß natürlich gedrückt oder eingedrückt und arretiert sein. Es wundert mich, daß Nr. 229'796 nicht gleich funktioniert wie Nr. 229'850.
  9. Noch bin ich nicht dazu gekommen, alles zu untersuchen, andere Arbeiten stehen an. Vielleicht kann ich nächste Woche ganz in die Heliomatic abtauchen und eine Erklärung abgeben.
  10. Das Gerät hat die Nummer 229'850. Focovario mit Angénieux K1
  11. Habe eine Nizo Heliomatic 8 Focovario hier und kann versichern, daß die Kamera keinen Schaden nimmt, wenn man die 1-1-Welle vorwärts antreibt. Die Federbüchse läuft dabei einfach mit um, Meter-Fuß- und Bilderzähler laufen mit. Der Film wird transportiert und belichtet. Der Verwendung eines Elektromotors steht nichts im Wege. Dieser müßte 24 Umdrehungen pro Sekunde machen. Oder 25 oder was auch immer die Bildfrequenz sein soll.
  12. PXR ist auch nur halb so empfindlich.
  13. Weil Spezialisten von Kodak das Verhalten von Kopien untersucht haben, von denen die einen so und die anderen so gewickelt wurden. Es hat sich gezeigt, daß die Planlage im Projektor und damit die Schärfe bei Wicklung Schicht innen besser sind. Daraus ist eine Recommended Practice entstanden, RP 39, eine Empfehlung für die Praxis. Man darf seine Filme wickeln, wie es einem gefällt. Geht das Schreiben auch ohne # ?
  14. Warum durchläuft der Film mehrere Lenkrollen? Ist das nötig? Jeder Kontakt der Filmkanten mit Gegenständen ist weniger schonend als keiner. Sprichst du von einzelnen Akten oder gekoppelten? Kratzer sind Kontakt der Filmfläche mit Gegenständen, ganz zu vermeiden. Umrollen direkt von einer Spule auf eine andere ist am schonendsten. Wellen und Spulen mit guten Rund- und Planlauf, Flansche glatt; nicht zu schnell, nicht zu schlaff wickeln, Schicht innen
  15. Nein, das habe ich nicht gewußt. Vielleicht verlinkt ein Moderator Ernsts Beitrag oder ändert die Überschrift. Filmkorn sagt nicht viel aus.
  16. Helge, nicht aufregen, viele Menschen bringen heute die Begriffe durcheinander. Es gibt regelrechte Sinnverschiebungen. Die Sprache ist etwas Unstetes, die Inhalte schlittern mit. Mich nervt nur eine solche Wortvedrehung, das „gerne“, wo ein „bitte“ angebracht wäre.
  17. Ernst, den Adox Pan-X reverso gibt es nur als Super-8-Film.
  18. So schlecht sieht das nicht aus. Bedeckter Tag bringt halt flaues Licht. Stativ, Stativ!
  19. Auf der Adox-Webseite liest man zum Pan-X reverso: Eine gutmütige, silberreiche Emulsion die in den Lichtern nicht blockiert und bei 100 ASA Belichtung volle Schattenzeichnung aufweist. Solche Schichten nach altem Stil erfordern kräftige und nachhaltige Entwickler. D-94A ist ein Metol-Hydrochinon-Rezept mit viel Bromid und DTOD als Silbersalzlösemittel. Das paßt nicht gut zusammen. Mein Rat: weniger Bromid, nur 3 bis 2 Gramm pro Liter, und keine weiteren Silbersalzlösemittel. Das Natriumsulfit als Konservierungsmittel wirkt über längere Zeit auch als Silbersalzlöser. Ständige Agitation
  20. Sehr eindrücklich, hätte ich nicht erwartet.
  21. Cool, danke sehr. Wir lesen: Da sich die Kamerablende öffnet und schließt wie beim Vorwärtslauf . . . Die Rückrollwelle ist eine im Verhältnis 1:1 mit dem Greiferantrieb laufende Welle, wenn nicht die Greiferwelle selbst. Der Verschluß, »Kamerablende«, läuft mit, also wird das Getriebe bewegt und also kann man vielleicht einen Elektromotor ansetzen. Ich werde mich um eine ältere Nizo bemühen und der Sache nachgehen.
  22. Die Kamera bewegen können, ist wertvoll. Als man mit der ARRIFLEX zum ersten Mal frei Hand bei Sportlern mitziehen konnte, war das ein Riesensprung voran. Die Bewegung soll aber vom Objekt ausgehen. Stativ macht den halben Film. Man kann noch genug Handaufnahmen dabei haben. Wie heißt es doch: Ordnung ist das halbe Leben. Ja, und Unordnung ist die andere Hälfte.
  23. Habe eben bei Wolf nachgesehen, da spricht man von Fluideffekt und Friktionsklemmung. Das ist widersprüchlich. Ein Fluidkopfstativ von Universal:
  24. Deine Haltung finde ich ganz lobenswert. Stativ ist für dich selbstverständlich, das ist wohltuend zu lesen. Was für ein Stativ benutzt du?
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