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Film-Mechaniker

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  1. Edi, in der hinteren Aufhängung des Sucherschachts findest du quer einen Gewindestift. Nachdem du diesen abgenommen hast, kannst du den Schacht nach hinten wegziehen. Deine H 8 von 1957 oder 1958 läuft mit einem Federaufzug bei Tempo 24 ungefähr 27 Sekunden lang, bei 16 Bildern in der Sekunde rund 40 Sekunden. Vor jeder Aufnahme die Feder mit der Kurbel im Gegenuhrzeigersinn gedreht spannen, 16 oder 22 Umdrehungen, je nach vorhandenem Sperrgetriebe. Eine Gebrauchsanleitung findest du bei ebay, kostet wenig. Ein Service wäre nicht schlecht, falls du das Modell behalten möchtest. Leerspulen brauchst du. Es gibt eine Vielzahl an Objektiven, die an die Kamera passen. Das abgebildete Pan-Cinor hat dreifachen Brennweitenbereich, von 10 bis 30 mm. Es ist halt ein bißchen schwer und widerspricht dem Dreierrevolver. Das nächstwichtige Zubehör ist ein Dreibein. Dann sind ein Belichtungsmesser nützlich oder eine Beli.-App auf dem Handy (Belichtungszeit bei Tempo 16 ist 1/34 s), ein paar Lichtfilter, die zu den Objektiven passen, ein Wechselsack und eine praktische Tragetasche. Wenn es dann richtig ins Filmen hineingeht, kommen wohl ein Betrachter hinzu, eine Klebepresse und natürlich ein Projektor.
  2. Schön, daß wenigstens einer versteht. Ich würde nicht so auf FOMA schauen, wenn es besser stünde um Wolfen. Dieser blöde Engländer hat alles um ORWO kaputt gemacht. Gut, man muß einräumen, daß es immer auch einen Verkäufer gibt, wo ein Käufer zulangen kann.
  3. Karel hat ein Bild vermittelt.
  4. Es gibt Schlimmeres, zum Beispiel Schokolade mit Senf.
  5. https://fomaobchod.cz/
  6. Der gering empfindliche Ansatz, welcher mit dem hochempfindlichen für Fomapan R vermischt wird, ist nichts anderes als der für KP 3. Warum soll das nicht verkauft werden können? ORWO PF 2 ist in 16 zur Zeit nicht erhältlich. Kodak 3302 ist nur noch auf Polyester und nur einseitig perforiert erhältlich. Da klaffen Lücken. Wenn FOMA KP 3 als 16 und als Doppelacht auf TAC in größeren Portionen liefert, beginne ich zu kopieren. Karel, falls du das liest, sag’s doch bitte Dana Hoiná. Ich besitze immer noch die Dixi-700 mit wahlweise Memochrome (RGB) oder Glühlampe für 16-mm-Kopie. Eine 8-mm-Anlage können wir auf die Beine stellen und die gleiche Lichtausrüstung anfügen. Das Angebot wäre Schrittkontaktabzug ab Doppel-8 und Einfach-8. Der Preis für Einlichtkopie, schwarzweiß, würde sich um einen halben Franken pro Fuß bewegen.
  7. Was man in Hradec Králové noch verstehen könnte, wäre, daß Positiv- (Kopier-)film Absatz finden wird. Das letzte Material von FOMA BOHEMIA war KP 3 auf Triacetat. Man könnte unsensibilisiertes Positiv in Konkurrenz zu ORWO PF 2, PF 2 V 3 und Kodak X302 in allen möglichen Formaten anbieten, das Herstellen von Diapositiven mit Planfilmbögen anregen. Es gibt Bestrebungen zu einem Kopierdienst in 8 mm. Wenn man schon Schwarzweißnegativfilme verkauft, gehört, finde ich, Kopiermaterial dazu. Viele Experimente in Kursen, an Film(hoch)schulen, ich stelle Kameras für diese Kreise in Stand, dürften mit Positivfilm durchgeführt werden. Es ist preiswert, gering empfindlich, ganz einfach zu entwickeln, ergibt ein feinkörniges Bild und ermöglicht Projektion. Unperforierte 35-mm-Streifen könnten in Frankreich zu 9,5 konfektioniert werden, damit diese Szene etwas zu verdrehen hat. Kein Schwarzweißpositiv liefern Harman, Film Ferrania, Fuji, Agfa (ja, dort fehlt es auch gewaltig an Interesse an Photochemie und Kenntnis der erfolgreichen Geschichte der Firma auf dem Gebiet), Adox, Lucky, Shanghai.
  8. Es ist einfach Fomapan 100 als Schmalfilm, nicht besser als ORWO UN 54. Feineres Korn brächte Ilford Pan F, aber Harman will nichts von Kine wissen. Ein panchromatisches 20-ISO-Material fehlt. Der Adox CMS 20 wird auch verschwinden.
  9. Wiederaufführung, Untertitel, Deutsch
  10. Die Agfa-Movexoom 10 sound mos electronic hat eine Schnittbildscharfstellhilfe im Reflexsucher. http://dossierpublic.free.fr/Documents/Agfa_Movexoom_10.pdf
  11. Bravo Etwas ist immer. Das Ideal von Kurt Tucholsky
  12. Fusseln, Staub, Öl nehmen Höhen weg, der Ton wird dumpfer. Du beschreibst mit rau, verknarrt etwas anderes. Putzen schadet nicht, aber nur mit Alkohol: Brennsprit oder Isopropanol. Abschließend hauchen und mit Wattestäbchen polieren. Wenn du dich nicht traust, die Optik zu öffnen, schick sie mir.
  13. Wenn ein Kondensator in der Photozellenspeisung Kriechstrom hat oder Kurzschluß, dann fällt die Speisespannung ab. Du drehst am Verstärker mehr auf und die Verzerrungen nehmen zu.
  14. Es ist ein nie versiegender Strom von Schäden. Die jüngste Paillard-H-Kamera lief nach dem Federaufziehen immer gleich los. Nun ist alles zerlegt und was treffe ich an? Jemand muß mit Gewalt den Krallenarm des Schaltwerkes zur Seite gebogen haben. Das ist aus Stahl, von selbst wird das nicht krumm oder hat das Ding ein Mal Uri Geller gehört?
  15. Hahaha, das ist gut!
  16. Gibt es Zufälle? Seit einer Woche habe ich eine H 16 Reflex hier liegen, zu der sich der Eigentümer nach meinem Befund noch nicht geäußert hat. Es ist mir egal, wer es war, der letzte Eingriff war stümperhaft. Die Kamera belichtet während des Filmtransports, der Mechanismus läuft nach dem Aufziehen sofort los, der Regler lärmt, der Bilderzähler funktioniert nicht und der Sucherausschnitt ist verschoben. Drei Objektive dabei lassen sich schlecht bewegen. Bei einem fehlen Schrauben. Zum Glück ist das Glas in Ordnung. Aus meiner Perspektive also: Amateure, bitte Finger weg von den Geräten.
  17. Wow, toll, vielen Dank! Der Projektor mit dem zu schwachen Motor samt schlechter Regelung, was jaulenden Ton ergibt. Dann nannten sie ihn noch Opéra, hahaha.
  18. Die kürzeste Brennweite, die ich zum T 10 gefunden habe, ist 15 mm.
  19. Paillard. Pour bien filmer https://vimeopro.com/cinemathequesuisse/restauration/video/451515608
  20. Oh, wenn du fragst, welchen Projektor ich am besten finde oder welche Kopiermaschine, dann wüßte ich etwas, aber bei Filmeinlesern kenne ich mich nicht aus. Die mechanischen Aspekte überschaue ich, doch das Abtastverfahren ist das Entscheidende. Im Grunde käme nur eine Anlage in Frage, bei der der Film stille steht. Dann eben, wird das Filmbild mit einem Objektiv auf einen Sensor geworfen, wird das ganze Bild zeilenweise oder nur eine Zeile (schräg) bei ununterbrochenem Filmlauf herausgelesen, das sind meines Wissens die großen Linien. Was es wohl nicht gibt, ist ein Kontaktscanner, bei dem der Film auf dem Sensor aufliegt, oder doch?
  21. 0,65 mm ist schon Auszug für Nah- oder Makroaufnahmen, kein Ausgleich für irgend etwas.
  22. Eclair hat die ersten geräuscharmen Greiferantriebe entwickelt. Bis heute wird deren Ansatz verwendet, der darin besteht, eine angeschrägte Greiferspitze auf einem Bogenstück leicht von unten her auf die Lochkante zu schieben. Grundsätzlich hat das keinen Einfluß auf den Bildstand. Wir müssen die Voraussetzungen für Vergleiche im Auge behalten, d. h. auf gleiche Art und Weise abtasten oder kopieren und projizieren. Hast du das berücksichtigt? Wie ihr wißt, sehe ich die Filmseitenführung als ebenso wichtig wie den eigentlichen Filmtransport. Bei den Paillard-Bolex H 16 ab Nr. 100401 ist die Schaltphase etwa 180 Grad, also kein schnelles Schalten. Bei Eclair und ARRI ist das auch so, nicht aber bei der ersten Arriflex 16. Die schaltet etwas schneller. Sperrgreifer verbessern den Bildstand bei diesen Kameras jedoch nicht, weil der Film nicht so frei läuft wie bei den 35er Konstruktionen mit Sperrgreifern. Es kommt bei seitlich eingeklemmtem Film bei praktisch allen Kameras zu Filmstillstand durch Zusammenbruch des Vorschubs gegen Ende des Greiferhubes. Die Oberflächeneigenschaften der Filmmaterialien spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle. Das sieht man z. B. bei Fomapan R, was nicht so stark gehärtete Deckgelatine hat wie Kodak-Filme und keine Gleitausrüstung auf dem Rücken. Sobald die Luftfeuchtigkeit ansteigt, beginnt Fomapan R zu kleben. Dann tanzen die Bilder. Die Eumig C 16 sehe ich heute auf gleicher Stufe mit der H 16. Die Bell & Howell Filmo sind auch dabei, wenn nicht noch besser.
  23. Gleich wie ohne, Einstellung am Objektiv. Der Vorsatz muß ganz eingeschraubt sein, das ist wichtig.
  24. Weil die H-Kamera eigentlich eine Reflexeinrichtung zu viel bekommen hat, nicht zu wenig. Sie stammt vom Anfang der 1930er Jahre, ist für C-Mount-Optiken ausgelegt und sollte nicht an Umfang und Gewicht zulegen. Der Spiegelschieber war seit Anfang der 1940er Jahre mit Patent geschützt für ETM-GIC-Beaulieu. Der schräg eingestellte Spiegelverschluß war Allgemeingut seit 1934. Wenn man die Integration der Super-8- und Single-8-Kameras anschaut, lag Paillard nicht falsch mit dem Doppelprisma. Die H spielt ihre Vielseitigkeit als Standartmodell aus.
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