-
Gesamte Inhalte
13.512 -
Benutzer seit
-
Letzter Besuch
-
Tagessiege
567
Über Friedemann Wachsmuth
- Geburtstag 02.06.1976
Contact Methods
-
Website URL
https://www.filmkorn.org/
Profile Information
-
Geschlecht
Männlich
-
Ort
Hamburg
-
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
"Abschluss" ist relativ... Die Todo-Liste ist schon wieder lang 🙂 Ich kämpfe gerade noch mit einer weiteren kleinen Hardware-Unschärfe, die ich nicht so recht verstehe... und ein bisschen Doku fehlt auch noch. Aber es macht solchen Spaß 🙂 -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
-
Cafe Florenz 2001 - Kodachrome K40 Super8
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Martin Rowek's Thema in Schmalfilm
Kadrieren oder 1,1-fach Reinzoomen in einem Group Post-Clip Node sollte helfen, also auf der Color Page. Ist zwei Clicks versteckt: -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Der Kommentar ist verirrend, zu dem Zeitpunkt habe ich das DNG noch aus dem raw-stream selber erzeugt (auf dem host-computer). Mit libcamera2 übernimmt das jetzt der image signal processor (ISP) auf dem Pi. Das ist ungleich schneller und braucht eben keinen weiteren Konvertierungsprozess mehr. -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Das Binning macht direkt der ISP! -
BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Eremitage's Thema in Schmalfilm
Ha, endlich ein T510-Besitzer! Rainer, darf ich Dich mal auf diesen Beitrag schubsen? und, genauer fragend, diesen: -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Tja, und so ist sie die Realität: Hab einen ganzen Tag verloren, weil ich noch einen fiesen Schaltungsfehler entdeckt habe und v.a. finden musste. So muss ich bei allen 25 Boards noch ein SMD-Teil tauschen und ein weiteres drauf-bodgen. Machbar, aber kostet Zeit 🙂 Falls die Details jemanden interessieren: Bei einem der Boards (verwendet beim Schreiben der Doku) blieb der Atmega beim Einschalten einer Projektor-Lampeplötzlich hängen, wenn die Betriebsspannung > 20 Volt lag. Kein Reset, kein Brownout... er hing einfach. Das hatte ich so auch noch nie in 25 Jahren uC-Hacking... Der Grund dafür ist nicht fehlende Entkopplung, sondern ein Masse-Bounce. Q1 schaltet als Lowside-Switch die System-Masse an die Masse des LED-Treibers. Da ich den nicht direkt vom Atmega ("Lamp" Pin) treiben wollte (der LED-Treiber schafft bis zu 150W), bekam er mit U11 einen Gate-Driver. Tja, und dieser ist leider extrem schnell, Nanosekundenbereich. C2 und C14 (eigentlich ja Entkopplung) ziehen (kurz) richtig Strom (der Spike vorne) und damit "glitched" der Program-Counter des AVR ins Nirvana. R8 durch 1K ersetzen und 100n zwischen Gate und Source weichen den Einschaltvorgang schön auf, so ist der böse Burst weg. Die nächste Platinenrevision wird das natürlich berücksichtigen, die jetzige kriegt die Tage noch mal Handarbeit zu spüren. 🙂 -
BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Eremitage's Thema in Schmalfilm
Sorry, ja, was Dent-Jo schrieb. Eigentlich muss man Elkos zum Testen auf korrekte Funktion immer ausbauen. Und wenn man sie schon ausgebaut hat, kann man eben auch gleich einen guten neuen einlöten. Die ESR-Messung gibt keine 100% Gewissheit über die Qualität eines Elkos, aber einen deutlichen Indikator. Geräte, die den ESR im eingebauten Zustand korrekt messen können, sind meist sehr teuer und speziell. Das MESR-100 ist ein (wirklich bewährtes) China-Gerät, dass das überraschend gut für 30€ schafft. Natürlich kein Fluke, aber für den Hobby-Bastler ne gute Sache. Faustregel: Ist der ESR niedrig, ist der Kondenstaor vermutlich gesund. Ist er zu hoch (auf dem Gerät ist eine Tabelle), ist er "verschlissen" bzw. schon fehlerhaft. 100% alles erwischt Du damit aber auch nicht. Elkos können einen normal niedrigen ESR zeigen, aber trotzdem durch Leckstrom oder Kapazitätsverlust nicht mehr recht funktionieren. Das kann ein ESR-Messgerät beides nicht feststellen. -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Auf https://github.com/fwachsmuth/Filmkorn-Raw-Scanner/ liegt unter Releases auch ein Disk-Image von gestern. (Dem fehlt stand heute nur das Feature, Debug-Logs zu generieren). Ohne den Controller wird das aber nicht viel tun. 🙂 Sitze jetzt erstmal an der Doku. Wenn die steht, kriegen meine 25 Boards hier noch die Fuses gesetzt und es geht los... -
BAUER STUDIOKLASSE PROJEKTOREN - modifizieren
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Eremitage's Thema in Schmalfilm
Wenn du das Board schon draußen hast, tausch sie lieber gleich alle. Oder Du kaufst Dir ein MESR-100, damit kannst Du den ESR auch im eingebauten Zustand beurteilen. -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Was verleitet Dich zu dieser Annahme? Ich verwende schon Trixie mit 6.12er Kernel, da sollte eigentlich alles nötige an Bord sein. Die DTBs sind auch alle da. Ich vermute am ehesten kleine Unterschiede bei der HDMI-Konfiguration. Und GPIO läuft beim 5er ja über PCIe, aber ich bin voll auf libgpiod umgestiegen, das sollte auch passen — und das bisschen bitbanging beim Flashen eines Updates ist nicht kritisch schnell. Wie gesagt, es muss probiert werden. Wenn mir jemand einen Pi5 sponsern will, kann ich das gerne machen. 🙂 Im Moment steht es aber nicht ganz oben auf der Liste. Der 5 könnte allerdings theoretisch noch höhere Framerates erreichen, insofern nicht uninteressant. -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Nein, für den 4b. An sich sollte es auch auf dem 5 laufen, aber ich habe keinen zum Testen. Irgendwelche Klenigkeiten gibt's dann ja doch oft anzupassen... -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Frag gern! -
Challenge: Framescanner für < 350€ bauen
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
So, das waren ein paar sehr produktive Tage. Bin ganz excited, ich glaub das wird geil 🙂 Da der bisherige Stand nun schon 5 Jahre alt war, und sich doch eine Menge in der Python- und Linux-Welt (und auch bei meinem Wissen zu Cameras und Raw-Processing) getan hat, und ich den alten Code-Zusammenhau kaum noch verstehen und erst recht kaum noch warten konnte, habe ich in den sauren Apfel gebissen und beim Code komplett von vorne angefangen. Auch wenn ich am anfang echt geflucht habe, hat es sich absolut gelohnt: Es sind nun ca. 5000 Zeilen Code, und die laufen 100% stabil, schnell und können einiges mehr als zuvor. Ein paar Highlights: Out-of-the-Box Betrieb ganz ohne Computer. Man muss nur eine Festplatte oder SSD an den Scanner anschliessen, die Scan-Taste drücken und los gehts. Auf der Platte erwartet einen dann ein CinemaDNG-Verzeichnis, das direkt bearbeitet und gegraded werden kann. Keine Konvertierung mehr nötig, die passiert direkt und automatisch auf dem Pi! Neu: Ein schneller 2K-Modus. Bei 4K schafft der Scanner ca 2 fps, legt man den Schiebeschalter auf der Platine um, scannt er in 2K mit 7 fps! Das schöne: Es sind immer noch 12-Bit Raws. Ich verwende Pixel-Binning, das heisst ich rechne 4 Kamerapixel (bzw. 16 Bayer-Sensorpunkte) zu einem Durchschnitts-Pixel zusammen, statt einfach Pixel zu überspringen. So gibt es keine Interferenzen oder mehr Rauschen. Der Scanner kann mit einer speziellen Tastenkombination ein OTA-Update ("Over the Air") ausführen. Wenn neue Features oder Bugfixes dazukommen, sind sie für alle nur einen Tastendruck entfernt. Auch ein zurückspringen zu vorigen Versionen ist so möglich (falls nötig) "Scan to Computer" Modus mit einem einfachen One-Click-Installer. Damit kann man sich die externe Festplatte sparen und schon während des Scans anfangen zu graden. 🙂 Das ganze verwendet sicheres Pairing (ähnlich wie man es von Bluetooth etc. kenn). Bisher gibt's diesen Modus nur für Mac, aber Linux sollte einfach und Windows machbar sein. (Wenn's überhaupt jemand wünscht) Sleep-Modus zum Energiesparen (per Tastendruck oder nach 15 Minuten Idle), aufwachen mit noch einem Tastendruck Überwachung auf Unterspannung durch zu schwaches Raspi-Netzteil. Klingt absurd, aber hat mich einen kompletten Tag gekostet: Bei knappem Strom kann es Schreibfehler oder verlorene Einzelbilder geben, da der USB-Bus einbricht. Jetzt nicht mehr. Klingt trivial, war aber auch zwei Tage Arbeit: Super simple Installation! Man kopiert eine .img Datei auf eine uSD-Karte, steckt sie in den Raspi und fertig. Keine weiteren Schritte nötig, man kann sofort los-scannen. Das letzte was jetzt noch fehlt ist die Fertigstellung der Anleitung, wie genau man den Projektor umbaut und alles anschliesst. Bis inkl. 6.1. habe ich noch Urlaub, das sollte zu schaffen sein. Color me happy! -
Eben kam mein 708 an, hab ihn nur schnell ausgepackt und lasse ihn erstmal aklimatisieren. Auf den ersten Eindruck hat er sehr sehr deutliche Gebrauchsspuren und einige Basteleien, das guck ich mir später in Ruhe an. Aber was ist das hier hinten am Lampenhaus? Kennt das jemand? Die Platine führt über einen flimsy Steckkontakt ein Flachbandkabel nach innen.
