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Friedemann Wachsmuth

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Über Friedemann Wachsmuth

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  1. Das wird leider nicht gehen. Der Scan-Controller muss die komplette Motorkontrolle haben. Der wartet bis der Projektor sauber gestoppt hat (bremst ihn ja sogar), macht sein Foto, und schmeisst den Motor nach der Belichtung mit einem kleinen weichen Ramp-up wieder an. Das ganze ist sehr ausgeklügelt und auch nicht mal eben zu ändern. Aber es gibt ja den Brückengleichrichter 🙂 (Absurd ist, dass ich über die Jahre insgesamt 9 Noris Projektoren gekauft habe, und nur ein einziger davon diesen Universalmotor hat. Und das war natürlich der einzige, den ich wegen seines Zustandes nie geöffnet hatte...)
  2. So, ich glaub ich hab ne gute Lösung für den Universalmotor. Es braucht nur ein einziges Teil, einen guten Schottky-Brückengleichrichter. Ein Pfennigartikel. Die Verdrahtung könnte kaum simpler sein. So sieht es mit 24V aus: 24V.mp4 Und so mit 36V: 36V.mp4 Mit 24V läuft er mit 4 fps, mit 36V läuft er mit 8 fps. Der schnellste Scan-Modus (2K) schafft maximal knapp 10 fps, mit 36V ist man also "fast so schnell es geht". 🙂 Für die an technischen Details interessierten: Anlaufstrom mit Film bei 36V sind 1.6A, im Dauerlauf 1.5A (Motor, Lager und Projektor sind nicht gewartet). Das entspricht auch den "55W" die da aufgedruckt sind. Die Spulen werden genauso warm wie im Betrieb mit Projektortrafo (so etwa handwarm) Stromaufnahme beider Spulen ist auch im Parallelbetrieb weitgehend gleich, also kein Problem. Kurz: Wer will, kann also auch mit einem Universalmotor scannen. Es empfiehlt sich aber ein 36V Netzteil zu besorgen, und Film umspulen sollte man tempobedingt ausserhalb des Scanners machen. Als Netzteil eignet sich dieses (19€), mit 2,1A und selbst einer 5W LED sollte es leistungsmäßg ausreichen (ca. 60W Last, 75W kann es). Genaue Typbezeichnung für einen geeigneten Gleichrichter suche ich noch raus.
  3. Vielen Dank! Laufen tut er bestens, anlaufen auch. Ich mach bei Gelegenheit noch mal ne genauere Beobachtung der Wärmeentwicklung beider Spulen unter Last. Mit PWM dann. Ganz ungewohnte Ansagen an so ein altes Eisen. 🙂
  4. Ein Reed-Kontakt schliesst ja nur. Wie hast Du den denn an den Arduino angeschlossen? Sinnvoll wäre zum Beispiel, den internen Pullup für den verwendeten Pin zu aktivieren und den Reed-Kontakt dann zwischen Pin und Masse zu legen. Poste doch mal Dein Sketch und zeige, wie er derzeit angeschlossen ist. (Wenn Du sicher keinen Impuls verlieren oder "zu spät" mitkriegen willst, solltest Du Pin 2 oder 3 verwenden und eine ISR darauf binden.)
  5. @Jensg @Gizmo als Motorexperten möchte ich Euch noch mal Löchern. Meine gestrige Idee mit dem Brückengleichrichter an der Statorwicklung scheint prima zu funktionieren (noch ohne Schottky und noch ohne PWM getestet, nur fliegend mit Labornetzteil getestet). Heute Nacht hatte ich dann noch die Idee, Stator- und Rotor-Wicklung nicht in Reihe, sondern parallel zu schalten (wieder mit nur einer der Wicklungen hinterm Gleichrichter). In der Tat läuft der Motor bei gleicher Spannung dann etwa doppelt so schnell. Allerdings frage ich mich, ob das auch auf Dauer ein legitimes Vorgehen wäre. Rotor- und Statorstrom sind dann ja nicht mehr "gekoppelt", kann es da Probleme beim Anlaufen oder auch bei Überhitzung einer der Spulen geben? Der Anlaufstrom scheint mir so schonmal überproportional höher zu liegen (habe ich aber noch nicht "korrekt" gemessen). Vermutlich heisst er nicht ohne Grund (auch) "Reihenschlussmotor", daher befürchte ich, dass meine Idee der Parallelschaltung irgendwie ein No-Go ist 🙂 Thoughts?
  6. ...und ich hab eben eine 0.9.7 hochgeladen. Neu: Das störende Singen des Motors (bei reduzierten Geschwindigkeiten) ist eliminiert! Der Motor läuft jetzt auch runtergeregelt viel leiser. OTA-Updates funktionieren in dieser Version wahrscheinlich zum ersten Mal wirklich (aufgrund eines Berechtigungsproblems haben sie bisher immer NUR bei mir funktioniert. Doh!) Ein letztes (?) mal also sollte man das Update ausführen, in dem man sich das neue Image zieht und auf die SD-Karte spielt.
  7. Seeeehr elegant. Ich hör ihn schon tickern! 🙂
  8. Auch hier hast Du (wieder) vollkommen recht: Einen Universalmotor unter Last zu schalten würde die Relaiskontakte in Windeseile abbrennen. Schon krass, wie die Dinger Funken sprühen. Relaislos bräuchte ich wohl 8 Mosfets, da wird der Aufwand größer als einen anderen Projektor zu nehmen. Zwei Gedanken/Ansätze dazu hab ich noch, aber erst mal im Hinterkopf geparkt: 1. Einen (dicken) Brückengleichrichter für die Statorwicklung, den Rotor ohne Gleichrichtung in Serie. Das sollte bei Polaritätswechsel an der H-Brücke auch die Drehrichtung ändern, oder? Da wir hier PWM machen, wäre es wohl eine Schottky-Brücke. Integrieren tut dann der Stator. 2. Eine eventuelle nächste Platinenrevision führt ein TTL Richtungssignal nach aussen, damit man sauber "vorab" umschalten kann. Vorerst aber sind diese alten "Universalmotoren" einfach als inkompatibel mit meinem Controller zu betrachten.
  9. Die Polarität spielt für die Laufrichtung keine Rolle, es zählt für die Laufrichtung nur, wie rum der Stator in Serie liegt. Das mit den max. ca. 20ms Umschaltverzögerung ist ein valider Punkt. Gilt es zu testen... Würde halt sonst ungleich komplizierter.
  10. So, mit einer Diode und einem zweipoligen Relais müsste man den Universalmotor doch benutzen können, wenn man eben ein 36V Netzteil nutzt (Spartrafo ist eh ein No-Go und 24V sind eben zu wenig). Im Vorwärtsbetrieb sperrt D1 und das Relais ist abgefallen. Rot vom Rotor ist mit Weiss vom Stator verbunden, die Versorgungsspannung geht in Blau und Schwarz. Im Rückwärtslauf leitet D1 und das Relais zieht an: Schwarz vom Rotor ist mit Weiss vom Stator verbunden, die Versorgungsspannung geht in Blau und Rot. Damit ändert der Universalmotor die Richtung. Habe ich einen Denkfehler drin? Ob es lohnt, daraus ein kleines Platinchen zu machen? Sind ja nur zwei Teile, aber die korrekte Verdrahtung kann einem einen Knoten ins Hirn machen...
  11. Rainer, Du hast recht! Verbindet man weiss mit rot und legt an schwarz und blau Gleichspannung an, läuft der Motor ganz wunderbar (und auch mit erstaunlichem Drehmoment an). Damit ist der Motor also doch nicht gänzlich ungeeignet! Es bleiben zwei kleine Nachteile: Sicher Anlaufen tut er (mit mechanischer last) erst bei 30 V. Das ist dann nicht schnell, aber schnell genug, solange man im Scanner nicht Spulen möchte. Die Drehrichungsumkehr geht nicht durch Umpolung des Gleichstroms (wie meine H-Brücke auf dem Controllerboard das macht, sondern durch "tauschen von weiss und blau". Hier wäre also etwas externe Extralogik nötig, wenn man auch mal ein paar Bilder rückwärts rangieren möchte. Aber sicherlich gut machbar. Das Meanwell-Netzteil mit 24V ist hier nicht geeignet. Man bräuchte die 36V Version. Mit 36V läuft er mit geschätzten 4 fps: Norismotor-alt.mp4
  12. Den Gedanken hatte ich auch schon. Drehzahl etc sind ja ziemlich egal, solange er genug Drehmoment hat, und das hat wohl jeder heute verfügbare Modellbaumotor. Der Pulley ist geschraubt, 6 mm Achse... wenn man eh noch Motoren rumfliegen hat, ist das auf jeden Fall einen versuch wert! Naja, "magnetic motor" sagt ja eigentlich gar nichte aus. (Die super8data DB ist ja nicht von mir, ich hoste nur eine alte, unwartbare, statische Kopie). Ich denke, die Modellreihenfolge war etwas so: Modelle mit weiss/grünlichen Tasten Modelle mit kleinem Lampenhausdeckel, offenen Zahnrollen und einem Schlaufenformer, an dem man direkt zieht. Diese haben oft noch die "alten" Kaltgeräte-Buchsen mit dem exotischen Stecker. Modelle mit großem Lampenhausdeckel, bei denen der Filmeinlauf ohne gezogenen Schlaufenformer verdeckt wird: Frühe Modelle haben horizontal gewickelten Trafo und den alten Motor Spätere Modelle haben den vertikal gewickelten Trafo und den neuen DC-Motor Alles danach. Die super8data-Hinweise sind da leider weniger hilfreich als gedacht. Der dortige Noris Präseident zum Beispiel ist aus Kategorie 2, ich habe her aber einen "Präsident" aus Kategorie 3.2! Vielleicht finden wir ein Muster bei Seriennummern oder gar Baujahren, falls gestempelt? Aah, diese Kombi habe ich noch nicht ausprobiert. Ich vermute, das heisst, Stator und Rotor in Reihe zu schalten? Wird probiert. Wobei 24V "zum Anlaufen" schon etwas unpraktisch wären, und 80V würde ich bei Hobbyprojekten vermeiden. Kann es sein, das diese alten Modelle einen Spartrafo haben? (Ich weiss lieder nicht, woran man solche eindeutig erkennt...)
  13. Hab noch mal alle Kombinationen mit 80 VDC ausprobiert: Nix. Morgen hol ich noch mal den Trenntrafo raus, aber mit DC scheint mir bei dem schlicht nichts zu gehen.
  14. Der ist wohl noch bisschen lütt für sowas. und die Handlung... naja. Mal sehen was noch kommt, ich hoffe @Oliver Christoph Kochs hat noch was in petto. 🙂
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