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Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Hallo Aaton, meine Vermutung ist eigentlich völlig unbegründet, eine reine Mutmaßung eben. Mir kam der Gedanke vorhin, als Du "Digibase" sagtest. Mit dem habe ich nämlich doch schon mal rumgespielt und war sehr angetan. Mein Testfilm war aber nicht gelabelt und daher forschte ich nach... Er basiert auf ein Spezialprodukt von Agfa-Gevaert (BE) für Luftbildaufnahmen. Ca. 200 ASA, glasklarer Träger, E6-kompatibel, knapp genauso dick wie der K40. Auffallend fand ich Kontrastumfang und Schärfe. Das Korn war sichtbar, aber ansehnich und damit vertretbar. Ich muss die Testdias mal raussuchen. Wie gesagt, es ist eine reine Vermutung -- aber wenn man dieses Tageslichtmaterial 1/3 Blende überbelichtet hat man etwas weniger Korn und einen 160er Film, der hohe Erkennungswahrscheinlichkeit in vielen Kameras hätte. Das Datenblatt gibt es hier. Mit seinen 5500K wäre bei normalem Tageslicht "hier unten" eine warme Farbgebung zu erwarten. Wie gesagt: Es ist eine reine, unbegründete Vermutung. Ich habe keine Ahnung, ob so eine Special Order erfüllt würde, ob der Film überhaupt noch gefertigt wird, ob er von den Laufeigenschaften geeignet ist und ob Wittner Polyester konfektionieren kann. Ich kann es mir nur lediglich alles recht gut vorstellen -- mehr nicht. :) -
Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Sehr gut, Stefan. Sehe ich genauso, bis ins Detail. Ich glaub ich ahne schon, was Grundlage für Wittners geplanten Film wird. :) -
Die Zeit nach Kodak - neue Strategien
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
In der Ruhe liegt die Kraft. Aktionismus hilft keinem. (Vollständige Sätze haben aber durchaus ihre Berechtigung...) -
Filmen mit Kodak Vision3 Negativmaterial
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Eine Kaufkopie mit einer Andec-Wetgate-Kontaktkopie zu vergleichen ist aber sehr unfair, Spock. Das sind zwei völlig unterschiedliche paar Schuhe. -
Filmen mit Kodak Vision3 Negativmaterial
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Sie sind auch etwas weicher. Nicht so weich wie der VNF, aber in die Richtung. Schärfeverluste sind wenn, dann absolut minimal (Kontaktkopie!) und an verschlechterten Bildstand galube ich auch nicht recht (Kotaktkopie!) ;-) -
Filmen mit Kodak Vision3 Negativmaterial
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Das stimmt, ist aber allein ein Problem der Software. Die Annahme, man müsse nur dem Rotbraun der Maske entgegensteuern und das Bild invertieren, ist ein Irrtum. Die Maske von Farbnegativfilm ist keine durchgängige Durchfärbung, sie ist abhängig von der jeweiligen Farbe in der Schicht und entsteht erst während der Entwicklung. Zur Bearbeitung der gescannten Negativbilder gehören diese in den Lab-Farbraum übertragen. Scannen sollte man mit türkisfarbenem Licht. Neben der Invertierung ist dann ein Gamma-Korrektur nötig. Farbbalance und Luminanz lassen sich dann einfach und effizient mit den drei Lab-Kurven einstellen. Ich hab das mal für einen anderen Artikel beschrieben, hier ein paar Beispielbilder (Kleinbild, aber selbes Prinzip). Das mit türkisem Licht abfotografierte Negativ Das gleiche Negativ nach Invertierung und Spiegelung. So sehen Negativabtastungen leider viel zu oft aus. Das Ergebnis von oben nach (automatischer) Farbkorrektur. Grau ist zwar grau, aber der Rest der Farben ist komplett verkehrt (Maske!) Das gleiche Negativ, aber vor der Farbkorrektur in den Lab-Modus überführt und Gamma-korrigiert. -
Filmen mit Kodak Vision3 Negativmaterial
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Kppierfilm ist sehr feinkörnig und unempfindlich. Der ASA-Wert spielt aber ja für Dich keine Rolle, nur für das Kopierwerk. Der SW-Kopierfilm den ich hier habe, hat etwa 5 ASA. Natürlich kann die Kopierung beeinflusst werden, dafür (die nachträgliche Korrektur von Licht und Farben) ist sie ja da! Die Schärfeverluste sind wenn, dann minimal (wenn man nicht gerade etwas falsch macht oder eine kaputte Kopiermaschiene hat). Andec bietet in der Regel eine sogenannte "Einlichtkopie". Da wird für den ganze Film einmal die richtige Lichtfarbe und -intensität bestimmt. Auf Wunsch (Aufpreis) wird auch Szenenweise korrigiert -- zum Beispiel praktisch, wenn man mit Kunstlichtifilm versehentlich ein paar Szenen bei Tageslicht aber ohne Filter drehte. Ein idelaes Ergebnis erhältst Du aber nur, wenn Du daneben sitzt und Deine Zustimmung für jede Szene äußerst. Bei Andec erhältst Du mit der Kopie einen Lochstreifen, auf dem die Kopierlichteinstellungen kodiert sind. So kann man später beliebig viele weitere Kopien mit exakt den gleichen Einstellungen ziehen. Bei Andec so kopierter Film hat die Schichtseite auf der anderen Seite als normaler Umkehrfilm, dadurch kann so eine Kopie nicht mit normalem Umkehrfilm zusammengeschnitten werden (große Schärfesprünge). Das Ergebnis ist absolut hervorragend, aber eben teuer. -
Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Hallo Olaf, ich sehe keinen Sinn in so einer Webseitenbemühung. Auf eine Webeite kommen nur dann Menschen, wenn sie einen Mehrwert bietet. Und wiederkommen tun sie nur, wenn dieser Mehrwert beständig ist. Zum "sich organisieren" taugt eine Webseite allein nicht viel -- aber nur zu, ich will Dich nicht hindern. Glaube nur nicht, dass das etwas bringt. (Übrigens macht das partielle bläuen von Worten Deine Beiträge nicht unbedingt lesbarer...) -
Filmen mit Kodak Vision3 Negativmaterial
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Zum einen ist die Frage, ob überhaupt noch neuer Kopierfilm gegossen werden wird. Mich würde nicht wundern, wenn auch da nur noch die Reste verbraten werden, bevor er abgekündigt wird. Zum anderen ist die Herstellung von Farbumkehrfilm deutlich aufwendiger als die von Farbnegativmaterial -- letzteres verzeiht zum Beispiel gewisse Farbstiche, da ja immer noch im Print korrigiert werden kann. Bei Farbumkehrfilm muss alles perfekt sein. -
Filmen mit Kodak Vision3 Negativmaterial
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Kopierfilm ist Negativmaterial, kein Umkehrmaterial. Kopierfilm in E6 zu einem Positiv zu entwicklen solte im Grunde gehen, nur mit völlig falschen Farben -- schliesslich "erwartet" Kopierfilm (genau wie RA-4 Fotopapier) ein braun-orange maskiertes Negativ als "Input". Man müsste es mal ausprobieren, aber ein direkt in der Kamera belichteter und dann in E6 entwickelter Kopierfilm wäre ausgesprochen hart in der Gradation und wohl extremst türkis-stichig, von völlig verbogenen und verschobenen Kurven mal abgesehen... -
Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Ich denke, Du musst hier eher mit einer guten halben Million rechnen. Allein die Emulsionskosten bei so einem kleinen Guss würde ich auf mindestens das doppelte schätzen. Dazu kommen Test- und Anfahrkosten sowie Maschinenreparatur, -bau und entsprechendes Personal nebst Knowhow. Aber das sind natürlich auch nur Vermutungen... die die in Frage kommen das zu tun, werden es genauer einschätzen können. :) -
Wittner "ist dran", so scheint es. :)
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
Das Tiefkühler-Probelm habe ich auch. Die Maco-Palette ist bei mir schon länger auf der Wunschliste, aber erstmal die Bestände verbrauchen :) -
Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Internet, Olaf. Gibt es schon. Und für die Offlinesenioren ggf. noch die Zeitschriften. Aber ich glaube (noch) nicht an Deine "wir ziehen alle an einem Strang" Initiative. Es gibt durchaus ein paar Firmen dadraussen, die noch gutes Geld verdienen und konkurrieren -- denk allein mal an Pro8, GK und Wittner. Alle drei Konfektionieren selbst. Die werden sich nicht so bald zusammentun. Ich glaube langfristig am ehesten an Wittner als Überlebenden, der die unternehmerisch richtigen Schritte zum richtigen Zeitpunkt gemacht hat und machen wird. Nur das Online-Thema muss er noch massiv verbessern... aber das kommt bestimmt. :) -
Wittner "ist dran", so scheint es. :)
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Friedemann Wachsmuth's Thema in Schmalfilm
"CTprecisa" ist vorallem ne hübsche Packung... Ich verwende den oft und viel, v.a. zum crossen. Bei letzterem wird sehr schnell deutlich, wenn sich die Emulsion verändert und man merkt auch per Kreuztest schnell, was drin ist. Ich wage mit Sicherheit zu behaupten, dass ich schon Kodak Elitechrome 100, Fuji Provia 100F und sogar bis 2008 noch noch ab und zu echten AGFA-Film (RSX) drin gefunden habe. Alle Versionen die ich kenne sind auf Acetatbasis. Der einzige Polyester-KB-Film den ich kenne ist (war) der Kodak HIE -- für S8 denkbar ungeeignetes Material :) -
Vom Farb-Diafilm hat Kodak sich ja bereits vor Monaten verabschiedet. :(
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Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Die abgesetzte Menge hängt stark vom Preis ab -- und es ist unwahrscheinlich, dass man mit einer Kleinserie irgendwie an Kodaks letztes Preisniveau rankommen kann (das ich nachwievor für nicht wirklich kostendeckend gewesen halte). Wird der Film teurer, werden auch weniger Rollen verkauft. Noch ein Grund für ein Abo-Modell. Denkmodell mit recht willkürlichen Zahlen: Ein "Förderer" (bzw. Abonnent) zahlt z.B. 200,-€ p.a. im Voraus. Dafür erhält er jeden Januar 12 Kassetten (statt z.B. 9 bei einem Preis von z.B. 22,- pro Kassette). Das Abo ist dafür ähnlich schwer kündbar wie eine Autoversicherung, also nur einmal pro Jahr in einem kurzen Zeitfenster. Der Abonnent spart so 25% gegenüber dem Normalpreis. Der Anbieter hat im Gegenzug feste Absätze und damit Umsätze, von denen er schon ein Jahr im Voraus sicher weiss. Man könnte/sollte das ganze noch mit Entwickluns-Gutscheinen abrunden, die nur 12 Monate gültig sind. Wenn entsprechend nur 50-75% der Gutscheine rechtzeitig in Anspruch genommen werden, sind die Entwicklunsgkosten pro tatsächlich entwickeltem Film entsprechend günstiger. Das gleiche Modell könnte man für eine Abtastung anbieten. Abomodelle funktionieren für Fitnesscenter, Zeitschriften, Kirchen, Telefonanschlüsse und Gemüsekisten -- warum nicht auch für unser liebstes Steckenpferd? -
Die Zeit nach Kodak - neue Strategien
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Der beste Initiator überhaupt ist/wäre doch Daniel Witttner -- und der ist schon dran. Und das seit Jahren. Für den Mann hängt zudem ein Geschäft mit dran, er ist also nicht nur idealistisch motiviert sondern auch nach monetär. Neben seiner (internationalen) Vernetzung in der Branche hat das wohl nicht unerhebliche Zugkraft. -
Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Doch, ich will wissen, wie wenige es waren. Denn diese Rücklaufrate könnte man ja einpreisen und damit das "Paketprodukt" attraktiver machen. Ich tippe mal auf 25%? (Übrigens würde ich das quantitativ-geringe Aufstöhnen nicht überbewerten. Die Meldung wird überall missverständlich und beschwichtigend formuliert. Viele kapieren die Tragweite gar nicht sofort -- lesen nur "es kommt ja ein 50D", nicht wissend, dass das Negativfilm ist. Selbst die großen Schmalfilm-Twitterer tweeten nur über den 50D oder die Rhondacam, alle Seiten verschweigen den Tod des E100D... und beim Kodachrome hat die gesamte Weltpresse ob seines Alters mitberichtet, beim E100D ist das natürlich nicht der Fall.) -
Die Zeit nach Kodak - neue Strategien
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Ich würde das eher auf die (Art der) Umfrage schieben. Die möglichen Optionen erschliessen sich in ihrer Bedeutung nicht gerade unmittelbar. :) Leser hat das Thema ja einige... -
Frisch vermeldet… "Ferner verfolgen wir seit Anfang 2012 den Plan, im Ausland ein Farbumkehrmaterial (vorauss. 160 ASA) herstellen zu lassen. Den ersten Probeschnitt erwarten wir im 1. Quartal 2013. Auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt noch viele Punkte offen sind, und es völlig unklar ist, ob dabei ein wirklich brauchbarer Ersatz für den abgekündigten 100D herauskommen wird, veröffentlichen wir diese Zeilen, um zu zeigen, daß noch nicht aller Tage Abend ist in Bezug auf Farbumkehrmaterial in Schmalfilmanwendung. Wir verstoßen zwar damit eklatant gegen unsere eigene Regel, niemals etwas anzukündigen, was noch nicht marktreif ist - oder zumindest kurz davor. Aber wir halten diese Situation für bedeutsam genug, um einmal eine Ausnahme zu machen. Aber bitte nageln Sie uns auf dieses Material nicht fest, weder zeitlich noch technisch. Es wird kommen, so oder so. Details geben wir frühestens Anfang 2013 bekannt. Wir möchten hiermit nur zu verstehen geben, wir sind da an etwas "dran". An etwas Positivem. Farb-Umkehr-Positivem." Das klingt ja wirklich ganz hervorragend und weitsichtig. Noch ein Grund, Wittner in jeder denkbaren Form zu unterstützen.
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Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Ich habe heute morgen noch mal in das Filmotec-Interview geschaut. Dort wird erwähnt, dass so eine Produktion "unter 5000 Quadratmeter nur ganz schwer zu kalkulieren sei". Das müssten über den Daumen dann etwa 50.000 Kassetten ergeben. Laut Jürgen ist das etwa die Zahl an Farbumkehrfilmen, die bisher jährlich noch verbraucht wurden. Ma ganz nüchtern betrachtet: Für Filmotec/Orwo würde so ein Projekt nur Sinn machen, wenn alle oder zumindest sehr viele der folgenden Dinge gegeben wären: - Velvia- oder Konfekt-Abfüllungen machen keine Konkurrenz - Der Film wäre über ebenso etablierte und mächtige Vertriebswege verfügbar, am besten noch bessere - Preislich läge er auf E100D Niveau (max. 30% drüber) - Normale E6-Entwicklung ist möglich - Es gibt keine Qualitätsprobleme bei Konfektionierung und Kassette Ich fürchte, das wird ein sehr knappes Unterfangen. Orwos Umsätze mit dem "Starenkasten-Film" sind bestimmt nicht gerade massiv steigend (-> Digitalisierung auch hier) und die Vertriebswege sind nicht so etabliert wie die von Kodak. Hier sehe ich aber auch eine Chance. So ein Film müsste eben weniger über den klassischen Fotohandel als über neue Vertriebswege beworben und vertrieben werden. Kodak hat moderne Vertriebswege komplett ignoriert, die Lomographische Gesellschaft hat das aber geschafft -- Webseite, Urban Outfitters Partnerschaft, Distributoren-Netzwerk. Herr Vigeant probiert das auch gerade, allein der Preis ist verbesserbar. Wichtig ist, dass es das "Komplettpaket" (Film, Entwicklungsbeutel, optional auch Abtastung) einfach und überall zu kaufen gibt. Eine Bestell-Experience wie heute bei Wittner, GK-Film oder FFR ist nicht mehr zeitgemäß. Komplizierter als eine Amazon-Bestellung darf das nicht sein, denn Retro-Artikel (und nur so liesse sich eine neuer Farbfilm platzieren) werden vornehmlich als Impulskauf getätigt! Das zweite Bein, dass so eine Konstruktion tragfähig machen könnte, wäre das hier von mir schon mal angedachte Subskriptionsmodell. Abonniere ich meinen Film-Vorrat, wird er für mich entsprechend günstiger. So ist ein Mindestabsatz garantiert und die Lagerhaltung relativiert sich. -
Die Zeit nach Kodak - neue Strategien
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Welchen Teil dieses Satzes verstehe ich falsch..? -
Kodak stellt Produktion des Ektachrome 100D ein
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Jürgen Lossau's Thema in Schmalfilm
Ich fürchte ja fast, dass Kodak komplett pleite sein wird bevor die Auswirkungen des Kundenprotestes dort ankommen und überhaupt wahrgenommen werden. Ich liebe den Tri-X wie keinen zweiten Film (v.a. in der KB-Fotografie) und fürchte, dass er aber sowieso der nächste sein wird, der eingestellt wird. Aber das ist nur Bauchgefühl. -
Die Zeit nach Kodak - neue Strategien
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Ich glaube Wittner trifft da weniger die Schuld als Kodak -- die sind es, die gelogen haben. Hier nachzulesen. Im August erwartete man also "bald" eine neue Emulsionsnummer. Entweder man hatte da mit der Herstellung schon begonnen oder es zumindest geplant. Da aber ja Ende Q1/2013 die Vorräte abverkauft sein sollten und -- so weit ich weiss -- so ein Guss inkl. Reifeprozessen sehr zeitaufwendig ist, hat man es vermutlich einfach nur mal behauptet. Aber das sind Vermutungen... keiner weiss es. Ändert ja auch nichts mehr. Schade, dass die Befürchtungen von neulich ("Wenn der Dialfilm jetzt eingestellt ist, gibt's auch nur noch die Reste vom E100D, da die Emulsion die gleich ist") sich so schnell bewahrheitet haben... -
Die Zeit nach Kodak - neue Strategien
Friedemann Wachsmuth antwortete auf Volker Leiste's Thema in Schmalfilm
Es wird schon weitergehen. Wittner will den/die nächsten Konfekt-Filme farbig machen. Ich habe für das Retro-Material gestimmt. Und freue mich drauf, denn das gewinnt bestimmt (oder der Velvia 100...) :) Kaufkraftbereinigt ist eine Konfekt-Kassette mit Entwicklung heute kaum teurer als 1960. Kodaks "15,-" waren garantiert nicht kostendeckend. Vermutlich war nur der bürokratische Prozess für eine Preisanpassung zu umständlich...