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Regular8

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  1. Die meisten Super8-Ex-User werden von den reichlichen Desinformationskampagnen auf allen Kanälen (TV, Print, Fachmann im Video-/Elektronikdiscounter) seit den 80ern ("VHS-Video ist tausendmal schärfer und so") noch ganz betrunken sein und gar nicht wissen, was man alles aus einem S8 Bild heraus holen kann. Folglich werden sie mit der Qualität, die aus dem Wolverine Shredder rauskommt, völlig überglücklich sein. (Hat noch nie so gut ausgesehen, S8 war ja miserabel damals usw usf) Wenn es im Netz und im TV mehr wirklich exzellente S8 Abtastungen gäbe und immer wieder explizit darauf hingewiesen würde "das ist S8 und zwar nicht mit einer 5000 DM Beaulieu, sondern einer Ramsch-Quelle-Revue-CE-40-Kamera aufgenommen, auf billigem Agfa Moviechrome oder Perutz") und das immer und immer wieder, würden sich vielleicht manche dann tatsächlich mal fragen, wieso das im TV oder im Netz so gut aussehen kann und das eigene Material mittels Wolverine Scanner so schrecklich aussieht. Leider hab ich im TV noch keine einzige Abtastung, oder Scan gesehen, der annähernd so gut aussieht wie dieser (zugegeben unfaire) Vergleich mit Vision3 50D. Ich weiß, viele mögen den Spanier Ocho y Pico nicht, aber für mich ist das immer noch Referenz in Sachen Farbe, Sättigung, Schärfe, Kornwiedergabe. Andere Scans geben entweder die Kornbewegungen nicht so wieder, oder haben ohne Ende Artefakte, oder sind nicht so schön gesättigt, oder haben merkwürdige Farben, oder wirken unscharf. Und von dem Wolverinegerät, das bei Pearl und Amazon vertickt wird, wollen wir mal gar nicht erst anfangen. Das Ergebnis ist für mich höchstens auf dem Niveau von einer dreckigen Arbeits- oder Nullkopie.
  2. Ich habe auch einen Revue Lux Sound 35 (wenn ich ihn auch nicht mehr nutze). Leider ist meiner ziemlich oft ziemlich verbaut worden, kann also sein, dass bei mir einiges anders ist, als in unverbauter Standardausstattung. Ich erinnere mich, dass ich auch mal ein Problem mit der Lampe hatte, und da war eine Art thermischer Überhitzungsschutz (vielleicht wars auch eine Kleinsicherung - ich war damals vielleicht 8 Jahre alt, ein genaues Bild habe ich davon nicht mehr im Kopf), der defekt war. Direkt über der Lampe in einem weißen Kästchen. Das ist dann bei mir einfach mit einem einfachen rot isolierten Draht überbrückt worden. Ich weiß nicht mehr genau, warum (gab es keine Ersatzteile?) Es ist jedenfalls nicht original. Und nicht nach Vorschrift. Aber es hat damit Jahre lang funktioniert. Jahrzehntelang. Drei Jahrzehnte lang. Im Bild siehst du es. Wie gesagt, an dem Gerät ist viel rumgebastelt worden und ausgerechnet das ist einfach nicht mehr so wie es ursprünglich war. Wenn der Projektor zu langsam läuft, dreht auch der Lüfter zu langsam und das Gerät wird dann eher heiß. Das könnte das Problem sein. Glücklicherweise kann man die Geschwindigkeit beider angeboteten Laufmodi (18 & 24) separat an zweien der drei Potis hinten regulieren. Beim Einstellen sehr vorsichtig drehen. Die kleinste Drehung bewirkt bereits große Unterschiede in der Geschwindigkeit. In meiner Erinnerung geht der Regelbereich für jedes Poti ziemlich heftig von ca. 6 B/s bis ca. 30 oder 40 B/s.
  3. Auf der einen Seite will man seine Super8 Filme natürlich so hell und so groß wie möglich auf Leinwand projizieren, auf der anderen Seite stelle ich mir schon immer die Frage, wie sehr das Filmmaterial durch den Licht/Hitzestrom unter häufiger Projektion leiden muss. Lampentypen gibts ja zuhauf. Von der schwangeren Jungfrau mit ihren 50W über die üblichen 12V/100W oder 15V/150W hin zu 200W und 250W Halogen und dann natürlich noch Xenon Bogenlampe 250W (wenn ich mich recht erinnere in einem der GS-ELMOs) und HTI 250W. Die einen erzeugen mehr Licht, die anderen weniger, die einen haben einen höheren IR oder UV Anteil, die anderen weniger. Aber allen ist gemein, dass der Licht und Hitzestrom durch das kleine Super8 Projektionsfenster durch muss, wenn er auf die Leinwand will. Und das könnte für den Film sehr stressig werden - auf Dauer. Oder auf lange Sicht - je nachdem. Der Film ist bei der Projektion zwar nur sehr kurz der thermischen und eventuell auch UV-Belastung ausgesetzt, aber dennoch würde mich interessieren, ob es schon mal einen Test gab, in welchem ermittelt wurde, welches Beleuchtungssystem dem Film auf Dauer am meisten / wenigsten zusetzt. Ich würde gerne einen Test dazu sehen, in welchem unterschiedliche Lampentypen gegeneinander antreten im realen Einsatz und einer Dokumentation mit welchen expliziten Schädigungserscheinungen beim Filmmaterial zu rechnen ist. Gibts sowas schon oder gabs sowas mal?
  4. Hab ganz vergessen darauf einzugehen. Ja, kleinere Spulen oder Spulen mit kleineren Portionen gehen natürlich auch. Auch die Filmdicke ist unrelevant. Dickere Filmsorten sorgen halt dafür, dass auf so einer kleinen Tageslichtspule statt 10 m oder 7,5 m dann eben nur 6 m oder so Platz haben. Der Stoppmechanismus funktioniert dann aber trotzdem, weil auch der dickere Film irgendwann beim Abwickeln den Fühler so weit reingehen lässt, dass der Federstift springt. Bei dünnerem Filmmaterial (die alten abgelaufenen FarbOrwos sind teilweise ziemlich dünn, da hatte ich schon welche mit über 13 m auf einer kleinen Spule), springt der Stift auch erst am Ende der Spule, selbst wenn das dann viel mehr Film ist. Die Kamera stoppt also nicht nach Erreichen einer bestimmten Länge von Film (nach soundsoviel tausend Bildern), sondern eben wenn die Vorratsspule entsprechend leer ist. Es bleibt bei dünnem Film schlimmstenfalls vielleicht eine Lage mehr auf der Spule zurück, als bei dickerem Film. Das dürfte aber bei einer vernünftig eingestellten Kassette im Bereich von unter 2 Sekunden mehr oder weniger Spielzeit bleiben. Spulen mit größerem Außendurchmesser gehen allerdings nicht. Dafür ist einfach die Kassette innen zu eng.
  5. Ein bisschen Erfahrung hab ich (ich müsste nachsehen, aber es werden so fünf oder sechs kleine 10 m Foma Filmrollen gewesen sein). Die Kamera stoppt wirklich kurz vor Ende. Da ist nicht mehr viel drauf. So klein wie der Wickel innen ist, sind vermutlich bereits 15 cm mehrere Lagen Film. Kann mich nicht erinnern, dass ich mehr als 10-15 cm Verlust am Ende hatte. Liegt aber alles an der Präzision des Blechteils, das den Sprungstift verdeckt, der Teil der Kassette ist. Es steht und fällt also mit dem Zustand der Kassette. Die Kassette selbst ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Beim Laden von normalem TriACETAT, der sich ja krümmt und Federwirkung hat, entsteht außerhalb der Kassette so ein bogenförmiges Filmstück. Ich hab noch nicht ganz raus, wie sich das ohne fummelige Mühe in die Kamera einlegen lässt. In der Filmbahn soll es ja definitiv NICHT bogenförmig drinliegen. Das unter-Spannung-halten des Films über Daumen und Zeigefinger an den Öffnungen zu den Filmspulen ist auch nicht so einfach. Den Kassettenwechsel habe ich also definitiv komplizierter in Erinnerung als einen S8 Kassettenwechsel. Allerdings auch nicht fummeliger als ein D8 Spulenwechsel bei Kameras ohne Kassette. Die Kassette ist auch nicht lichtdicht, also weit entfernt von "es geht nur das Stück Film kaputt, das aus der Kassette raushängt". Wenn die Spule in der Kassette klemmt, oder nicht richtig wickelt, wirds übel. Passierte einmal. Film ging in die Kassette, aber nicht auf den Wickel der Spule, sondern auf die Außenränder der Spule. Dadurch wurde die Spule sehr schnell zu groß für die Kassette und die Kamera blieb stehen. Unangenehm dabei: Das Problem sieht man erst beim Öffnen der Kassette und dann sind aber auch die ganzen außen liegenden Wicklungen auf der Spule futsch, weil Lichteinfall. Wie das passiert ist, dass der Film sich nicht innen in die Spule um den Wickelkern gelegt hat, sondern auf die Außenränder der Spule, bleibt ein Rätsel. Im Großen und Ganzen hat es aber trotzdem Spaß gemacht damit zu filmen. Obwohl es sehr anstrengend war die schmalen und steilen Steinstufen der Externsteine raufzusteigen - mit meinem Übergewicht, Maske und dSLR und diesem Klotz von Kamera (ca. 2400 g).
  6. Wow, Schnäppchen. Direkt bei Kodak oder Pro8 oder wo?
  7. So kenn ich es auch von der Agfa Movex Reflex. Der Deckel der Kassette drückt auf einen gefederten Stift Der Spulenfüllstand (volle Spule) drückt einen Hebel nach außen. Auf der Gegenseite verdeckt dadurch ein Blechteil den Stift. Wenn der Füllstandsfühler ganz innen am Wickelkern der Spule angelangt ist, dann verdeckt das Blechteil den Stift nicht mehr und er springt und sagt der Kamera damit: Filmrolle zu Ende. Die Kamera stoppt.
  8. Musst halt im 4er Pack nehmen. Also z.Zt. knapp 1200 € f. 1160 m S8.
  9. Als Slitter. Klar, dazu im Menue nur auf "Kreuzschnitt: aus". Ich wette, er nimmt sogar Polyester.
  10. Nach so viel Erfahrung im Bauen von Super8 Einzelbildscannern mit Extraoption "Schrammen hinzufügen", wagt es Hersteller Wolverine ( = Somikon u.a.) nun endlich, seine Kernkompetenzen weiter auszubauen: https://www.amazon.de/WOLVERINE-15-Blatt-P5-Hochsicherheits-Aktenvernichter-Super-Mikroschnitt-herausnehmbarer-Fassungsvermögen/dp/B08H82J618/ref=sr_1_3?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=Wolverine+Schredder&qid=1635410655&sr=8-3 bestimmt auch für S8, N8, 9.5, 16 und 35 geeignet.
  11. Drängel, drängel. Gibts schon Neues? 😉
  12. Bei dem von dir verlinkten Artikel sieht man aber genau, dass es ein M42 Objektiv auf Pentax K Bajonett ist. M42 Kamera zu T2 Adapter: https://www.ebay.de/itm/172074919452
  13. Mir ist zu allererst die "krumme Haltung" aufgefallen und hab sie zuerst als rechts/links Schieflage interpretiert und mich gefragt, wer baut denn sowas, einen Projektor, der einen schiefen Horizont projiziert? Hat etwas gedauert, bis ich kapiert habe, dass der nicht rechts/links schief liegt, sondern vorn/hinten, um leicht schräg nach oben zu projizieren. Dann kam die "verkehrte" Bedienseite (links) und dann die Frage nach der Aufwicklung. Schon kurios, das Teil. In mehrerlei Hinsicht.
  14. Ton beim zweiten Durchlauf ist problematisch, weil nicht garantiert werden kann, dass der Projektor im zweiten Durchlauf bzgl. der Geschwindigkeit exakt den selben "Zickzacklauf"* nimmt wie im ersten Durchgang. Du wirst bessere Ergebnisse erzielen, wenn du den Ton entweder gleich im ersten Durchlauf auf das selbe Gerät aufnimmst, mit dem du auch das Bild aufnimmst. Wenn das aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, ist es vermutlich besser den Ton gleich in einem Durchlauf, aber auf zwei digitale Geräte getrennt aufzunehmen. Im Allgemeinen schwankt die Geschwindigkeit bei digitaler Aufnahme selbst unter verschiedenen Geräten nicht annähernd so stark wie bei einem analogen (Projektor) in zwei getrennten Durchläufen. Edit: * mal schneller, mal langsamer, dann korrekt und ganz plötzlich wieder falsch
  15. Mit einem Projektor, der nicht über Quarz in der Geschwindigkeit geregelt wird, ist das normal. Der Motor läuft halt nur so ungefähr mit 24 B/s und wenns ein bisschen mehr oder ein bisschen weniger ist, wodurch sich dann z.B. ein Rückstand aufsummiert, dann ist das eben so. Vielleicht "bemerkt" er sogar, dass er gerade zu langsam läuft und korrigiert sich wieder, aber die Rückstände, die er bereits eingefahren hat, holt er nicht mehr auf. Er hat auch gar keine Ahnung, um wieviel Rückstand es sich handelt und wieviel er demnach wieder aufholen müsste. Dazu fehlt ihm die nötige Erfassung, Vergleich und Regelung. Über den 8 Ohm Lautsprecherausgang würde ich den Ton jetzt nicht abgreifen. Hat der Eiki keinen Tonausgang mit DIN Anschluss oder Cinch oder Klinke? PS: 5 Min lippensynchron OHNE Quarzsteuerung ist eigentlich schon beachtlich viel, nicht wenig. Wenn das also so stimmt, sind das eher kleine Geschwindigkeitsfehler.
  16. Meine Filmmengen schwanken so unheimlich in Extremen, dass ein statistischer Mittelwert völlig an der Wirklichkeit vorbeigeht, weil er es in keinem einzigen Jahr auch nur annähernd trifft. Ich versuche seit 2008/9 etwa 180-240 m in Farbe in S8 zu machen, aber in manchen Jahren, ist es auch gar nichts gewesen und dann plötzlich auch mal das Dreifache (mit Umkehr und Negativ) und zusätzlich noch mal so etwa 120 m in s/w in S8. 16 ist noch weniger vorhersagbar. N8 ist noch ganz neu (erst seit 2018?/2019?) 2020 und 2021 waren ganz, ganz magere Jahre mit einem Filmverbrauch von um die 0 Meter in allen Formaten. Immerhin: Alles was ich seit dem Wiedereinstieg ins Hobby gemacht habe (ca. 2008/9) hab ich in einer Excelliste und auch ziemlich genau ausgemessen. Gesamtmenge seit 2008: S8: 3101 m (auf 33 Spulen, also im Schnitt 94 m pro Spule, wobei alles von 15 - 240 m dabei ist / etwa 260 m pro Jahr) 16: 60 m (2 Spulen á 30 m) N8: 382 m (auf 5 Spulen von 30 - 120 m) Zwischen 1998 und 2008 war quasi so gut wie gar nichts. Das KB-135 und MF-120 Hobby hatte hier Vorrang und alle finanziellen Ressourcen beansprucht. Die Mengen vor 1998 (seit ca. 1978) kann ich nur grob schätzen. Aber es ist auf jeden Fall mehr. Viel mehr. Kauffilme (Piccolo, UFA, Derann, 16: FWU, 35: Trailer/Spots usw. ) wären vielleicht noch interessant: S8: 2360 m N8: 0 m 16: 1800 m 35: ca. 400 m (mangels Zählwerk noch nicht gemessen)
  17. Wo findet bei der Verwendung des M42 Adapters die Blendeneinstellung statt? Im M42 Objektiv oder in den fest eingebauten Linsen in der Kamera?
  18. Ach so, Augenblick, Denkfehler. Die Magnetspur ist ja auf der Blankseite aufgeklebt und stört beim Belichten der Schichtseite somit gar nicht. Ist quasi nur wie eine rückseitige Lichthofschutzschicht. Aber zum Projizieren muss die Magnetspur der Tonkassette dann runter. Ganz unkompliziert scheint das wohl nicht gegangen zu sein.
  19. What? Cool. Wobei... welche Kassetten wurden dann verwendet? Stummkassetten gehen ja nicht, weil dort wo der Film "aussen" ist, wird er schrittweise transportiert, also keine gute Basis für Tonaufzeichnung. Und Tonkassetten gehen auch nicht, weil da ja auf der Stelle, an die der Lichtton hingehört, die Magnettonspur draufgeklebt ist. Gab es dann auch Sonderkassetten mit Stumm(lichtton)Film in Tonkassette?
  20. Ist das ein Hilfsmittel zur Schärfeeinstellung, Entfernungseinschätzung oder zur Erweiterung der natürlichen Stereobasisbreite (und dem Effekt, dass alles durch dieses Ding aussieht wie eine Miniaturlandschaft)? Solche Experimente mit erweiterter und verkürzter Stereobasisbreite hab ich nämlich mal mit Kleinbild-Dias ausprobiert.
  21. Harry Potter mit Super8 Kamera? Hab ich was verpasst?
  22. Mag jemand drauf wetten, dass Ferrania uns demnächst mit frischem Farbumkehrfilm in 35/16/8 sowohl in Kassette, als auch als Meterware überrascht? Ja, nee, ich auch nicht.
  23. Wusste gar nicht, dass die überhaupt getaktet sind. Ich dachte immer Xenonbogen und Metalldampf- und Halogenlampen laufen mit Gleichspannung. Letztere auch wahlweise mit Wechselspannung zu Raumbeleuchtungszwecken GU9/GU10.
  24. Wer war das noch gleich, hier, der geschrieben hat "Ministeck"-Auflösung? Da muss ich immer mit Schmunzeln dran denken, wenn der Avichrome erwähnt wird. 😄 Aber gut wers körnig braucht - ist ja auch eine Stylesache. 50 € Startpreis für 7,5 m D8. Hm.
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