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Helge

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  1. Der Sinn dieses Postings erschließt sich aber auch nur Dir selbst :?:Daß es Unterschiede zwischen den Kameras gibt und man diese wissen muß, sollte auch Dir klar sein.
  2. Nee, Messung hat "s16" explizit ausgeschlossen: "- die Blende wird direkt durch das manuelle Einstellrad eingestellt, angezeigt im Sucher - keine Beeinflussung der eingestellten Blende durch die Laufgeschwindigkeit der Kamera" und "- man braucht keine Belichtungsmesser-Batterien mehr (außer ggf. zur Blendensteuerung? weiß jemand wie das verdrahtet ist? auf jeden Fall ist die Blendensteuerung nicht so anspruchsvoll an die Stabilität der Spannung wie bei der Messung)" Gruß Helge
  3. Hallo Aaton, Du hast die Beiträge nicht alle gelesen, daher das Mißverständnis. Kodak (bzw. die, die mal Super8 auf die Schiene gebracht hatten) haben dies vorgesehen (die Kerbe), aber nicht jeder Kamerahersteller hat dies implementiert, wie bei den großen Nizo Silberlingen. D.h., nicht jede Kamera hat den Stift, mit dem der Filter ausgeschwenkt wird. Einfaches nachschauen und ausprobieren genügt ja, da mußt Du nicht gleich einen Deiner wertvollen E100D opfern ;-) Ich hätte noch einen Tip an alle anderen: m.E. sollte die Frage, ob Volkers Nizo nun den Filter ausgeschwenkt hat oder nicht (sie hat!) geklärt sein. Daher sollten wir uns zumindest in diesem Thread wieder der Frage nach dem Grund für das grauenhafte Ergebnis zuwenden (es war nicht der Filter!). Gruß Helge
  4. Das macht jeder Nizo Silberling von Haus aus, dazu ist keinerlei Modifikation erforderlich. Der Schalter ist völlig korrekt beschriftet, da auch bei "D" Filmen auf "Sonne" zu stellen. Wenn Du dauerhaft ohne Filter filmen willst, einfach dauerhaft auf "Lampe" stellen. Er kann aber bei "D" filmen auch nicht "versehentlich" eingeschwenkt werden. Die Kameras können heute schon mit ALLEN Filmen verwendet werden. Wie Du auf die Idee kommst, bei manueller Steuerung ohne die Beli-Batterien auszukommen bleibt unklar, da die Blende immer (auch manuell) über diese gesteuert werden muß. Die Versorgungsspannung des Motors ist viel zu ungenau dafür und schwankt zudem im Betrieb. Die Nizo Professional hat stattdessen einen sehr genauen und perfekt darauf abgestimmten Konstantspannungsregler (mit Operationsverstärkern aufgebaut) integriert. Wenn Du in Deinem Projekt auf die Beli-Batterien verzichten möchtest, mußt Du ebenfalls einen hinsichtlich Innenwiderstand angepaßten Konstantspannungsregler mit konstanter, geregelter Spannung und ca. 2,7 V aufbauen. Es müssen nicht ganz genau 2,7 V sein, da Du ja nicht messen willst, aber +-200mV genau sollte es m.E. sein. Der User "knut" hier im Forum hat einen LM 317 LP in seiner Nizo dafür eingebaut. Die Umlaufblende belichtet in der Nominalstellung und 18B/s mit 1/43s (steht so im Manual). Den Verlust des Strahlteilerprismas würde ich auch auf ca. 1 Blende schätzen, kann das aber im Zweifelsfall noch einmal nachlesen (im Dieter Müller müßte das stehen).Die mit in die Anzeige sozusagen "hineinzukorrigieren" geht kaum, da beide Anzeigen m.W. gekoppelt sind, außerdem wäre mir zumindest das recht wichtig wegen der Tiefenschärfe. Da Du aber die Anzeige ja eh' umrechnen mußt, kannst Du auch gleich einfach statt bei 1/43 auf Deinem Hand-Beli bei 1/96 nachschauen und bekommst automatisch den richtigen Wert. Gruß Helge
  5. Hallo Ernst, nein die Idee mit dem automatischen Erkennen des Filmtyps (T oder D) ist keinweges, die Einstellung an der Kameraseite zur manuellen Berücksichtigung der äusseren (von der Kamera nicht automatisch erfassbaren) Lichtverhältnisse zu korrigieren. Also: 1) Stift erkennt Kassettentyp "D" und verhindert das der KR12 Filter jemals eingeschwenkt wird (da völlig sinnlos für diesen Filmtyp) 2) Der Filmer erkennt "Ich bin draussen" und stellt auf "Sonne": Film "D" hat ausgeschwenkt -> Einstellung ohne Folgen (außer bei G Kameras, siehe Friedemanns Anmerkung dazu) Film "T" bleibt eingeschwenkt -> Filter korrigiert das Sonnenlicht zu Kunstlicht 3) Der Filmer erkennt "Ich bin einem Raum mit Glühlampenbeleuchtung" (ob nun echt oder emuliert) und stellt auf "Lampe" Film "D" hat ausgeschwenkt -> es gibt aus mehrfach erklärten Gründen keine Kamera mit einem nun automatisch einschwenkenden KB12, Film wird entweder sehr orange oder man filtert selber (wie Volker) Ob diese Kombination überhaupt sinnvoll ist ("D" Film mit Schalter auf "Lampe") kann man diskutieren. Film "T" bleibt ausgeschwenkt -> Film belichtet Farbrichtig In allen Fällen wäre ein "Zurückdrehen" also Unsinn oder zumindest höchst fragwürdig, das Filterrrad außen ist für das vorhandene Licht, der Stift innen für den Film. Doch, es handelt sich um einen Fühlstift, aber meine kurze Matrix oben verdeutlicht, warum man bei Glühlampenlicht den Stift quasi nicht benötigt. Natürlich verhindert der Stift gar nichts beim Einsetzen der Kassette, man muß halt einen "D" Film dann bei Kunstlicht "manuell" mit einem KB12 filtern, aber filmen kann man dann trotzdem. Ansonsten hat Friedemann wie ich denke das Thema gut beschrieben Leider hilft diese Teil-Diskussion aber Volker nun wenig mit seinem Belichtungs- und Farbproblem. Wenn ANDEC ein Entwicklungsproblem wirklich sicher ausschließen kann, bleibt m.E. nur noch ein Kamerafehler oder (wie wahrscheinlich ist das denn) ein Filmfehler. Gab es denn einen korrekt belichteten Film nach der Reparatur? Gruß Helge
  6. Au contraire, alle Nizo Silberlinge sind in der Lage, einen Tageslichtfilm zu erkennen und damit den Filter rauszuschieben.Hier beschrieben: http://www.acwsoft.de/pdf/s8_kameras_fuer_e100d.pdf (ich weiß nicht, ob die Nizos, wie dort beschrieben, den Film auf Lampensymbol dann auf 160ASA, also 2/3 Blende zu wenig belichten). und hier http://super8wiki.com/index.php/Super_8_EKTACHROME_100D_motion_picture_film_exposed_in_old_cameras Außerdem wird in den Manuals der großen Silberlinge darauf hingewiesen, den Schalter auch bei Tageslichtfilmen auf Sonnensymbol zu lassen. Bei den "kleinen" Silberlingen (156 Macro, 156 XL etc.) kann ich es nicht sagen. Die Probleme von Volker kommen aus meiner Sicht nicht vom Filtern. Der Film sollte mit dem richtigen Filter (80A) auch korrekt wie Tageslicht farblich abbilden und belichten können. Entweder hat die Kamera eine so schwere Macke, daß der Film viel zu dunkel belichtet wird, das Farbpumpen könnte dann ein zusätzlicher Schmutzeffekt der Entwicklung sehr dunkler Stellen sein. Oder die Entwicklung ist völlig in die Hose gegangen..... Gruß Helge
  7. Es wäre auch aus meiner Sicht schön, wenn wir diese zum Teil recht kindlichen und hier völlig deplatzierten Äusserungen nicht mehr sehen müßten. Es gibt für Deinen ungehemmten Drang deutlich besser geeignete Plätze: http://www.forum-ddr-grenze.de/ http://forum.derwesten.de/ http://www.politikforen.net/ Und noch viele mehr Ich bin mir sicher, Du wirst etwas passendes finden, da dann bitte weiterposten Hier bitte nicht mehr!
  8. Hallo Friedemann,ein super "Einsatz" Deinerseits und ein tolles Experiment, das wieder mal zeigt, daß hier (bis auf die üblichen Ausnahmen) engagierte Leute teilnehmen und diskutieren. Ohne Engangement und derartige Experimente und Gedankenspiele wäre das Hobby längst die tote Nische einiger Gestriger. Mir gehen Deine Ideen und Versuche jedenfalls keineswegs "auf den Geist", mach' weiter! Viele Grüße von einem, der das gerne nachmachen würde (aber mangels Zeit, Gerät und Können nicht tut) Helge
  9. Die Rechnungen zu Paketpreisen bei Wittner bezogen sich ja ausschließlich auf Kodak E100D Super8.Bei Velvia und Adox hast Du völlig recht. Gruß Helge
  10. Die eigene Knappheit hat aber wenig mit einer Milchmädchenrechnung zu tun. Daß Filmen mittlerweile kein preiswertes Hobby ist, sollte eigentlich klar geworden sein. Teuer war das aber schon immer. Insofern gebe ich Friedemann völlig recht, man muß eben das Beste daraus machen. Natürlich sind annähernd 50€ für eine 7,5m N8-Spule (inkl. Entwicklung) arg grenzwertig. Aber wenn ich mitunter mitansehe, welche Summen so mancher Zeitgenosse für so "wichtige" Dinge wie Rauchen, Auto-Features oder Designer-Klamotten ausgibt, beschwere ich mich nicht. Gruß Helge
  11. @Fairchild Was daran Milchmädchenrechnung sein soll, bleibt unklar? S8ler hat ja leider recht, Wittner nimmt im 10er Pack für eine Super8-Entwicklung 13,95€ bei gemeinsamem Versand und einzeln 19,90€ Bei Normal8 hingegen kostet die Entwicklung dort immer 22,90€ Andec nimmt hingegen schon weniger für die Super8-Kassette ohne Entwicklung, hat noch einen Komplettpreis (m. Entw.) und einen Staffelpreis dafür. Dort ist allerdings die S8-Entwicklung nicht wesentlich günstiger, aber man spart auch dort beim Gruppenversand von N8. Gruß Helge
  12. Aach Aaton,natürlich hat eine Selenzelle nicht mit Batterien zu tun. Aber eine funktionierende Selenzelle ziehe ich allemal einem alten CDS Beli vor, der erstens für Quecksilberbatterien (womöglich noch exotischerer Bauform als PX625) gebaut ist oder zweitens auch nicht von unendlicher Lebensdauer. CDS Belis gibt es seit Anfang der 60er in Normal8-Kameras, Super8-Kameras haben Ihren "Siegeszug" erst Mitte bis Ende der 60er angetreten. Insofern gibt es eine Vielzahl von Normal8-Kameras mit CDS Beli. Gruß Helge
  13. Hallo Aaton,es geht in diesem Thread und es ging in LaserMans Beitrag um Normal8-Kameras, da muß man zumeist auf die korrekte Verlegung der Schlaufen beim Filmeinlegen achten. 100%ig klar ist mir sein Beitrag aber dennoch nicht, wollte er damit sagen, daß die heutige Jugend so etwas nicht mehr kann, oder daß das Filmeinlegen bei der Admira so extrem schwierig sei?? Und das mit den Selenbelichtungsmessern würde ich nicht überbewerten. Zum einen gibt es gar nicht so viele Normal8-Kameras, die einen anderen Beli haben, wenn dann oft mit den PX625 oder gar anderen Bauformen der Qucksilberbatterien. Nur wenige liefen mit heute üblichen Batterien. Zum Zweiten laufen bei meinen zahlreichen N8-Kameras noch fast alle Selen-Belis recht genau, daher zweifele ich mitunter an der apostrophierten hohen Ausfallrate. lediglich meine Nizo TriFo hat ein Problem, da dort die ASA-Einstellung elektrisch auf den Beli wirkt (sonst überall mechanisch) und da habe ich einen Wackler ab 18 DIN. Und zuguterletzt kenne ich selbst jetzt keine einzige Filmkamera, bei der ein Selen-Beli nicht Teil eines "simples" (s.o.) Nachführzeigersystemes war, also die Blende sowieso immer von Hand eingestellt wurde. Meine Empfehlung wäre übrigens auch eine der kleinen Bolex, Die sind zwar nicht ganz unkaputtbar, wie Volker meint, aber dennoch sehr robust und technisch hochwertig. Gruß Helge
  14. Ich muß das aktuelle Heft auch sehr loben. Habe es seit Samstag (gestern) morgen und kaum 50% gelesen. Nahezu jeder Artikel interessant und fesselnd. Großes Lob! Für mich sind mittlerweile die beiden Magazine (Schmalfilm + Cine 8-16) eine ideale Ergänzung zueinander. Wenig Überlappung oder womöglich doppelte Artikel zum selben Thema, sondern jeweils hochinteressante Artikel zu unterschiedlichen Themengebieten, die ich alle für wichtig halte. Gruß Helge
  15. Das sind ja alles mutige Annahmen. Ich persönlich kenne kaum aktive Amateur-Filmer, die Ihre Filme abtasten, um zu schneiden, das machen die allermeisten nach althergebrachter Methode (mit Klebepresse). Auch bei den unter-35-jährigen Filmern sehe ich bei den Amateurfilmern nicht, daß sie ohne Projektor auskommen, oder alles abtasten, auch wenn es da sicher ein höherer Anteil ist als bei den älteren. Im professionellen Bereich, in dem Super8 nur zur Erzeugung eines bestimmten Looks benutzt wird, hast Du sicher recht. Fragt sich nur, ob der professionelle Bereich einen weiteren Bewerber ernährt? Wieso ein Amateurfilmer zur Erzeugung einer projektionsfähigen Kopie den von Dir beschriebenen Weg einschlagen sollte, bleibt völlig unklar. Vom enormen Aufwand abgesehen, verzichtet er auf viel Qualität (Auflösung, Farbraum, Kontrastumfang) und so irre teurer ist eine Wetgate-Kopie bei Andec auch nicht im Vergleich mit Deinem Verfahren, wenn überhaupt. Wieso das preisgünstig und unkompliziert sein soll erschließt sich mir noch nicht. Bis es 4k mit 8 Megapixeln für Amateure nicht in erschwinglichen Bereichen gibt, hat die Abtastung für den Amateur zunächst mal kaum Vorteile, sofern man sich die Mühe macht einen brauchbaren Projektor sein eigen zu nennen. Lediglich zur Verteilung meiner Filme an Verwandte, Freunde und im Internet sowieso macht das Sinn. Daher bleibt immer noch die Frage zu beantworten, wieviele der 20.000 Filme/Jahr denn abgetastet werden? Mal recht hoch gegriffen vielleicht 30% (also ca. 6000 Stück, wobei ich die Profikunden hier mitrechne) von denen Du alleine 1200 / Jahr (10x10x12), also ein Fünftel haben willst (es gibt ja schon den einen oder anderen etablierten Abtaster). Das muß ja ein Angebot sein, daß man nicht ablehnen kann (nuschel, nuschel). ;-) Gruß Helge
  16. Die Idee gefällt mir in der Tat. Das wär eine kosnequente Fortsetzung des "Digitalbilder selbst im Fotoladen auswählen und abziehen lassen".Aber auch hier natürlich die Frage nach der Anzahl......... Ich muß außerdem Friedemann recht geben, ich werde wiederholt nach Kopien meiner eigenen "Machwerke" für Freunde gefragt, dafür habe ich durchaus des Öfteren Scannen in Betracht gezogen - letztlich aber dann doch nur wieder den Film im Freundeskreis vorgeführt. Kommt bei den meisten am Ende dann doch besser an. Aber gerade Familienerinnerungen möchte man vielleicht unter Verwandten verteilen können. Gruß Helge
  17. Für die paar Leute, die in dieses Raster fallen lohnt sich das nicht. Mit der Stückzahl rechnet sich kein Geschäftsmodell. Die, die heute Super8-Filme "finden" sind daran interessiert, diese möglichst rasch zu sichten und höchstens noch als DVD-Kopie zu archivieren. Kaum ein Jüngerer, den ich kenne kommt auf die Die nach einer Projektionsmöglichkeit auch nur zu fragen, sondern sie hegen maximal den Wunsch, sich den Inhalt auf dem vertrauten Fernsehschirm anzusehen. Mal abgesehen davon, ist so ein Gerät auch teuer und hat keinerlei Synergien mit anderen heute massenhaft genutzten Medien. Um einigermaßen preiswert angeboten werden zu können (<1000€), muß so etwas in vielen zigtausend/Jahr verkauft werden. Ich kann hier im Ernst keinerlei wirkliche Chancen erkennen. Gruß Helge
  18. Naja, den Film erst zu scannen um ihn dann zu "beamen" wäre allerdings Blödsinn, der verlust an Schärfe und Farbe enorm. Das machen (leider) viele mit Ihren Dias, die sie erst scannen und dann beamen, da ist dann der Qualitätsverlust natürlich noch mal um ein x-faches größer. Bilder zu beamen ist nichts anderes als ein Ausdruck heutiger Prioritäten, Features (und das, was ich Featuritis nenne) liegt vorne, Qualität kommt so ca. auf Platz 10. Es bleibt mir nach wie vor schleierhaft, wie jemand sich heutzutage eine teure 20 Megapixel Kamera mit sehr guten Objektiven kaufen kann, um dann nachher 2 Megapixel davon mit eingeschränktem Farbraum an die Wand zu werfen. Merke: es gibt bis heute keinen annähernd adäquaten Ersatz für das Zeigen von Bildern (früher aka Dias) oder sogar Laufbildern für ein größeres Publikum (Projektion). Natürlich ist auch ein auf die gleichen 2 Megapixel beschränkter Fernsehbildschirm keine Alternative.Lange Rede kurzer Sinn: digitale Umsetzung und Beamer sind für einigermaßen hochwertiges analoges Stand- und vor allem Laufbildmaterial bessere Betrachter zur gelegentlichen Sichtung (siehe Beitrag zur Vertonungsunterstützung) aber keinesfalls zur eigentlichen Vorführung geeignet. Für digitale Bilder gibt es für den Amateur derzeit nichts anderes als das papierne Standbild, das in etwas gewohnt hohe Qualitätsansprüche erfüllt. Vielleicht gibt es ja irgendwann 4k mit 8 Megapixeln erschwinglich für den Amateur, dann kann man beim Laufbild ernsthaft von einer Alternative reden, und irgendwann kommt dann mal ein 20 Megapixel Beamer, der löst dann meinen Diaprojektor ab :razz: Gruß Helge
  19. Zum Agfachrome 64: http://www.photograp...arbphotographie und zu Entwicklungsversuchen mit E6 etc.: http://blog.timesuni...gfachrome/7089/ (Da gibt es auch Fotos der Packung) Nachtrag: Uups, der Link war oben schon zitiert :cry:
  20. Beidem würde ich zustimmen, wir werden wohl länger Freude an den Projektoren haben, als an den Kameras, auch wenn die letzten Geräte in beiden Fällen vor 25 Jahre oder mehr vom Band rollten (mal von Exoten wie der Beaulieu 9008 abgesehen)
  21. Ich sehe einen Scanner kaum als eine Erweiterung meines Schmalfilm Hobbies oder gar als eine Chance für Schmalfilm. Wozu sollte ich meine Schmalfilme digitalisieren? Mit dem Projektor gezeigt zeigen diese noch am meisten Brillianz und Schärfe, kann mir nicht vorstellen, daß da mit maximal Full HD mehr herauskommt (siehe auch den Parallelthread "HD reicht nicht aus"). Und neue Leute damit anlocken? Da muß ich Tobias völlig recht geben, erst auf S8 für teuer Geld filmen, dann für teuer Geld (oder evtl. etwas weniger teuer) scannen, um am Ende einen anderen Look zu haben..... Gruß Helge
  22. @Fairchild Cinephonic, das, was Du beschreibst, bedeutet letztlich zumindest einen ganz erheblichen Konstruktionsbedarf. Selbst wenn man ein funktionsfähiges Design vorliegen hätte, müßte man immer noch 3-D-Modelle und Zeichnungen für heutige Fertigungsverfahren und Datensätze für heutige Maschinen anfertigen, das Design dann mithilfe von Prototypen testen, voraussichtlich verfeinern/korrigieren und dann fertigen lassen. Alleine die Kosten für die Kunststoffwerkzeuge wären enorm im Vergleich zur angepeilten Stückzahl. Und eine "Qualitätsfindung" wie vor ewigen Zeiten beim Kunden, wo man erst nach einigen tausend Stück dauerhaft fehlerfreie Produkte bekommt, wird man sich hier kaum leisten können. Also verlangt das ganze nach sehr modernen Fertigungsverfahren, die ruhig mit geringer Automation (Stichwort: Manufaktur) aber hoher Qualität daherkommen müßten Auch in China wird nicht mehr gefertigt wie bei uns vor 50 Jahren, und wenn wirst Du die Qualität kaum akzeptieren. Sogenannte "chinese copies" in anderen Bereichen bedürfen ebenfalls hoher Stückzahlen um zu konkurrenzfähigen Preisen produziert werden zu können. Selbst die interessantesten Versuche zu Entwicklung einer "neuen" Super-8-Kamera basierten alle auf vorhandenen Modellen früherer Zeiten (liegt ja auch nahe). Ob DS8 dabei einfacher umzusetzen als Super8 ist (Zahntrommeln und Filmführungen kommen hinzu) ist m.E. nicht so einfach zu benatworten. Es gibt einen Parallelthread zu Filmstückzahlen, wenn man die anschaut, kann man in etwa den Markt für eine neue Super8-Kamera abschätzen (sofern die Zahlen dort halbwegs stimmen). Ich könnte mir Stückzahlen vorstellen, die vermutlich ein Stück weit unter denen einer heute produzierten, neuen 2-äugigen Rollei liegen - und die kostet ca. 4000€ Meines Erachtens muß man für eine neue Super8-Kamera, die neu aufgelegt würde mit Preisen mindestens in dieser Größenordnung rechnen, sofern man von ähnlichen Voraussetzungen spricht (viel Mechanik, wenig Elektronik). Gruß Helge
  23. Unabhängig von "bdv"s Berufsplänen sind das natürlich interessante Zahlen. Ich wäre vor allem an der Quelle für die letzten Zahlen (100.000 Super8-Kassetten weltweit) sehr interessiert. Auch für die Aussage daß in den "mittleren" 2000er (ist das 2005?) noch ca. 500.000 in Deutschland verkauft wurden. wäre eine Quelle interessant. Wieviele waren es denn da weltweit? Unabhängig von allen technischen Verfehlungen seitens Kodak wäre ein derartiger Rückgang natürlich eine valide Begründung für die Einstellung (Deutschland demnach innerhalb von 7 Jahren auf 4% gesunken, also ein Rückgang um 96%). Wieviele der verkauften Super8-Kassetten (ob nun 20.000 oder mehr) werden denn am Ende abgetastet? Gruß Helge
  24. Wer viel Zeit hat und ein Filmvorhaben gemütlich Tage vorher planen kann, kann auch sich rechtzeitig die notwendigen Batterien besorgen. Leider ist Filmen bei mir aber "nur" Freizeitbeschäftigung neben einem vollen Terminkalender. Da ist natürlich eine Alternative zu Quecksilberbatterien wie Sie ja im Heft vorgestellt wurde sehr willkommen, die unproblematisch ist und die mit Batterien, die nahezu überall erhältlich sind auch funktioniert. Die Zink-Luft-Batterien für Hörgeräte (Rayovac 675, ist übrigens kleiner als PX625) hatte ich zuletzt ebenso probiert wie die deutlich teureren Weincells. Mit einfachen Hörgereätebatterien waren die Abweichungen erkennbar höher, ob das nun signifikant ist, sei dahingestellt, aber es ist mit dem Batterietest der 801er erkennbar. Man darf nicht vergessen, daß Hörgerätebatterien zwischen 1,25 und 1,4V schwanken dürfen, in der Nizo aber nur IIRC 0,03V Abweichung zulässig waren. Allen Zink-Luft-Batterien gemein ist die geringe Haltbarkeit nach Öffnen, das geht wie gesagt von 3 Monaten bis 1 Jahr, wobei ich 1 Jahr nur einmal erlebte. Da hilft auch kein entfernen aus der Kamera (die 801 benötigt eh' ausgeschaltet keinen Strom) und das wieder abkleben bringt nur wenige Wochen Lebensverlängerung (ist ja auch klar, Luft ist ja schon drin und viel Luft braucht die Batterie nicht um den chemischen Prozess aufrecht zu erhalten). Allen Zink-Luft-Batterien gemein ist eben eine sehr hohe Selbstentaldung durch den Oxidationsprozeß, der zum Erzeugen des Stromes benötigt wird und der auch ohne Verbraucher nur wenig gedrosselt abläuft. Man darf nicht vergessen, daß die Zink-Luft Batterien ja auch nicht für lange Haltbarkeit gebaut sind, sondern für konstante Spannung und hohe Spitzenströme, es wird eine Nutzung innerhalb von wenigen Monaten empfohlen. D.h. einmal "geöffnet" und eingelegt ist das Ding oft in max. 3 Monaten hinüber, ob nun benutzt oder nicht (Meine Erfahrung mit Weincells, die Hörgerätebatterien waren da kaum anders). Die Selbstentladung anderer Batterien entlädt diese zumeist erst nach Jahren. Hingegen ist das Verfahren mit z.B. Silberoxid-Batterie und Diode wirklich nutzerfreundlich und effizient. Ich nutze das in anderen Kameras mit Freude und ohne die Komplikationen der Zink-Luft-Batterien. Wer einen hohen Batterieverbrauch hat, sowieso die Batterien in kurzer Zeit aufbrauchen würde und nicht auf die Verfügbarkeit z.B. auf Reisen angewiesen ist, der ist natürlich auch mit Zink-Luft leichter zufrieden. Sicher wäre eine derartige Gegenüberstellung des Nutzerverhaltens noch Wert gewesen im Artikel dargestellt zu werden. Die meisten Nutzer werden aber schon froh sein, so viele Alternativen für die richtigerweise verbannten Quecksilberbatterien im Heft zu finden. Gruß Helge
  25. @Aaton Naja, die Dinger (ob nun von Weincell oder von anderen) sind in der Tat recht rasch am Ende, nachdem man sie "geöffnet" hat. Leider nicht immer vorhersehbar. Mal dauert es 6 Monate, mal ein Jahr, mal 3 Monate und das wars. Wenn das genau am Samstag morgen passiert, an dem man spontan aus Wettergründen losfilmen möchte, wartet man natürlich nicht auf den Versender (Und nicht immer hat man noch was "auf Lager") sondern kauft im Laden für dann horrende Preise (Stückpreis 12€ keine Seltenheit, meine 801 braucht 2 davon). Da braucht Dir nichts auf den Keks zu gehen, das ist tatsächlich so und das muß man auch so akzeptieren. Daher muß ich Friedemann beipflichten und kann auch nur loben, daß im angesprochenen Artikel eine dauerhaftere und preiswerter und sozusagen an jeder Ecke beschaffbare Alternative mit der Schottky-Diode noch einmal angesprochen wurde. Das Problem der Quecksilberbatterien war auch einer der Gründe, warum ich mir eine Nizo Professional angeschafft hatte. Gruß Helge
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