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Potentiometer abgreifen für besseren Sound
jkmelb antwortete auf JohannesPraus's Thema in Schmalfilm
Ich glaube da wurden die EIKI Projektoren fur den deutschen Markt mit DIN-Steckern modifiziert. Im Rest der Welt haben die alle die 6.3mm Klinkenstecker fuer die Lautsprecher. Da die DIN Stecker nur zwei Ausgänge haben (Punk & Strich), ist da natürlich nix mit dem dritten Ausgang fuer das "Line out", wenn ein Stereo-Klinkenstecker verwendet wird (wie oben beschrieben). -
Potentiometer abgreifen für besseren Sound
jkmelb antwortete auf JohannesPraus's Thema in Schmalfilm
Das wurde von einem Sammlerkollegen und Elektriker geschrieben, der sich damit auskennt. Er hat recht, die meisten älteren EIKI Maschinen haben keinen "Line out" Ausgang (vor allem ST, RT & NT Projektoren). Manche Modelle haben einen, aber der befindet sich im Gehäuse am Verstaerkermodul, d.h. man muss den Deckel öffnen um ranzukommen (es ist fuer einen kleiner 3.5mm Klinkenstecker). Ich haben das vielleicht ein oder zweimal gesehen, meistens ist dieser Ausgang nicht vorhanden; kommt wohl drauf an, welches Verstaerkermodul eingebaut wurde. Die neueren EIKI Modelle (z.B. SL, SSL, EX) haben einen "Line out" Ausgang, der ist aber in den Klinkenstecker fuer den Lautsprecher integriert. Siehe das Bild hier. Man muss einen 6.3mm Stereo-Klinkenstecker verwenden und die entsprechenden Ausgänge abgreifen. Allerdings ist das kein pures "Line out", es kann immer noch über den Lautstärke-Poti geregelt werden. Wie schon gesagt, viele andere Projektoren, z.B. Bauer, Hokushin, u.s.w. haben eingebaute "Line out" Ausgänge. Das Internet weiss eben doch nicht alles. -
Vielleicht waren die Masken fuer ein Archiv oder Programmkino, das ab und zu alte Tonfilme (1:1.15) gespielt hat?
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EIKI war eine der letzten Firmen, die noch 16mm Projektoren gebaut haben. Und der SSL "Super Slot Load" ist eines der letzten Modelle, d.h. es ist noch möglich Ersatzteile zu bekommen, ebenso der "NT". Es sind "work horses" die fuer den Einsatz in Klassenzimmern gebaut wurden. Ich verwenden den SSL seit Jahren. Vor allem mag ich das seitliche Einlegen, da man einen Film einfach heraus nehmen oder einlegen kann, selbst mitten im Film. Es ist sehr praktisch, wenn man Filme kurz anspielen will, oder nur den Anfang überprüfen will. Bisher hatte ich noch keine Probleme. Die anderen üblichen Modelle von EIKI sind ST, RT und NT, alles automatische Einfädeler. Es gibt auch SNT mit Druckknopfbedienung. Und das Vorlaeufermodell zum SSL, den SL. Die Suffixe sind generell: "-0" und "-1" mit optischem Ton; "-2" mit Magnettonwiedergabe; "-3" mit Magnetton (Wiedergabe und Aufnahme). Es gibt auch Xenon-Modelle und Standmodelle mit Schaltrad (nicht Greifer), aber die sind seltener und viel teuerer. Andere Leute haben sicher auch Kommentare dazu. Natürlich könnte man auch etwas an den EIKI Projektoren verbessern, aber alle Marken haben ihre Vor- und Nachteile.
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Pathe Theophile 20 mm - Projektionsobjektiv (für 8, 9.5 mm, 16 mm) oder etwas anderes?
jkmelb antwortete auf simple.joy's Thema in Nostalgie
Bitte "Theophile Pathe" nicht mit den urspruenglichen "Pathe Freres" verwechseln. Die beiden waren Konkurrenten und haben nicht zusammengearbeitet. Evtl. war das Objektiv auch fuer Rückprojektion gedacht, d.h. der Projektor steht hinter der "durchsichtigen" Leinwand, normalerweise, ziemlich nah an der Leinwand. -
Pathe Theophile 20 mm - Projektionsobjektiv (für 8, 9.5 mm, 16 mm) oder etwas anderes?
jkmelb antwortete auf simple.joy's Thema in Nostalgie
Die "Compagnie des Cinématographes Théophile Pathé" wurde vom jüngsten der Pathe Brüder gegründet, als er sich mit den anderen Brüder verstritten hatte (das ist eine lange Geschiche - https://dspace.library.uu.nl/handle/1874/383742). Die Firma verkaufte Gerate und Filme. Sie existierte nur von 1905-1912. --- Das ist zu frueh fuer 9.5mm Film oder andere Schmalfilme. Laut eBay (https://www.ebay.de/itm/298038889955) ist der Durchmesser 42mm, d.h. Standard (42.5mm, der eBay Verkäufer hat vielleicht nicht zu genau gemessen). Es ist ein Projektionsobjektiv fuer 35mm FIlm. Eventuell auch fuer 28mm Film (1912 von Pathe herausgebracht), doch das halte ich fuer eher unwahrscheinlich, da Pathe wenigstens zu Beginn bei 28mm Geräten das Monopol hatte. Das 20mm Objektiv ist vermutlich fuer kleine Räume gedacht, da es ein sehr grosses Bild auf kurze Distanz erzeugt. Siehe diese Anzeige von 1906. Der abgebildete Projektor ist vermutlich das gleich Modell, das hier (https://auction-team.de/project/projection-head-theophile-pathe/) versteigert wird (dieselbe Patentnummer wird genannt). -
Im Internet Archive gibt es auch eine Kopie der Webseite. Ist ziemlich langsam und alle Seiten oder Bilder werden nicht unbedingt geladen, aber ein paar der PDFs konnte ich herunterladen... https://web.archive.org/web/20251101000901/http://www.olafs-16mm-kino.de/ Das heisst, fuer den Notfall, sind die Seiten noch verfuegbar.
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Deswegen laufen die auch mit 115V. Das heisst man braucht noch einen Transformator der diesen Strom aushält.
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Fuel Bell & Howell Projektoren benötigt man nicht normale Imbus-Schluessel ("Allen keys" auf Englisch), sondern sogenannten "Bristol wrench" Schlüssel. Nur mit denen kann man die Schrauben auf- und zudrehen, ohne sie zu beschädigen. Ein Kollege vom 16mmfilmtalk.com Forum schlägt diese vor: "Xcelite # 99PS-60 Bristol set". Zum Beispiel hier... https://www.testequipmentdepot.com/xcelite-99ps60-11-piece-bristol-multiple-spline-socket-screwdriver-set.html?srsltid=AfmBOopPuBn0-2XNZxXf3Y84f2SKyvLYX-oqkRLtxrHDoWPEO-lhvxK3 https://au.rs-online.com/web/p/screwdriver-sets/0614930?srsltid=AfmBOopyTErsyEcHjzlPUEuHNmmMkbtpZctYCooR9lYjh-CSlFPEjszg Die sind nicht billig, aber ohne geht es nicht. Im Internet gibt es einige Videos, wie das Schneckenrad ausgetauscht werden soll. Ein Problem ist, dass nach dem Zusammenbau, die Mechanik wieder präzise justiert werden muss, und dafür gibt es auch besondere Werkzeuge von Bell & Howell. Bei Film-tech gibt es einige "Service Manuals", wo das genau beschrieben wird... https://www.film-tech.com/warehouse/index.php?category=2#16mm Projectors Siehe auch diese Post im 16mmfilmtalk.com Forum... https://16mmfilmtalk.com/viewtopic.php?p=217015
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Hier die Gebrauchsanleitung und das "Service Manual" (weiter unten im PDF)... https://www.film-tech.com/warehouse/manuals/ELMO16CL_KODAKCT1000.pdf
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Ist das ein Reiniger fuer Kinofilm, oder für industrielle Folien/Filme? Die graphische Industrie verwendet auch ähnliches. Das Problem dabei ist, dass die Langzeitwirkung dieser industriellen Reiniger auf Kinofilme nicht bekannt ist. Zum Beispiel hier... https://hjm-reinraum.de/produkt/diamant-filmreiniger/ https://www.kami-produkte.de/produkte/reprotechnik
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Das hier wird auf Filmportal geschrieben... https://www.filmportal.de/film/der-theodor-im-fussballtor_5677c383a26b4f4c828d173869ab8464 "In der 2008 erschienenen Biografie über Theo Lingen Das Spiel mit der Maske wurde beklagt, dass dieser Film verschwunden sei. Jetzt ist er plötzlich da. Von einer abgenutzten belgischen 16mm Kopie gezogen, mit holländisch-französischen Untertiteln, die nicht ausgeblendet werden können. Es wackelt, es ruckt, im Vorwort zu dem Film wird um Milde für die mangelnde Qualität gebeten. Stellt sich die Frage: Lohnte der Aufwand?" Hier noch ein Bild, das ein Käufer bei Amazon eingestellt hat...
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Molkularsiebe haben den Zweck, bei "gesunden" Filmen zu verhindern, dass sie vom Essigsäuresyndrom befallen werden. D.h. sie absorbieren die kleinste Menge an Essigdämpfen und verhindern, dass diese sich in Filmdosen aufstauen. Alle 2 Jahre (oder so) sollen die Siebe ersetzt werden. Die Siebe sind nicht als Kur fuer VS gedacht. Ich glaube, sie können nicht soviel Essig absorbieren. Da hilft wirklich nur Lüften. Der Zersetzungsprozess kann nicht gestoppt werden. Wenn ein Film befallen ist, dann wird es nicht besser. Man kann Filme einfrieren, dann hält man den Prozess an. Aber sobald sie aufgetaut werden, dann geht es weiter.
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Das "Vinegar Syndrome" (VS) ist eine selbstkatalysierende Reaktion von Zelluloseazetat, d.h. wenn es einmal anfängt, dann fördert der Essiggeruch die Reaktion. Das heisst auch, dass die Essigdämpfe die Reaktion in anderen Filmen fördern oder starten können. Essigfilme können also durchaus andere Filme anstecken. Es gibt dafür keine Kur, wenn die Reaktion einmal anfängt, dann hilft nur noch einfrieren, denn die Kälte verlangsamt die Reaktion oder hält sie an. Wie man Filme einfriert, ohne sie zu beschädigen, das ist ein Thema fuer sich. Wenn die Filme aufgetaut werden, z.B. um sie zu zeigen, dann läuft die Reaktion allerdings wieder weiter. Alles hängt natürlich vom Zustand des Materials ab, wie es entwickelt wurde, gelagert wurde, u.s.w. Doch meistens wissen wir Filmsammler nicht, wie Leute vor uns ihre Filme behandelt haben. Und ob sie kühl gelagert oder im heissen Dachboden aufbewahrt wurden. Am Besten ist wohl auch, Filme offen zu lagern oder in Kartons, so dass das Material an der Luft ist, "atmen" kann und eventuell entstehende Dämpfe entweichen koennen. In Dosen staut sich der Essig und fördert oder beschleunigt die Reaktion. Schimmel: Mit Wasser darfst du Filme nicht behandeln, wie Du selbst gemerkt hast löst sich die Emulsion. Ich würde ihn mit anderen Lösungsmitteln abwischen, speziellen Filmreinigern (Filmrenew, Filmguard, u.s.w.), oder so etwas wie Shellite/Naphta/Feuerzeugbenzin.
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Was geschieht, wenn eine Frau sich des Kinos annimmt
jkmelb antwortete auf Film-Mechaniker's Thema in Allgemeines Board
Ich finde das interessant und würde es gerne einmal sehen. Youtube kann übrigens das Gesagte ganz einfach automatisch übersetzen. Es ist ein Projekt des Belgiers Wim Jansen und der Serbin Dušica Dražić aus dem Jahr 2017. Der Projektor ist dem Jugoslawischen NP-21 nachempfunden (eine Ernemann Kopie), wurde eigens fuer dieses Projekt aus Bronze gegossen und ist voll funktionsfaehig (er ist nicht mit Goldfarbe besprüht). Der Film der gezeigt wir, stellt die Herstellung ebendieses bronzenen Projektors dar. Hier mehr Informationen... https://www.wimjanssen.be/2018/04/15/projektor/ https://msub.org.rs/exhibition/projektor-dusica-drazic-i-vim-jansen/?lang=en https://dusicadrazic.wordpress.com/portfolio/projektor/
