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Theseus

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Alle erstellten Inhalte von Theseus

  1. Theseus

    Entwicklung Fomapan?

    Photo-Calgon in der Permanganatbleiche reduziert sehr deutlich die Neigung unerwünschten Braunstein zu bilden. Ich war sehr verblüfft, wie wirksam das ist.
  2. Foma ist zwar günstig, aber bestimmt kein Wohlfahrtsunternehmen. Rechnet man die Filme auf Fläche um, dann kommt man darauf, dass die Filme preislich pro Fläche ähnlich viel kosten. Sie nehmen augenscheinlich keinen Aufschlag für die Konfektion bzw. halten sich die Kinefilmkonfektion und KB-Patronen-Konvektion ungefähr die Wage. Die Kinefilme werden im Endeffekt nur als Meterware angeboten und nicht aufwendig und teuer z.B. in Super8-Kassetten konfektioniert. Nachtrag: Der Vergleich hinkt. Der Foma200 ist deutlich moderner als der FP4. Der Fomapan200 ist ein Flachkristallfilm und gehört in die Familie T-Max und Ilford Delta. Im Vergleich sagt man den Flachkristallern der großen Hersteller ebenso einen geringeren Kontrastumfang und anderes Verhalten als ihren klassischen Geschwistern nach. Man hätte den FP4 mit dem klassischen Fomapan 100 vergleichen müssen. Zusammengefasst: Fomapan 100 und 400 sind klassische Filme, Fomapan 200 ist ein Flachkristallfilm. Abgesehen davon ist es fast so von den Foma Negativfilmen auf den R100 zu schließen, als ob man von den Fuji Superia oder gar C200-Negativfilm versucht auf einen Velvia zu schließen.
  3. Ich frage mich, ob der Zoll die Chemikalien einfach so durchlässt.
  4. Theseus

    Entwicklung Fomapan?

    Ich habe auch mit der Kaliumpermanganatbleiche experimentiert. Bei mir in der Apotheke gibt es ganz feines Pulver, da ist das schnelle Auflösen kein Problem. Ich habe sie immer als Einmalbleiche benutzt. Sie kostet ja auch kaum was. Ich habe mir immer eine konzentrierte Kaliumpermanganat-Lösung angesetzt, die eine relativ lange Haltbarkeit hat (ohne Calgon mehrere Tage) und dann erst kurz vor dem Einsatz die Säure zugesetzt. Es funktioniert auch Essigessenz aus dem Supermarkt statt Schwefelsäure. Das Hauptproblem bei der Benutzung ist, dass die Zeit der Schichtablösung in ähnlicher Größenordnung der minimal nötigen Bleichzeit liegt. Sehr leicht hat man entweder solarisierte Ergebnisse oder Blankfilm, weil die Emulsion im Waschwasser schwimmt. Erste Test mit einem Härtebad mit Chromalaunlösung waren vielversprechend, aber.ich habe es bislang noch nicht geschafft, weiterzuverfolgen. Mit der giftigen gelben Bleiche hat man dagegen sofort ohne Experimentieren mit verlässlich gute Ergebnisse. .
  5. @Dr. Cox: Danke für deine Ausführungen. Das sind natürlich Testbedingungen weit jenseits aller üblicher Auflösungstests. Wobei der Film den wenigsten Einfluss auf die mangelnde Auflösung hat. Geht man mit dem Kontrast stark herunter (und verwendet Kitobjektive statt optimierter Festbrennweiten-da hast du leider nichts drüber geschrieben), dann kann ich auch verstehen, dass die digitalen Sensoren keine optimalen Ergebnisse bringen. Zumindest bei größeren Zoomfaktoren, kommt man bei den Kameras ohne Stativ in die Zwickmühle. 20x-fach Zoom entspricht vermutlich 500-700mm KB-Brennweite. Gleichzeitig geht die Blende auf 6-8 zurück. Man braucht Belichtungszeiten <1/1000-1500, damit man nicht verwackelt. Bei der Blende und der Belichtungszeit, muss selbst bei bestem Sonnenschein die Kamera schon auf ISO400-800 gehen. Hier greifen Entrauschungsalgorithmen, die Details einfach wegbügeln. In Vergleichsbildern ist immer wieder lustig wie Details einfach verschwinden (Texturverlust). Bei ISO100 wären zwar die Details da, aber man würde verwackeln, es sei denn man verwendet ein Stativ. Als die 12MP-Kameras aufkamen, war bei vielen die Ernüchterung groß, dass die 6MP-Vorgängerin oft schärfere und insgesamt bessere Bilder machte. Die 6MP-Sensoren sind bei weitem nicht so an den physikalischen Limits gebaut. Die Sensorelemente haben mehr Fläche und eine Kantenlänge deutlich über der Wellenlänge des Lichtes. Es spielen Beugungseffekte weniger eine Rolle und man hat deutlich mehr Photonen zur Auswertung. Bei den Mini-12MP-Sensoren kann man die durch Photonen ausgelösten Elektronen wirklich abzählen und die statistischen Schwankungen kommen zum tragen. Ist der Unterschied von 70 statt 75 registrierten Photonen in einem Sensorelement ein Detail oder doch nur Zufall=Rauschen?
  6. Mich wundert ehrlich gesagt, dass du bei einer 6x9-Kamera mit 50ASA-Film auf 7Megapixel kommst. 70Megapixel wären deutlich realistischer. Selbst bei Kleinbild käme man auf über 20Megapixel. Siehe Filmauflösungen bei Photoscala: http://www.photoscala.de/Artikel/Wie-viele-Megapixel-hat-ein-Film
  7. Grün wird zwei mal genommen, da es für den Schärfe und Kontrasteindruck entscheidend ist. Technisch ist es ja kein Problem nur mit einmal Grün auszukommen und das grüne entsprechend zu gewichten. Die Viertelung der Auflösung gibt es nur bei sehr "dummer" Auslese oder man hat sehr spektral reine rote oder blaue Bilder. Man bekommt im Schnitt (je nach Motiv) einen Auflösungsverlust von ca. 30% (c´t 13/03, S.172 "Digicam nach Maß"). In der c´t wird davon ausgegangen, dass man aus 5MP-Sensoren effektiv ca. 3,5MP herausbekommt, wenn man alle anderen Störfaktoren wie die Kameraoptik oder aggressive Entrauschungsalgorithmen bei der Bildaufbereitung herausnimmt. Jetzt wäre es natürlich interessant, was du wie bei deinem analog/digital Test verglichen hast. Wenn bei der Superzoomkompaktkamera natürlich lichtschwache, unscharfe Optik, Pixelgrößen auf dem Chip im Bereich der Lichtwellenlänge und ein Auswertungsalgorithmus, der um das Rauschen im Rahmen zu halten alle Details weginterpoliert, und evtl. leichtes Verwackeln zusammentreffen, dann glaube ich gerne, dass da in der Praxis nur ein Pixelmatsch von 1,5MP Auflösung heraus kommt, aber daran hat dann der Bayer-Filter die wenigste Schuld.
  8. Ein paar Stellen mit 16mm Angeboten gibt es offenbar noch. Beispielshaft: http://www.kreis-warendorf.de/w1/2742.0.html, http://www.medienverleih-mainz.de/ oder http://avmat.datenbank-bildungsmedien.net/?template=&standort=I
  9. Danke, Friedemann, für dein Engagement. Es wäre schön, wenn die Daten gerettet werden könnten.
  10. Hier ist einer für 25Euro: http://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anzeige/nizo-visacustic-8mm-filmprojektor/388715366-245-1820
  11. Das Gerät wurde schon mal besprochen: http://www.filmvorfuehrer.de/topic/13946-nizo-visacustic/ Das dürfte die meisten Fragen beantworten.
  12. Heißt das also, dass meine Leicina 8SV von 63 mit 18bps statt 16, wie es auf dem Geschwindigkeitsschalter angegeben ist, läuft?
  13. Hallo, ich wollte gerade was nachschauen und stelle mit entsetzen fest, dass mich statt der erwarteten Infos die Wittnerseite erscheint. Weiß jemand, was mit der Seite passiert ist, ob sie wieder ersteht oder die Infos noch irgendwo abrufbar sind.
  14. Es wäre denkbar, dass das klassische Glühlampchen die Wärme besser verteilt. Z.B. der Sockel könnte gut Wärme abführen, während er bei der Halogenversion durch den Kit gut isoliert ist.
  15. Wenn ich mich richtig erinnere, musste man die Schrauben im Kassettenfach lösen. Mich würde interessieren, wo man dran drehen muss um die Kamera für den Fomapan auf 100ASA zu bringen.
  16. Ich habe gestern mal einen kleinen Versuch gemacht. Ich habe die Erwärmung einer Alu-Grillschale, die einseitig schwarz eloxiert ist, gemessen. Dazu habe ich eine Rotlichtlampe aus ca. 45cm senkrecht auf die Schale gerichtet. Ich habe die Schale 5min. jeweils einseitig bestrahlt. Die schwarze Seite erreichte 45,6°C (ca. 21°C über Raumtemperatur), die silberne blieb bei 30,8°C (ca. 6°C über Raumtemperatur). Ich finde das Ergebnis recht eindeutig. Leider habe ich nur eine silberne Nizo und keine schwarze, so dass ich den Versuch nicht mit Kameras wiederholen könnte. Ein ähnliches Bild habe ich im Alltag beim Kuchenbacken. Ich habe eine schwarze und eine silberne Backform. In der Schwarzen wird der Kuchen gleichmäßig allseitig goldbraun. In der silbernen muss man den Kuchen oben fast verbrennen lassen. Während die Oberseite schon dunkelbraun wird, ist die Seite in der Form grade mal leicht goldig angetönt. Es stimmt zwar, dass die Abstrahlung allein von der Temperatur des schwarzen Körpers abhängt. Gleichzeitig absorbiert er aber auch Wärmestrahlung aus der Umgebung. In kühler Umgebung bekommt er deutlich weniger Strahlung von Außen, er kann also seine Energie abgeben ohne viel zurückzubekommen-> er kühlt schnell ab.
  17. Schwarz strahlt tatsächlich mehr Wärme ab. Deshalb sind Kühlkörper oft schwarz. Allerdings tritt die Wärmeabstrahlung kühlend da auf, wo Wärme aus dem Geräteinnern nach außen abgestrahlt wird oder sehr viel Wind die Wärme abtransportieren kann. Wärme entsteht im Innern einer Schmalfilmkamera wohl kaum. Sie kühlt höchstens schneller, wenn sie erhitzt in eine kühle Umgebung kommt. Wie stark die verschiedenen Effekte sind, müsste man mal praktisch mit zwei Kameras in der Sonne ausprobieren.
  18. Hallo, der Filteradapter ist heute endlich mit der Post gekommen. Er ist der richtige :bounce: Er hat zwar relativ viel Spiel, aber die Gewinde sind auf beiden Seiten die richtigen. Das Spiel ist noch in dem Bereich, wo es dem schnellen Aufschrauben hilft. Der Weitwinkeladapter, um den es mir ja hauptsächlich ging, sitzt ausreichend fest. Es steht also jetzt der Benutzung von modernem Filterzubehör nichts mehr entgegen. Link zum Angebot: http://www.ebay.de/itm/281211464478?
  19. Hier wird mit rotem Blutlaugensalz gebleicht. Es entsteht dabei wieder entwickelbares Silberhalogenit. Damit funktioniert keine Umkehrentwicklung. Bei der Umkehrentwicklung wird mit Dichromat oder Permanganat gebleicht. Hier wird das entwickelte Silber herausgelöst und entfernt. Die beiden Bleichverfahren sind zwei völlig verschiedene Vorgänge. Das Verfahren von Friedemann wird ja an fertig umgekehrten und fixierten Filmen angewendet.
  20. Solange noch nicht fixiert wurde, kann man den Film wieder rückentwickeln. Dazu wird er wieder in SW-Entwickler getaucht und das gebleichte Silber wieder schwarz..
  21. Ein Versuch wäre vielleicht noch 1 Filmframe pro 2Videoframes wert. Dann brauchte man einfach nur jedes 2. Frame wegzuwerfen, was jede Software kann. Man bekäme deutlich längere Hellphasen wenn der Film mit 25fps läuft.
  22. Das heißt der Rolling Shutter ist nicht schnell genug. Würde er z.B. unter 1/100sec. das Bild aufnehmen, dann sollte es funktionieren. Das Problem ist, dass Bildaufnahmezeit nicht gleich Belichtungszeit ist. Recht schön zeigen diese Videos das Problem der Verschlusstechnik: Stell dir vor, der Propeller ist das Flügelrad. Mit CCD findest du eine Position, wo der Propeller außerhalb des Bildes feststeht. Mit CMOS hast du ganz leicht einen Streifen im Bild
  23. Lege ich das Timing von deiner Seite zugrunde (16,66fps bei 3er Flügelblnde=25fps bei 2er Flügelblende), dann beträgt die maximale Bildzeigezeit 1/75sec. Mit etwas Sicherheitspuffer muss der Shutter der Kamera schneller als 1/100sec. sein.
  24. Im der schematischen Darstellung gäbe es keine Phase im Bild, wo die Flügelblende das Bild verdunkeln dürfte, da kontinuierlich ohne Pause ein Teil des Sensors belichtet und ausgelesen wird. Also könnte die Phasenregelung noch so gut sein, es gäbe immer einen dunklen Streifen durch die Flügelblende. Meine Frage zielte darauf, ob es zwischen den Bildern eine ausreichend lange Pause in der Bildaufnahme gibt, wo die Flügelblende das Bild verdunkeln darf.
  25. Noch eine andere Frage: Wie schnell läuft der elektronische Verschluss bei der DSLR über das Bild? Er ist ja die elektronische Version des Schlitzverschluss. Ist die Belichtungszeit kürzer als die Synchronzeit (Ich nenne es mal wie beim Schlitzverschluss), dann läuft ein Schlitz über das Bild. Die Bildaufnahme dauert allerdings weiterhin die Synchronzeit. Das ist das, was man als das Rolling Shutter bei schnellen Bewegungen störend sieht. Wie groß ist so zu sagen die Synchronzeit bei den Videoaufnahmen mit CMOS? CCDs haben ja so zusagen einen Zentralverschluss. Das Bild wird eingefroren, zwischengespeichert und kann dann in aller Ruhe ausgelesen werden.
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