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Bleibt noch die Frage, wie ich mich absichern kann. Ich habe bei einem anderen Überspieldienst folgendes in der AGB gefunden:

 

Diese AGBs haben meiner Ansicht nach nur den einen Zweck, dass der "Kopienhersteller" im Falle einer gegen ihn durchgesetzten Schadensersatzforderung den "Auftraggeber" in Regress nehmen will.

 

Ich würde Dir grundsätzlich empfehlen, einen Fachanwalt für Medienrecht zu konsultieren, Dein Vorhaben zu beschreiben und dort eine verbindliche Auskunft einholen. Die Erstberatung beginnt bei 150 Euro.

Das ist allemal billiger als eine kostenpflichtige Abmahnung und (höchstwahrscheinlich!) auf Dich zukommende Schadensersatzansprüche, die nur eine Frage der Zeit sind, wenn Du Bildwerke verfielfältigst und verbreitest.

 

Alle Informationen in diesem Forum sind nicht rechtsverbindlich.

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Hallo zusammen,   Nach einiger Zeit melde ich mich wieder mit einem aktuellen Status zu unserem Projekt. Mit den Tipps aus der Community haben wir einige Dinge verbessern können.   1) Wir benutzen

@Janssen

Die Canon macht auch mit MagicLatern kein echtes HDR. Es werden dabei zeitversetzt zwei Bilder unterschiedlich belichtet, dabei kommt es zu Bewegungsartefakten.

Dazu ist Vollformat kein Vorteil, sondern durch die geringe Tiefenschärfe ein Nachteil. Liegt der Film mal nicht Plan oder ist gewölbt, so kommt dieser schneller aus der Schärfe.

Die BlackMagic kostet ein Bruchteil einer 5DMK3, hat eine Software für ehemals 100k Euro dabei und erreicht durch DualGate ein echtes HDR Bild ohne Artefakte wahlweise im offenen Cine DNG

RAW oder in den hochwertigen ProRes oder DNxHd Codec. Ein Aufnahme LUT ist dafür nicht nötig, das kannst du bei Raw auch nachträglich ohne Qualitätsverlust verändern.

Mit den beiden anderen Codecs kannst du Log mit 10bit aufzeichnen und hast auch noch genug Spielraum in der Postproduktion.

Mit einem guten Rechner und der Davinci Software, die dabei ist kannst du auch so gut wie alles restaurieren und das deutlich über dem avisynth Ergebnissen.

Was die Datengröße angeht, so sollten 4Tb Festplatten für ein paar Hundert Euro so knapp 31 Stunden ProRes oder DNxHD Material ausreichen. Bei RAW sind es noch 15h!!!

Umwandlung in das platzsparende H264 geht in Echtzeit, für ein Archiv sollten es aber mindestens 4:2:2 Farbsampling mit 10bit sein und das geht am besten mit ProRes oder DNxHD.

Die Kamera und die Software sollte man mal ausprobiert haben, bevor man darüber urteilt.

 

Mein Tip Kamera bei einem Verleiher für eine Woche ausleihen und mit der Davinci Lite Software testen.

 

Schick mir doch mal ein Canon H264 das nicht bearbeite wurde und dein Ergebnis, dann schau ich mal ob ich das mit Davinci besser hin bekomme.

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  • 3 weeks later...

Hallo zusammen,

 

habe mal einen kleinen Ausschnitt von 35mm Filmmaterial, das wir digitalisiert haben, auf unserer Webseite veröffentlicht (vielen Dank an One Filmverleih).

Zu finden unter: Digitalisierung 35mm Film (ganz unten, letztes Video, um im Vollbildmodus zu schauen im Player unten rechts auf das "Fullscreen"-Symbol klicken)

Ist jetzt erstmal im mp4-Format, doch um einen ersten Eindruck zu gewinnen, sicher nicht schlecht. Sind für Kritik dankbar!

 

Wir waren mit dem Ergebnis recht zufrieden, haben aber bei der Digitalisierung noch Verbesserungspotentiale entdeckt:

1. Es sind minimale Aberrationen zu sehen, daher haben wir uns ein qualitativ hochwertigeres Objektiv beschafft, das wir bei der nächsten Digitalisierung testen werden.

2. Die Halterung der Kamera ist nicht optimal und schwingt geringfügig, hier entwerfen wir gerade eine neue Konstruktion.

3. Der Ton könnte besser sein, gerne würden wir auch in der Lage sein digitale Tonspuren abzutasten. Uns fehlt hierzu das Hintergrundwissen, welches Tonmodul mit welcher Peripherie würdet ihr empfehlen um analoge und digitale Tonspuren abtasten zu können?

 

Viele Grüße

Janssen

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Dolby-Digital System. Das gabs im Laufe der Zeit in verschiedensten Variationen, z.B. als separater Decoder DA20 mit einem Lesegerät CAT700 oder CAT701. Sollte günstig zu kriegen sein. Kann man in dieser Kombi standalone betreiben, da der DA20 sechs diskrete analoge Audiokanäle mit etwa Linepegel ausgibt. Wird/wurde im Kino üblicherweise in Kombination mit einem 'Hauptprozessor' CP65, o.ä. betrieben, der u.a. auch ordentlichen analogen Lichtton, Pegel, EQ, Automation, etc. erledigte.

 

CP500 geht auch und kostet ebenfalls nicht mehr viel. Gibt im Forum gerne Grabenkriege über die Audio-Qualitäten dieser Geräte, dürfte in deinem Fall aber egal sein, Du willst da sicher keine HighEnd Diskussion führen.

 

In der alltäglichen Kinopraxis sind diese Geräte so eingerichtet, dass automatisch zwischen Lichtton und Digitalton umgeschaltet wurde (im Idealfall fast unhörbar), wenn entweder z.B. ein Trailer im laufenden Programm keinen Digitalton hatte oder die Digitaltonspur größere Schäden hatte. Diese Umschaltung geht nur mit Anbindung an einen Prozessor, also z.B. DA20 am CP65 oder eben CP500 als Einzelgerät. Die managen dann automatisch zwischen Licht- und Digitalton.

 

Je nachdem, was Du für Material abtasten wirst, könnte diese Fallbackoption auch nützlich sein. WorstCase hast Du sonst u.U. schonmal reichlich Aussetzer durch eine schlechte DD Spur.

 

Zu all diesen Geräten gibts ausführliche Unterlagen zur Installation und Inbetriebnahme und reichlich KnowHow hier im Forum.

 

- Carsten

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Dolby-Digital System.

 

Wenn ich mich nicht täusche erlaubt Dolby eine weiter Nutzung von SRD Ton ausser zur Vorführung nicht.

Im Zweifel mal beim User "DolbyDeutschland" nachfragen.

Bei DTS und SDDS dürfte es im Zweifel nicht anders sein als bei Dolby.

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Auch welche Art und Weise könnte Dolby unter den genannten Umständen denn wohl ihre Ansichten diesbezüglich durchsetzen? Keiner der in diesem Thread angesprochenen Beteiligten hat irgendeine Art von Vertrag mit Dolby über Nutzung von Medien oder Geräten abgeschlossen.

 

Und nach der Digitalisierung ist es ja ohnehin kein SRD Ton mehr, sondern diskreter analog oder LPCM Ton. Aber auch der ist sicher 'zur Aufführung' gedacht, sonst würde man sich ja die Mühe mit der Digitalisierung nicht machen.

 

Die Frage der Vervielfältigungsrechte haben wir ja weiter oben schon angesprochen. Wie man am Demomaterial sieht, gibt es durchaus auch Kunden mit den entsprechenden Rechten für eine solche Digitalisierung.

 

- Carsten

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Auch welche Art und Weise könnte Dolby unter den genannten Umständen denn wohl ihre Ansichten diesbezüglich durchsetzen? Keiner der in diesem Thread angesprochenen Beteiligten hat irgendeine Art von Vertrag mit Dolby über Nutzung von Medien oder Geräten abgeschlossen.

- Carsten

 

Der Rechteinhaber der 35mm Kopie hat einen Vertrag mit Dolby, sonst währe da ja kein SRD Ton drauf.

 

Ich kenne die Rechtelage ja auch nicht genau, nur würde ich halt empfehlen sich vorher halt kundig zu machen.

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@Janssen

Also als Hobby Abtastung sind die Ergenisse schon ganz in Ordnung von einer hochwertigen Tele-Cine seit ihr aber noch Lichtjahre entfernt und die kostet auch nicht mehr die Welt.

Ich kenne genug kleinere Firmen die Abtastungen und Scanns für 8,16 und 35mm anbieten und deutlich über euren Ergebnissen liegen und dazu beim Preis unschlagbar sind.

Wir haben letztes Jahr 13 Rollen 16mm beim Fachmann für knapp 800 Euro inklusive HDCAM-SR Tape abtasten lassen und haben trotz älterem Bosch Gerät sehr gute Ergebnisse erzielt.

 

Abgesehen von der rechtlichen Lage, werdet ihr mit den Ergebnissen keinen Fachmann überzeugen können. Die Ergebnisse werden für ein paar alte oder Private Archivaufnahmen ausreichen, aber ein echtes Master von einer 35mm Kopie ist deutlich klarer, bessere Farben und bildet die ganze Dichte des Materials ab. Ihr seit durch die h264 Aufzeichnung der 5D mit 4:2:0 Farbabtastung und 8bit(DCP kann schon 12bit) am Ende der Nahrungskette und somit keinen Spielraum für große Verbesserungen in der Postproduktion.

 

Dazu scheint eure Lichtquelle kein lineares Farbspektrum zu haben und für die gesamte Dichte zu schwach.

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@carstenk:

Danke für die Informationen! Wir tendieren dazu es mit einem CP500 zu versuchen.

Zufällig jemand einen zu verkaufen? ;)

 

@Valentino:

Konstruktive Kritik sieht aber anders aus, trotzdem Danke für deine Einschätzung. Jedoch muss ich dir in einigen Punkten widersprechen.

Die 5D Mark III ist in der Lage, ein unkomprimiertes YCbCr 4:2:2 8-Bit-Videosignal über die HDMI-Schnittstelle auszugeben, genau dieses Signal wird von uns genutzt.

Als Lichtquelle verwenden wir einen Farbmischkopf, der ein sehr gutes lineares Farbspektrum aufweist.

Die etwas flauen Farben resultieren warscheilich daraus, dass wir bei der Abtastung mit Hilfe der LUT-Funktion die Gradationskurve angepasst haben und beim anschließenden nachbearbeiten etwas zu wenig Sättigung hinzugegeben haben. Beim nächsten Test werden wir es ohne oder mit abgeschwächter Anpassung der Gradationskurve versuchen.

Der kleine Filmausschnitt ist aus vielfach bespielten Kinomaterial entstanden, dass ein echtes Master besser ist steht außer Frage. Dennoch denke ich nicht, dass wir in allen Punkten "Lichtjahre" von einer Tele-cine entfernt sind.

Würde mich interessieren wie andere Leser unseren kleinen Ausschnitt hinsichtlich Farbe, Schärfe, Gesamteindruck bewerten?

 

Viele Grüße

Janssen

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Die 8mm-Überspielungen sehen für mich gut aus. Beim 35mm Beispiel stört die ungleichmäßige Helligkeitsverteilung, oder sind die mehrfach zu sehenden dunklen Bildecken im Ausgangsmaterial vorhanden? Wenn nicht, ist das der Knackpunkt für professionelle Anwender.

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@carstenk:

Danke für die Informationen! Wir tendieren dazu es mit einem CP500 zu versuchen.

Zufällig jemand einen zu verkaufen? ;)

 

Stell mal eine Anfrage im Unterforum 'Suche'. Für den 500er gibts auch ein deutschsprachiges Installationsmanual.

Wenn jemand ne Kombi CP65/DA20 + CAT700 anbietet, könntet Ihr die aber auch nehmen.

 

- Carsten

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@Valentino:

Konstruktive Kritik sieht aber anders aus, trotzdem Danke für deine Einschätzung. Jedoch muss ich dir in einigen Punkten widersprechen.

Die 5D Mark III ist in der Lage, ein unkomprimiertes YCbCr 4:2:2 8-Bit-Videosignal über die HDMI-Schnittstelle auszugeben, genau dieses Signal wird von uns genutzt.

Als Lichtquelle verwenden wir einen Farbmischkopf, der ein sehr gutes lineares Farbspektrum aufweist.

Die etwas flauen Farben resultieren warscheilich daraus, dass wir bei der Abtastung mit Hilfe der LUT-Funktion die Gradationskurve angepasst haben und beim anschließenden nachbearbeiten etwas zu wenig Sättigung hinzugegeben haben. Beim nächsten Test werden wir es ohne oder mit abgeschwächter Anpassung der Gradationskurve versuchen.

Der kleine Filmausschnitt ist aus vielfach bespielten Kinomaterial entstanden, dass ein echtes Master besser ist steht außer Frage. Dennoch denke ich nicht, dass wir in allen Punkten "Lichtjahre" von einer Tele-cine entfernt sind.

Würde mich interessieren wie andere Leser unseren kleinen Ausschnitt hinsichtlich Farbe, Schärfe, Gesamteindruck bewerten?

 

Viele Grüße

Janssen

 

Ihr verwechselst das Ausgabeformat deiner Kamera mit der internen Verarbeitung. Es kann durchaus sein, das die Kamera intern nach der h264 Komprimierung das HDMI erzeugt, somit wird das Bild unnötig aufgeblasen aber nie besser als das H264 Bild. Dazu bist du immernoch bei 8bit, die mit den knapp 256 Helligkeistwerten wenig Spielraum für eine LUT übrig lassen und bei den TV-Sendern/EBU das untersten Qulitätslevel darstellt.

Auch wenn ich noch recht jung bin, beschäftige ich mich mit dem Thema beruflich und privat seit knapp acht Jahren. So gut wie alle Abtaster und Scanner arbeiten mit 10 bis 14bit und schon das vor Jahzehnten von Kodak eingeführte Cineon Format zur digitalisierung von Film arbeitet mit 10bit, Das Nachfolgerformat DPX mit bis zu 12bit und jetzt OpenEXR mit 32bit floatingPoint.

 

Ihr versucht hier mit eurer 5DMK3 "Erfindung" das Rad neu zu erfinden und macht euch das Leben recht einfach. Wenn das alles so einfach wäre wie ihr hier beschreibt, dann wären da schon Jahre zuvor ein paar Leute auf den Trichter gekommen. Das sind sie eigentlich auch schon und deutsche Firmen wie die MWA mit dem FlashHD oder P&S Technik mit dem Steadyframe auf den Markt gekommen.

Schreibt doch mal ein paar Firmen die sich mit der Filmabtastung beschäftigen an und bittet sie um ihre Kritik. Würde das Ganze erst mal als DIY/Hobby Projekt verkaufen.

 

Hier mal eine kleinere Firma aus Berlin die sehr gute Ergebnisse mit dem FlashscanHD erzielt: http://www.screenshot-ag.com Die geben gerne Auskunft zu der Technik und wie z.B. das optische "wetgate" funktioniert.

Auch eine Mail an die MWA selber wird euch die Augen öffnen: http://www.mwa-nova....ent_offers.html

 

Als DIY Projekt ziehe ich den Hut vor euch, den da gehört schon eine Menge Freizeit und Tüftellei dazu bis man solche Ergebnisse erzielt. Für die meisten privaten S8 Filme wird die Qualität auch völlig ausreichen.

Postet euer Projekt mal im Slashcam Forum, da werdet ihr deutlich mehr Intresse wecken können.

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Ihr verwechselst das Ausgabeformat deiner Kamera mit der internen Verarbeitung. Es kann durchaus sein, das die Kamera intern nach der h264 Komprimierung das HDMI erzeugt, somit wird das Bild unnötig aufgeblasen aber nie besser als das H264 Bild. Dazu bist du immernoch bei 8bit, die mit den knapp 256 Helligkeistwerten wenig Spielraum für eine LUT übrig lassen und bei den TV-Sendern/EBU das untersten Qulitätslevel darstellt.

Auch wenn ich noch recht jung bin, beschäftige ich mich mit dem Thema beruflich und privat seit knapp acht Jahren. So gut wie alle Abtaster und Scanner arbeiten mit 10 bis 14bit und schon das vor Jahzehnten von Kodak eingeführte Cineon Format zur digitalisierung von Film arbeitet mit 10bit, Das Nachfolgerformat DPX mit bis zu 12bit und jetzt OpenEXR mit 32bit floatingPoint.

 

Ihr versucht hier mit eurer 5DMK3 "Erfindung" das Rad neu zu erfinden und macht euch das Leben recht einfach. Wenn das alles so einfach wäre wie ihr hier beschreibt, dann wären da schon Jahre zuvor ein paar Leute auf den Trichter gekommen. Das sind sie eigentlich auch schon und deutsche Firmen wie die MWA mit dem FlashHD oder P&S Technik mit dem Steadyframe auf den Markt gekommen.

Schreibt doch mal ein paar Firmen die sich mit der Filmabtastung beschäftigen an und bittet sie um ihre Kritik. Würde das Ganze erst mal als DIY/Hobby Projekt verkaufen.

 

Hier mal eine kleinere Firma aus Berlin die sehr gute Ergebnisse mit dem FlashscanHD erzielt: http://www.screenshot-ag.com Die geben gerne Auskunft zu der Technik und wie z.B. das optische "wetgate" funktioniert.

Auch eine Mail an die MWA selber wird euch die Augen öffnen: http://www.mwa-nova....ent_offers.html

 

Als DIY Projekt ziehe ich den Hut vor euch, den da gehört schon eine Menge Freizeit und Tüftellei dazu bis man solche Ergebnisse erzielt. Für die meisten privaten S8 Filme wird die Qualität auch völlig ausreichen.

Postet euer Projekt mal im Slashcam Forum, da werdet ihr deutlich mehr Intresse wecken können.

 

Hallo,

kurze Anmerkung nochmal zur 5D Mark 3, sie gibt tatsächlich ein unkomprimiertem High Definition Videosignal ohne interne Umwandlung in h264 aus, vergleiche hier oder hier. Trotzdem "nur" in 8 Bit.

Um mitzumischen und Kunden zu gewinnen, müssten wir min. auf 10 Bit umsteigen, verstanden! Daher sind wir am überlegen, es mit der Blackmagic Cinema Camera zu versuchen. Wir recherchieren gerade die notwendige Peripherie (Schnittstellenkarte, Konverter, Objektiv, ...) um unser System mit der besagten Kamera zu betreiben.

Werde euch auf dem Laufenden halten!

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Muss man halt abwägen. Andererseits gibt es auch schönere Tätigkeiten für eine Mark3, als dauerhaft montiert vor einem Abtaster zu hängen. Einige würde das auch von einer BlackMagic Cinema Camera sagen, aber ich glaube, da würde ich eher die Canon 'für anderes' nehmen als die BMCC. ;-)

 

Vielleicht reicht ja auch die 'kleine' BlackMagic PocketCinema Camera. Die ist eigentlich nur bei der Auflösung begrenzt.

 

Im übrigen gibts mit Resolve ja ein sehr potentes Tool zur Farbkorrektur für Lau dazu. Man könnte die maximale ununterbrochene Aufnahmezeit noch in die Waagschale werfen - die ist bei den BlackMagic Kameras auf die internen Medien natürlich begrenzt, wenn man die maximale Qualität rausholen will.

 

Intern aufgezeichnet hat die Mark3 zwar noch härtere Limits, aber diesen Modus benutzt Ihr ja ohnehin nicht. Was sind denn so die längsten Clips, die Ihr am Stück aufzeichnet, bzw. macht das viel Aufwand, wenn man neu ansetzen müsste? Viele VDSLRs bekommen im Dauer-/Liveviewbetrieb ja sehr schnell Wärmeprobleme.

 

Die normale Cinema Camera erlaubt das Aufzeichnen in Echtzeit auf einem PC über Thunderbolt. Da die Dateien sehr groß werden, dürfte das für Euch den Ausschlag geben, wenn Ihr diese riesigen Datenmengen nicht erst nochmal von einem kamerainternen Datenträger übertragen müsst.

 

- Carsten

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Man kann natürlich auch die CinemaCamera per HD-SDI an eine BM Input Karte hängen oder warten bis 1Tb SSD bezahlbar und kompatible sind.

Im Prinzip sollte auch die interne ProRes 4:2:2 10bit Aufzeichnung mit LOG Bild ausreichen. In diesem Format werden eine ganze Menge TV-Serien auch in Übersee gedreht.

 

Ich sehe bei eurer Lichtquellen noch etwas Handlungsbedarf. Leiht euch da mal einen Arri Lowcaster oder anderes variable LED-Panle aus. Die kann man dimmen und so die maximale Information aus dem Material heraus holen.

Wichtig ist dabei nur das euere Spitzen nicht ausbrennen und zur gleichen Zeit die Schwärzen noch etwas Zeichnung haben und da sollte die BMCC mit den knapp 3 Blenden mehr gerade die richtige Wahl sein.

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  • 2 months later...

Hallo zusammen,

 

Nach einiger Zeit melde ich mich wieder mit einem aktuellen Status zu unserem Projekt. Mit den Tipps aus der Community haben wir einige Dinge verbessern können.

 

1) Wir benutzen jetzt ein höherwertiges Makroobjektiv, dass für unseren Einsatz berechnet ist. Das Ergebnis zeigt sich durch erhöhte Schärfe und Verschwinden jeglicher Aberrationen.

01.jpg

 

 

2) Wir verwenden zum Digitalisieren statt der Canon Mark III jetzt die Blackmagic Cinema Camera EF. Wir tasten dadurch in 10 Bit 4:2:2 ab und übertragen das Signal über den SDI Port an eine DeckLink Studio.

 

06.jpg

 

3) Zur Tonabtastung arbeiten wir jetzt mit einer CP500. Das analoge Signal, dass wir als Output erhalten speisen wir durch die DeckLink Studio in den PC. Der Weg ist noch nicht optimal, da das digitale und ggf. analoge Signal intern digitalisiert wird und es dann analog ausgegeben wird. Wir möchten es so lösen, dass wir den internen digitalen Strom abgreifen.

 

05.jpg

 

4) Zur Nachbearbeitung möchten wir in Zukunft das zur Kamera mitgelieferte Davinci nutzen. Leider unterstützt unsere aktuelle Grafikkarte kein CUDA. Hat hier jemand eine Empfehlung?

Wir haben für den ersten Test Davinci Light verwendet um die LUT Kurve anzupassen.

Die Schmutzpartikel Entfernung haben wir mit AVISynth gelöst. Das Skript arbeitet sehr gut, die digitale Schmutzentfernung ist unserer Meinung nach unentbehrlich. Großer Nachteil bei AVISynth ist, dass es intern mit 8 Bit arbeitet. Daher ist das Demo, was ich hochgeladen habe auch in 8 Bit.

Hat hier jemand eine Empfehlung was digitale Schmutzentfernung angeht?

Hier habe ich eine kleine Übersicht gefunden:

http://www.homedvd.c...endor-overview/

 

03.jpg

 

04.jpg

 

02.jpg

 

Habe ein kleines Video zusammengestellt. Kann unter http://www.schmalfil...de/galerie.html ganz unten auf der Seite betrachtet werden.

 

Oder runterladen unter: http://www.schmalfil...28_bccvscm3.mp4

 

Viele Grüße

Janssen

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  • 2 weeks later...

Hallo zusammen,

 

ich denke und hoffe, dass wir mit den Verbesserungen (bis auf die Tondigitalisierung, die wir kurzfristig anpassen werden) jetzt ein besseres Level erreicht haben.

Wie ist euer Eindruck?

Sicher steckt noch einiges an Potential in der Nachbearbeitung mit DaVinci. Hat hier noch einer den einen oder anderen Tipp, wie man sich in das Programm einarbeitet? Ein gutes Buch oder vielleicht eine Webseite, Videos oder ähnliches?

 

Noch jemand eine Empfehlung was digitale Schmutzentfernung angeht? Wie bereits im letzten Post geschrieben arbeiten wir mit AVISynth, des Skript arbeitet sehr gut! Einziger Nachteil, leider nur in 8Bit. Gerne würden wir etwas vergleichbares haben, dass wie AVISynth automatisch die Schmutzpartikel rausrechnet.

Als Referenz: http://www.homedvd.ca/2011/06/07/film-restoration-software-vendor-overview/

 

Gerne würden wir zeitnah potentielle Kunden finden. Jemand eine Idee, wer Interesse haben könnte. Wäre es eine Möglichkeit Verleiher direkt anzuschreiben? Habe eine Liste unter Kinokritiker gefunden.

 

Viele Grüße

Janssen

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Noch jemand eine Empfehlung was digitale Schmutzentfernung angeht? Wie bereits im letzten Post geschrieben arbeiten wir mit AVISynth, des Skript arbeitet sehr gut! Einziger Nachteil, leider nur in 8Bit. Gerne würden wir etwas vergleichbares haben, dass wie AVISynth automatisch die Schmutzpartikel rausrechnet.

Als Referenz: http://www.homedvd.c...endor-overview/

 

 

BMD hat ja gerade einen Filmscanner vorgestellt. Preislich zwar ausserhalb eures Budgets - aber es gibt immerhin eine gewisse Wahrscheinlichkeit, dass auch entsprechende Plugins in DaVinci landen werden.

 

- Carsten

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Auf die Frage mit dem Revolver wurde leider bis heute nicht geantwortet...

 

Hallo TK-Chris,

 

danke für das Angebot, aber wir möchten das System erstmal so belassen. Dazu kommt, dass der 3-fach Revolver schon etwas modifiziert wurde für die vorherige Kamerahalterung.

 

Danke ung Gruß

Janssen

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