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Hobbit 2 Aspect Ratio


Thomas
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@Pendler

Wenn ich die Kopie erst in der Hand habe brauche ich hier nicht mehr zu fragen...

Hab' den Film im mobilen Einsatz und möchte wissen, ob ich den Anamorphoten einpacken muss...

Besten dank für die Hinweise.

 

Aber gerne doch.

 

Das nächste Mal bekommst von mir die Antwort: Am Montag den Verleih anrufen, die wissen es!

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WArum nicht?`

Bei Digital ist Breitwand das eindeutig bessere Verfahren! Und 1.85 paßt besser zum Gesichtsfeld, als 2,39. Wer richtig plant, kaschiert auch vertikal, wie in sehr vielen US Plexen üblich.

Leider kommen solche Großtitel dann in 2.39 raus...

 

St.

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Bei digital ist (aufgrund der "teuren" Panel-Fertigung - oder auch der Zwangsabstammung von der Broadcast Technologie) das Breitwand-1,85er-Format das höchstauflösende auf der Grundlage bestehender Standards. Technisch gesehen wäre es sogar ein Format von 1.9 : 1, d.h. analog zur Panelgrösse.

 

Mit Einführung von Digital Cinema ging allerdings ein Abweichen von traditionellen Filmtheaterbauten, Proportionen und Formaten einher, die zuvor durch CinemaScope geprägt waren.

Nach Untersuchungen von Lev Goldevski aus Ende der 1950er Jahre ist einzig das CinemaScope-Format von 2,55 : 1 ideal zur Füllung des Gesichtsfeldes.

 

1,85 : 1 und 3D und Flat Screen wären also aus dieser Perspektive beurteilt ein gewaltiger Rückschritt auf den Stand von vor 1952.

Schade! Der Zug ist abgefahren... das Kino der Zukunft bedient eindeutig davon abweichende Reizreaktions-Mechanismen.

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Ein weiterer Fachmann, Dr. E.M. Goldowskij (1956), fasst so zusammen:

Und so kommen wir zu der Schlußfolgerung, dass zur Breitwand-Kinematographie nur solche Verfahren zählen können, die eine Bildwand vorsehen, deren Seitenverhältnis größer 2 ist. Am zweckmäßigsten sind Systeme mit einem Bildseitenverhältnis von 2,3 - 2,5.

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Um nochmal zum Ursprung des Posts zurück zu kommen: tatsächlich war das Bildformat das kleinere Problem: alle Startbänder waren vertauscht und kein einziger Akt war in der richtigen Dose. Nur anhand der Orientierungsbilder an den Startbändern war eine korrekte Zuordnung möglich. Besten Dank an den Vorspieler von Kopie Nr. 45.

Trotzdem besten Dank an alle für eure Hilfe.

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So hab ich das aus dem Buch nicht in Erinnerung.

 

Je nachdem, wer die Untersuchungen durchgeführt hat, kommt zu seinem Ergebnis, aber diese Zahlen kenne ich auch.

 

Für mich ist 1.85 plausibel, weil es horizontal und vertikal gut ausfüllt.

In medizinischen Lehrbüchern habe ich gefunden: 180° horizontal und 130° vertikalen Gesichtsfeldwinkel des Erwachsenen. Dabei 60° aufwärts und 70° abwärts der Mittellinie.

Zum äußeren Rand werden dann zunehmend nur noch Bewegungen erkannt, so dass hor. Blickwinkel über 150° und vert. über 90° nicht mehr viel bringen.

Daraus ergibt sich ein nutzbares Blickfeld < 1:2, um den Sehbereich voll auszunutzen...

 

... und mir gefällt das besser, als nur die horizontale Ausnutzung.

 

Stefan

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Goldowskij (dt. Schreibweise) und Goldevski (amerik. Schreibweise): jetzt stimmts hoffentich wieder. Der Entwicklungs-Ing., der dem NIKFI als Vordenker galt und div. US-Muitlfilmverfahren sowjetisch verfeinerte.

Nach Jahren wieder entstaubt auf die Schnelle begriffen:

 

In der dt. Ausg. (fehlerhaft übersetzt, daher die russ. zu empfehlen) steht, der äussere Sehwinkel bei unbewegtem Auge betrage 40 zu 22 Grad. Bei Kopfbewegung 180 zu 90 Grad.

Goldowskij lobt das von der 20th Century-Fox für Licht- wie Magnetton konzipierte Bildverhältnis der neuen BIldwände: "Für den Betrachter auf den seitlichen Sitzplätzen im Saal haben die Winkelproportionen der Bildwandabmessungen, wenn sie von den CinemaScope-Proportionen ausgehen (2,55 :1), einen Wert von weniger als 2." (S. 41)

 

Jenseits neuerer medizinischer Gutachten ein Meisterwerk.

Nun kommen noch die Krümmungen in Betracht.

Könntest Du dies, Stefan, ggf. in Tabellenfunktionen fassen?? (Alle erdenklichen Zahlen werden zugereicht).

Dankeschön.

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