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Dolby 3D Filterfolien für CRT Projektor gesucht


tschäikäi
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Hallo, ich bin Julian, frisch registriert und wohne im Saarland.

Beruflich bin ich nicht in der Kinobranche. Mache zur Zeit ne Ausbildung zum Mechaniker.

Habe mich hier registriert, weil ich mir ein Heimkino mit recht hoch gesteckten Zielen aufbauen will.

 

Ich habe zwei gleiche Röhrenprojektoren (Marquee 8500 Ultra), die ich gerne nebeneinander aufhängen

und mit fest (wegklappbar für 2D) installierten Dolby Filtern ausrüsten möchte.

 

Ich habe schon in diversen anderen Foren (Heimkino, Elektronik allg.) gefragt, bisher aber keine wirkliche Antwort erhalten.

Ich suche Infos zu Dolby 3D Folien. Filterrad wird keines notwendig sein, da ich ja mit 2 Projektoren arbeite.

Ich suche also Dolby Filter als Folie zum Selberausschneiden.

Technische Infos sind extrem erwünscht, leider finde ich im Internet kaum etwas außer Werbung zum Thema.

 

Ich nutze ja CRT- Projektoren, deshalb wären wohl spezielle Filter für grün, rot und blau notwendig.

 

Meine Fragen wären hauptsächlich:

- Wieviel % Licht kommen beim Betrachter nach 2- maligem Filtern noch an? (evtl. im Vergleich mit Circumpolarer Polarisation (RealD))

- Kennt jemand eine geeignete Software, um die herausgefilterten Farbanteile im Bild wieder zu kompensieren?

- Gibt es nur eine oder mehrere Varianten der Filter? (z.B. verschiedene Wellenlängenbereiche die gefiltert werden)

- Was kostet das Material in etwa (ich will kein fertiges System kaufen, sondern selber bauen)

- Hat jemand Kontakte zu Infitec oder Dolby und kann Infomaterial zur Verfügung stellen?

 

 

Gruß Julian

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Hi Julian,

ums kurz und schmerzlos zu machen: Forget it.

Dolby Filterfolien werden an CRT "Beamern" nicht funktionieren. Es bietet sich auch keine Lösung an.

Selbst mit Polfiltervorsätzen wirst du nie die 100% Kanaltrennung hinbekommen, da du je 3 Filter pro Gerät brauchst.

 

Die Dolby-Filterrädchen filtern das Bild idR. VOR eintritt in den Optischen Block, nicht nach der Optik

Wie ein Digitaler Projektor im Kino arbeitet ist dir Bewusst? Das Licht wird durch Strahlenteilerprismen oder Spiegel in die Grundfarben zerlegt, je ein Bilderzeuger (DLP oder SXRD) ist für eine Grundfarbe zuständig. Danach wird das Licht wieder zusammengefasst und tritt durch eine einzelne Austrittslinse aus.

Wie schon geschrieben, kann das FIlterrad entweder vor oder nach dem Optischen Block liegen, der 3D Effekt beruht darauf, dass sich das Filterrad synchron mit der Projektion der abwechselnden Bildern für das linke oder rechte Auge dreht. Ähnlich arbeitet das Real-D Z-Screen Verfahren, für das auch nur ein Objektiv notwendig ist. Hier wird der Elektirsch umpolbare Polfiltervorsatz vor die Optik geschoben. Sonys 3D (und das Baugleiche Real-D System für Sony) arbeitet mit einer Doppeloptik und zwei Teilbildern übereinander auf dem Chip, aber mit Polfiltern und nicht mit Farbfiltern oder rädchen.

 

Mit CRT ist eine Dolby-Filterlösung nahezu unmöglich, die Polfiltervariante wird an der genauen Einstellung scheitern. Software zur Farbanpassung ist mir derzeit keine bekannt.

 

Gruß

Chris

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Chris,

 

es geht auch NACH dem Teiler. Hat ein befreundeter User mit einem meiner Film-3D Optiken "erfolgreich" gemacht - nur der Wirkungsgrad ist bei Infitec saumiserabel.

 

Hallo Julian:

 

Allerdings teile ich die Bedenken für CRT- mag ja gehen, jeweils ein Filter vor jede Optik zu klemmen, also 6 Filter zu nutzen. Nur:

 

1) CRT war 1985 aktuell und bei 100 - 250 Lumen Nutzlichtstrom, hatte das gar kein Licht zum Projizieren. Der Wartungs- Konvergenzaufwand war nicht ohne. Moderne D-ILA / SRX / (ggf. DLP) Projektoren sind farbdarstellungsmäßig eine andere Welt, zudem kompatibel zur heutigen Signalwelt, die digital ist.

2) Filter gibts nicht bei Fielmann, der Nulltarif entfällt. Für das Geld der Filter gibts auch einen Kinoprojektor, zumindest von der preislichen Richtung her.

 

Die Polfiltervariante dürfte preislich günstig mit einfachen Folien (jede Optik mit gleicher Polrichtung) realisierbar sein. ZUmindestens testen wird so gehen, aber auch hier: Lichtwirkungsgrad.

 

Der user reptile müßte aber wesentlich bessere Infos haben, frag doch den einmal, wie sich 3D zu Hause realisieren läßt.

 

Grüße aus dem Norden:

 

Stefan

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moin,

 

also mal paar Infos :)

Die Filter sind keine Folien sondern Glasfilter.

Dann funktionieren die Filter von Dolby nicht, da diese auf das Spektrum von Xenon Lampen optimiert sind.

 

Mal davon abgesehen das du bei CRT Projektoren ja eh "kein" Licht hat, hast du nach den Filtern dann ja ein schwarzes Loch.

 

Kurz gesagt mit CRT Projektoren wird das nichts.

 

Wenn du aber Interesse an einen Infitec System hast, ich verteibe unter anderen auch Infitec 3D Systeme.

Der hier im Thread bemerke schlechte Wirkungsgrad stimmt auch nicht. Bzw. das ist zwar bei Dolby richtig, aber die neuen Infitec Filter haben ca. den gleichen Wirkungsgrad

wie ein Polfilter System.

 

Zum Hintergrund, das Dolby system ist von Dolby bei Infitec lizensiert, sprich das kommt auch von Infitec. Nur ist das eben nicht die aktuelle Version (um es mal einfach auszudrücken).

 

Mit einen Infitec System und entsprechenden Projektoren hast du aufjedenfall dann ein so gutes Bild was Du in sogut wie keinen Kino bekommst.

 

Wenn du Interesse dran hast, kannst du gerne mal bei mir vorbeischauen, dann kannst du Polfilter und Infitec Probesehen.

Oder einfach mal auf meiner Internetseite vorbeischauen www.terminal-entry.de

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Farbseparation (Infitec und Omega) funktioniert nur mit Einschränkungen auf Heimkinoprojektoren.

Aktuell werden die Infitec-Filter in zwei Epson EH-TW9200 eingebaut. Die internen "Cinemafilter" werden gegen "Infitecfilter" ausgetauscht. Damit geht aber die Herstellergarantie verloren. Ob der Händler die Herstellergarantie übernimmt, sollte vorab geklärt werden. Die Händlergewährleistung bleibt natürlich weiterhin bestehen.

 

Die Ausrichtung der Infitec-Filter vor dem Objektiv der Projektoren mit D-ILA, SXRD Technik führte bislang zu massiven Problemen. Letztendlich müssen die Filter richtig "gedreht" und korrekt "angewinkelt" werden, damit das Leistungspotential des Infitec-Systems ausgeschöpft werden kann.

Der Vorteil dieser Technik ist, dass keine Silberleinwand benötigt wird, um 3D sehen zu können.

 

Für einen CRT-Projektor ist diese 3D-Farbseparations-Technik nicht geeignet.

Für CRT sollte aber das klassische Polarisations-Systsem funktionieren.

Benötigt werden 2 CRT-Projektoren, 6 Filter, eine Geobox D201 (mit zwei DVI-Ausgängen), Silberleinwand. Eine 100 %ige Konvergenzdeckung ist nicht notwendig für 3D, da für das linke/rechte Auge die Bildinformationen ohnehin getrennt sind. Zwei, drei Pixel Abweichung stören nicht.

Allerdings halte ich 3D mit CRT-Projektoren für ungeeignet. Die Lichtausbeute hinter der 3D-Brille liegt bei 10 bis 15 %. Das sind bei 2 CRT-Projektoren am Ende nur noch 20 bis 40 Lumen. Aktuelle Heimprojektoren erreichen im 3D-Modus über 200 Lumen.

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Hallo an alle und vielen Dank für die Antworten.

 

@Chris: Wie gesagt, ich habe keine Ahnung von Kinoprojektoren.

Dass es projektorinterne und -externe Filtervarianten gibt, wusste ich.

Den von dir beschriebenen Strahlengang kenne ich auch aus 3 DLP- 3LCD-Projektoren

für den Heimkinobereich. Das sich drehende Filterrad fällt ja bei mir weg, da ich zwei

gleiche Projektoren mit stillstehenden Filtern verwenden will und somit

linkes und rechtes Bild gleichzeitig projizieren kann.

 

Zwischenfrage: Was bedeutet Z- Screen?

 

Polfilter (zirkumpolar, RealD) wären die zweite Wahl für mich, wenn das Vorhaben

mit den Infitec-/ Dolbyfiltern scheitert.

 

Welche Einstellung meinst du, an der die Polfiltervariante scheitern soll?

 

@Stefan: Auf wieviel % Wirkungsgrad seid ihr bei dem Versuch ungefähr gekommen?

 

Ich war immer der Meinung, gerade der Wirkungsgrad sei bei Infitec/ Dolby im Vergleich zu Polarisation

besonders hoch, war das eine Falschinformation?

Wie erwähnt: Wenn Dolby/Infitec nicht hinhaut, mach ich Polarisation, aber ich machs ungern.

 

Kurzer Zwischenstopp:

CRT- Projektoren wurden bis 2008 (Barco 909, 912 produziert und sind im Heimkinobereich

immer noch das Nonplusultra für Leute, die sich keinen VW1000 oder ähnliches leisten können oder wollen.

Meine Beamer sind Baujahr 2001 und haben jeweils 1200 Lumen. http://www.curtpalme.com/PJSpecs_Electrohome.shtm

 

Gerade bei der Farbdarstellung muss ich dir widersprechen. Es mag sein, dass neueste High- End- Projektoren

bei der Farbdarstellung (v.a. schwarz) an einen guten CRT heranreichen, aber lass uns das Thema nicht zu breit treten.

Gerne per PN, aber hier im Thread soll es primär um 3D-Systeme und die Realisierbarkeit mit 2 CRT- Beamern gehen.

 

Die heutige Signalwelt geht mir ehrlich gesagt am Arsch vorbei (ich hoffe Kraftausdrücke sind hier nicht tabu).

HDMI ist in meinen Augen der größte Mist seit dem 2. Weltkrieg.

Extremst zusammengequetschte Käbelchen in Dünnstausführung, ständig Übersprechen, jedes Gerät im Signalweg muss

HDCP unterstützen usw.

Und man kann damit nichts anderes darstellen, als vor 30Jahren schon mit RGBHV- Kabeln. Na gut, TOn is auch übertragbar.

Aber den krieg ich auch über Chinch- Kabel :D

Meines Erachtens nur eine Masche der Branche, den Consumer zu zwingen, sich lauter neue Geräte zu kaufen.

Hat schonmal jemand nen VGA- oder Componentanschluss an nem BluRay-Player gesehen?

Neuere FullHD Fernseher akzeptieren nur 1024*768 am VGA-Port...

Höhere Auflösungen bis über FullHD hinaus sind per VGA übertragbar. Ich mach das jeden Tag.

/War wohl doch mehr als geplant...

 

Reptile hat sich schon hier gemeldet, bevor ich ihm schreiben konnte :)

 

@Reptile: Das mit den Glasfiltern hab ich heut morgen erfahren, habe bei Infitec angerufen.

Die haben gemeint, zwei CRTs auszurüsten würde ca. 10k€ kosten. Das is jetz ein bisschen viel für mich.

Meine Hauptgründe für Infitec/Dolby waren auch Kanaltrennung, Farben und der (wie ich meinte) geringere

Lichtverlust als bei Polfiltersystemen.

Das Dolby- System wirkte auf mich im Kino einfach realistischer und echter als RealD in anderen Kinos..

Wenn die Kosten jedoch so hoch sind, wie der Mitarbeiter von Infitec heut morgen erwähnt hat, lass ich das.

So extrem find ich den Unterschied dann nämlich auch nicht.

 

Andere Frage: Da ja bei Infitec/ Dolby 3 Filter in den (DLP/SXRD)-Projektoren sitzen und jede den

"Job" des Filterns EINER Grundfarbe übernimmt, wäre es doch rein theoretisch möglich,

die selben Filter für CRT-Projektoren einzusetzen.

Oder bekomme ich aufgrund der verschiedenen Spektren von Röhren und Xenonlampen dann

komische Farben auf die Leinwand?

Deine Seite hab ich mir angeschaut, aber außer den allgemein verfügbaren Basics über die verschiedenen Systeme

nichts gefunden, was mir in diesem Fall weiterhilft.

Danke für dein Angebot, dich zu besuchen, ich wohne nur leider fast 400km entfernt im Saarland.

 

@Michael:

Hersteller- / Händlergarantie ist in meinem Fall gar kein Thema, da ich die Projektoren gebraucht von privat gekauft habe

und sie sowieso schon 13 Jahre alt sind.

 

Drehen und anwinkeln hört sich für mich eigentlich recht simpel an, ich wollte die Filter sowieso in einem selbstgebastelten Halter

vor den Objektiven platzieren.

Oder ist das komplizierter als ich denke?

 

Die Machbarkeit der RealD- Geschichte ist mir mittlerweile bewusst. Alldeings frage ich mich, wozu ein 3D- Prozessor gebraucht wird,

bzw. was der genau machen soll.

 

Zu meinem geplanten Setup: Ich gehe vom PC (Grafikkarte mit 2 DVI) direkt auf die Beamer.

Der PC erkennt die Beamer als Bildschirm und soll jeden davon mit einem Halbbild versorgen.

Das sollte mit Software ( Stereoskopic Player o.Ä.) möglich sein.

 

Eine gekrümmte Leinwand ist in Planung, mit Silberbeschichtung (falls Dolby nicht funktioniert) wird das Helligkeitsmäßig mehr als genug.

Ohne die Filter und Brille versteht sich. Was danach noch dabei rauskommt, liegt im Auge des Betrachters ;)

Wenn ich mal mit 10-15% rechne, wären das bei meinen Projektoren (2x1200Lumen) 240 bis 360 Lumen.

Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, die Leinwand ist ja auch noch nicht mit eingerechnet.

 

 

Nochmals danke an die vielen Antworter. Hier wird mir geholfen. Und Stefan, bitte nimm das nicht persönlich, dieses Grundsatzgeschwafel meinerseits

über HDMI und Co ist nicht gegen dich gerichtet, sondern gegen die Firmen, die sich sowas ausdenken.

Ich werde dieses System jedenfalls so lange nicht nutzen, wie es noch gebrauchte VGA-Kabel zu kaufen gibt :)

 

Vielen Dank nochmal,

Gruß Julian

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Ueber HDMI, und das, was sich dahinter verbirgt, haben wir wohl die gleiche Meinung. Und die moechte ich auf Displayport, Thunderbolz (dp b2.x) und Co erweitern. Jedes Jahr ein neuer Anschluss, beim Wiedergabesystem Netzzwang fuer Copyright usw...

Aber such RCA Stecker sind etwas ganz uebles. 2) Es brummt immer. 2) Die Pegel passen nie.

Heimtechnik hat mich noch nie ueberzeugt ausser mal Din 45xxx Normen, die 2960 sinnvoll waren.

 

In Richtung des Machbaren duerfte eigentlich nur Polfilterung gehen, auch da sind Fsrben und Kanaltrennung gut hinzunekommen und preislich im Rahmen bleiben. Ich glaube mit Reptile wirst du einen sehr kompetenten Gespraechspartner haben.

 

Ich liebe das Bild des SRX 515, gefaellt mir besser, als Roehren. Das ist halt Geschmack...

Gruss Stefan

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Ueber HDMI, und das, was sich dahinter verbirgt, haben wir wohl die gleiche Meinung. Und die moechte ich auf Displayport, Thunderbolt, oder wie das DP 2.x Zeug such immer heisst) und Co erweitern. Jedes Jahr ein neuer Anschluss, beim Wiedergabesystem Netzzwang fuer Copyright usw...

Aber such RCA Stecker sind etwas ganz uebles. 2) Es brummt immer. 2) Die Pegel passen nie.

Heimtechnik hat mich noch nie ueberzeugt ausser mal Din 45xxx Normen, die 2960 sinnvoll waren.

 

In Richtung des Machbaren duerfte eigentlich nur Polfilterung gehen, auch da sind Fsrben und Kanaltrennung gut hinzunekommen und preislich im Rahmen bleiben. Ich glaube mit Reptile wirst du einen sehr kompetenten Gespraechspartner haben.

 

Ich liebe das Bild des SRX 515, gefaellt mir besser, als Roehren. Das ist halt Geschmack..

 

Sorry der Schreibstil. IPhone sucks.

Gruss Stefan

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Hallo Julian,

 

der Z-Screen ist, vereinfacht gesagt, ein "umschaltbarer" Polfilter, der Synchron zur Bildumschaltung die Polarisation wechselt. sodass bei DLP mit einer Ein-Optik lösung gearbeitet werden kann (triple flash)

 

Stefan und Reptile haben schon das geschrieben, was ich noch schreiben wollte, Polfilter bei CRT ist einfacher und kostengünstiger zu realisieren als die Infitec-Lösung.

Die Polfilterlösung kann funktionieren, es ist aber ein gefrickel, die einzelnen Polfilter exact auszurichten, also 2x3 Filter ausrichten. Sind sie nicht zu 100% gleich ausgerichtet, wird die Polarisation gestört.

Und du brauchst bei dieser Variante natürlich eine Silberleinwand. Das kann natürlich auch ein Vorteil sein, da Du hier noch einen leichten "Lichtgewinn" an der Leinwand hast.

Der Rest wurde schon gut erklärt, da halte ich mich zurück :)

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Hallo nochmal.

Der Sony is bestimmt gut, aber was der kostet will ich garnich wissen.

Der wird auch ein wenig Overkill für mein Wohnzimmer und 3m Bildbreite.

Gut dass ich hier im Forum eindeutig eindeutig aus dem Consumerbereich raus bin,

wo alle glauben, dass 1080p und höhere Auflösungen nur mit HDMI möglich sind.

Man sollte auch erwähnen, dass man die Kabel bei RGBHV auch ruhig mal 20m lang machen kann.

Will ich mal sehen, dass einer über 20m HDMI- Kabel mit 5 facher Schirmung und 180ooo Karat Goldsteckern

sowas hinkriegt.

 

Dann werde ich mich mal der Polfiltergeschichte widmen, da hab ich sogar schon was gefunden:

http://www.polarization.com/polarshop/product_info.php?cPath=22&products_id=50

Klingt vielversprechend.

Größter Pluspunkt von DOlby/ Infitec (Lichtwirkungsgrad) scheint ja bei Polfilterung auch nicht schlechter zu sein.

 

Kann jemand was zum Thema Entspiegelung sagen? Habe in einem anderen Forum gehört,

man müsste zwischen Objektiven und Filtern spezielle Entspiegelungsgläser montieren.

Ich stehe der Sache etwas skeptisch gegenüber, obwohl ein einzelnes Glas nur ca. 15€ kosten würde

und man es ausprobieren könnte.

Die Folie spiegelt ja wie gehabt, auch wenn man son Glas davor setzt.

Angeblich soll blasenfreies Verkleben von Folie und Glas da helfen, aber wie gesagt, ich zweifele noch.

Hat jemand andere Shops oder Anbieter im Repertoire? Hier steht ja quasi nix an technischen Daten dabei.

 

 

@Chris: Ich kann ja am Projektor alle Röhren einzeln an- und abschalten.

Dann wäre es (mit Luxmeter) doch messbar, bei welcher Filterstellung das meiste Licht durchkommt.

Ist das mit dieser Methode machbar?

 

Die (gebogene) Silberleinwand soll durch einen Holzrahmen und vermutlich eine 3-5mm starke

Kunststoffplatte mit matter Oberfläche als Leinwand realisiert werden.

"Silbern" kann man wohl mit Aluspray, ich hab das hier als "99% Reinaluminium in glänzend,

gibt auch glaube ich noch matt und Zinkspray (etwas gräulich).

 

Werde da Probestücke anfertigen und schauen, welches Spray sich am besten eignet.

Gibts hier andere Vorschläge für die Leinwand?

Oder evtl ein Reststück Silberleinwand von 3 auf 1,8m? :) Wäre zu schön.

 

 

Gruß Julian

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Im Forum www.beisammen.de gibt es noch eine kleine eingeschworene CRT-Gemeinde. Da sind ein paar wirklich technisch versierte User unterwegs. Macht immer wieder Spaß, dort zu lesen, um über die Heimtechnik mehr zu erfahren.

 

Drehen und anwinkeln hört sich für mich eigentlich recht simpel an, ich wollte die Filter sowieso in einem selbstgebastelten Halter

vor den Objektiven platzieren.

Oder ist das komplizierter als ich denke?

Es gab ein paar wenige Messevorführungen mit Infitec-Filtern. Entweder mit JVC- oder Epson-Projektoren. Der Heimkinofachhandel kommt erst jetzt aus den Startlöchern. Die Projektor AG bringt in Kürze die ersten Systeme mit Serienreife auf den Markt. Cine4home baut die Filter dafür direkt in die Projektoren ein, weil auf diese Weise die optimalen Filterpositionen gewährleistet sind. Das ist mit den Bastelhalterungen vor dem Objektiv nicht möglich gewesen - oder nur mit erheblichem(!) Aufwand zu bewerkstelligen gewesen.

Der Preis für das Infitec 3D-System liegt inkl. Splitter und Brillen bei rund 3000,- Euro (UVP), hinzu kommen aber noch die 2 Projektoren.

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Ich hab mich im Beisammen.de noch nicht gemeldet, nur mal durchgeblättert.

Vielleicht ist es einen Versuch wert.

Die Möglichkeit, die Interferenzfilter in den Lichtweg zu bringen, gibt es beim CRT

ja eigentlich nicht.

Der Lichtweg sieht so aus: Röhre, Gykolkammer (zur Kühlung der Röhrenfläche) und Objektiv.

Eine Prinzipskizze hab ich hier gefunden:http://www.curtpalme.com/images/CRTPrimer_LC2.gif

Oberes Bild (AC) trifft auf meine Projektoren zu.

Zwischen Objektiv und Flüssigkeitsbehälter könnte man eine Folie klemmen,

aber für eine Glasscheibe ist da kein Platz.

 

Wenns Polarisation wird, hatte ich sowas wie Barco vor: wegklappbare Folien vor den Objektiven.

http://www.curtpalme.com/forum/download.php?id=18056

 

Tausende von € kann ich hier leider nicht aufwenden, es werden wohl die Polfilterfolien für 40USD

plus RealD Brillen, die sowieso noch übrig sind.

 

Andere Projektoren kaufen fällt für mich flach. Es wäre wohl einfacher mit Lampen-Projektoren,

aber ich hab mir das in den Kopf gesetzt, die CRTs zu verwenden.

Die sind halt vorhanden.

Zur finanziellen Situation: Meine Freundin und ich sind beide Anfang 20 und in der Ausbildung.

Seit 3 Monaten wohnen wir in unserer ersten Wohnung. Da bleibt nicht viel für Spielereien übrig.

 

Gruß Julian

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Andere Frage: Da ja bei Infitec/ Dolby 3 Filter in den (DLP/SXRD)-Projektoren sitzen und jede den

"Job" des Filterns EINER Grundfarbe übernimmt, wäre es doch rein theoretisch möglich,

die selben Filter für CRT-Projektoren einzusetzen.

Oder bekomme ich aufgrund der verschiedenen Spektren von Röhren und Xenonlampen dann

komische Farben auf die Leinwand?

 

Bei DLP Projektoren ist nur ein Filterrad im Projektor (direkt nach der Lichtquelle), das Rad besteht aus einen "L" Teil und einen "R" Teil, das ganze dreht sich und wird mit der Bildzuspielung synchronisiert.

Bei Sony Projektoren befinden sich zwei Filter (einer für L und einer für R) nach dem Bildsplitter in der Optik. Die Filter für das jeweillige Auge filtern also gleichzeitig die drei Grundfarben.

Je nach Infitec System werden auch mehr als drei Farbbänder genutzt.

 

Es sind also nicht wie von dir angenommen ein Filter für jede Farbe vorhanden, da das auch egal ist, ob die Spektren getrennt verlaufen oder zusammen. Im weiteren Verlauf der Lichtführung

werden die Farbbänder dann eh aufgesplittet und zu den jeweilligen Panels geleitet.

 

Wenn die Filter nicht zur Lichtquelle passen gibt es zwei Effekte: 1. massiver Lichtverlust, 2. Farbverfälschung

 

Die Herstellergarantie wird man übrigens nicht verlieren wie hier erzählt wurde. Es gibt kooperationen mit div. Herstellern das sowas eben nicht passt!

 

Wenn du aber eh knappes Budget hast, dann kommt Infitec eh nicht in frage für Dich. Da das ganze aufjedenfall im 4 stellig bereich liegt.

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Größter Pluspunkt von DOlby/ Infitec (Lichtwirkungsgrad)

 

Wo hast Du das denn her? Dolby, bzw. Infitec 'classic' hat den SCHLECHTESTEN Lichtwirkungsgrad aller 3D Verfahren. Der größte Pluspunkt ist die hohe Stereotrennung, aber davon kannst Du Dir nichts kaufen.

 

 

Alleine passende Wellenlängen für die CRT Phosphore zu finden und diese einzeln aufeinander abgestimmt zu beziehen dürfte unbezahlbar sein. Wir reden hier nicht über die paar Quadratzentimeter für eine Dolby-Brille, sondern von 6 individuell hergestellten Interferenzvorsatzfiltern für CRT-Röhren, die haben typisch einen Flächenbedarf von ca. 100cm2 pro Stück. Und die passenden Wellenlängen für die in deinen Projektoren verwendeten Phosphore müssten erstmal messtechnisch ermittelt werden. Und darauf eine Farbkorrektur angepasst. Und wenn ich das Spektrum des typischen roten Phosphors noch richtig in Erinnerung habe, dann ist das faktisch wohl unmöglich.

 

Dazu braucht man dann noch passend die Composite Filter für die Brillen. Denk garnicht länger drüber nach, vergiss es einfach. Du wirst einen 4-5stelligen Betrag investieren müssen und dann schlicht nichts auf der Leinwand mehr sehen.

 

Experimente mit Polfilterfolien sind wenigstens preiswert. Leinwand ist ein bißchen komplizierter, da würde ich erstmal versuchen, ein Musterstück einer kommerziellen Leinwand zu beziehen (ebay) für die ersten Tests. Wenn Du damit Erfolg hast, kannst Du Dir überlegen, wo Du eine komplette Leinwand beziehen kannst. Irgendeinen Lack auf irgendwas draufzusprühen ist witzlos - Du musst zumindest an einem Ende - Projektor/Polfilter ODER Leinwand sicher sein, dass überhaupt eine Stereotrennung sicher erreicht wird, sonst fischst Du total im Trüben. Bei den Brillen ist es ja einfach, die kannst Du in fast jedem 3D Kino mitnehmen. Beschäftige dich mal noch mit dem Unterschied zwischen linearer und zirkularer Polarisation. Beides hat Vor- und Nachteile, aber weil's billig ist, kann man auch beides probieren.

 

 

- Carsten

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Moin, ihr zwei.

@Reptile: Gut, ich dachte die Filter sitzen nicht direkt an der Lampe, sondern kommen nach dem Splitter.

Ich geb mich dann was Infitec anbelangt, geschlagen.

Mir hat halt mal jemand erzählt, dass man mit diesem System mehr Licht als bei Polarisation am Auge hat.

 

@Carsten: Ok, Farbfilter sind tot.

Davon ab, mit der Leinwand hatte ich es genauso vor. Ich hab jetzt schon mit zwei Leuten geredet, die ihre Leinwände

mit simplem Aluspray besprüht haben. Es soll funktionieren, man müsse nur extrem gleichmäßig lackieren um Hotspots zu vermeiden.

Ich werde mir verschiedene Musterstücke besorgen und auch selbst verschiedene Musterstücke anfertigen.

Ne komplette Leinwand zu bauen und dann falsch zu beschichten, wäre echt witzlos.

 

 

Lineare Polarisation war bisher nicht im Frage gekommen. Ich bin bisher der Meinung, dass das genauso gut ist wie zirkumpolar,

außer dass man den Kopf nicht neigen darf.

Ich werd mich morgen nochmal mit dem Thema auseinandersetzen, habe mich bisher mehr mit Dolby /infitec zu beschäftigen versucht.

(Man findet im Netz halt echt wenig dazu).

Kannst du mir Argumente nennen, die lineare Polarisation trotzdem interessant machen?

 

Gruß Julian

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Du startest bei linearer Polarisation mit einer deutlichen höheren Stereotrennung ab Filter. Die Leinwände sind in der Regel das schwächste Glied. IMAX wird in 3D größtenteils mit linearer Polarisation betrieben. Das Problem mir der Kopfneigung scheint also ebenfalls größtenteils ein 'theoretisches' zu sein, denn man hört bei IMAX 3D nun nicht gerade von vielen Beschwerden über schlechtes 3D.

 

Zirkulare Polarisation hat sich im Grunde auch nicht durchgesetzt, weil es grundsätzlich 'besser' ist, sondern weil die beiden maßgeblichen 3D-Polarisationsverfahren, Masterimage und RealD, aus technischen Gründen zirkulare Filter einsetzen mussten - RealD, weil der elektronische Z-Screen nunmal zirkular polarisiert, und Masterimage, weil das Polfilterrad rotiert, also keinen statischen Winkel einnehmen kann. Bei Doppelprojektion ist das aber kein Problem mit statischen Filtern.

 

- Carsten

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Das muss natürlich jeder selbst für sich entscheiden, aber nimm doch mal zwei lineare Filter, leg diese in Sperrrichtung übereinander.

Und dann drehe mal den einen, da wirst du sehen das schon ein sehr kleiner Winkel reicht um die Trennung aufzuheben. Da nehm ich lieber die etwas schlechtere Stereotrennung von zirkular Filtern in kauf.

Zu mal wie schon angesprochen wurde die Leinwand das ist was man meisten Stereotrennung weg nimmt ist. Da sollte man auch nicht sparen.

 

Es erschließt sich mich auch nicht das man erst auf die super Qualität von CRT Projektoren schwört und dann mit Silberspray sich die Leinwand selber basteln will. Da passt doch was nicht zusammen.

Es ist nun mal leider so das Qualität sein Preis hat.

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Mal naiv-theoretisch gefragt:

In einem anderen Thread über Laserprojektoren wird erwähnt, dass diese auf Grund der drei Farben Bauform die Infitec Filter "simulieren" können.

Ähnliche Verhältnisse bestehen bei CRT- Projektoren.

Somit müsste es doch möglich sein, die Röhren so anzusteuern, dass nur jeweils die schmalen Frequenzbänder der Farbauszüge projiziert werden.

Oder begehe ich da einen Gedankenfehler?

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Mal naiv-theoretisch gefragt:

In einem anderen Thread über Laserprojektoren wird erwähnt, dass diese auf Grund der drei Farben Bauform die Infitec Filter "simulieren" können.

 

Nicht wirklich. Bei 'breiten' Lichtquellen wie Temperaturstrahlern oder Gasentladungslampen, UHP, etc. muss man mit den Infitec Filtern schmale Farbbänder raustrennen (viel schmaler als die, die durch die primäre Farbfilterung in RGB Projektoren entstehen).

 

Daraus resultiert auch der große Lichtverlust - das meiste Licht kommt durch den schmalen Filter eben nicht durch.

 

Laser liefern von sich aus schon sehr schmale Spektren, müssen also nicht mühsam unter Lichtverlust schmal gefiltert werden. Es geht kaum Licht verloren.

 

Allerdings kann man sich bei üblichen Lasern aufgrund der physikalischen Umstände der Laserlichterzeugung auch keine beliebigen Wellenlängen raussuchen, jedenfalls nicht, wenn man auch noch die anderen Kriterien für Laserprojektion erfüllen will. Theoretisch ist Infitec also mit Lasern sehr lichteffizient, viel effizienter als selbst RealD XL, aber in der Praxis ist der Aufwand sehr hoch, weil man 6 passende Wellenlängen für Infitec finden und in vergleichbarer Qualität und Leistung in die Lightengine bringen muss. Christie hat das jetzt wohl geschafft, aber eben auch nur durch gezielt selektierte Linien, und man braucht eben faktisch zwei komplette RGB Laserquellen dafür.

 

 

 

Ähnliche Verhältnisse bestehen bei CRT- Projektoren.

Somit müsste es doch möglich sein, die Röhren so anzusteuern, dass nur jeweils die schmalen Frequenzbänder der Farbauszüge projiziert werden.

Oder begehe ich da einen Gedankenfehler?

 

 

Das sind Leuchtphosphore. Die haben ähnliche breite Spektren wie die etablierten Lampen/Primärfilterkonfigurationen. Und das Zentrum wird durch die Phosphorauswahl bestimmt, die kann man nachträglich nicht manipulieren, sondern eben auch nur unter viel Lichtverlust filtern.

 

- Carsten

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Hallo,

 

Du startest bei linearer Polarisation mit einer deutlichen höheren Stereotrennung ab Filter.

 

Oha, das wusste ich nicht. Dann wirds zwar mit den Brillen nicht so einfach wie bei RealD,

aber es dürfte doch nichts dagegen sprechen, die Brillen"gläser" aus Resten der Polfilterfolien zu basteln, oder?

 

Die Befestigung der Folien vor den Objektiven und deren genaue Ausrichtung werde ich schon hinkriegen.

Bin von Berufs wegen Metaller und hab da Möglichkeiten, das stabil und winklig aufzuhängen.

Es sollen wie erwähnt wegklappbare Filter (für 2D) wie bei Barco im Prospekt werden.

 

 

 

Die Geschichte mit der Leinwand ist nur so, dass ich das selber sprayen auch versuchen will, wenn kommerziell erhältliche

Leinwände (werde Musterstücke ordern) wesentlich besser sind, wirds halt ne gekaufte Leinwand.

Man kann ja auch eine besprühte Leinwand im Nachhinein noch mit kaufbarem Material überspannen.

Man bedenke weiterhin, dass ich Azubi bin und seit 3 Monaten ne eigene Wohnung habe.

Da bleibt für 3D nicht so viel Kohle über. Aber ordentlich wird das. Ich werde weder auf Bettlaken, noch auf Rettungsdecke

oder Rauputz projizieren. Muss halt nur gut&günstig sein.

 

@ Tomcat: Mit der Phosphorsache hat REPTILE recht. Die Röhren sind zwar schmalbandiger als ne UHP-Lampe,

aber wesentlich breiter als ne Laserlichtquelle. Ein Laser ist ja nahezu monochromatisch (=emmitiert nur eine Wellenlänge).

 

 

@Carsten: Kannst du noch was zu RealD XL sagen? Was ist der Unterschied zum "normalen" RealD-System?

Wenn doch die Kopfneigung bei linearer Polarisation keine großen Einwirkungen auf das Bild hat,

dürfte doch ein Neigen/Verdrehen der Filter am Beamer ebenso geringe Auswirkungen haben(?)

Nicht dass ich die Filter schief einbauen will, aber als Verständnisfrage wird das durchgehen :)

 

Nochmal zum Thema Entspiegelung:

Die verlinkten Folien für zirkulare Polarisation sind ja für Brillen gedacht (so stehts im Shop).

Kann ich die einfach plug&play benutzen oder sollte ich sie auf ein Entspiegelungsglas kleben und die

Glasseite zum Objektiv festmachen?

 

 

Danke und Gruß,

Julian

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RealD XL ist ebenso wie der Zscreen ein aktiver Polarisator und keine Option für dich. Im Grunde wirft jeder konventionelle Polfilter die Hälfte des Lichts weg. Bei RealD XL wird dieser Anteil wieder verwendet, also in der Polarisation gedreht und wieder in den Lichtgang eingespiegelt. Verdoppelt die Lichteffizienz, ist aber mit konventionellen Filtern nicht möglich, und in deinem Fall mit 6 Röhren eh illusorisch.

 

Wie gesagt, ob linear oder zirkular ist für deine Experimente erstmal egal, Du kriegst Folien und Brillen für beide Verfahren problemlos. Ist ja auch wirklich keine Weltraumtechnik mehr. Schau Dir ne RealD Brille aus dem Kino an, das ist auch nur billigste Folie.

 

Die Ausrichtung der Filter ist auf planen CRT Frontgläsern kein Problem, lässt sich mit ein bißchen Testmaterial problemlos nach Sicht machen.

 

Hast Du die Projektoren denn schonmal für Stackingbetrieb justiert? Das ist ja zum einen üblicherweise sehr flexibel möglich bei diesem Typ, andererseits aber eben auch verdammt aufwendig, die beiden Bilder flächig zur Deckung zu bringen.

 

 

- Carsten

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Die Polarisationsfolien muß es doch als Meterware geben, also je eine komplette Folie vor die Röhren spannen. Da ist dann nix mit Ausrichtungsproblemen. Andernfalls könnte man kaum eine RealD Brille für so wenig Geld produzieren.

Jens

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@Carstenk:

Interessante Technik, schade dass es nicht geht. Aber halt... vielleicht kann man doch was abkupfern.

Ich hab bisher unter dem Suchbegriff RealD XL nur die übliche Werbung gefunden.

Hast du evtl. Unterlagen, Links o.ä. mit technischen Infos?

Das Ausrichten der Folien stell ich mir im Gegensatz zum Ausrichten der Projektoren (zur LW und zueinander)

einfach vor.

Und nein, ich hab die Projektoren noch nicht aufgestellt, hatte vorher einen davon am laufen und jetz in der neuen Wohnung

noch zu viel anderes zu tun. Bisher hab ich nur theoretische Grundsatzstudien betrieben, Meinungen, Tips usw. gesammelt.

 

 

 

 

@Jensg:

 

Die gibts auch als "Meterware", so ähnlich jedenfalls.

polarisation.com, die haben große Bögen, die dann passend zugeschnitten werden.

Ich werd jedenfalls quadratische Stücke bestellen, um eventuelle Fehler

zu vermeiden.

 

 

Die Frage ist noch offen und soll nicht untergehen:

 

Nochmal zum Thema Entspiegelung:

Die verlinkten Folien für zirkulare Polarisation sind ja für Brillen gedacht (so stehts im Shop).

Kann ich die einfach plug&play benutzen oder sollte ich sie auf ein Entspiegelungsglas kleben und die

Glasseite zum Objektiv festmachen?

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