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Bild-Ton Abstand


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öhm :oops: bei den Analogton von 16mm und 35mm Lichtton eilt doch der Ton dem Bild mit ? Bildern vorraus. Wie ist das bei den Magnetton und Digitaltonsystemen?

Macht mich bitte schlauer

Gruß

Gerhard :shock:

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Hallo!

 

Analoger Lichtton läuft soweit ich weiß 21 Bilder vor.

Für DD und SDDS sollte das mit dem Vorlaufen auch gelten, wie groß der Versatz ist weiß ich nicht, tippe aber auch mal auf 20 Bilder. Halt solange, wie die ersten Hardwaregenerationen der Geräte gebraucht haben für Decodierung & Fehlerkorrektur ;)

 

Das bisher einzige Magnettongerät, das ich gesehen habe war vor dem Bildfenster eingebaut, also müsste der Magnetton nach dem Bild laufen.

 

MfG

Elwood

 

PS.: Über Google hab ich folgendes gefunden:

 

Magnetton:

S-8mm Vorzug gegenüber Bild = 18 Bilder

16mm Vorzug gegenüber Bild = 28 Bilder

35mm Nachzug gegenüber Bild = 28 Bilder

70mm Nachzug gegenüber Bild = 24 Bilder

 

Lichtton:

S-8mm Vorzug gegenüber Bild = 22 Bilder

16mm Vorzug gegenüber Bild = 26 Bilder

35mm Vorzug gegenüber Bild = 21 Bilder

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Digitalton kommt vor dem Bild. Und zwar ziemlich weit, sodass der Ton zwischengespeichert wird. Ausserdem ist der Ton eines Bildes auf 20 Bilder aufgeteilt, sodass beim Wegfall eines Bildes z.B. durch Herausschneiden beim Koppeln, der Ton immer noch wiederherstellbar ist. Dafür dient die Fehlerkorrektur. Bei der Einstellung des Digitaltones muss man daher am Digitaltonprozesssor (z.B. DA20) den Abstand von Lesegerät zu Bildfenster als Anzahl der Bilder eingeben. Dabei auch eingeben, ob das Lesegerät vor oder nach dem Bildfenster montiert ist.

Digitaltonlesegeräte können daher fast überall am Projektor montiert werden.

Jens

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Lesegerät zu Bildfenster als Anzahl der Bilder eingeben.

Jens

 

bei DD sind das nicht die Bilder, sondern die Perflöcher. Es gab da mal einen schönen Messfilm :)

 

Grundsätzlich:

 

DTS - liegen die Digitalen Töne gleich mit dem Bild. Gemessen werden die Bilder vom Bildfenster bis zur Abtastung die vor dem Bildfenster sitzt. Die muss allerdings noch umgerechnet werden: Bilderanzahl x 1,25 -1,25.

 

DD - Bilder haben den gleichen Vorlauf wie die analoge Tonspur, wird aber in Perfos gemessen. Der Grund dafür ist m.e. das Dolby in zusammenarbeit mit den Projektorenherstellern Abtaster entwichkelt hat die fast an der gleichen Stelle abtasten können wie die Analoge. Um die "geringfügige" Abweichung auszugleichen sind die Löcher besser als Bilder.

 

SDDS - bin ich mir nicht mehr sicher - deshab lieber keine Äußerung, verhält sich aber, wie ich glaube, Ähnlich wie bei DTS.

 

Es ist mir kein DA 20 bekannt wo man Einstellen kann ob der Abtaster vor oder nach dem Bildfenster ist, aber wielleicht können das die neueren. Ob das mit der "Zwischenspreicherung" zu tun hat weiß ich auch nicht, währe aber nur bei DTS oder SDDS oder bei der Cat 700/701 relevant.

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Bei DD wird der Abstand zwischen dem DD Reader und dem analogen Tongerät angegeben, daher braucht man nicht angeben,ob der Reader vor oder hinter dem Bildfenster montiert ist.

 

Gruß

Guido

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daher braucht man nicht angeben,ob der Reader vor oder hinter dem Bildfenster montiert ist.Guido

 

 

theoretisch schon. Er muss ja wissen in welcher Richtung der Abtaster geht. Nur geht m.w. Dolby davon aus das die CAT 700/701 immer vor dem Bildfenster montiert wird, oder halt den "kombi" abtaster [welcher Bauart auch immer].

 

Er muss also wissen ob er den Abstand von den 21 Bildern Abziehen oder dazuzählen muss, sonst bekommst Du den Versatz doppelt so schlimm wenn der Falsch zählt.

 

Aber ich kenne keine Anlage vo der DD Reader nach der analogen Abtastong kommt....

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Weil es so gedacht ist :wink:

 

So können z.B. im Aktwechel bei einer Klebestelle garantiert die Daten von mindestens einer Spur gelesen werden unde ein Rückfall aus Analogton wird verhindert.

 

Max

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Hallo:

 

"Bei Lichtton beträgt die Entfernung von der Mitte des Bildfensters, auf dem Filmstreifen gemessen, bis zur Mitte der Tonabtaststelle nach internationaler Abmachung 20 Bilder, was 15 Inch oder ca. 38 cm entspricht. Der Vorführer hat diesen Abstand beim Einlegen genau zu beachten. Hierzu enthalten Startbänder Startmarken für Bild und Ton, nach denen der Film in die Kinomaschine eingelegt wird."

Zit. nach Kleffel "Tonfilmanlagen"

 

Lage der Datenfelder bei Digitalton auf dem Film:

 

SRD 26 Bilder vor dem zugehörigen Bildsegment, Bezug ist das Bildsegment.

 

SDDS: P (picture/ Bild) seitige Spur: Auf Höhe des Bildsegmentes, S (Soundtraxx/Tonspur) seitige Spur: 17.8 Bilder zurückversetzt ggü. Bild.

 

DTS Timecode zu Bild gehörig

 

Einstellung am Prozessor kann anders sein, z.B. bei SRD, da es dort auch Basement (Kombilesegeräte) Reader geben kann, der Versatz zum Bild wäre dann nämlich entweder negativ oder Positiv, etwas was sich nicht sinnvoll einstellen ließe, daher hie die Angabe uzr Einstellung in Bezug zum Tonabtastpunkt Analoger Ton.

 

Stefan

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  • 2 years later...
.....analoger Ton nach internationaler Abmachung 20 Bilder.....

.....SRD 26 Bilder vor dem zugehörigen Bildsegment, Bezug ist das Bildsegment.Stefan

 

Dieses als Basis, müsste der SRD Delay beim Reverse Scan Tongerät von Kinoton auf 6x4 Perfs (Abstand Analog - Digital Ton) + 6 Perfs (Abstand LED Analog - LED Digital), entspricht 24 Perfs + 6 Perfs = auf einen Delay von 30 Perfs kommen.

 

Das wundert, da Kinoton selber bei der Installation 21 Perfs Delay im CP650 eingestellt hat. Im Zweifel aber für @Stefan2 ;-)

 

Warum hole ich das ganze rauf? Weil mir aufgefallen ist, das wir beim Umschalten auf analogen Ton (bei einer schlechten digitalen Tonspur) immer ein "Echo" hatten. Sehr Störend das ganze. Leider habe ich meinen von Dolby abgezeichneten Einstell-Testfilm verloren. Deshalb war ich Dankbar das jemand mal die Abstände im Forum gelistet hat.

 

Eine aus einen alten Trailer mit digitaler Tonspur bestehende Endlos Testschleife brachte dann noch etwas Interessantes am CP650 zu Tage.

Befindet man sich im Menü im Einstellungspunkt "Dolby Digital Reader Delay" und lässt die Testschleife laufen, gibt der CP den analogen und digitalen Ton gleichzeitig aus. Passt die Einstellung nicht, kann man diese nun so lange verändern, bis der Ton synchron übereinander liegt. Es geht also auch ohne Testfilm!

So kam ich auf 31 Perfs Delay, also stimmen wohl die Angaben von @Stefan2 (nicht das ich dran gezweifelt hätte ;-))

 

Gruß

Guido

 

Eventuell kann mal jemand posten ob das am CP500 auch so geht.

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  • 1 month later...

Hi Guido,

 

Beim CP 500 kannst du am besten über einen Kopfhörer das Delay einstellen. Eine Seite kommt an den Testpoint an der Cat 682 (Center-Kanal von SRD) und die andere Seite + Abschirmung des Kopfhörerkabels an die Anschlüsse der Cat 661 (Abschirmung-> GND, Signal an Left oder Right).

 

Das gleiche funktioniert auch beim DFP-2000 über die Buchse hinter der Frontplatte und bei auch bei weiteren Prozessoren. Das Abzählen ist nicht so besonders präzise, da der Abstand sich mit der Größe der Schleife vor dem Tongerät ändert (also vor/nach jedem Schaltschritt).

 

Max

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Max, du bist einfach zu pingelig ;-) Das abzählen reicht schon, der Grundabstand für Bild zu analog ist ja auch abhängig von der Schlaufe. +- 1Bild merkt niemand. Sonst hättest du ein großes Problem, da das Licht des Bildes die erste Reihe eher erreicht als die Letzte :lol:

  • Like 1
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Max hat ja auch ein Kellerkino. Er erreicht den nominalen Abstand von ca. 19m für die Synchronität aufgrund baulicher Gegebenheiten leider nicht. Die Nachbarn wollten bei der großen Höhle unter ihren Häusern einfach nicht mitspielen :wink: .

Jens

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  • 1 month later...

Hi,

 

ich dachte immer beim Kellerkino wärs wie beim Kopfhörer?

Kritisch wirds doch erst in Objekten dieser Größe:

18_G.sized.jpg

 

Quelle:Klf-Festschrift 1938 zu 10 Jahren Klf. (Selbst die Ausdrucke verdunsten gerne. Das Original muß sicher verwahrt bleiben)

 

odiug hat geschrieben: Rückfall auf SR, phaa, sowas gibt es doch gar nicht Wink

 

Nee, stimmt. SRD kennt das ja nicht! Macht dann ja so schön spoink, sprink, grrst,... :P

 

Grüße

 

St.

  • Like 1
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Nur am Rande: Dietrich Eckart, ganz schlimmer Finger!

 

Ziehvater vom Adolf Hitler, Redakteur des "Völkischen Beobachter" und Dichter der SA-Sturmlieder - nach ihm auch die "Totenkopfstandarte 5 Dietrich Eckart" benannt. Autor der geistreichen Abhandlung "Der Bolschewismus von Moses bis Lenin: Zwiegespräch zwischen Adolf Hitler und mir."

 

Neben dem "Reichssportfeld" (heutiges "Olympia-Stadion") ihm zu Ehren also 1936 diese Bühne (heutige "Waldbühne"), die trotz Anklänge an die Antike eine völlig untaugliche Akustik hat. Kein Wunder, daß die Berliner Philhamorniker dort Popmusik spielen. Nicht die Kunst, sondern das Pathos dominiert. :roll:

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