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"Filmmpalast Berlin"


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Hallo Leute, besonders die Berliner unter euch!

 

Ich hab mich mal ein wenig im Kinokompendium für Berlin umgesehen (http://www.kinokompendium.de ) und da fiel mir ein besonders schönes Filmtheater auf, der "Filmpalast Berlin" .

 

Leider findet man ja in diesem Kompendium keine Informationen zur Projektiosntechnik und so wollte ich hier fragen, was bei denen im VFR werkelt :D

 

Achja und nebenbei könnt Ihr mir ja, solltet ihr bereits in diesem Kino gewesen sein, euren Eindruck schildern!

 

(Ich denke hier besonders an Cinerama, das wandelnde Berliner Kinolexikon :wink: )

 

grüße ausm bayr. wald

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Also, das Kino erfreute sich noch vor 15 Jahren einiger Beliebtheit. Es gehört zur CinemaxX/Flebbe-Gruppe. Ich war dort - bevor es 1988 "Filmpalast Berlin" hieß, einer der letzten Vorführer (vormals UFA-Palast, Betreiber: Heinz Riech. Davor hieß es "UFA-PAvillon", noch früher "KiKi", und zwar seit den 50er Jahren. Architekt: Gerhard Fritzsche, welcher auch "Zoo-Palast" und "MGM-Theater" erbaute).

 

Zur programmatischen, technischen und renovierungsbezogenen Bewertungen möchte ich nichts Internes kommentieren.

 

Die Projektionsausstattung indessen ist kein Geheimnis: 1 St. DP 70, 1 St. FP-30, 1 St. ST 270, 1 St. CP 200 (mit MPU-1, dts, SR.D, JBL-Endstufen). Vormals auch THX: Lizenz erloschen. JBL 5000er-Serie auf Dämmwand, JBL 8330-Surround-Boxen. Steilprojektion, Trapezbild, Bildstandsschwankungen. 70mm wird formatverfälscht wiedergeben. Neue Leinwand seit 2004.

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Ich war auch schon dort und kann einen Besuch nur empfehlen!

Das ist Kinoatmosphäre, wie man sie leider(!) immer seltener findet.

Ein sehr schönes Haus, das hoffentlich noch lange erhalten bleibt.

 

Beste Grüße

Ernemann

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Hallo,

 

ein sehr schoenes Kino wie ich finde.

Cinerama, seit wann gibt es denn die FP30 dort? Ist Dir bekannt welche Variante?

 

Gruesse

Marc

Bis auf die digitalen Anbauten ist die Technik dort uralt.

Der Saal ist architektonisch schön, jedoch ist alles sanierungsbedürftig. Problematisch auch die etwas "einschnürende" Akustik, die sich bei früheren 70mm-Magnettonvorführung als ungeeignet erwies. Positiv blieben dort nur frühe dts-Vorführungen in Erinnerung, die sind aber auch 3.2.1- sowie THX-kompatibler.

 

Hübsche Architektur, aber seltsamer Betreiber. :(

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Tag Leutchen,

 

da ich hier länger nicht gepostet habe, habe ich mein altes Paßwort vergessen und mich kurzerhand neu angemeldet, zumal auch meine alte E-Mail Adresse längst gelöscht ist und daher nix läuft mit Paßwortzusendung. War früher hier Umlenkrolle, nun halt Umlenkrolle_2.

 

Erlaubt mir, zuerst einige allgemeine Dinge zu dem letzten Beitrag von Cinerama zu sagen.

 

Zunächst einmal hoffe ich, daß es nicht nur mir unkollegial vorkommt, das hier ein namentlich genanntes Kino derart unsachlich und pauschal kritisiert wird, wie es Cinerama tat.

 

Wollt ihr jetzt wirklich hier aus der Anonymität heraus einzelne Kinos namentlich durchhecheln? In einem Fachforum, das trotzdem möglicherweise von mehr Publikum als von Kinoarbeitern gelesen wird? Auch eure eigenen Kinos, die euch beschäftigen und euch euren Lohn zahlen? Na dann mal los, das wird ein Spaß werden. Das sind bestimmt die Dinge, die diese Branche ganz dringend benötigt.

Schließlich will dies hier kein Publikumsforum sein, wo öffentliche Kinobewertungen normal und sinnvoll wären. Unter Kollegen kann man aber mit Fug und Recht Kollegialität und auch Solidarität erwarten.

 

Selbstverständlich ist jede Kritik durch die freier Meinungsäußerung gedeckt, aber in einem Fachforum, in dem sich Kollegen sachlich austauschen, wäre mehr kollegiale Zurückhaltung angebracht gewesen.

 

Es kann doch nicht angehen, das hier öffentlich von jemandem, der nach eigenen Angaben von der Kinobranche lebt (Kopierwerk, wenn ich nicht irre), einzelne Kinos aus Gründen der Profilierungslust schlecht geschrieben werden. Das ist eines Kollegen unwürdig.

Falls jemand anderer Meinung ist, soll er mir einfach mal ein perfektes Kino nennen, in dem ununterbrochen perfekte Vorführungen laufen. Wir wissen alle, daß es so ein Kino nicht gibt.

 

 

Ich gehe nun auf die Vorwürfe im einzelnen ein, soweit das lohnend erscheint. Im Gegensatz zu Cinerama sind meine aktiven Erfahrungen als Filmvorführer im Film Palast einige Jährchen jünger.

 

 

Trapezprojektion:

Sicher gibt es die im Film Palast, wie in fast allen Kinos, seit es Kinos gibt. Das soll ein Negativpunkt sein? Selbst die meisten Kinoneubauten haben Trapezprojektionen in jeweils unterschiedlichen Graden. Dies bei einem alten Kinobau zu bemängeln ist haarsträubend, zumal der Grad der Abweichung von der Bildmitte im Filmpalast unproblematisch ist, wie seit vielen Jahrzehnten Tag für Tag bewiesen wird.

 

 

Veraltete Technik:

Die Kinotechnik eines namentlich genannten Kinos in einem Fachforum als "uralt" zu bezeichnen, ist an Unkollegialität nicht mehr zu überbieten.

 

Wahr ist, daß die letzte tiefgreifende Modernisierung vor 16 Jahren stattfand. Wahr ist auch, daß dieses Kino laufend nicht schlechter als andere Kinos gewartet wird. Beweis ist unter anderem die neue Leinwand vor zwei Jahren. Wollt ihr jetzt alle Kinos hier an den Pranger stellen, weil ihre letzte Modernisierung schon einige Jahre her ist? Viel Spaß dabei, das hilft wirklich sehr.

 

Selbstverständlich gibt es dort immer Dinge, die ärgerlicherweise vorerst liegenbleiben, so wie in jedem anderen Kino, falls es sich nicht gerade um das Privatkino von Bill Gates handelt.

Was zum Beispiel an einer CP 200 "uralt" im Sinne von untauglich sein soll, erschließt sich mir allerdings nicht. Aber ich muß ja nicht alles verstehen. Ich kenne einige Kinos, die ganz gerne eine CP 200, Kinotonteller, eine FP30, eine DP70, SR-D und DTS haben würden.

Ich behaupte nicht, daß dies schon ein gutes Kino ausmacht. Aber ich posaune in einem Fachforum auch nicht jedes mir kritikwürdige Kinoerlebnis mit Namensnennung heraus. Das wäre einfach erbärmlich unsozial. So etwas macht man intern, falls das möglich ist. Alles andere ist Nachtreten.

 

 

Ton:

Wieso eine (behauptete) nicht optimale Akustik bei Magnettonvorführungen ein Maßstab für die Akustik eines zeitgenössischen Kinos sein soll, erschließt sich mir ebenfalls nicht. In den letzten 10 Jahren dürfte es dort möglicherweise 50 Magnettonvorführungen gegeben haben. Genau weiß ich es nicht. In den letzten 5 Jahren vielleicht keine einzige mehr, ich bin aber nicht immer auf dem Laufenden über das Programm. Die Tendenz geht jedenfalls schon lange auf Null, und da kommt sie auch nie wieder weg. Also das soll ein Maßstab sein? Magnettonakustik im 3. Jahrtausend? Zum Lachen.

 

 

 

Beliebtheit:

Also vor 15 Jahren war der Film Palast nach Cineramas Aussage noch beliebt? Und die letzten 15 Jahre war er ergo unbeliebt? Das ist so absurd, daß es lustig ist.

Als Cinerama dort vor ca. 17 Jahren aufhörte, war dieses Kino restlos am Ende. Ich weiß es, denn ich war damals dort gelegentlich zu Gast und kurz darauf genau gegenüber in der Filmbühne Wien (8 Säle) ebenfalls für die Ufa als Filmvorführer tätig.

Der Vermieter suchte damals einen neuen Mieter für den Filmpalast, der den Laden wieder auf Vordermann bringen konnte. Die Ufa war dazu damals offenbar nach Meinung des Vermieters nicht in der Lage. In Flebbe fand sich so ein Mieter, sonst wären die Räumlichkeiten jetzt längst irgendwelche öden Sparkassenbüros. Auch die bald erfolgte THX-Zertifizierung half, dieses Kino wieder zu einem beliebten Kino zu machen. Anfang der 90er war so was noch eine große Sache.

 

 

Seltsame Betreiber:

Von Flebbe mag man halten, was man will, aber er hat was auf die Beine gebracht und vielen Leuten ermöglicht, durch ihre Arbeit bei ihm pünktlich ihrer Rechnungen zu bezahlen. Was daher bei aller berechtigten Kritik an Flebbe seltsam sein soll, weiß ich nicht. Das einzig Seltsame am Filmpalast Berlin dürfte für Cinerama darin liegen, das er dort seit langem keinen Zutritt zum BWR erhält. Jedenfalls durfte er dort nichts mehr anfassen, (das war nicht immer so), vor allem nicht, um in der Tonanlage zu stochern. Das ist nämlich seine Lieblingsbeschäftigung.

 

 

THX:

Wahr ist, daß die THX-Lizenz vor einigen Jahren nicht erneuert wurde. Dies erfolgte, als man bei Flebbe bemerkte, das der Kinoboom am abebben war und man überall sparen mußte. Na und? Ging doch damals wie heute vielen Kinos so. THX ist doch mittlerweile eh nur noch in der Unterhaltungselektronik von Belang.

Der Ton im Filmpalast war schon vor THX gut (jedenfalls nach der Modernisierung von Flebbe) und ist es nach THX auch. Darüber hinaus gibt es immer in jedem Kino Dinge, die verbesserungswürdig sind.

 

 

 

Zum Schluß:

 

Schon bevor ich in den 90ern im Filmpalast Berlin tätig wurde, war Cinerama dort keine besonders erwünschte Person mehr. Dies bezog sich nicht auf ihn als Gast, sondern auf seine Bastelambitionen im BWR. Ich bin gezwungen dies zu erwähnen, weil er sich in unakzeptabel unkollegialer Weise über den Film Palast geäußert hat. Das relativiert seine Äußerung über den Film Palast dann für Dritte doch ein wenig.

 

Ich selber habe meines Wissens nie mit ihm gesprochen, war aber mal Augenzeuge, wie er sich vor einer Vorführung vor den diensthabenden Vorführer stellte, mit einem Schraubenzieher wedelte und mal eben im BWR die Tonanlage optimieren wollte. Wohlgemerkt, er war dort lediglich GAST.

Man fragt sich dann in so einer Situation: Wer ist das, was will er, ist er vielleicht bewaffnet...?

Das waren so die Dinge, die seine Beliebtheit bei den Kollegen enorm steigerte. Es ging dabei gar nicht so sehr um technische Kompetenz, sondern um soziale Kompetenz. Als Kollege braucht man beides.

 

Das ist es wohl auch, was er "seltsam" findet: Das seine Modifikationswünsche in einem Kino, in dem er schon lange nicht mehr tätig war, auf wenig Gegenliebe stießen. Übrigens wäre nach allem, was ich damals gehört habe, einiges von seinen Vorschlägen durchaus hilfreich gewesen, aber die absolut untaugliche Art und Weise, wie er es jeweils vorbrachte, verbot jedem normal empfindenden Vorführer, gemeinsam mit Cinerama daran zu arbeiten. Ein wenig Bescheidenheit hätte hier in der Tat einiges bewirken können.

 

 

Wie so was mit Cinerama in der Realität ungefähr läuft, könnt ihr hier nachlesen:

http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=1302&postdays=0&postorder=asc&start=15

 

Auch sein Nachtreten, in diesem Falle gegen den Berlinalevorführer Uli (UliBerlin), der ihm fachlich als auch vom beruflichen Werdegang her weit überlegen ist, ist einfach jedesmal entzückend. Es ist halt wie immer: Alle sind fürchterlich inkompetent und wollen nicht auf Cinerama hören. So kann nur jemand sprechen und denken, der nie eine höhere berufliche Verantwortung (im Sinne von leitender Tätigkeit) übertragen bekommen hat. Würde er mal mehr Verantwortung als nur für seinen eigenen Arbeitsplatz tragen, würde er begreifen, das man mit anderen Leuten zusammenarbeiten muß, um etwas von diesen Leuten zu erreichen.

 

Und so geht es offenbar immer mit Cinerama. Daher wird er außerhalb dieses Forums von den maßgeblichen Leuten ignoriert. Da ich selber nicht mehr zu den aktiven Kinoarbeitern gehöre, erlaube ich mir aber ausnahmsweise heute, dieses Ignorieren... zu ignorieren. Das habe ich mir hier vorher nur beim Thema Magnetton erlaubt, um einige der ewigen Unsachlichkeiten zu diesem Thema zu berichtigen.

 

Aufgrund dieser ewigen unkontrollierbaren Besserwisserei haben sich peu à peu viele BWR, vor allem die mit 70mm, in Berlin für Cinerama verschlossen, was früher keineswegs immer der Fall war. Immerhin hatte er nun Zeit, hier über 1175 Beiträge in nicht mal 2 Jahren zu schreiben und mit seiner Kompetenz zu glänzen.

 

 

 

Schönen Abend noch und Grüße an das schönste Kino Berlins!

 

 

 

Umlenkrolle_2

 

 

fp_saal.jpg

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Tag Leutchen,

 

Zunächst einmal hoffe ich, daß es nicht nur mir unkollegial vorkommt, das hier ein namentlich genanntes Kino derart unsachlich und pauschal kritisiert wird, wie es Cinerama tat.

Es kann auch gerne detailliert werden, jedoch hatte ich auch positive Punkte benannt.

 

Wollt ihr jetzt wirklich hier aus der Anonymität heraus einzelne Kinos namentlich durchhecheln? In einem Fachforum, das trotzdem möglicherweise von mehr Publikum als von Kinoarbeitern gelesen wird? Auch eure eigenen Kinos, die euch beschäftigen und euch euren Lohn zahlen?

 

Du verdienst dort gar nicht mehr Deinen Lohn. Zudem handelt es sich um öffentliche Dienstleister. Als zahlender Kunde sei es gestattet, seinen Eindruck zu schildern. Dies tat ich (oftmals auch sehr kritisch) gegenüber sehr vielen Filmtheatern. Und darüber kann man gerne auch Bücher schreiben, wer mag. Ich tue es alsbald.

 

Schließlich will dies hier kein Publikumsforum sein, wo öffentliche Kinobewertungen normal und sinnvoll wären. Unter Kollegen kann man aber mit Fug und Recht Kollegialität und auch Solidarität erwarten.

 

Nicht ganz richtig: Es ist ein öffentliches Forum, das ohne Zulassungsbeschränkung einsehbar ist, indem diverse Nichtbranchenmitglieder und auch normale Kinogäste diskutieren. Es ist nicht das primäre Ziel, Kollegialität (auch mit Mißständen?) zu kultivieren, sondern aufzuklären, und zwar zugunsten eines Kinoerhalts.

 

Selbstverständlich ist jede Kritik durch die freier Meinungsäußerung gedeckt, aber in einem Fachforum, in dem sich Kollegen sachlich austauschen, wäre mehr kollegiale Zurückhaltung angebracht gewesen.

 

Wenn die Situation eines Kinos nicht selten als recht unbefriedigend erscheint, vor allem, wenn daraus möglicherweise Schlußfolgerung gezogen wird, daß sich die Kinogäste zurückziehen, dann sollte die Problematik angesprochen werden, natürlich auch öffentlich.

 

Es kann doch nicht angehen, das hier öffentlich von jemandem, der nach eigenen Angaben von der Kinobranche lebt (Kopierwerk, wenn ich nicht irre), einzelne Kinos aus Gründen der Profilierungslust schlecht geschrieben werden. Das ist eines Kollegen unwürdig.

 

Ich kann mich nicht in unterwürfigem Gehörsam üben, wie es so manchen Branchenmitarbeitern eigen ist - dazu bin ich zu alt. Diese (vornehme?) Zurückhaltung hat dazu geführt, daß Defizite immer wieder totgeschwiegen wurden. Ein Widerspruch in sich, was Du forderst l...

 

Dennoch darf ich erinnern, in welch' teilweise verächtlicher Sprache Du über ältere Kollegen inkl. ihres Vergangenheitsbezuges gesprochen hattest, was letztendlich zur Einführung eines "Nostalgie"-Threads führte, was anfänglich doch einige User verwirrte , die sich nicht als "Nostalgiker" abqualifizieren lassen wollten. Durch Deine damaligen Vorstösse ist nicht unbedingt die Versöhnung, sondern eher eine Spaltung eingetreten, könnte man mutmaßen.

 

Aber konkret zu Deinen Äußerungen, die ja dort auch nicht immer auf "Gegenliebe" stiessen, und man möge sie sich noch einmal auf der Zunge vergehen lassen: http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=3912

Ich werde Deinen Forumsbeitrag als Gegenthese in eine spätere Publikation aufnehmen, damit erkennbar bleibt, wie konträr die Standpunkte waren.

 

Falls jemand anderer Meinung ist, soll er mir einfach mal ein perfektes Kino nennen, in dem ununterbrochen perfekte Vorführungen laufen. Wir wissen alle, daß es so ein Kino nicht gibt.

 

Darum geht es letzlich doch gar nicht: "nobody ist perfect". Denn selbst ein "perfektes" Kino muß kritikfähig und kritikbedürftig bleiben. Nur durch Kritik, davon bin ich überzeugt, ist überhaupt eine Fortentwicklung möglich. Und engagierte Betreiber und Mitarbeiter, die an dieser Verbesserung arbeiten, verdienen auch gerne einmal öffentliches Lob. Das wäre unbedingt hinzuzufügen - ganz unbestritten.

 

 

Ich gehe nun auf die Vorwürfe im einzelnen ein, soweit das lohnend erscheint. Im Gegensatz zu Cinerama sind meine aktiven Erfahrungen als Filmvorführer im Film Palast einige Jährchen jünger.

 

Das ist nicht ganz richtig und vielleicht irrtümlich von Dir herangeführt, da ich mich zunächst nur auf meine (hauptamtliche) Tätigkeit dort vor dem Betreiberwechsel um 1988 bezog. Es ist aber auch unwesentlich, denn ich glaube die Situation von Kinos so eingigermassen (auch als Nichtbeschäftigter des einen oder anderen Kinos) einschätzen können.

 

Trapezprojektion:

Sicher gibt es die im Film Palast, wie in fast allen Kinos, seit es Kinos gibt. Das soll ein Negativpunkt sein? Selbst die meisten Kinoneubauten haben Trapezprojektionen in jeweils unterschiedlichen Graden. Dies bei einem alten Kinobau zu bemängeln ist haarsträubend, zumal der Grad der Abweichung von der Bildmitte im Filmpalast unproblematisch ist, wie seit vielen Jahrzehnten Tag für Tag bewiesen wird.

 

Steilprojektion ist sehr problematisch, führt zu einer gewissen Randschunschärfe und Beschneidung des Bildes. Man kann also nicht herkommen und behaupten: in diesem Kino sei es "unproblematisch". Wie gelangst Du zu dieser Erkenntnis, bitte? Steilheit ab einem gewissen Grad, würde ich sagen. bleibt nun einmal steil und ist nicht schon deswegen unproblematisch, nur weil das betreffende Kino vielleicht sonst einen populären Ruf genießt. Jedoch läßt sich das Manko derf Steilprojektion beheben (Ausgleichstubusse u.a. mehr). Warum muß ich eigentlich sowas benennen? Du trittst doch selbstbewußt auf: also ändere die Gegebenheiten, anstatt Unzulängliches kleinzureden.

 

Veraltete Technik:

Die Kinotechnik eines namentlich genannten Kinos in einem Fachforum als "uralt" zu bezeichnen, ist an Unkollegialität nicht mehr zu überbieten.

 

Es ist branchenbekannt, welche öffentlichen Kinos welche Technik und welches Programm haben. Aber ich bitte dennoch um Entschuldigung und setze anstelle des "Schlagworts" "uralt" den Ausdruck "veraltet". Davon jedoch möchte ich bitte nicht abweichen.

 

Wahr ist, daß die letzte tiefgreifende Modernisierung vor 16 Jahren stattfand. Wahr ist auch, daß dieses Kino laufend nicht schlechter als andere Kinos gewartet wird. Beweis ist unter anderem die neue Leinwand vor zwei Jahren.

 

Wenn Du selbst das so siehst, warum bin ich bloß der Bösewicht in dieser Runde?? Die neue Leinwand hatte ich übrigens positiv erwähnt! Ansonsten jedoch keine weiteren Maßnahmen mehr dort erkennen können. Hilf' mir auf die Sprünge, wenn Du sie kennst? Was geschieht Positives im Moment? Ehrlich: mich interessiert es, und dann wird es auch gewürdigt.

 

Wollt ihr jetzt alle Kinos hier an den Pranger stellen, weil ihre letzte Modernisierung schon einige Jahre her ist? Viel Spaß dabei, das hilft wirklich sehr.

 

Du selbst stelltest immer wieder Ansprüche an zeitgemäße digitale Technologien und machtest unter http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=3912 ältere Lösungen und ältere Kollegen nach meinem Eindruck lächerlich. Das ist ja auch hier alles zugelassen, aber umgekehrt sei auch ein Wort der Kritik an "neuzeitlichen" Zuständen gestattet.

 

http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=3912

 

Selbstverständlich gibt es dort immer Dinge, die ärgerlicherweise vorerst liegenbleiben, so wie in jedem anderen Kino, falls es sich nicht gerade um das Privatkino von Bill Gates handelt.

 

Nach meinem Eindurck bleibt dort - und auch anderswo! - mittlerweile fast alles liegen (bis auf die "neue Leinwand"). Korrigiere mich, wenn ich hier pauschalisiere.

 

Was zum Beispiel an einer CP 200 "uralt" im Sinne von untauglich sein soll, erschließt sich mir allerdings nicht. Aber ich muß ja nicht alles verstehen. Ich kenne einige Kinos, die ganz gerne eine CP 200, Kinotonteller, eine FP30, eine DP70, SR-D und DTS haben würden.

 

Na sicher gibt es immer einen Bedarf nach tauglichen Gebrauchtartikeln. Jedoch ist der CP 200 vielerortes (Fabrikationsjahr Ende der 70er Jahre) mittlerweile durch überragend bessere Fabrikate ersetzt worden. Von der Bedienung her mochte auch ich diesen Verstärker einstmals, jedoch objektiv gesehen stellt er ein gewisses Betriebsrisiko dar: so ist er etwa (ich bleibe in Berlin) im "Delphi-Palast" längst ausrangiert und vorbildlich ersetzt worden, und im "Zoo-Palast" werden in unmittelbarer Nähe drei weitere CP 200-Geräte gelagert, für den immer häufiger auftretenden Fall von Ausfällen. Auch die Übertragereigenschaften der Bauelemente (Transistoren und ICs), die zudem materialeigen altern, sind ab einem bestimmten Punkt ein Problem. Ein solches Gerät ist dann m.E. nur noch "vom Netz" zu nehmen. Wer der Auffassung ist, man könnte es ewig weiter reparieren, darf diese Auffassung haben.

 

Ich behaupte nicht, daß dies schon ein gutes Kino ausmacht. Aber ich posaune in einem Fachforum auch nicht jedes mir kritikwürdige Kinoerlebnis mit Namensnennung heraus. Das wäre einfach erbärmlich unsozial. So etwas macht man intern, falls das möglich ist. Alles andere ist Nachtreten.

 

Entschuldige bitte, ich stelle mich jeder Diskussion. Und wer es hören mag, dem sage ich auch, was (nach meiner Auffassung) geändert werden könnte. Was soll ich denn sonst noch Konstruktives vorschlagen?

 

Ton:

Wieso eine (behauptete) nicht optimale Akustik bei Magnettonvorführungen ein Maßstab für die Akustik eines zeitgenössischen Kinos sein soll, erschließt sich mir ebenfalls nicht.

 

Das ist richtig! Anderseits hat das angesprochene Kino ab 1988 (jahrelang) seine THX-Technik dadurch "verdelt", indem 70mm-Magnettonkopien eingesetzt wurden - sogar zweitweise im Repertoire. Dies war nicht etwa @cineramas Idee, sondern der Wunsch der Firmenleitung wie auch der Theaterleitung und der dortigen Mitarbeiter, die das gut fanden.

Anderseits sei gestattet, daß Außenstehende, die sich damit befaßt haben, zu der Erkenntnis kommen, daß dieses Filmformat nicht sehr glücklich zur Wiedergabe gebracht werden konnte. Das angesprochene Format war also längere Zeit durchaus "zeitgenössisch" und wirtschaftlich von Relevanz, wie Du es stets einforderst.

 

 

In den letzten 10 Jahren dürfte es dort möglicherweise 50 Magnettonvorführungen gegeben haben. Genau weiß ich es nicht. In den letzten 5 Jahren vielleicht keine einzige mehr, ich bin aber nicht immer auf dem Laufenden über das Programm.

 

Das stimmt weitgehend, denke ich.

 

Die Tendenz geht jedenfalls schon lange auf Null, und da kommt sie auch nie wieder weg. Also das soll ein Maßstab sein? Magnettonakustik im 3. Jahrtausend? Zum Lachen.

 

Was ist eine "Tendenz"? Wer entscheidet bitte über "Tendenzen" der Programmgestaltung dort? Welcher "Maßstab" und mit welcher Zielsetzung wäre hier gemeint?

 

 

Beliebtheit:

Also vor 15 Jahren war der Film Palast nach Cineramas Aussage noch beliebt? Und die letzten 15 Jahre war er ergo unbeliebt? Das ist so absurd, daß es lustig ist.

 

Das heißt, das Kino ist so lebendig wie vor xX-Jahren? Wie charakterisierst Du dies? Könntest Du es bitte belegen?

 

Als Cinerama dort vor ca. 17 Jahren aufhörte, war dieses Kino restlos am Ende.

 

Also ich war der vorletzte Vorführer dort in der UFA...und hoffentlich werde ich nicht für das "Ende" des Kino von Dir verantwortlich gemacht? Wäre ja unfair, denn auch unter Riech habe ich die Zustände scharf kritisiert - und behielt wie immer recht.

Um 1987 war das Kino jedoch nicht verwahrlost, aber von Heinz Riech etwas vulgär ("Rambo"-Filme, minimal gewartete Uraltprojektoren) betrieben worden. Das wurde danach unter Flebbe (zumindest anfänglich) deutlich besser. Keine Frage!

 

 

Der Vermieter suchte damals einen neuen Mieter für den Filmpalast, der den Laden wieder auf Vordermann bringen konnte. Die Ufa war dazu damals offenbar nach Meinung des Vermieters nicht in der Lage. In Flebbe fand sich so ein Mieter, sonst wären die Räumlichkeiten jetzt längst irgendwelche öden Sparkassenbüros. Auch die bald erfolgte THX-Zertifizierung half, dieses Kino wieder zu einem beliebten Kino zu machen. Anfang der 90er war so was noch eine große Sache.

 

Ja, war es gerne (trotz der bereits von Anbeginn an erkennbaren Fehlentwicklungen.

 

Seltsame Betreiber:

Von Flebbe mag man halten, was man will, aber er hat was auf die Beine gebracht und vielen Leuten ermöglicht, durch ihre Arbeit bei ihm pünktlich ihrer Rechnungen zu bezahlen. Was daher bei aller berechtigten Kritik an Flebbe seltsam sein soll, weiß ich nicht. Das einzig Seltsame am Filmpalast Berlin dürfte für Cinerama darin liegen, das er dort seit langem keinen Zutritt zum BWR erhält.

 

Wie bitte? Ich habe nicht darum gebeten. Und hatte seit Jahren dazu keinen Anlaß. (Ich habe eigene Anlagen, die sind nach meinem Geschmack - oder auch nach den Normen - ausgerichtet, was sollte ich dort noch verweilen?)

 

Jedenfalls durfte er dort nichts mehr anfassen, (das war nicht immer so), vor allem nicht, um in der Tonanlage zu stochern. Das ist nämlich seine Lieblingsbeschäftigung.

 

Habe mit der Tonanlage dort nie etwas zu tun gehabt und nie etwas verändert. Eidesstattliche Versicherung, mein Freund! (Da war nichts "herumzustochern", da THX eine Plexiglasplatte vor die Vorerstärker schraubte, damit eben niemand ohne entsprechende Kompetenz dort eingreift. Noch Fragen?

 

THX:

Wahr ist, daß die THX-Lizenz vor einigen Jahren nicht erneuert wurde. Dies erfolgte, als man bei Flebbe bemerkte, das der Kinoboom am abebben war und man überall sparen mußte. Na und? Ging doch damals wie heute vielen Kinos so. THX ist doch mittlerweile eh nur noch in der Unterhaltungselektronik von Belang.

Der Ton im Filmpalast war schon vor THX gut (jedenfalls nach der Modernisierung von Flebbe) und ist es nach THX auch. Darüber hinaus gibt es immer in jedem Kino Dinge, die verbesserungswürdig sind.

 

Du wirfst nun alles durcheinander: vom Herumstochern in Soundanlagen bis hin zu "Der Ton im Filmpalast war schon vor THX gut".

Zur Richtigstellung: es gab keinen Filmpalast "vor" THX. Er wurde mit diesem System eröffnet. Beim Einbau der Schallwand under Lautsprecher war ich mal kurz dabei - alles vor der Eröffnung.

 

 

Schon bevor ich in den 90ern im Filmpalast Berlin tätig wurde, war Cinerama dort keine besonders erwünschte Person mehr.

 

 

Sachlich leider falsch - vielleicht aus Deiner Sicht oder der eines Deiner Vorführerkollegen.

 

1. Ich baute dort Anfang der 90er Jahre eine neue Umlaufblende auf der DP 70 ein, da keine kinotechnische Firma zu der Zeit imstande war, das permanente, gravierende Blendenflackern zu beseitigen. Man war seinerzeit kurz davor, den DP 70-Projektor zu entfernen und gegen eine DP 75 zu ersetzen. Nur dies kurz zu den "Kompetenzfragen".

2. Auch während der Filmfestspiele Ende der 90er Jahre war ich dort beschäftigt (schriftlich durch Arbeitsvertrag belegt).

 

Man sollte aufpassen, was man verbreitet, @umlenkrolle.

 

Dies bezog sich nicht auf ihn als Gast, sondern auf seine Bastelambitionen im BWR.

 

Wenn ich denn eine unerwünschte Person war, würde mich dort keiner "basteln" (?) gelassen lassen. :lol: Ich wurde von der Geschäftsleitung darum gebeten und vollzog die Reparatur (als einziger) zur vollsten Zufriedenheit.

 

Ich selber habe meines Wissens nie mit ihm gesprochen, war aber mal Augenzeuge, wie er sich vor einer Vorführung vor den diensthabenden Vorführer stellte, mit einem Schraubenzieher wedelte und mal eben im BWR die Tonanlage optimieren wollte.

 

Nee - darin liegt auch die Verwechslung, schon die ganze Zeit. Ich bin ein Mann des Argumentes, nicht der Herumfuchtelns und Wedelns.

Wir haben sehr wohl miteinander gesprochen, denke ich doch, sofern Du noch im Kino "Notausgang" zugange warst? Insofern nämlich könnte ich Dir dort positive Merkmale zusprechen.

 

Man fragt sich dann in so einer Situation: Wer ist das, was will er, ist er vielleicht bewaffnet...?

 

Na sage, mal, wer soll das denn sein? Jetzt bin ich verwirrt. Wer hat denn diesen Menschen hineingelassen? (Das ist aber doch Eure Entscheidung. Ich kann doch nicht für alle "Eindringlinge" ebendort geradestehen? Ihr laßt bewaffnete Täter in Eure Vorführräume?

 

Das waren so die Dinge, die seine Beliebtheit bei den Kollegen enorm steigerte. Es ging dabei gar nicht so sehr um technische Kompetenz, sondern um soziale Kompetenz. Als Kollege braucht man beides.

 

Gerade das ist dort ein Manko, da dort (das ist auch vor dem Publikum bekannt geworden) rauhe und besserwisserische Antworten durch das Vorführpersonal gegeben wurden. Aber das liegt lange zurück, und mittlerweile ist dort niemand mehr der früheren Mitarbeiter tätig. Damit aber habe ich nichts zu tun.

 

Das ist es wohl auch, was er "seltsam" findet: Das seine Modifikationswünsche in einem Kino, in dem er schon lange nicht mehr tätig war, auf wenig Gegenliebe stießen. Übrigens wäre nach allem, was ich damals gehört habe, einiges von seinen Vorschlägen durchaus hilfreich gewesen, aber die absolut untaugliche Art und Weise, wie er es jeweils vorbrachte, verbot jedem normal empfindenden Vorführer, gemeinsam mit Cinerama daran zu arbeiten. Ein wenig Bescheidenheit hätte hier in der Tat einiges bewirken können.

 

Das kann allerdings sein, denn ich hatte Modifikationswünsche angemeldet. Sie waren kaum vermittelbar für den "normal empfindenden Vorführer", wie Du es spezifizierst. Wenn die Vorschläge aber (nach Deiner Auffassung) vernünftig waren, so hättet Ihr sie (gerne bitte ohne mein Hinzutreten!) doch umsetzen können? Dabei geht es m.E. um sachlich erkennbare Änderungen, die allhgemein überzeugen sollten, und nicht weil diese - zufällig - von mir geäußert wurden. Ich denke, dort wurde so gut wie nie etwas Konstruktives seitens der Vorführer "modifiziert" oder "verbessert". Aber das ist nun gewiss nicht mein Problem, sondern wird zu einem Betriebsproblem!

 

filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=1302&postdays=0&postorder=asc&start=15[/url]

 

Auch sein Nachtreten, in diesem Falle gegen den Berlinalevorführer Uli (UliBerlin), der ihm fachlich als auch vom beruflichen Werdegang her weit überlegen ist, ist einfach jedesmal entzückend.

 

Er hat sich bei mir noch nicht gemeldet. Sollte dies aber bitte tun. Ich habe ihn nicht getreten. Die beruflichen Werdegänge können Dir gar nicht bekannt sein, da Du ja mit mir nie gesprochen haben willst. Du begibst Dich jetzt in eine "persönlich" bezogene, üble Nachrede, wo es zuvor um eine Darlegung von Defiziten und auch guten Eigenschaften eines Kinos ging.

Die Sache kann sich sehr schnell zuspitzen, ist das jetzt gewollt?

 

Es ist halt wie immer: Alle sind fürchterlich inkompetent und wollen nicht auf Cinerama hören. So kann nur jemand sprechen und denken, der nie eine höhere berufliche Verantwortung (im Sinne von leitender Tätigkeit) übertragen bekommen hat.

 

Auch das ist unrichtig.

Ich schlage doch einmal vor, wir treffen und zu einer Ausprache, resp. für eine Personenidentifikation. Ggf. mit Zeugen, was die angesprochenen Defizite und Vorfälle anbetrifft.

 

Von Deinen Ausführungen halte ich derzeit wenig.

 

 

Schönen Abend noch und Grüße an das schönste Kino Berlins!

 

 

 

Umlenkrolle_2

 

Das Kino halte ich auch für architektonisch schön, aber zu behaupten, es sei das schönste in Berlin, ist weder objektiv noch historisch haltbar, zudem von westlichem Hochmut geprägt, denn immerhin gibt es noch das "International", das in der Presse mittlerweile diesen Ruf genießt.

 

"Schönstes Kino in Berlin" ist, wie alle Deine Ausführungen, rein subjektiv bewertet.

 

 

Bis bald also!

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Cinerama liebt es, seine Bewertungen und technischen Anmerkungen in für manches Empfinden hochgradig provokanter Form vorzutragen.

 

Allerdings weise ich aus langjähriger eigener Erfahrung darauf hin, daß er leider in - ich sage mal: dreiviertel der Fälle sachlich ins Schwarze oder nur sehr knapp daneben trifft (ich spreche da von Kino- und Kopierwerkstechnik, nicht von "Glaubenskriegen" um die Wärme des Magnettons oder "zerhackte" Digitalufzeichnungen.) Daher verlasse ich mich weitgehend auf seine Aussagen über einzelne Kinos und dort herrschende Projektionsbedingungen.

 

Die wenigsten Menschen sind überhaupt in der Lage, selbst mit vorsichtig vorgetragener Kritik an nachweisbaren Mißständen umzugehen.

Daß cinerama mit seiner kompromißlosen Art über die Jahre in Berlin so manchen Nerv gereizt haben mag, spricht überhaupt nicht gegen seinen technischen Sachverstand. Die Gegenprobe ist leicht genug: Man besucht das jeweilige Filmtheater und bildet sich selbst ein Urteil...

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dem ist wohl ne sicherung durchgebrannt!

 

anders kann man diese batterie an pauschalen verbalentgleisungen wohl kaum noch entschuldigen oder gar rechtfertigen. durch den verweis von cinerama [danke hierfür] weiss ich auch schon um wen es sich bei diesem "umlenkrolle" handelt.

 

der mann ist damals ganz frech hergegangen und hat einfach einen ganzen pool von unbelegbaren behauptungen und unterstellungen ausgestossen um dann in jedem einzelnen punkt widerlegt zu werden. wenn ich es recht bedenke ist er ja nichmal konkret geworden sondern hat sich um antworten dann immer mehr gedrückt. man sollte ihm gelegenheit geben das an dieser stelle nachzuholen.

 

aber zur sache:

 

Tag Leutchen,

 

Selbstverständlich ist jede Kritik durch die freier Meinungsäußerung gedeckt, aber in einem Fachforum, in dem sich Kollegen sachlich austauschen, wäre mehr kollegiale Zurückhaltung angebracht gewesen.

 

Es kann doch nicht angehen, das hier öffentlich von jemandem, der nach eigenen Angaben von der Kinobranche lebt (Kopierwerk, wenn ich nicht irre), einzelne Kinos aus Gründen der Profilierungslust schlecht geschrieben werden. Das ist eines Kollegen unwürdig.

Falls jemand anderer Meinung ist, soll er mir einfach mal ein perfektes Kino nennen, in dem ununterbrochen perfekte Vorführungen laufen. Wir wissen alle, daß es so ein Kino nicht gibt.

 

 

und sie haben sich damals aus einer art racheakt über sämtliche kollegen aus den neuen ländern lustig gemacht und versucht sie durch überflüssige parolen der lächerlichkeit preis zu geben. ein pech nur dass sie sich damals selbst lächerlich gemacht haben.

 

 

Was zum Beispiel an einer CP 200 "uralt" im Sinne von untauglich sein soll, erschließt sich mir allerdings nicht. Aber ich muß ja nicht alles verstehen. Ich kenne einige Kinos, die ganz gerne eine CP 200, Kinotonteller, eine FP30, eine DP70, SR-D und DTS haben würden.

Ich behaupte nicht, daß dies schon ein gutes Kino ausmacht. Aber ich posaune in einem Fachforum auch nicht jedes mir kritikwürdige Kinoerlebnis mit Namensnennung heraus. Das wäre einfach erbärmlich unsozial. So etwas macht man intern, falls das möglich ist. Alles andere ist Nachtreten.

 

 

ein cp200 ist nicht dazu geeignet echte 70mm filme wiederzugeben. dolbys vorschläge mit entsprechendem mpu sind ungenügend und qualitativ minderwertig. eine klapperkiste wie die fp30 in einem satz mit einem dp70 zu nennen ist mutig. sr-d und dts gleich hernach grenzt schon fast an zynismus. im nachtreten scheinen sie jedenfalls kein anfänger zu sein. das wissen wir beide aus vorherigen "diskussionen" wo sie einmal mehr gezeigt haben was sie für einen charakter haben. ich überlasse es dem aufmerksamen leser sich aus dem von cinerama gebrachten beispiel ein objektives gesamturteil über sie zu fällen.

 

 

Ton:

Wieso eine (behauptete) nicht optimale Akustik bei Magnettonvorführungen ein Maßstab für die Akustik eines zeitgenössischen Kinos sein soll, erschließt sich mir ebenfalls nicht. In den letzten 10 Jahren dürfte es dort möglicherweise 50 Magnettonvorführungen gegeben haben. Genau weiß ich es nicht. In den letzten 5 Jahren vielleicht keine einzige mehr, ich bin aber nicht immer auf dem Laufenden über das Programm. Die Tendenz geht jedenfalls schon lange auf Null, und da kommt sie auch nie wieder weg. Also das soll ein Maßstab sein? Magnettonakustik im 3. Jahrtausend? Zum Lachen.

 

 

es gibt magnettonakustik genausowenig wie es eine lichtton oder digitaltonakustik gibt. lediglich gibt es eine optimale akustik wie sich kinovorstellungen präsentieren sollten. heutige schallwandler schaffen es ja nichtmal einen gesamten kinoraum halbwegs mit schall zu füllen oder gar einen dichten klangteppich bereitzustellen.

 

nur weil sich dieser farmer aus den staaten einbildet man müsse den gesamtklang einschnüren wie eine ungarische salami heisst das noch lange nicht dass das auch in deutschland so gemacht werden muss. niemand der schoneinmal einen magnettonfilm mit gleichwertigen schallanlagen und akustikmassnahmen gehört hat hat auf thx und konsorten gewartet.

 

wenn cinerama das kritisiert gebührt ihm keine schelte sondern ein orden.

 

 

Ich selber habe meines Wissens nie mit ihm gesprochen, war aber mal Augenzeuge, wie er sich vor einer Vorführung vor den diensthabenden Vorführer stellte, mit einem Schraubenzieher wedelte und mal eben im BWR die Tonanlage optimieren wollte. Wohlgemerkt, er war dort lediglich GAST.

 

 

aber sicher kein unbekannter. das sicher nicht. wenn ich noch nie was mit magnetton zu tun gehabt hätte würde ich mich freuen wenn ein fachmann mir helfen möchte und ihn dafür nicht auch noch angreifen.

 

 

Man fragt sich dann in so einer Situation: Wer ist das, was will er, ist er vielleicht bewaffnet...?

 

 

fachwissen kann auch eine waffe sein. jedenfalls eine waffe gegen minderwertige präsentationen und nichtskönner die von sich glauben alles zu wissen.

 

 

Das waren so die Dinge, die seine Beliebtheit bei den Kollegen enorm steigerte. Es ging dabei gar nicht so sehr um technische Kompetenz, sondern um soziale Kompetenz. Als Kollege braucht man beides.

 

 

das glaube ich nicht dass man das braucht denn mir ist ein vorführer mit technischer kompetenz tausendmal lieber als einer mit sozialer kompetenz. schliesslich ist ein filmvorführer kein sozialarbeiter!

 

und gerade vorführer die ständig über irgendeinen unsinn geredet haben anstatt über filmtechnik sind mir meist schon nach kurzer zeit ordentlich auf die nerven gegangen. mir reicht es schon wenn ich der alten schachtel an der kassa [die alters mässig übrigens 25 jahre jünger als ich ist] einmal am tag über den weg laufe.

 

 

Das ist es wohl auch, was er "seltsam" findet: Das seine Modifikationswünsche in einem Kino, in dem er schon lange nicht mehr tätig war, auf wenig Gegenliebe stießen. Übrigens wäre nach allem, was ich damals gehört habe, einiges von seinen Vorschlägen durchaus hilfreich gewesen, aber die absolut untaugliche Art und Weise, wie er es jeweils vorbrachte, verbot jedem normal empfindenden Vorführer, gemeinsam mit Cinerama daran zu arbeiten. Ein wenig Bescheidenheit hätte hier in der Tat einiges bewirken können.

 

 

das ist das problem der heutigen zeit. es geht nicht mehr um qualität oder konstanz beziehungsweise harte arbeit sondern nur noch um den versuch sich selbst am besten zu präsentieren und in szene zu setzen. am besten man macht sich bei jedem möglichst beliebt redet mit jedem und achtet dabei am besten auch noch auf irgendwelche umgangsformen. wenn man das geschafft oder drauf hat hat man es geschafft denken viele.

 

ich sage jedoch dazu garnichts habt ihr geschafft! der beruf eines filmvorführers hat mit dem beruf eines politikers nichts zu tun auch nicht vor einer magnettonvorstellung.

 

 

Wie so was mit Cinerama in der Realität ungefähr läuft, könnt ihr hier nachlesen:

http://forum.filmvorfuehrer.de/viewtopic.php?t=1302&postdays=0&postorder=asc&start=15

 

Auch sein Nachtreten, in diesem Falle gegen den Berlinalevorführer Uli (UliBerlin), der ihm fachlich als auch vom beruflichen Werdegang her weit überlegen ist, ist einfach jedesmal entzückend. Es ist halt wie immer: Alle sind fürchterlich inkompetent und wollen nicht auf Cinerama hören. So kann nur jemand sprechen und denken, der nie eine höhere berufliche Verantwortung (im Sinne von leitender Tätigkeit) übertragen bekommen hat. Würde er mal mehr Verantwortung als nur für seinen eigenen Arbeitsplatz tragen, würde er begreifen, das man mit anderen Leuten zusammenarbeiten muß, um etwas von diesen Leuten zu erreichen.

 

so wie flebbe meinen sie wohl den sie weiter oben erst gelobt haben? jedenfalls ist cinerama sehr gut zu verstehen. wenn er schon extra anreist dann möchte er auch eine hochwertige präsentation vorfinden und nicht irgendwelche einstellungen die man gerade noch zusammengebracht hat.

 

und wozu sollte sich ein filmvorführer in leitende tätigkeit begeben? wenn sie etwa den "beruf" eines theaterleiters meinen so kann ich ihnen versichern dass das kein besonders anspruchsvoller "job" ist. sie haben praktisch zeit soviel und wann sie wollen und bekommen auch noch eine menge geld dafür bezahlt. allerdings wissen sie erstens nicht wofür sie soviel geld bezahlt bekommen und zweitens hat diese tätigkeit kaum was mit film oder filmtechnik zu tun. daher könnte und kann mir eine solche "leitung" gestohlen bleiben!

 

und wieso verantwortung? hat ein filmvorführer etwa keine verantwortung?

zuerst denken dann schreiben!

 

 

Und so geht es offenbar immer mit Cinerama. Daher wird er außerhalb dieses Forums von den maßgeblichen Leuten ignoriert. Da ich selber nicht mehr zu den aktiven Kinoarbeitern gehöre, erlaube ich mir aber ausnahmsweise heute, dieses Ignorieren... zu ignorieren. Das habe ich mir hier vorher nur beim Thema Magnetton erlaubt, um einige der ewigen Unsachlichkeiten zu diesem Thema zu berichtigen.

 

 

sehen sie sich die damals von ihnen losgetretene diskussion doch mal an. was genau haben sie denn "berichtigt" sie sind sämtliche angaben und aufschneidereien schuldig geblieben und das bis zum heutigen tag. daher kann von unsachlichkeiten nur in ihrem zusammenhang die rede sein!

 

 

Aufgrund dieser ewigen unkontrollierbaren Besserwisserei haben sich peu à peu viele BWR, vor allem die mit 70mm, in Berlin für Cinerama verschlossen, was früher keineswegs immer der Fall war. Immerhin hatte er nun Zeit, hier über 1175 Beiträge in nicht mal 2 Jahren zu schreiben und mit seiner Kompetenz zu glänzen.

 

 

eine hohe anzahl an beiträgen sagt nichts über die kompetenz von jemandem aus. weder positiv noch negativ.

 

cinerama ist mit sicherheit kein unkontrollierbarer besserwisser sondern eher das gegenteil: ein fachmann auf seinem gebiet!

 

er möchte weder mit georg lucas noch mit thx oder irgendwelchem ach so "modernen" digitalkram etwas zu tun haben und das will auch ich nicht! was ist daran verwerflich.

 

Expert Grouper

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Tag Leutchen,

 

ich darf heute auf die Äußerungen von Cinerama antworten.

 

 

Zur Richtigstellung: es gab keinen Filmpalast "vor" THX. Er wurde mit diesem System eröffnet. Beim Einbau der Schallwand under Lautsprecher war ich mal kurz dabei - alles vor der Eröffnung.

Stimmt, das habe ich nach all den Jahren durcheinander gebracht. Mir war so, als wäre erst die Neueröffnung gewesen, dann THX. Schwamm drüber, denn substantiell ändert das nicht das geringste an meinen anderen Aussagen.

 

 

 

 

 

Auch während der Filmfestspiele Ende der 90er Jahre war ich dort beschäftigt (schriftlich durch Arbeitsvertrag belegt).

War mir unbekannt, da nach meiner Zeit dort. Ich glaube es. Werde ich jetzt trotzdem verklagt?

Also du warst dort als Filmvorführer Ende der 90er tätig? Und danach machst du das Kino nieder? Das freut bestimmt deine ehemaligen Kollegen ungemein und wird dein Ansehen dort nachhaltig stärken. Mit solchen Kollegen wie dir zu arbeiten, ist sicher ein Genuß.

 

 

 

 

 

Ich baute dort Anfang der 90er Jahre eine neue Umlaufblende auf der DP 70 ein, da keine kinotechnische Firma zu der Zeit imstande war, das permanente, gravierende Blendenflackern zu beseitigen. Man war seinerzeit kurz davor, den DP 70-Projektor zu entfernen und gegen eine DP 75 zu ersetzen. Nur dies kurz zu den "Kompetenzfragen".

(…) Ich wurde von der Geschäftsleitung darum gebeten und vollzog die Reparatur (als einziger) zur vollsten Zufriedenheit.

War mir bekannt, aber ich hielt es für nicht erwähnenswert, zumal es (soweit ich mich erinnere) vor meiner Zeit dort stattfand. Das war also die Reparatur einer DP70 Blende. Wo ist das Besondere daran?

Ohne das ich ein Mechaniker-As wäre, repariere ich dir mit etwas Zeit jeden Defekt an jeder Blende jedes üblichen Projektors, genauso wie fünf Dutzend andere Forumsteilnehmer hier. Dazu muß man kein Top-Mechaniker sein. Worin besteht das außergewöhnliche Können bei der Reparatur einer Blende?

Das Kinotechnikfirmen manche Reparaturen nicht ausführen oder sich dabei extra unbeholfen anstellen, weil sie stattdessen auf Neuaufträge hoffen mag zwar unfein sein, scheint aber letztendlich aus deren Sicht legitim. Solches Verhalten der Kinotechnikfirmen kennen viele, die einige Zeit als Vorführer oder in der TL gearbeitet haben:

"Nee, nee, kaufen ses doch neu, Meester!"

Daraus zu schließen, man wäre nun der einzige auf der Welt gewesen, der die Reparatur doch noch schaffte, schmeichelt zwar zweifellos dem Ego, ist aber völlig unbegründet.

 

 

 

 

 

Es ist ein öffentliches Forum, das ohne Zulassungsbeschränkung einsehbar ist, indem diverse Nichtbranchenmitglieder und auch normale Kinogäste diskutieren. Es ist nicht das primäre Ziel, Kollegialität (auch mit Mißständen?) zu kultivieren, sondern aufzuklären, und zwar zugunsten eines Kinoerhalts.

Da du so die freien Rede und die freie Kritik verteidigst, möchte ich dich hiermit auffordern, deinen Arbeitsplatz zu nennen. Mir war so, du hättest irgendwo im Forum gesagt, du wärest im Kopierwerk beschäftigt. Stimmt das? Namen, bitte. Gibt ja nicht so viele dort. Geyer? Babelsberg? Oder doch nur 8mm bei Andec? Egal welches Kopierwerk, ich möchte es gerne hier kritisieren, denn wie wir hier in vielen Beiträgen lesen können, klagen Vorführer immer wieder über schlechte Kopienqualität. Und du bist daran beteiligt.

 

Ach, das möchtest du dann doch nicht? Warum nicht? Warum beschränkst du dich darauf, hier andere Kinos und andere Kollegen aus der Anonymität heraus jeweils namentlich zu kritisieren, versteckst dich und deinen Arbeitsplatz aber selber in aller Seelenruhe hinter deiner Tastatur? Erlaube mir bitte, daß ich das nicht übermäßig mutig finde.

 

 

 

 

 

Wir haben sehr wohl miteinander gesprochen, denke ich doch, sofern Du noch im Kino "Notausgang" zugange warst?

Im Notausgang war ich das letzte mal 1994 als Gast in Begleitung einer aufregenden Brünetten, die ich sicher nie vergessen werde. Meine Konzentration auf den Film war dementsprechend mäßig. Der Abend verlief dann später recht erfreulich. Du mußt dir also einen anderen suchen.

 

 

 

Zum Thema Qualifikation und Anonymität:

Ich nenne hier keine realen Namen (es sei denn, die Leute nennen sie vorher selber), denn ich gehe davon aus, daß die Teilnehmer das mit Recht nicht wünschen. Wahr ist aber auch, daß die Anonymität auch Nachteile hat.

Es wäre für die Teilnehmer natürlich viel leichter, einzelne Beiträge einzuschätzen, wenn die Leute im Klarnamen, ihre Qualifikation und ihr beruflicher Werdegang nachvollziehbar bekannt wären. Blabla hätte so keine Chance mehr. In kleinem Kreis kann man ganz anders reden.

Das ist aber undenkbar in einem großen öffentlichen Forum wie diesem. Schon aus arbeitsrechtlichen Gründen braucht man daran keinen Gedanken zu verschwenden. Auch mir wäre das viel zu heikel, auch wegen anderen, die sich möglicherweise unbedacht zu weit aus dem Fenster hängen. Die Konzeption dieses Forums ist aus guten Gründen eine andere.

 

In einem abgeschlossenen nichtöffentlichen Forum wäre das alles ohne weiteres möglich, wenn auch naturgemäß in wesentlich kleinerem Kreis. Wichtigtuer und aufgeblähte Ego-Beiträge gibt es in solchen kleinen Foren nicht, dafür sorgen die Teilnehmer schon vor der Registrierung. Solche abgeschlossenen kleinen Fachforen sind möglich, wenn also jemand die Mühe auf sich nehmen würde: Ich wäre gerne dabei.

 

 

 

 

 

Wäre ja unfair, denn auch unter Riech habe ich die Zustände scharf kritisiert - und behielt wie immer recht.

Das muß man mal ganz langsam auf sich wirken lassen. Hier behauptet Cinerama öffentlich und in voller Überzeugung, er BEHIELT WIE IMMER RECHT.

 

Wie nennt man das? Blasphemie? Welcher Mensch hat immer Recht? Welcher Mensch darf sich hinstellen und sagen:

ICH BEHIELT WIE IMMER RECHT.

 

Dazu nur eines: Ich habe keineswegs immer Recht. Ich irre sogar häufig, hier und anderswo. Wenn ich meine Irrtümer einsehe, was sogar ab und an vorkommt, versuche ich meine Irrtümer zu korrigieren. Das ist oft lästig, aber unvermeidlich, denn das Leben erfordert es. Dieser Mechanismus ist banal und nennt sich Lernfähigkeit.

 

Wer wie Cinerama von sich behauptet, er hätte wie immer Recht, kann demzufolge nicht mehr lernfähig sein, denn was und wozu soll jemand lernen, der sowieso immer Recht hat?

Es reicht schon völlig, wenn viele Zeitgenossen HEIMLICH von sich denken: Ich habe wie immer Recht. Solche Leute kennen wir doch alle. Das sind die Horrorkollegen, die es in jeder größeren Firma gibt.

Wer aber öffentlich und in voller Überzeugung von sich sagt, er hätte wie immer Recht (gehabt), hat eindeutig die Schwelle überschritten, hinter der man ihn noch ernstnehmen kann.

 

Was das für die Glaubwürdigkeit einer Persönlichkeit bedeutet, die sich hier regelmäßig als Fachwunder präsentiert, kann sich jeder selber ausmalen.

Da Cinerama hier offenbar mit Abstand die meisten Beiträge geschrieben hat, ist es wohl erlaubt, ihn als Wortführer dieses Forums zu bezeichnen.

Also euer Wortführer hat nach eigenen Angaben immer Recht. Ergo behält er immer Recht. Eine interessante Entwicklung. Dazu Gratulation von meiner Seite.

 

 

 

 

 

Die beruflichen Werdegänge können Dir gar nicht bekannt sein, da Du ja mit mir nie gesprochen haben willst.

Ich vermute mal, jeder, der einige Zeit in einem BWR mit 70mm in Berlin gearbeitet hat, kennt dich wenigstens vom Hörensagen. So auch ich. Die Anekdoten unter Kollegen waren früher ja endlos und meistens ziemlich lustig. Ich muß dafür nicht mit dir persönlich gesprochen haben, was meines Wissens auch nie der Fall war. Im übrigen dürfte das für die Forumsleser nicht allzu spannend sein.

 

Wahr ist aber, da hast du Recht, das ich über deinen beruflichen Werdegang nicht völlig aufgeklärt bin. Daher fordere ich dich auf, mich hier öffentlich darüber aufzuklären. Vielleicht finden es auch einige andere Forumsteilnehmer interessant, die berufliche Qualifikation des Wortführers dieses Forums zu erfahren. Das dient doch nur deiner Glaubwürdigkeit, Cinerama.

Solltest du kein kleines Kopierwerklicht, sondern eine große Nummer sein, dann werde ich der erste sein, der deinen Beiträgen mehr Glaubwürdigkeit beimißt. Ich bin sicher, du hast nichts zu verbergen.

 

 

 

Zum Schluß:

Ich bleibe dabei: es ist eine Sauerei, in diesem Fachforum namentlich Kinos öffentlich zu kritisieren. Das ist unkollegial und unwürdig.

Das namentliche Kritisieren eines Kinos sollte reinen Publikumsforen vorbehalten sein. Da gibt es naturgemäß keine kollegialen Hemmungen.

 

 

Umlenkrolle_2

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Da Cinerama hier offenbar mit Abstand die meisten Beiträge geschrieben hat, ist es wohl erlaubt, ihn als Wortführer dieses Forums zu bezeichnen.

 

Das muss ich dann doch mal verneinen, auch wenn er die meisten Beiträge, oder zumindest eine sehr große Anzahl an Beiträgen geschrieben hat, der Wortführer ist hier mitnichten, einen Wortführer kann ich hier auch nicht ausmachen, außerdem treibt er sich hier dazu noch viel zu kurz herum (siehe Anmeldedatum).

Er gehört lediglich zu den Personen (wie du schon festgestellt hast, und auch ein großer Teil der anderen User hier) die sich gern öffentlich provilieren möchten.

Das er sich als Einziger im Besitz der ultmativen Wahrheit befindet ist wohl selbstverständlich, auch wenn außer ihm und einem gewissen Speichellecker das keiner glaubt.

 

 

Ich bleibe dabei: es ist eine Sauerei, in diesem Fachforum namentlich Kinos öffentlich zu kritisieren. Das ist unkollegial und unwürdig.

Das namentliche Kritisieren eines Kinos sollte reinen Publikumsforen vorbehalten sein. Da gibt es naturgemäß keine kollegialen Hemmungen.

 

Sehe ich ebenso, und vor einiger Zeit sahen das auch sehr viele andere User des Forums so.

Denn das ein Kino hier namentlich nieder gemacht wird, passiert nicht zum ersten mal, nur war der Protest beim letzten mal doch um einiges größer.

Auch hat die Forenleitung beim letzen mal ausdrücklich darauf hingewiesen so etwas doch bitte zu unterlassen.

 

Im übrigen bin ich wie gesagt der gleichen Meinug, einen Kollegen stellt man öffentlich nicht an den Pranger, bestes Beispiel für solchen Kollegialen zusammenhalt sind übrigens die Ärzte, man wird nie einen Arzt erleben der über einen anderen schlecht redet, zumindest nicht in der Öffentlichkeit.

So etwas hat für mich etwas mit Anstand und Höflichkeit zu tun.

 

Aber als Besitzer der ultimativen Wahrheit...

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...wenn außer ihm und einem gewissen Speichellecker das keiner glaubt.

 

Bitte! Keine Beleidigungen!

 

Siehe Forumsregeln.

 

...

 

In Sachen Anonymität @Cineramas, im Gegensatz zu den meisten Mitgliedern sind mir sein vollständiger Name sowie postalische Anschrift, durch ihn selbst initiert, bekannt.

 

...

 

Sonstens: Haltet den Ball flach! Vor dem engültigen Posten tief durchatmen. :idea:

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Er gehört lediglich zu den Personen (wie du schon festgestellt hast, und auch ein großer Teil der anderen User hier) die sich gern öffentlich provilieren möchten.

 

Also die Profilierung bringt mir eigentlich nicht unbedingt Geld. Aber man lernt im Streit dazu, es übt in der Ausarbietung von Argumenten. Mich interessieren die Gedanken von Euch. Nicht, um sie zu teilen, sondern sie zu widerlegen.

 

Das er (@cinerama) sich als Einziger im Besitz der ultmativen Wahrheit befindet ist wohl selbstverständlich, auch wenn außer ihm und einem gewissen Speichellecker das keiner glaubt.

 

Wer befindet sich im Besitz "absoluter Wahrheit"? Ich nicht. Was ist damit gemeint? Das ist kein wirksames Gegenargument, "Besserwisserei" anderen vorzuwerfen. Du hast alle Gelegenheit, etwas gegendarzustellen. Schon deshalb gibt es keine "absolute Wahrheit".

Und wer ist denn der sog. "S.......cker", den Du anprangerst?

@Sewi, wenn ich Dich tatsächlich ernst nehmen soll, dann kontrolliere bitte das, was Du schreibst. Oder es kommt im gleichen Stil zurück.

 

Ich bleibe dabei: es ist eine Sauerei, in diesem Fachforum namentlich Kinos öffentlich zu kritisieren. Das ist unkollegial und unwürdig.

Das namentliche Kritisieren eines Kinos sollte reinen Publikumsforen vorbehalten sein. Da gibt es naturgemäß keine kollegialen Hemmungen.

 

Erinnern wir uns: in diesem Thread bin aber ich konkret angegangen worden, da ich allgemein-kritische Aspekte zum Kinobetrieb und auch speziell namentlich genannten Kinos anführte. Personen habe ich zumindest nicht genannt. Hier mochte jedoch @umlenkrolle ein "Outen" meiner Person herbeiführen. Somit weiß ich nicht, wer eine Sauerei beging? Mein Beitrag hoffentlich nicht, und er wird (nach meinem Urlaub) sachlich fortgesetzt.

 

Somit bin ich unbedingt der Auffassung, daß ein Kino ein öffentlicher Raum ist. Ebenso wie Parteien, das Wetter, Theater und Opernhäuser, Musikgruppen oder öffentliche Personen oder historische Fakten müssen Kinos kritikfähig bleiben. Ansonsten setzen sich die Mißstände in der Welt fort, und das liegt nicht im Lebensinteresse der Gattungsform Kino.

 

Ich warte ab, was von @umlenkrolle kommt, der auf meinen Vorschlag einer Gegenüberstellung leider noch nicht reagierte. Wenn es ihm angenehmer ist, daß man sich direkt in diesem Kino trifft (mit den von ihm zitierten Kollegen, die ihm diese Informationen zureichen) bin ich dafür.

 

Andererseits schreibe ich nächste Woche einen Abschnitt zur Geschichte des Kinos zwischen 1952 bis 2005 (einschließlich Bildmaterial). Dass man es nicht jedem recht machen kann, ist unvermeidlich. Dies ist ja ein Forum: gelebte Demokratie.

 

Wenn jemand anderer zur Geschichte dieses Kinos etwas übernehmen möchte, kann es dieser Diskussion nur nützen. Ein Verbot dessen aufzurichten, wäre eine Vergiftung der Diskussionskultur.

 

Wer nichts zu verbergen hat, der hat es eigentlich kaum nötig, ständig unliebsame Darstellungen unterbinden zu wollen. Du selbst hast scharf das Unterbinden jeder staatlichen Kontrolle über Unternehmensenscheidungen gefordert, verlangst aber nun an anderer Stelle, Unternehmensentscheidungen und Folgen (und hier handelt es sich zudem um einen Kulturfaktor!) dürften nicht kritisert werden. Darin sehe ich einen unauflösbaren Widerspruch, der auch mit dem Grundgesetz nicht wirklich konform geht. :wink:

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.....bestes Beispiel für solchen Kollegialen zusammenhalt sind übrigens die Ärzte, man wird nie einen Arzt erleben der über einen anderen schlecht redet, zumindest nicht in der Öffentlichkeit.

So etwas hat für mich etwas mit Anstand und Höflichkeit zu tun.........

 

Ja nee, is klar!

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Wer befindet sich im Besitz "absoluter Wahrheit"? Ich nicht. Was ist damit gemeint? Das ist kein wirksames Gegenargument, "Besserwisserei" anderen vorzuwerfen. Du hast alle Gelegenheit, etwas gegendarzustellen. Schon deshalb gibt es keine "absolute Wahrheit".

Und wer ist denn der sog. "S.......cker", den Du anprangerst?

@Sewi, wenn ich Dich tatsächlich ernst nehmen soll, dann kontrolliere bitte das, was Du schreibst. Oder es kommt im gleichen Stil zurück.

 

 

Ich nehm es mir mal raus nur auf den oberen Absatz zu antworten.

Ich habe garnicht vor dich zu wiederlegen, ich habe nicht einmal dich direkt angesprochen, sondern mein posting richtete sich an umlenkrolle.

Warum ich dich nicht Widerlege? Nun ganz einfach, ich hab keine Lust dazu, du hörst ja doch nicht zu, in keinem einzigen deiner über 1000 postings hast du bisher die Bereitschaft durchblicken lassen auch nur einen einzigen Millimeter auf andere Meinung zuzugehen, ich weiß ich weiß du wirst nun wieder sagen man solle seine Meinung doch sachlich konkret und korrekt vorbringen damit man darüber diskutieren kann, aber das ist in meinen Augen nur eine fadenscheinige Ausrede deinerseits, mit diesem Argument kann man geschickt sämtliche anderen Meinung an sich abprallen lassen, ist es doch so einfach ein posting als "nicht sachlich" darzustellen.

 

Deshalb ist es auch müßig mit dir vernüftigt reden zu wollen, solange du nicht aus deiner Rolle als Alleinunterhalter aussteigst wirst du mit keinem hier ein vernüftiges Gespräch führen können.

 

 

Ach und verzeih mir bitte das ich keinen Namen nenne, würde ich das tun hätte ich in der Tat gegen die Forenrichtlinien verstoßen, ganz so einfach werd ich nicht aus dem Forum verschwinden.

 

 

 

Sonstens: Haltet den Ball flach! Vor dem engültigen Posten tief durchatmen.

 

Wer mich persönlich kennt der weiß das ich beim schreiben meiner Beiträge niemals in irgendeinerweise "aufgeregt" bin, dennoch habe ich meine Gründe so zu schreiben wie ich schreibe.

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Warum ich dich nicht Widerlege? Nun ganz einfach, ich hab keine Lust dazu, du hörst ja doch nicht zu, in keinem einzigen deiner über 1000 postings hast du bisher die Bereitschaft durchblicken lassen auch nur einen einzigen Millimeter auf andere Meinung zuzugehen, ich weiß ich weiß du wirst nun wieder sagen man solle seine Meinung doch sachlich konkret und korrekt vorbringen damit man darüber diskutieren kann, aber das ist in meinen Augen nur eine fadenscheinige Ausrede deinerseits, mit diesem Argument kann man geschickt sämtliche anderen Meinung an sich abprallen lassen, ist es doch so einfach ein posting als "nicht sachlich" darzustellen.

 

Deshalb ist es auch müßig mit dir vernüftigt reden zu wollen, solange du nicht aus deiner Rolle als Alleinunterhalter aussteigst wirst du mit keinem hier ein vernüftiges Gespräch führen können.

 

 

Ach und verzeih mir bitte das ich keinen Namen nenne, würde ich das tun hätte ich in der Tat gegen die Forenrichtlinien verstoßen, ganz so einfach werd ich nicht aus dem Forum verschwinden.

Ich lese alles ausführlich. Aber man kann nicht allem zustimmen. Weder ist das "fadenscheinig" noch ignorant, sondern das Ergebnis meiner Eindrücke zum Kino seit etwa 1972.

Wir haben an diversen Traditionsstandorten eminente Probleme, in diesem Thread geht es um die Stadt, in der ich geboren wurde und dafür argumentiere, dass ein weitere Abwärtsspirale gestoppt wird.

Anderseits sage ich zu, mich in Alsdorf nicht einzumischen, falls das einmal hier im Forum geschehen sein sollte.

 

Zu den Punkten "Alleinunterhalter" kann man nichts sagen. Unterhalte Du halt besser, dann wird es vielleicht spannender. Wenn andere sich nicht trauen, etwas zu sagen, und Du schon öfter mir das vorwarfst, finde ich das nur merkwürdig. Dich drängt auch keiner heraus, wozu und mit welchem Vorteil auch?

Zigtausende an Postings gibt es hier, darunter sind die meinen umstritten, tlws. werden sie abgelehnt, tlws. treffen sie auf Zustimmung.

 

Falls möglich (?): zurück zum Thema, würde ich vorschlagen.

(Ich bin erst Mitte kommender Woche zurück, solange könnt Ihr über @cinerama lästern. :wink:)

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Hallo TJ,

 

es geht mir nicht im mindesten um die Aufhebung der Anonymität Cineramas. Ich schrieb ja in meinem vorherigen Beitrag bereits, daß ich hier nie einen realen Namen nennen würde. Das sollte in einem öffentlichen Forum aus gutem Grund tabu sein. Viele Vorführer und sonstige Kinoarbeiter, die sich hier über dies und das kritisch äußern, würden sonst an ihrem Arbeitsplatz in Teufels Küche kommen können.

 

Ich forderte demgemäß Cinerama keineswegs dazu auf, hier seinen realen Namen zu nennen, sondern seinen beruflichen Werdegang darzulegen. Ich habe das selber in meinem ersten Beitrag getan (damals noch als Umlenkrolle), soweit es die Kinotechnik betraf.

Dazu muß er, falls er das nicht will, nicht mal Firmennamen nennen. Das ist doch völlig unproblematisch. Das scheint nicht zu viel verlangt von jemandem, der sich hier derart exponiert und von sich selber behauptet, er hätte immer recht.

Zwar sagt ein beruflicher Werdegang bekanntlich nicht alles über eine Kompetenz aus, aber er trägt zweifellos wesentlich dazu bei.

 

 

 

Denn wenn ich so etwas hier von Cinerama lesen muß...

Mich interessieren die Gedanken von Euch. Nicht, um sie zu teilen, sondern sie zu widerlegen.

...dann frage ich mich natürlich, von welcher Kompetenz aus kann er sich hinstellen und mit nicht zu überbietender Pauschalität sinngemäß sagen: Freunde, ich werde eure Gedanken nie teilen. Egal was ihr sagt, ich werde es widerlegen.

 

Was befähigt ihn zu einer solchen Aussage? Ich weiß es nicht, wäre aber gerne klüger.

 

In meiner aktiven Zeit in diversen Tonstudios habe ich mit einigen der besten Mischtonmeistern nicht nur Deutschlands, sondern der Welt zusammengearbeitet. Die wurden, wie das schon lange üblich ist, teilweise extra aus Übersee für Kinomischungen eingeflogen. Ich kann von mir ganz offen sagen, das die meisten von denen auf einem fachlichen Level waren, das ich selber in hundert Jahren nicht erreicht hätte. Man muß auch seine eigenen Grenzen kennen.

Jedenfalls wären selbst diese hochqualifizierten und hochbezahlten Leute niemals auf den Gedanken gekommen, wie Cinerama von sich zu sagen:

(...) und behielt wie immer recht.

 

Also, es geht keineswegs um Outen, sondern um Aufklärung der Kompetenz. Vielleicht interessiert es ja einige Forumsteilnehmer hier, was denjenigen Forumsteilnehmer mit den meisten Beiträgen befähigt, derart absolute Aussagen aufzustellen.

 

 

 

Grüß Gott,

 

Umlenkrolle_2

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Ich bin wirklich schon auf dem Sprung ins Flugzeug...nur superkurz: wir können hier nicht Lebensläufe und Werdegänge biographieren. Wenn Sie aus Ihrer Tontechnik-Zeit berichten, können Sie dies tun, es kann auch durchaus interessant oder lehrreich sein. (Nebenbei: mit einem der dort jahrzehntelang tätigen Mischmeister, jetzt pensioniert, bin ich befreundet. Er steht einigen meiner Ansichten nicht unbedingt fern, was Fragen der Tontechnik angeht. Und ich bin nicht völlig blind oder taub, wenngleich ich mich in die dortige Firma keinesfalls einmischen würde und auch überhaupt keinen Anlaß hierzu habe.)

 

Wenn Sie konkrete Personen-Vorfälle benennen und deren Werdegänge tlws. andeuten, ist das ein Teil des Outens. Sowas machte zuletzt der Regisseur Praunheim mit Mitmenschen, die ähnlich wie er empfinden. Indertat haben Sie einige Vorführer (nicht mich!) obenstehend namentlich benannt, lesen Sie bitte noch einmal nach.

 

Da hier zur Debatte stand, ich würde mich ungebeten an Tonanlagen anderer Kinos zu schaffen machen, ist dies nicht richtig. Vielleicht wurde eine diesbezügliche Änderung zu einem gegebenen Anlaß von mir einst angedeutet, aber ich mache mich gewiß nicht strafbar, Ihre THX-Lizenz im "Filmpalast" zu beschädigen, zu einer Zeit ohnedies, als sie noch bestand.

 

"Einstecken" ist im weiteren kein Problem: aber wenn sowas ("seine Lieblingsbeschäftigung: in Tonanlagen herumgestochert") hinzukommt, habe ich schon Schritte eingeleitet.

 

Noch zur Überheblichkeit: das empfinden wir auch in bezug auf einige Kinoangestellte oder auch auf einige Forumuser. Das ist im Leben so. Die wechselseitige Beurteilung läßt kaum eine schlussendliche Objektivierung zu. Unsere Auffassungen sind also diametral entgegengesetzt.

 

Aber zurück zum Thema:

 

Sofern die Postings des Outens einmal abgeschlossen sind, könnte man die Technik und die Programmpolitik des "Filmpalast Berlin" diskutieren.

Das sind Fragen, die mir für die Fortexistenz des Theaters fruchtbarer erscheinen als das Nachholen alter Rechnungen. Ansonsten kann es auch weitergehen wie bisher.

 

Hier noch einmal die offzielle Website des Kinos: http://www.filmpalast-berlin.de/

 

Viel ist dort nicht zu entnehmen. Das kann man ja demnächst nachholen. :)

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Zum Thema Filmpalsat Berlin:

 

Wahr nur einmal dort, und habe mir "Der Liebhaber" angesehen.

Wie gut Bild & Ton wahren weiss ich nicht mehr, schlecht kann es nicht gewesen sein, dies hätte ich mir gemerkt. Der Film selber wahr recht nett. Kein Meisterwerk aber gut anzusehen, vorallem die Hauptdarstellerin. :D

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Zum Filmpalast Berlin habe ich nichts zu vermelden.

 

Allerdings finde ich das Beispiel der "Standesrücksichtnahme" unter Ärzten nicht sehr passend. Alles, was über eine normale Kollegialität und Höflichkeit hinausgeht, für die ich ebenfalls plädiere, nimmt nämlich ganz schnell einen konspirativen Charakter an.

 

Die Korruptionfälle im Gesundheitswesen, in denen über Jahre Scheinbehandlungen und -medikationen die Taschen weniger Großverdiener füllen, beweisen die Gefahr dieser "korporativen Solidarität".

 

Das Vertuschen von Kunstfehlern z.B. in der Chirurgie, die teils tödlich oder mit lebenslanger Behinderung des Patienten enden, hat ebenfalls lange Tradition. Auch wenn Filmvorführer und Techniker nicht in einem so lebenswichtigen Bereich tätig sind, sollten wir uns diese Art von "omertá" (Schweigepflicht der Mafia bzw. Camorra) nicht zum Vorbild nehmen.

 

Ohne Kenntnis der hier diskutierten Filmpalast-Situation und -historie möchte ich außerdem anmerken, daß cinerama oftmals in Sachen 70-mm-Format wirklich Details und Probleme angesprochen hat, die anderen versierten und sorgfältigen Vorführern nicht bekannt war. In einer von mir als einwandfrei erachteten Vorführanlage entdeckte er mehrere kleine Mängel, die in der Tat zu dramatischen Schäden an unersetzlichen Archivkopien hätten führen können. Mit solcher Kritik macht man sich zwangsläufig unbeliebt, da der Mensch nun mal ein Revierverhalten hat und zunächst einmal Einmischung in "seine" Vorführtechnik verübelt.

 

Die Summe jener Vorführer einer bestimmten Stadt, die sich kollektiv über jemanden das Maul zerreißen und "lustige" Anekdoten erzählen, wäre für mich kein Kriterium zur Bewertung der Fachkompetenz eines Dritten. Es sind nicht immer die "pflegeleichten" Zeitgenossen, mit denen man gerne einen trinken geht, die in teilweise hochkomplizierten Fragen Antworten finden.

 

Lieber einmal die "Standesehre" eines Vorführers oder Kinobesitzers angekratzt, als z.B. eine unersetzliche Magnettonkopie "geschrottet", da sehe ich klare Prioritäten.

 

Den letzten "lieben Kollegen", der sich über meine Kritik bzgl. Kopienschonung beschwerte, traf ich bald darauf an, wie er eine lose gewickelte 16-mm-Magnetton-Kopie mit der Hand auf der Spule "nachzog", bevor er das Ende mit Gewebeband (!) festklebte. Da kann ich nur sagen:

"Jeder Satz/Ist für die Katz'" !

 

Sachliche Kritik auch an cineramas Äußerungen ist selbstverständlich legitim, aber lassen wir doch bitte diese "Alle-wissen-daß-Du..."-Argumentationen außen vor!

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