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70 mm - Vorführtermine (In- und Ausland)


cinerama
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Nur "Ben Hur", "Meuterei auf der Bounty" und "Mad World" waren mit Ultra Panavision Vorsätzen mit gleichbleibenden Faktor 1:1,25 vorgeführt worden. Möglicherweise gab es noch andere Titel, die hier jemand im Forum in der Erstaufführung gesehen hat.

 

Ja ... GREATEST STORY EVER TOLD (Die größte Geschichte aller Zeiten) wurde in Deutschland in Ultra Panavision Kopien ausgeliefert und mit 1:1,25 Anmorphot vorgeführt ...

 

GSET1.jpg

 

GSET2.jpg

 

Der Film hat wunderschöne für dieses Format kadrierte Aufnahmen ... ist eigentlich nur in Ultra-Panavision mit Genuß anzusehen ...

 

Evtl. im Oktober im Festival ...

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Bitte den, King of Kings oder The Ten Commandments (die gute 70mm Kopierung) - ein Bibelfilm kann schon mal im Festivalprogramm dabei sein :)

 

THE TEN COMMANDMENTS steht im Herbst in einer 35mm TC VistaVision Reduktionskopie auf dem Programm...für diesen Film eigentlich das authentische Vorführformat. Ausserdem ist die 70mm Kopie schon sehr gefadet...das Rote Meer ist da ein Pink Meer.

 

KÖNIG DER KÖNIGE in 70mm Kopie ist in der Tat sehr selten zu sehen und in 6-Kanal-Stereoton zu hören (toller Soundtrack von Miklós Rózsa)...wäre eine Überlegung wert ...

 

Hier ein Ausschnitt aus der restaurierten DIE ZEHN GEBOTE Fassung: http://www.youtube.com/watch?v=4TAtRCJIqnk

 

Und hier der THE TEN COMMANMENTS Trailer für die Wiederaufführung 2010...

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KÖNIG DER KÖNIGE in 70mm Kopie ist in der Tat sehr selten zu sehen und in 6-Kanal-Stereoton zu hören (toller Soundtrack von Miklós Rózsa) ...

Rozsa hatte auch schon etwas dazugelernt. Bei dem Angriff von Barabas auf die Römer mit Steinschleudern in den Bergen von Manzanares bei Madrid hat er seine Musik immmer unterbrochen, damit die Effektlady die Geräusche der Steinschleuderschwingerei einbauen konnte.

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Bitte den, King of Kings oder The Ten Commandments (die gute 70mm Kopierung) - ein Bibelfilm kann schon mal im Festivalprogramm dabei sein :)

 

THE TEN COMMANDMENTS steht im Herbst in einer 35mm TC VistaVision Reduktionskopie auf dem Programm...für diesen Film eigentlich das authentische Vorführformat. Ausserdem ist die 70mm Kopie schon sehr gefadet...das Rote Meer ist da ein Pink Meer.

 

KÖNIG DER KÖNIGE in 70mm Kopie ist in der Tat sehr selten zu sehen und in 6-Kanal-Stereoton zu hören (toller Soundtrack von Miklós Rózsa)...wäre eine Überlegung wert ...

 

Das rote Meer in Pink wäre zwar nicht so schön aber ich nehme doch einmal stark an, dass auch King of Kings nicht für neue Höhepunkte der Farbenpracht sorgen würde :D

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Ausschnitt aus der restaurierten DIE ZEHN GEBOTE Fassung: http://www.youtube.com/watch?v=4TAtRCJIqnk

 

Und hier der THE TEN COMMANMENTS Trailer für die Wiederaufführung 2010...

 

Wenn ich diese Links sehe frage ich mich ob die Ankündigung der TC Kopie ernstgemeint ist ;)

 

Wäre das eine Erstaufführungskopie mit Perspekta Soundtrack?

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Rozsa hatte auch schon etwas dazugelernt. Bei dem Angriff von Barabas auf die Römer mit Steinschleudern in den Bergen von Manzanares bei Madrid hat er seine Musik immmer unterbrochen, damit die Effektlady die Geräusche der Steinschleuderschwingerei einbauen konnte.

 

Bei El Cid lief das dann aber nicht so gut. Es wurden Teile seiner Musik durch Effektegeräusche ersetzt und leider arbeitete er danach nie wieder mit Bronston.

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Hier ein Ausschnitt aus der restaurierten DIE ZEHN GEBOTE Fassung: http://www.youtube.com/watch?v=4TAtRCJIqnk

 

Und hier der THE TEN COMMANMENTS Trailer für die Wiederaufführung 2010...

 

Wenn ich diese Links sehe frage ich mich ob die Ankündigung der TC Kopie ernstgemeint ist ;)

 

 

Die Ankündigung war/ist ernstgemeint...Perpecta kann ich nicht sagen...muss geprüft werden...

 

Die geposteten links fand ich einfach ziemlich witzig und gelungen...sorry, hätte besser einen smiley :-) setzen sollen ...

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Ja...GREATEST STORY EVER TOLD (Die größte Geschichte aller Zeiten) wurde in Deutschland in Ultra Panavision Kopien ausgeliefert und mit 1:1,25 Anmorphot vorgeführt ...

Einer Feststellung, der die als Beleg vorgelegten Bilder von @preston sturges nicht enstprechen. Sie zeigen 70mm Cinerama als Kompensationskopie, die einen leichten seitlichen Bildbeschnitt aufweisen. Das ist etwas anderes als eine durchgängig komprimierte Kopie.

Also ich kenne in Deutschland nur die spärischen 70 mm Kopien von "40 Wagen Westwärts" und "Khartoum". Beide ohne Anamorphoten gespielt, dafür für Cinerama Bildwände optisch ungefähr 1/3 links und rechts an den Seiten gepresst, um die Dehnung da zu eliminieren. Sah aber auf weniger gekrümmten Bildwänden seltsam aus. Kam aber auch auf die Einstellung drauf an. Die Wagenräder waren mal rund und dann wieder leicht elyptisch.

"Untergang von Rom" war eine nicht korrigierte aber entzerrte 70 mm Kopie in Deutschland. Nur "Ben Hur", "Meuterei auf der Bounty" und "Mad World" waren mit Ultra Panavision Vorsätzen mit gleichbleibenden Faktor 1:1,25 vorgeführt worden. Möglicherweise gab es noch andere Titel, die hier jemand im Forum in der Erstaufführung gesehen hat.

Sphärische Kopien der in U.P gedrehten Filme fand man zumeist bei DIE LETZTE SCHLACHT und UNTERGANG DES RÖMISCHES REICHES. Bei den Kompensationskopien von in U.P. gedrehten Filmen indessen (GRÖSSTE GESCHICHTE, 40 WAGEN WESTWÄRTS, KHARTOUM) war das Bild in der Mitte minimal und an den Seiten stärker gepresst. Obwohl damit erreicht werden sollten, dass die an den Flanken tiefgekrümmter Bildwände auftretenden Dehnungen bei Sitzposition zwischen Bildwerfer und Bildwand sich automatisch korrigieren sollten, können an den Flanken einer nur leicht gekrümmten Bildwand auftretenden schwachen ellipsoiden Verzeihnungen am erkennbar werden. Wenn dies Deiner Beschreibung entspricht?

Als echte U.P.-Kopien waren nur nur MEUTEREI AUF DER BOUNTY und BEN-HUR in weiter Verbreitung.

Neukopierungen gibt es immerhin von IAMMMMW, Khartoum und Greatest Stroy Ever Told, leider keine neuen bzw. neue anamorphen Kopien von den anderen 6 Filmen die in dem Format gedreht wurden (inklusive Camera 65). Khartoum sah ich auf der Berlinale und er hat mir sehr gut gefallen, den werde ich hoffentlich noch einmal unter besseren Bedingungen erleben können.

Die somit nicht mehr im explizit gewünschten 70mm-Cinerama-Prozess als optische Kompensationskopie erscheinen, sondern analog zum Kameraoriginal eine Kontakt- und/oder Dupkopie darstellen.

KHARTOUM hatte in Schärfe und Farbstimmung Ähnlichkeiten m.E. mit der restored version von Robert A. Harris von 1988: LAWRENCE OF ARABIA.

THE TEN COMMANDMENTS steht im Herbst in einer 35mm TC VistaVision Reduktionskopie auf dem Programm...für diesen Film eigentlich das authentische Vorführformat. Ausserdem ist die 70mm Kopie schon sehr gefadet...das Rote Meer ist da ein Pink Meer.

Dann wurde die 70mm-Kopie hausseitig ungünstig gelagert: verblasst aus Mangel an Kühlung.

Ein authentische Vorführkopie von THE TEN COMMAMENS aus meiner Sicht sieht anders aus als oben klassifizierte: in 8-Perf VistaVision (hat es gegeben), oder in 70mm-Kopie von 1973 - mit einem Look wie eine Direktkopie vom Kameraoriginal, und natürlich die im Restaurationsprozess sich befindende, in 8 k gescannte Version in 2011.

 

Die obenstehend nahegelegte 35mm-Fassung mit wechselhafter Kadrage ist eine Reduktion, zudem optisch verlustreich kopiert und mit ihrem Monoton weit hinter dem Potential des Films.

Sie ist somit zwar eine Erst- und Wiederaufführungskopie (1957 bis 1973), verleugnet aber den VistaVision-Charakter. Allenfalls gibt sie das Farb- und Beleuchtungskonzept des Regisseurs in annehmbarer Weise wieder.

Hier ein Ausschnitt aus der restaurierten DIE ZEHN GEBOTE Fassung: http://www.youtube.com/watch?v=4TAtRCJIqnk

Bisher sind keine Ausschnitte veröffentlicht worden.

Ist dieser Hinweis wieder ein Witz, oder ist der Erwähnung als ergänzendem Beitrag nachzugehen?

Was hat Mel Brooks mit DeMille zu tun? Wer sich über dessen Parodie freut, dürfte mitnichten freiwillig in den DeMille-Film gehen - leider.

Allerdings gehöre ich nicht zu den Betrachtern, die bei DIE ZEHN GEBOTE alles urkomisch und läppisch finden - daszu ist der gedankliche Hintergrund (und die Korrelation zum Kalten Krieg) zu ernst.

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Ja ... GREATEST STORY EVER TOLD (Die größte Geschichte aller Zeiten) wurde in Deutschland in Ultra Panavision Kopien ausgeliefert und mit 1:1,25 Anmorphot vorgeführt ...

Einer Feststellung, der die als Beleg vorgelegten Bilder von @preston sturges nicht enstprechen. Sie zeigen 70mm Cinerama als Kompensationskopie, die einen leichten seitlichen Bildbeschnitt aufweisen.

 

Das ist nicht richtig ... der scan ist aus einer UP Kopie und um den Faktor 1 : 1,25 entzerrt ... was Du als seitlichen Bildbeschnitt ansiehst, kann ich leider nicht nachvollziehen.

 

Was man allerdings an dem scan ganz gut erkennen kann, ist die mangelhafte gleichbleibende Stauchung des Bildes bei einigen UP-Objektiven mit sehr kurzen Brennweiten ... der wackere Soldat ganz rechts auf dem Bild und sein treues Roß sind schmaler als die Kollegen weiter in der Mitte des Bildes.

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...Einer Feststellung, der die als Beleg vorgelegten Bilder von @preston sturges nicht enstprechen. Sie zeigen 70mm Cinerama als Kompensationskopie, die einen leichten seitlichen Bildbeschnitt aufweisen. Das ist etwas anderes als eine durchgängig komprimierte Kopie.

....

Als echte U.P.-Kopien waren nur nur MEUTEREI AUF DER BOUNTY und BEN-HUR in weiter Verbreitung.

 

Was Herr Cinerama nicht selber gesehen hat, das kann es auch nie gegeban haben, gell? :wink: Aber ich kann Dich beruhigen: der im Jahre 2006 in Bradford gezeigte Ausschnitt aus der 70mm-Kopie von GREATEST STORY war im Bild durchgängig anamorphotisch gequetscht. Aber Du kannst ja nicht alles wissen...

 

Ist dieser Hinweis wieder ein Witz, oder ist der Erwähnung als ergänzendem Beitrag nachzugehen?

 

Nun, der eigentliche Witz ist Deine Fragestellung, über die ich mich köstlich amüsiert habe! Soviel Humor hatte ich Dir bislang gar nicht zugetraut. Hochachtung!

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Was Herr Cinerama nicht selber gesehen hat, das kann es auch nie gegeban haben, gell? :wink:

 

Sowas Dummes hat hier keiner gesagt. Wer mit solchen Anschuldigungen arbeitet, macht sich zum Pennäler.

 

Lieber zur Sache:

Herr @Laserhotline bezeugt die von ihm auf einem Bradford-Besuch gesichtete Version durchgängiger Kompression. Warum nicht, da sie der Originalaufnahme entspricht.

Mein letzter Kontakt mit der 70mm-Kopie von THE GREATEST STORY zeigte mir wiederum die Kompensationskopierung vom Kameraoriginal und eine heute rotstichige Version. Welcher Printer in London verwendet wurde, habe ich nicht vor Augen. @Laserhotline dürfte es aber leicht fallen, noch einmal seine DVD hervorzuholen und aus dem Anhang die verwendete Kopiermachine hier vorzustellen (sie war kein Markenprodukt, sondern sah nach Marke "Eigenbau" aus: evtl. auf jahrzehnte alte Komponenten zurückgreifend).

Noch eine andere Vorführung ist in Betracht zu ziehen: die letzte Vorführung im berliner Royal-Palast zeigte die üblichen Dehnungen des rotationssymmetrisch projizierten Bildes an den Flanken der Bildwand: exakt so, wie sie auch bei allen sphärischen 70mm-Kopien über 38 Jahre üblich war. Claude Rains war am Rand nur noch als extremer "Wasserkopf" sichtbar.

Frage an @Laserhotline: um welche Kopie handelte es sich?

 

--

 

 

 

GSET1.jpg

 

Der Scan vermittelt eigentlich nichts so richtig, so lange er nicht das Bild auf der Kopie zeigt, sondern nur massiv auf dem PC verändert : durch eine Art "color rescue"-Funktion eingefärbt, im Photoshop numerisch entzerrt und hernach anamorphotisch für einen Bildeindruck in Fläche simuliert, was im Kino so überhaupt nicht stattfindet.

Darunter steht ein Firmenname (Website-Hinweise) wie ein Vertriebsname, und man glaubt, diese Firma böte das Produkt an wie ausgeschildert.

 

Das verwirrt mich (das bitte ich zu entschuldigen) jedes Mal - und Derartiges würde ich zur Dokumentation so lieber nicht einsetzen. Die Bilder und Gechichten werden auf diese Weise auch nicht wahrer, und das Alter des Films kann man zwar etwas nach schminken, was aber keine "authentische" Wiedergabe zeigt, wie wenn man eine neue Kopie zöge oder die alte projiziert.

In etwa (diesmal sogar ohne Ausleuchtungsfehler) vermittelt eine Bluray-Disc in der Farbe von THE GREATEST STORY ansatzweise einen treffenderen Eindruck.

@preston sturges hatte ja für "2001: Odyssee im Weltraum", durch ein älteres Capture einer DVD die nicht mehr vorhandene Farbe der gezeigten Kopie zu erneuern versucht. Dann wäre es sehr freundlich, wenn man kurz ergänzend Version, Medium, Firma und Jahr dieser Bildquelle benennt.

 

Um die eigentlichen Schritte nachzuvollziehen, die zeigen, was wirklich im Kino "ankommt", ist das Einfache oft wahrer:

 

a. Scan eines vorliegenden Kopienabschnitts mit Randbelichtung ohne Abänderungen am PC.

b. Screen-Shot von dieser Projektion ohne PC-Nachfärbungen/Entzerrungen.

c. Versionsvergleiche in verschiedenen Medien

Eine sehr ansprechende und wie ich finde auch sympathische Vorgehensweise, uns sie wäre zur Heranbildung eines Verständnisses nach meinem Eindruck besser geeignet.

 

- -

 

DIE ZEHN GEBOTE (deutsche Fassung:

hier müsste ich nachbessern: "authentisch" ist in Bezug auf den Einsatz einer zeitgenössischen Verkleinerungskopie noch teilweise vertretbar.

Die Werbekampagnen von DeMille und Hitchcock, die das Verfahren erläutern, lassen dies auch zu.

Neben viel Marketing belegt aber die Praxis, daß von VistaVision als High-Fidelity-Sonderverfahren mit den damaligen Mitteln der optischen Kopierung wenig übrig blieb. Eine 70mm-Kopierung von 1973 - zudem mit echten Farben des Eastman Color-Negativs - zeigte sich vorteilhafter. Der Ton war allerdings auffallend schlecht in der deutschen Version: wie ich meine kein guter Dienst am Orginal. Eine englischsprachige Mehrkanal-Stereo-Version von etwa 1988 ("jetzt in SuperVistation 70") und später auf Silberscheiben öffnete für die Musik und Geräusche dagegen Hörhorizonte.

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Das sind die x-beliebig benenbaren Software-Varianten und Möglichkeiten bei den Scannern: alte Farben aufzufrischen (bei meinem Scanner nannte es sich so, bei Ihrem Gerät eben anders oder sonstwie).

Kein Gegenstand einer ernsthaften 70mm-Diskussion!

 

Zur Frage der Anamorphose:

Durch Anamorphose wird das gestauchte Bild geometrisch auf das Normalmaß korrigiert auf eine Fläche geworfen. Dafür gibt es Vorsatzoptiken in der Projektion oder Printeroptiken bei der Filmkopierung, sofern man mit originalem Film umgeht.

Die PC-Simulation "ahmt" diesen Prozess nach, ist aber eine Simulation.

 

Ein ehrlicher Screen-Shot oder Kopienscan von DIE GRÖSSTE GESCHICHTE ALLER ZEITEN (deutschsprachige Kopie, von der die Rede war) spricht dagegen Bände. Einige scheinen sich davor kolossal zu fürchten? Was ist da passiert? Wovor hat man Angst?

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Was Herr Cinerama nicht selber gesehen hat, das kann es auch nie gegeban haben, gell? :wink:

 

Sowas Dummes hat hier keiner gesagt. Wer mit solchen Anschuldigungen arbeitet, macht sich zum Pennäler.

 

Herzerfrischend Deine Reaktion! Apropos Pennäler: empfehle den Film DER KLEINE NICK anzuschauen. Einfach Klasse!

 

...@Laserhotline dürfte es aber leicht fallen, noch einmal seine DVD hervorzuholen...

 

Ganz im Gegenteil: es fällt mir äußerst schwer! Diese DVD besitze ich nicht. Warum auch? Die kleine Silberscheibe ist eher Dein Metier

 

Frage an @Laserhotline: um welche Kopie handelte es sich?...

 

Woher soll ich wissen, welche Kopie seinerzeit in Berlin im Einsatz war? Ich war nicht dabei und kann daher dazu keine Aussage machen. :roll:

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Das sind die x-beliebig umbenenbaren Sofware-Möglichkeiten bei den Scannern: alte Farben aufzufrischen (bei meinem Scanner nannte es sich so, bei Ihrem Gerät eben anders oder sonstwie).

Kein Gegenstand einer ernsthaften 70mm-Diskussion!

 

 

Da täuschst Du Dich ... die verwendete Software lag/liegt keinem Scanner bei, sondern wurde eigens dafür von uns geschrieben und baut auf die speziellen Bedürfnisse zur "Farbrückgewinnung" von gefadeten Kopien auf ... weiterhin muss der scan nach genau definierten Parametern in mehreren Durchläufen erfolgen ... ein Know-How, dass wir uns über viele Jahre erarbeitet haben. Diese Software wird ständig weiterentwickelt und ist nicht verkäuflich. Ist noch nicht lange her, da haben wir für ein Studio und dessen Kopierwerk einige Szenen einer EA 70mm Kopie damit "restauriert" und Anhaltspunkte für den gewünschten damaligen look geliefert.

 

Die PC-Simulation "ahmt" diesen Prozess nach, ist aber eine Simulation.

 

Nun ... dieses Forum lesen alle hier am PC ... daher muss man das so machen ... die wenigsten haben einen anamorphen Vorsatz vor dem Bildschirm oder eine anamophe Brille auf ...

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Eigentlich putzig. Nun hat Mr. "Color Rescue" (von Photoshop versteht er auch nix) seine beiden "Karlsruhe-freien" Themen eingerichtet bekommen, auf eigenen Wunsch und nach endlosem haltlosen Geschwafel – weil er angeblich lieber über etwas anderes redet als über die Filme der Schauburg. Ergebnis: Seine beiden Themen sind, wie nicht anders zu erwarten, komplett verwaist und das endlose haltlose Geschwafel geht, wie ebenfalls nicht anders zu erwarten, selbstverständlich hier weiter bis in alle Ewigkeit.

Die Einrichtung oder Gestattung von absehbar erfolglosen Ausschluss-Themen ist übrigens auch eine beachtliche Moderationsleistung. Hut ab. Ich hätte da auch ein paar Ideen für das ein oder andere Ausschluss-Thema. Ich gehe davon aus, das hier gleiches Recht für alle gilt, gell?

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Das sind die x-beliebig umbenenbaren Sofware-Möglichkeiten bei den Scannern: alte Farben aufzufrischen (bei meinem Scanner nannte es sich so, bei Ihrem Gerät eben anders oder sonstwie).

Kein Gegenstand einer ernsthaften 70mm-Diskussion!

 

 

Da täuschst Du Dich ... die verwendete Software lag/liegt keinem Scanner bei, sondern wurde eigens dafür von uns geschrieben und baut auf die speziellen Bedürfnisse zur "Farbrückgewinnung" von gefadeten Kopien auf ... weiterhin muss der scan nach genau definierten Parametern in mehreren Durchläufen erfolgen ... ein Know-How, dass wir uns über viele Jahre erarbeitet haben. Diese Software wird ständig weiterentwickelt und ist nicht verkäuflich. Ist noch nicht lange her, da haben wir für ein Studio und dessen Kopierwerk einige Szenen einer EA 70mm Kopie damit "restauriert" und Anhaltspunkte für den gewünschten damaligen look geliefert.

Die PC-Simulation "ahmt" diesen Prozess nach, ist aber eine Simulation.

Daher sind auch alle Filmabtastungen in Scope auf DVD nur eine Simulation.

In Teilen ja (Einfassung in ein digitales Raster und des filmischen Farbraums), in anderer Hinsicht doch wiederum nicht.

Der (heutige) Videotransfer bedient sich bei den älteren (!) Repertoiretiteln in der Regel der Abtastung ungefadeter filmischer Interpositive (gelegentlich auch ein Negativscan). Das ist eine deutlich authentischer Näherung an den Farbeindruck eines Films als das Scannen einer rotstichigen 70mm-Kopie von 1964, die durch color rescue-Softwares nachgefärbt wird (oder manuell über Durchläufe der selektiven Farbkorrektur beim Photoshop, was @brillo mit Filmkopierung verwechselt=. Die Farbschicht, die dann simulativ eingeführt wurde, existiert gar nicht mehr, und auch das Korn- und Kontrastverhalten ist ein anderes.

 

GSET1.jpg

 

Dann erscheint es leicht irritierend, daß eine rotstichige Kopie von 1964 zum Einsatz kommt, und in diesem Zusammenhang ein Werbebild (DVD-Capture oder andererseits ein nachgefärbter Kopienscan) vermitteln soll, daß sei jetzt der kommende Film. Dabei gerät vieles durcheinander, finde ich.

 

Die Farbrestaurierung stark gefadeteter Kopien findet bei Einsatz der deutschen 70mm-Kopie von DIE GRÖSSTE GESCHICHTE also gar nicht statt, und auch das Scannen einer solchen (oder anderen rotstichigen) Kopie bei einem Studio wird die Originalfarben nicht annähernd (!) zurückgewinnen können.

 

Ansonsten bitte Beispiele nennen. SOUTH PACIFIC etwa? Da sieht jeder, dass es nicht funktionierte.

Jedenfalls heute noch nicht.

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Hallo,

 

ich könnte dieses Bild mal von einer (schlechten) HD-Version beisteuern, bei der anderen bräuchte ich aber bitte einen Timecode, da ich nicht vorhabe 3 Stunden 15 Minuten durchzusuchen :lol:

 

greateststory2hd.jpg

 

Nach meiner Information wurde ein neues Interpositiv und ein answer print bzw. check print gezogen, das Interpositiv wurde dann gescannt. Der check print ist laut Rick Mitchell, der anscheinend fast alle seltenen Vorführungen besucht, etwas ins bläuliche gehend und wurde meines Wissens nur ein einziges Mal 2004 im Rahmen einer George Stevens Retrospektive gezeigt.

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Das passt schon und ich bin positiv überrascht, dass sich Leute noch heute die Mühe machen The Ten Commandments durch den Kakao zu ziehen :)

 

Nicht nur durch den Kakao ... es ist gleichzeitig auch eine Verbeugung vor dem Film ... der Zusammenschnitt zeigt aber auch deutlich, dass die Farbe in diesem Film eine zentrale Rolle spielt und daher hier meine Präferenz für die TC Kopie ...

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Hallo,

 

ich könnte dieses Bild mal von einer (schlechten) HD-Version beisteuern, bei der anderen bräuchte ich aber bitte einen Timecode, da ich nicht vorhabe 3 Stunden 15 Minuten durchzusuchen :lol:

 

Oh je ... das kann ich nicht mit Bestimmheit sagen ... möchte jetzt aber auch nicht 18 oder 19 Akte umrollen ... :-)

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Hallo,

 

ich könnte dieses Bild mal von einer (schlechten) HD-Version beisteuern, bei der anderen bräuchte ich aber bitte einen Timecode, da ich nicht vorhabe 3 Stunden 15 Minuten durchzusuchen :lol:

 

Oh je ... das kann ich nicht mit Bestimmheit sagen ... möchte jetzt aber auch nicht 18 oder 19 Akte umrollen ... :-)

 

Das kann ich auch gut verstehen. Da ich TGSET noch nie gesehen habe (das will ich mir wenn möglich für eine 70mm Vorführung aufheben) suche ich natürlich ungern den ganzen Film nach einer Szene durch - das nimmt ansonsten der Erstvorführung ein wenig den Charme :)

 

Vielleicht kann ja @cinerama einen Tip geben nach wieviel Minuten diese Szene zu sehen sein müsste?

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Grob geschätzt war das der Anfang der zweiten Rolle, nach etwa 18 oder 20 Minuten. (Kurz nachdem Herodes die Kinder mordet.)

Umrollen ist gesund und hält jung. :)

Gestern 34 Akte "Ben-Hur" als 70mm-Fund vor- und rückwärtsgespult und nach Berlin geholt. Und am Morgen bereits 40 Rollen 35mm. Das Staunen über den transparenten Filmträger war nie so gross wie heute.

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