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PROTOTYPEN - unbekannte, nie in Serie gebaute Filmkameras


Jürgen Lossau

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Liebe Vorbesteller, die PROTOTYPE-Bücher an alle, die in Deutschland leben, sind heute auf die Reise gegangen. Bitte achtet auf die Zustellung durch den Postboten am Briefkasten. Es ist zwar gut verpackt, aber es soll ja nicht geknickt werden. Vermutliche Ankunft Mittwoch/Donnerstag/Freitag.

 

Auslandssendungen gehen morgen und übermorgen auf die Reise.

 

PS: Die Signierungswünsche sind natürlich beherzigt worden:).

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Mein signiertes Exemplar isr heute angekommen. Es steckte zur Hälfte im Briefkastenschlitz vom vertikalen Briefkasten und war zum Glück nicht geknickt 😉

Vielen Dank, Jürgen! 👍 Ein überaus gelungenes Buch. Mir ist aufgefallen, dass eine Kamera kein Prototyp ist. Sie wurde rund 50x verkauft 😉 Die Sony Single8-Kamera mit 90 Meter vermisse ich in diesem Buch. Das Inhaltsverzeichnis finde ich klasse. Sehr kreativ!

 

Absolutes Highlight dieses Buches ist ganz klar, das Kapitel Meopta, welches zudem das umfangreichste Kapitel darstellt! Die Meopta-Tonfilmkamera hat es nicht mehr ins Buch geschaft? 

 

Zur Rollei Breitfilmkamera hätte ich gern den entsprechenden Projektor als Prototyp gesehen 😉

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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Ein wirklich tolles Buch, es hat sich wirklich gelohnt!

Beeindruckend, was so manche Firma alles geplant und dann oft nicht umgesetzt hat. Der Absatz über Albrecht Graf Goertzz, den Schöpfer eines der schönsten Autos der Welt hat mich begeistert, er designte auch Fujicas!

Das Meopta Kapitel in der Tat interessant, hier sticht die Adastra wirklich heraus, schade, daß da nie was draus wurde.

Auch sehr beeindruckend, was Leica so alles 25 Jahre lang für die Vitrine schuf.

Eher tragisch die m.E. hier erstmals dokumentierte Geschichte der ambitionierten Logmar Schmiede, die ihre besten Schöpfungen nicht auf den Markt bringen konnten.

Von Kodak, Bauer und Bolex und all den anderen gar nicht zu reden 😎

 

Edited by Helge (see edit history)
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Am 22.5.2022 um 09:31 schrieb Jürgen Lossau:

Gestern erhielt ich alle Infos und Fotos zu 10 Prototypen aus Tschechien (Super 8, Doppel 8, Doppel Super 8 ). Außerdem traf ich gestern den Mann, der vermutlich der einzige ist, der noch weiß, dass es einen Prototypen für eine Super 8 Soundkamera mit Stereoton gegeben hat. Er selbst hat Musterfilme auf diesem Prototyp gedreht. Nun sucht er alle Infos heraus und es wird Fotos von der Kamera geben. Es wird also spannend:).

 

vor 17 Minuten schrieb Jürgen Lossau:

Wie kommst du darauf? Wo gibt es Hinweise auf eine solche Entwicklung?


Wenn sich Deine Frage auf meinen Kommentar bzgl. einer Meopta-Stereotonfilmkamera bezieht, siehe oberes Zitat 😉 Ich habe Deine Aussage so verstanden, dass es wohl eine Super8-Kamera mit Stereoton von Meopta gab. Wie schon erwähnt, habe ich das wohl falsch verstanden bzw. ich habe mir mal wieder etwas in meinem Hirn zusammengesponnen 😉
 

vor 11 Minuten schrieb Helge:

Zuviel Meopta, Martin 😉

Du meinst Eumig (S.54)


Wahrscheinlich, Helge 😉 Ich hab mich zudem erstmal sehr lange an der Großaufnahme der Meopta Meoreta satt sehen müssen und dachte, das wäre die Tonfilmkamera mit Stereotonaufnahme, aber fand keinen entsprechenden Hinweis dazu.

Von den beiden Meopta 16mm-Prototypen kannte ich schon eine. Beide haben offenbar jedoch keinen Durchsichtssucher mehr, sondern ein Prisma (Strahlenteiler) als Reflexsystem. Schwingspiegel und rotierende Spiegelblende schließe ich mal aus, weil dafür wohl der Platz fehlen dürfte. Die auf dem Markt regulär erschienene Meopta Admira 16 A und 16 A1 hatte einen Durchsichtssucher.

 

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vor einer Stunde schrieb Jürgen Lossau:

Tja, Martin, du musst dich mit der Eumig Stereotonfilmkamera begnügen. Die war in meinem obigen Posting gemeint. Aber die ist ja auch ganz nett:).


Das ging aus Deinem Posting nicht hervor, Jürgen. Ich vermutete lediglich, dass es sich womöglich um eine andere Firma aus Tschechien (CZ) bzw. Tschechoslowakei (CSSR) handelt. Du hattest weder Meopta noch Eumig erwähnt 😉 Es hätte mich doch auch sehr erstaunt, wenn es eine Filmkamera mit Stereoton von Meopta gegeben hätte. Mit beiden Firmen bzw. Marken bin ich Mitte der 90er als Teenie aufgewachsen. Erster N8-Projektor von Eumig, erste Doppel8-Filmkamera von Meopta, erster S8/N8-Projektor von Meopta und erster 16mm-Projektor von Meopta. Die Filmkamera kostete mich 40 DM, die Projektoren waren gratis 😉

Die Zeiss Utopia trägt ihren Namen zu Recht. Wie soll das denn funktionieren, 16mm-Film, der einmal als Schmalfilm und als Pocketfilm (KB-Film schließe ich mal aus) in einer Kamera belichtet und entwickelt werden soll? Ich dachte bislang, dass die Zeiss Utopia ein Super8-Prototyp ist.
 

12 Interessenten für die Logmar Gentoo zeigt, dass die Logmar Humboldt S8 (Kodak Super8-Kamera) wohl leider auch reine Utopie sein wird, so sehr ich mir auch wünsche, dass es nicht so wäre, auch wenn ich nicht zur potentiellen Käuferschicht gehöre. Meine Aussage zur ersten Logmar S8, die rund 50x verkauft wurde und eigentlich kein Prototyp ist, ziehe ich zurück 😉 Du hast ja in Deinem Buch geschrieben, dass sie eine Ausnahme darstellt, da die Kodak Super8 (Logmar Humboldt S8) ein Prototyp ist.
 

Wie wäre es mit einem weiteren Buch oder Publikation? Schmalfilmkameras die nur auf Papier, Mikrofilm, Diskette oder CD-ROM in Schubladen existier(t)en? 😉

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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vor 42 Minuten schrieb Martin Rowek:

Wie wäre es mit einem weiteren Buch oder Publikation? Schmalfilmkameras die nur auf Papier, Mikrofilm, Diskette oder CD-ROM in Schubladen existier(t)en? 😉

 

Hä? Jetzt wirds abgefahren. Gibts da überhaupt so viel, dass man ein Buch füllen könnte?

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vor 42 Minuten schrieb Regular8:

 

Hä? Jetzt wirds abgefahren. Gibts da überhaupt so viel, dass man ein Buch füllen könnte?


Es gibt vermutlich auch Kameras & Projektoren, die nicht als Prototyp das Licht der Welt erblicken durften, sondern nur auf den damaligen Medien in der dunklen Schublade liegen bzw. vernichtet wurden. Wenn es für ein Buch z. B. über Prototypen von Filmprojektoren nicht reicht, so gibt es ja auch noch die Möglichkeit der digitalen Publikation gegen Gebühr.

In meiner "Schublade" liegt auch noch eine Zeichnung eines Vistavision-Projektors (35mm-Horizontal), die ich Mitte der 90er als Teenie angefertigt und versucht habe aus Lego Technic nachzubauen. Ich scheiterte aber daran, ein geeignetes Malteserkreuzgetriebe oder Greiferwerk zu bauen, da die Möglichkeiten mit Lego Technik begrenzt waren bzw. ich nicht die passenden Bauteile hatte. Ich zeichnete ein Meopta-Logo auf meine Zeichnung. Als Vorlage für den Vor- und Rücklauf diente mein damals defekter und erster 8mm-Projektor von Eumig (Eumig Mark M). Statt Triebscheiben kamen Kegelzahnräder zum Einsatz. Wobei nicht der Motor nach links oder rechts gekippt wurde, sondern die Hauptwelle mit den Kegelzahnrädern axial verschoben werden konnte. Ich ärgere mich gerade, dass ich damals keine Fotos gemacht habe. Wie kam ich auf die Idee, einen Vistavision-Projektor zu bauen? Mit der Canon EOS 500 N Spiegelreflexkameras konnte man 35mm-Trickfilme auf Diafilm drehen, weil sie eine konstante Bildstrichdicke lieferte. Später entdeckte ich die elektrische Yashica Spiegelreflex-Halbformatkamera, die ebenfalls eine konstante Bildstrichdicke lieferte. Plötzlich waren Trickfilme in doppelter Länge im klassischen 35mm-Stummfilmformat möglich.

Hier noch eine persönliche Meopta-Geschichte. Vor ca. 20 Jahren fragte ich einfach mal bei Meopta in Tschechien per E-Mail an, ob ich eine technische Zeichnung eines Malteserkreuzgetriebes von einem 35mm-Projektor bekommen kann. Ich bekam keine Antwort. Allerdings lag nur wenige Tage später eine plakatgroße Zeichnung (Schnittdarstellung) gefaltet in einem dickem Brief in meinem Briefkasten. Eine Rechnung lag nicht bei. Auf der Zeichnung befand sich nur ein Stempelaufdruck "Only information".

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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Mein Exemplar ist auch schon da - superfix.

 

Allerdings hat mich der erste Eindruck etwas enttäuscht - ist für mich kein richtiges Buch, mir fehlt da wirklich der Hardcovereinband ,was ich haptisch sehr schade finde.

 

Trotdem freue ich mich auf's schmökern und der zweite Eindruck (durchblättern) lässt ahnen wieviel Recherchezeit investiert wurde

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vor 18 Stunden schrieb Martin Rowek:


Es gibt vermutlich auch Kameras & Projektoren, die nicht als Prototyp das Licht der Welt erblicken durften, sondern nur auf den damaligen Medien in der dunklen Schublade liegen bzw. vernichtet wurden. Wenn es für ein Buch z. B. über Prototypen von Filmprojektoren nicht reicht, so gibt es ja auch noch die Möglichkeit der digitalen Publikation gegen Gebühr.

 ….

Ich denke, der eigentliche, physische Druck ist nur ein (kleinerer) Teil der Herstellungskosten.

Zudem lohnt sich ein komplettes Buch (ob nun Print oder Online) vermutlich erst ab einer bestimmten kritischen Masse, sprich Content.

Und da ist sowohl die Gesamtmenge der Projektoren deutlich geringer im Verhältnis zu der der Kameras, als auch der m. E. mögliche Anteil an Prototypen.

Aber wer weiß, wenn Jürgen mal Zeit hat und sich so etwas auch Angesichts der vermutlich geringeren Anzahl an Interessenten lohnt….😉

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vor 15 Stunden schrieb Regular8:

Hm. Meins ist noch nicht da.

 

So und heute angekommen.

Adventszeit. Lesezeit.
Was mir gleich aufgefallen ist, die Kamera auf dem Cover ist Hochglanz das restliche Cover matt. Neugiermodus: Wie wird sowas eigentlich gemacht? Wird zuerst das Matte gedruckt und das Glanzbild dann auflaminiert?

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vor 2 Stunden schrieb Regular8:

Wird zuerst das Matte gedruckt und das Glanzbild dann auflaminiert?


Umgekehrt wäre es wohl schwieriger, so meine Vermutung. Die Kontur der Kamera auf dem Cover glänzt, wenn man sie ins Licht hält. Es sieht tatsächlich so aus. als ob die Kamera auf das matte Cover zusätzlich aufgedruckt wurde. Technologisch betrachtet dürfte der Hochglanzaufdruck auf matten Untergrund besser haften, als umgekehrt. Ich bin allerdings kein Drucker.

 

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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Es gibt unterschiedliche Verfahren, je nachdem, ob das Produkt im Digitaldruck (Kleinst- und Kleinauflagen) oder im Offsetdruck (größere bis hin zu Massenauflagen) hergestellt wurde.

 

Zum einen wurde der Umschlag bei so einer späteren Druck-Veredlung separat gedruckt. im Digitaldruck dann mit einer hochglänzenden partiellen UV Lackierung versehen. Im Offsetdruck wird diese Veredelung in einem zweiten Arbeitsgang mit einem Lackauftrag über spezielle Siebdruckmaschinen vorgenommen. Sehr oft wird die betreffende Seite vorher noch matt lackiert, damit die spätere hoch glänzende partielle Veredelung besonders heraussticht.

 

So scheint es in diesem Fall zu sein, mir liegt das Buch aber nicht vor. Aber aus euren Berichten lässt es sich so vermuten.

 

 

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