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Panorama Weekend in Varnsdorf CZ Vorführung von 35mm, 70mm in 3-D und 180 Grad


rinmag

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Freunde der Filmrollen,

am Pfingsten 2024 findet im Kino Centrum Panorama, Varnsdorf CZ, tolle 3D Filme ab 35mm, 70mm und natürlich 180 Grad Filme in einem originalen "Cinema 180 Grad Zelt". Kinotechnik von der ehem.  CONTAC Engineering AG, CH- 8953 Dietikon- Zürich und Prevost Projektor.

Alle Angaben, ohne Gewähr.


Für weitere Infos unter: https://www.centrumpanorama.cz/

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Ein etwas ernüchterndes Programm im Vergleich zu den letzten Jahren. Wenn ich das richtig sehe, wurden nur Lord Jim und Oppenheimer auf 70mm gedreht, oder? Dann noch drei Blow-ups mit Exorcist, Capricorn und Die Hard und der Rest sind 3D-Filme von 35mm, die mehr oder weniger Schund sind. Schade, da lohnt sich die Anreise für mich eher nicht.

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Auf dem Plakatmotiv steht ja panorama Wochen ende, und nicht mehr 70 mm Wochenende. Im 70 mm Bereich ist "doch eigentlich alles gesagt".

Wie bei der "Oper unter den Linden" muß ein Festival nicht ablaufen, jedes Jahr die gleichen Opern im Programm zu haben, nervt irgendwann.

 

Ich finde es nicht schlecht, sich dem Themengebiet Sonderfahren der Kinematographie zu widmen, und etwas zu versuchen, was sonst kaum irgendwo zu sehen ist.

Auch wenn die in Raumbild gebotenen Titel meist nicht herausragend sind, sie haben ihren Reiz. In Digital ist das kaum besser, da kommt zum zweifelhaften Inhalt noch die Imperfektion der sequentiellen Bilddarstellung oder die geringe Auflösung der Doppeloptik hinzu.

Breitfilme, da gibt es keine echten neuen, die von CRT to film belichteten Filmstreifen wirken in 4k Digital HC Projektion oft sogar besser, als halbherzig auf Film gezeigt.

Auch ein restauriertes Jahrmarktszelt der Contac Engineering, ist ein interessantes Highlight neben gutem Essen, guten Bieren, Kofola und einer wunderschönen Landschaft drumherum. Nur im Kino zu sitzen ist Mitte Mai einfach zu schade.

 

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vor 49 Minuten schrieb stefan2:

Ich finde es nicht schlecht, sich dem Themengebiet Sonderfahren der Kinematographie zu widmen, und etwas zu versuchen, was sonst kaum irgendwo zu sehen ist.


Mich würde das VistaVision-System interessieren, weil damit fing bei mir alles an, ich wollte mit der Canon EOS 500 N 35mm-Trickfilme drehen und aus Lego. einen entsprechenden Projektor bauen. Letztendlich habe ich 10 Jahre später einen 35mm-Trickfilm mit einer Halbformat-Kamera gedreht 😉

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vor 22 Stunden schrieb stracki:

Ein etwas ernüchterndes Programm im Vergleich zu den letzten Jahren. Wenn ich das richtig sehe, wurden nur Lord Jim und Oppenheimer auf 70mm gedreht, oder? Dann noch drei Blow-ups mit Exorcist, Capricorn und Die Hard und der Rest sind 3D-Filme von 35mm, die mehr oder weniger Schund sind. Schade, da lohnt sich die Anreise für mich eher nicht.

JA aber muss auch sein? Es gibt was spezielles.... Cinema 180 über 30 Jahre nicht mehr so vorgeführt wie früher, dass muss doch was geniales sein?

 

Cinema 180.JPG

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vor 4 Stunden schrieb rinmag:

JA aber muss auch sein? Es gibt was spezielles.... Cinema 180 über 30 Jahre nicht mehr so vorgeführt wie früher, dass muss doch was geniales sein?

 

Ist auch genial!

 

Das Programm verdient aller größten Respekt!

Wir können immer wieder froh sein, wenn sich echte Freunde des Analogen so engagieren. Egal ob Karlsruhe, Berlin, Zürich, Düsseldorf oder Varnsdorf.

 

Cinema 180 ist ein ganz ganz grosses Highlight. 

 

Also einfach mal genießen. Für alle anderen: FRAUENGOLD nehmen!

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Leider hatte ich es nur zweimal erlebt. Das Erste mal in 3-D ab 70mm mit mein Vater beim Ing. Walter Dätwyler von der CONTAC Engineering, wo die Cinema 180 Grad vertrieben hatte. Das Zweite mal, auf einem Kirmis bei uns in Zürich. War ne coole Zeit.

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Auch die over/ under 3D Vorführungen wird man so kaum irgendwo geboten bekommen.

Wwer hat Objektive der letzten und besten Baureihen dafür? Wre verfügt über die Möglichkeit die Infitec Konversion vorzunehmen?

70 mm Festivals, mit wie ich schon schrieb, immer dem gleichen oder sehr ähnlichen Programminhalt gibt es oft genug. Sich den Sonderverfahren

der Kinematographie anzunezhmen, diese zum Leben in einem realen, großen Kino zu werwecken. 

Ein 180° Kinozelt zu restaurieren.

Das trauen sich nur wenige, und das ist interessanter, als zum 25. Mal 2001 - Odyssee der Langweile über sich ergehen zulassen.

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Hmm, ich habe zugegebenermaßen Cinema 180 nie erlebt. Aber für mich klingt das eher nach einer Jahrmarktsattraktion. Auch die gezeigten 3D-Filme klingen jetzt nicht gerade nach der Speerspitze der Filmkunst (wobei Friday 3 bestimmt unterhaltsamer Quatsch ist). Mich hätte dann doch eher eine hochwertige Projektion eines Monumentalfilms auf Breitwand gereizt. So, wie vor einigen Jahren, als Lawrence von Arabien und Krieg und Frieden gezeigt wurden. Das ist Filmkunst, die ich auf der großen Bildwand sehen möchte und für die sich die Anfahrt lohnt. 

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Ja genau, die 3D Filme in 35mm sind etwas ganz besonderes und so hat die bestimmt auch noch keiner in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten gesehen, sicher nicht auf einer so grossen Panorama Leinwand in der grossen Auswahl. 
Es sehr seltene Titel dabei die so noch nie in Deutschland gelaufen sind. Meines Wissens ist z.B. Emanuelle 4 nie in 35mm 3D in Deutschland aufgeführt worden.

Freuen wir uns also auf diese interessanten Tage im Mai mit gutem Essen und tollen Gesprächen.

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Es geht auch nicht um "Speerspitzen" der Filmkunst. Meine persönliche Meinung.-

Das Festival bietet aussergewöhnliche Raritäten. Mir ist nur einer bekannt, der die 3D over/under Fassungen hat und vorfuehren konnte.

 

Gerade das Cinema 180 Zelt ist eine ultimative cineastische Rarität. Die seinerzeitige  Projektion in Werder, auf der curved Bildwand, hat jeden der es nicht kennt, erahnen lassen, was man seinerzeit auf den Jahrmärkten und Vergnügungsparks erleben konnte. Danke Jean-Pierre noch jetzt, dass ich das wieder miterleben durfte.

 

Wer eben Filmkunst sehen möchte, der muss eben ein anderes Festival besuchen. Die Kritik klingt irgendwie so: Ich gehe ins Pornokino und beschwere mich, warum dort nicht ein Top Werk von Schlöndorff und Co. gezeigt wird. Zwei völlig unterschiedliche  Welten. Aber beides Lichtspiel.

 

Die Bandbreite des analogen Films ist glücklicherweise gewaltig. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen Godzilla und Co Filme völlig verpöhnt waren. Keiner wollte sie sehen und haben. Heutzutage Dank Manga und Co Trend für Millionen von Menschen auf der Welt unerreichbarer Kult.

 

So wie die Menschen unterschiedlich  sind, so ist auch die Themenvielfalt im Lichtspielhaus.

 

Und ggf. gibt's in Varnsdorf ja in der Zukunft auch dann mal ein Festival des intellektuellen Films, oder des Monumental Generes. Auch das fänd ich genauso reizvoll.

 

Gern auch mal nur 50er Jahre Klassiker der SF Welt.

 

Ich stimme @Savoy-Lichtspielevollkommen zu. Einfach freuen, dass es sowas überhaupt gibt. Den Organisatoren  gebührt jedenfalls größten Respekt und Dank, den ich hiermit ausspreche. THX all at Varnsdorf!

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vor 7 Stunden schrieb Savoy-Lichtspiele:

Ja genau, die 3D Filme in 35mm sind etwas ganz besonderes und so hat die bestimmt auch noch keiner in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten gesehen, sicher nicht auf einer so grossen Panorama Leinwand in der grossen Auswahl. 
Es sehr seltene Titel dabei die so noch nie in Deutschland gelaufen sind. Meines Wissens ist z.B. Emanuelle 4 nie in 35mm 3D in Deutschland aufgeführt worden.

Freuen wir uns also auf diese interessanten Tage im Mai mit gutem Essen und tollen Gesprächen.

Ich hatte noch nie einem Film ab 35mm in 3- D gesehen. Das einzige was ich mal in einm Cinema 180 gesehen habe, war ein 3-D 70mm Film, wurde vom Ing. Walter Dätwyler für uns persönlich vorgeführt. Es war ein Traum, sowas zu sehen und war auch erstaunt was so ein 3-D Visuel macht. 

Der Film "Spacehunter 3-D", habe ich den Varnsdorfer  zur verfügung gestellt. Leider kann ich den Film in mein Privatkino nicht vorführen, weil mir die Optiken fehlen. 

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vor 6 Stunden schrieb DC:

Es geht auch nicht um "Speerspitzen" der Filmkunst. Meine persönliche Meinung.-

Das Festival bietet aussergewöhnliche Raritäten. Mir ist nur einer bekannt, der die 3D over/under Fassungen hat und vorfuehren konnte.

 

Gerade das Cinema 180 Zelt ist eine ultimative cineastische Rarität. Die seinerzeitige  Projektion in Werder, auf der curved Bildwand, hat jeden der es nicht kennt, erahnen lassen, was man seinerzeit auf den Jahrmärkten und Vergnügungsparks erleben konnte. Danke Jean-Pierre noch jetzt, dass ich das wieder miterleben durfte.

 

Wer eben Filmkunst sehen möchte, der muss eben ein anderes Festival besuchen. Die Kritik klingt irgendwie so: Ich gehe ins Pornokino und beschwere mich, warum dort nicht ein Top Werk von Schlöndorff und Co. gezeigt wird. Zwei völlig unterschiedliche  Welten. Aber beides Lichtspiel.

 

Die Bandbreite des analogen Films ist glücklicherweise gewaltig. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen Godzilla und Co Filme völlig verpöhnt waren. Keiner wollte sie sehen und haben. Heutzutage Dank Manga und Co Trend für Millionen von Menschen auf der Welt unerreichbarer Kult.

 

So wie die Menschen unterschiedlich  sind, so ist auch die Themenvielfalt im Lichtspielhaus.

 

Und ggf. gibt's in Varnsdorf ja in der Zukunft auch dann mal ein Festival des intellektuellen Films, oder des Monumental Generes. Auch das fänd ich genauso reizvoll.

 

Gern auch mal nur 50er Jahre Klassiker der SF Welt.

 

Ich stimme @Savoy-Lichtspielevollkommen zu. Einfach freuen, dass es sowas überhaupt gibt. Den Organisatoren  gebührt jedenfalls größten Respekt und Dank, den ich hiermit ausspreche. THX all at Varnsdorf!

 

vor 6 Stunden schrieb DC:

Es geht auch nicht um "Speerspitzen" der Filmkunst. Meine persönliche Meinung.-

Das Festival bietet aussergewöhnliche Raritäten. Mir ist nur einer bekannt, der die 3D over/under Fassungen hat und vorfuehren konnte.

 

Gerade das Cinema 180 Zelt ist eine ultimative cineastische Rarität. Die seinerzeitige  Projektion in Werder, auf der curved Bildwand, hat jeden der es nicht kennt, erahnen lassen, was man seinerzeit auf den Jahrmärkten und Vergnügungsparks erleben konnte. Danke Jean-Pierre noch jetzt, dass ich das wieder miterleben durfte.

 

Wer eben Filmkunst sehen möchte, der muss eben ein anderes Festival besuchen. Die Kritik klingt irgendwie so: Ich gehe ins Pornokino und beschwere mich, warum dort nicht ein Top Werk von Schlöndorff und Co. gezeigt wird. Zwei völlig unterschiedliche  Welten. Aber beides Lichtspiel.

 

Die Bandbreite des analogen Films ist glücklicherweise gewaltig. Ich erinnere mich noch an Zeiten, in denen Godzilla und Co Filme völlig verpöhnt waren. Keiner wollte sie sehen und haben. Heutzutage Dank Manga und Co Trend für Millionen von Menschen auf der Welt unerreichbarer Kult.

 

So wie die Menschen unterschiedlich  sind, so ist auch die Themenvielfalt im Lichtspielhaus.

 

Und ggf. gibt's in Varnsdorf ja in der Zukunft auch dann mal ein Festival des intellektuellen Films, oder des Monumental Generes. Auch das fänd ich genauso reizvoll.

 

Gern auch mal nur 50er Jahre Klassiker der SF Welt.

 

Ich stimme @Savoy-Lichtspielevollkommen zu. Einfach freuen, dass es sowas überhaupt gibt. Den Organisatoren  gebührt jedenfalls größten Respekt und Dank, den ich hiermit ausspreche. THX all at Varnsdorf!

Gehst du nach Varnsdorf? 

 

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vor 46 Minuten schrieb stracki:

Wie funktioniert das 3D dann eigentlich? Projizieren da zwei Projektoren simultan? Das geht ja dann nicht im Überblendbetrieb, oder? 

Hallo, es wird mit zwei Projektoren im Überblendbetrieb gearbeite, wobei aber nur ein Projektor jeweils ein eine Akt des Films zeigt ausser ab Telleranlage, braucht es dan nur ein Projektor. Auf einem Filmstreifen sind (Zwei "indentische" Bilder pro Frame) drauf. Mit einer Polarisationsystem (Speziallinse mit Polfilter)  werden die Bilder auf der Leinwand versetzt projeziert und mit hilfe der 3-D Brille (Polfilter) wird das Hirn "getäuscht" und somit wird ein Räumlichesbild dargestellt.

Zu meine Bilder: Die Linse die ich habe, ist leider der Polarisationsfilter beschädigt. Eine Rolle 70mm in 3-D, sieht man gut, das zwei Bilder nebeneinander pro Frame sind. 35mm 3-D Testfilm, ein halbes Bild ist für das Linke Auge und das andere fürs Rechte Auge. Bei 35mm Film, sind die 2 Bilder pro Frame übereinander.

Für weiter infos, habe ich ein Link von Wikipedia, vielleicht hilft es dir weiter: 3D-Polarisationssystem – Wikipedia 

3DFilm70mm.thumb.jpg.22648bedd28eee82957637864bbd7aa7.jpg  

 

 

Pollinse4.jpg

Pollinse3.JPG

3D Film 35mm Testfilm.jpg

Testlauf Spacehunter.jpg

3D 35mm.jpg

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vor 6 Minuten schrieb stracki:

Wie funktioniert das 3D dann eigentlich? Projizieren da zwei Projektoren simultan? Das geht ja dann nicht im Überblendbetrieb, oder? 

Ich gehe davon aus, dass over/under Verfahren Kopien projeziert werden. Die Teilbilder liegen im projezierten Bildbereich (Frame) oben und unten, qusi je Auge ein Bild. Mittels spezieller Optic wurden die Teilbilder wieder so projeziert, dass ein stereoscopischer Effekt vom Publikum wahrgenommen wurden. Natürlich  mit Polarisationsbrille, aber in Color.

Auch bekannt unter Paravision oder Siriuscope. Grundsätzlich ginge Überblendbetrieb, dann aber mit zwei "3D" Optiken, also 1 System je Maschine.

 

Hier gibt es mehr: https://www.kinemathek.ch/de/objekte/paramount-3d-projection-lens-1039.html

 

Und in der "Bucht" gibt's gerade für 1,5 k Euro ein System zu kaufen:

Angebotstitel dort: Vintage Paramount Pictures 3D Kino Projektionssystem in Box mit Handbüchern

Ich bin aber nicht der Verkäufer!

 

In der Zeit zur Digitalisierung tauchten in der Bucht mehrere 3D Filme in over/under als Paket auf, sowie eine neue Optic von Paramount. Die waren seinerzeit billig zu verkaufen. Seinerzeit wollte die Sachen keiner kaufen. Wurden nicht verkauft. Lang lang ist es aber her.

 

@rinmag leider beruflich schon verbucht. Leider leider!!!

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vor 4 Minuten schrieb DC:

Ich gehe davon aus, dass over/under Verfahren Kopien projeziert werden. Die Teilbilder liegen im projezierten Bildbereich (Frame) oben und unten, qusi je Auge ein Bild. Mittels spezieller Optic wurden die Teilbilder wieder so projeziert, dass ein stereoscopischer Effekt vom Publikum wahrgenommen wurden. Natürlich  mit Polarisationsbrille, aber in Color.

Auch bekannt unter Paravision oder Siriuscope. Grundsätzlich ginge Überblendbetrieb, dann aber mit zwei "3D" Optiken, also 1 System je Maschine.

 

Hier gibt es mehr: https://www.kinemathek.ch/de/objekte/paramount-3d-projection-lens-1039.html

 

Und in der "Bucht" gibt's gerade für 1,5 k Euro ein System zu kaufen:

Angebotstitel dort: Vintage Paramount Pictures 3D Kino Projektionssystem in Box mit Handbüchern

Ich bin aber nicht der Verkäufer!

 

In der Zeit zur Digitalisierung tauchten in der Bucht mehrere 3D Filme in over/under als Paket auf, sowie eine neue Optic von Paramount. Die waren seinerzeit billig zu verkaufen. Seinerzeit wollte die Sachen keiner kaufen. Wurden nicht verkauft. Lang lang ist es aber her.

 

@rinmag leider beruflich schon verbucht. Leider leider!!!

@DC schade und danke für deine erklärung, du hast es besser erklärt als ich. Komme leider nicht aus diesem Fach.

 

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vor 30 Minuten schrieb stracki:

Wie funktioniert das 3D dann eigentlich? Projizieren da zwei Projektoren simultan? Das geht ja dann nicht im Überblendbetrieb, oder? 

2 Teilbilder mit 2 Perf Höhe werden übereinander auf dem Filmstreifen ausbelichtet und Mittels einer Doppeoptik deckungsgleich auf die Bildwand gegeben.

Über Trennfilter (können Farbseperations Kammfilter oder Polarisationsfilter sein) und einer passenden Brille sieht man dann 3D.

Vernünftig funktioniert es nur mit der letzten Generation an Projektionsoptik aus 2012/2013.

Die Wansdorfer nutzen zur Trennung Infitec Farbseparationsfilter wie beim ehemaligen digitalen Dolby 3D Format.

Dadurch daß beide Teilbilder simultan am Auge ankommen ist der Effekt um Längen besser, als beim digitalen Flimmer-Pendant, welches Kopfschmerzen und Ermüdung mit sich bringt.

Allerdings ist die Farbenkorrektur nicht so gut, wie beim eigentlichen Panavision 3D System, welches die Schneider Optiken normalerweise nutzen. (Für dieses Verfahren standen nicht genügend Brillen zur Verfügung)

Es geht auch mit unerwünschter Silberwand und Polarisation und den Wegerf Brillen "Real-D". Aber wer will schon Metallbildwände haben?

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vor 22 Stunden schrieb stracki:

Hmm, ich habe zugegebenermaßen Cinema 180 nie erlebt. Aber für mich klingt das eher nach einer Jahrmarktsattraktion. Auch die gezeigten 3D-Filme klingen jetzt nicht gerade nach der Speerspitze der Filmkunst (wobei Friday 3 bestimmt unterhaltsamer Quatsch ist). Mich hätte dann doch eher eine hochwertige Projektion eines Monumentalfilms auf Breitwand gereizt. So, wie vor einigen Jahren, als Lawrence von Arabien und Krieg und Frieden gezeigt wurden. Das ist Filmkunst, die ich auf der großen Bildwand sehen möchte und für die sich die Anfahrt lohnt. 

 

Ich bin kein Freund von 3D weil es für mich einfach nicht überzeugend ist (wenig Licht, zweite Brille zusätzlich zu meiner und komische Räumlichkeit) aber man muss anerkennen, dass das mal etwas besonderes ist und ebenso die 180° Projektion.

 

Man kann dann ja vielleicht im nächsten Jahr mal wieder einen Fokus auf großformatig gedrehtes legen mit einem Mix aus 70mm und 35mm Kopien entsprechender Titel.

 

Da gibt es allein an westlichen Produktionen ein recht große Auswahl und davon ist das wenigste bisher auf dem Festival gelaufen. Man muss also nichts wiederholen wobei allerdings auch dieses Jahr Die Hard und Lord Jim nicht zum ersten Mal gezeigt werden. Wenn man 2 von 10 oder gar 12 Filmen schon einmal gezeigt hat halte ich das auch für unproblematisch bzw. die Wiederholung bietet sich für bestimmte Filme sogar an wenn sie das Potential haben für eine ausverkaufte Vorführung zu sorgen.

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