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BAUER B14 - RESTAURATION - NEUAUFBAU


Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Foto: Reparierter Pneumatikzylinder des Airpot.

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Fotos unten: Vor und nach der Reparatur.

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Foto unten: Nach dem Einlöten und nachbearbeiten der Gewindestange.

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Foto unten: Reparatur ausgeführt. Die Gewindescheibe muss noch durch einen Lackpunkt gesichert werden.

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Geschrieben (bearbeitet)

Für alle diejenigen die eventuell in die Verlegenheit kommen, auch mal Baugruppen oder Geräteteile ihres Projektors aufzufrischen, hier ein paar Tipps über die handwerkliche Vorgehensweise.

Anhand der DOLBY CAT 700 (steht übrigens für Catalog-Nr. 700) ergaben sich folgende Schritte:

1. Komplette Gehäusedemontage.

   Das bedeutet alles rausbauen was der Restaurationsarbeit im Wege steht.

2. Beschädigungen an Gehäuseteilen beseitigen. Also Spachteln und Schleifen.

3. Vorbereitung der Lackierung, Abkleben

4. Grundieren.

5. Lackieren.

6. Gehäuserückmontage. Alles wieder zusammenbauen und Justieren. Ein Zwischenschritt ist hier alte Bauteile zu sanieren oder auszutauschen.

Ich kann jetzt schon darauf hinweisen, dass Schritt Nr. 6 der aufwändigste und zeitintensivste ist.

Foto: Ursprungszustand des Gehäuses mit unnützen Bohrungen.

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Foto unten: Nach dem Spachteln, Schleifen und Abkleben.

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Foto unten: Endergebnis nach dem kompletten Zusammenbau.

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Zielsetzung war: Wenn schon Neulackierung, dann das Gehäuse der CAT in der Projektorfarbe anzulegen..🙂

 

Bearbeitet von Eremitage (Änderungen anzeigen)
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Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb Dent-Jo:

Obst aber auch funktioniert?

Warum nicht..? Hab' mir extra für die Justage (Ausschnittweise ) das Servicemanual besorgt. 

Im Grunde ist alles vorgegeben. Die Lage aller Filmführenden Bauteile, also Zahnrolle, Filmführungsrollen und Abstandslage der Pendelarme richtet sich nach einem entscheidenden Punkt.

Das ist die Lage des Filmes auf der Tonrolle. Das auf dem Film befindliche zwischen der Perfo angeordnete Kästchen der Dolbyeigenen Quaderschrift muss mit der inneren Kante, mit der Kante der Tonrolle abschließen. Gerade so, dass die Quaderschrift vom Kameramodul komplett gelesen werden kann. Alles andere an Filmführung richtet sich nach dieser Filmposition. Das Kameramodul hatte ich um einen Referenzpunkt beizubehalten nicht ausgebaut, für die Lackierung einfach abgeklebt. 

Den Lichtleiter habe ich auch auf diese Position eingestellt. Er sitzt genau mittig ausgerichtet hinter dem Kästchen der Dolbyeigenen Quaderschrift.

Feinjustage ist ja später noch möglich.

Anschließen möchte ich die CAT 700 an die Kombi CP65 und DA20. Diese Auswahl hauptsächlich wegen der besseren Standfestigkeit. Ab CP 500 aufwärts gibt's zu viele Ausfälle die man nicht so leicht beheben kann.

Geschrieben

Als Zwischenschritt habe ich mir vor Fertigstellung der Verkabelung der Lampenhäuser und Umbau der Spulenarme, die Blendenraumabdeckung der B14 Studio vorgenommen. Eigentlich hatte ich nicht vor da groß Hand anzulegen aber bei genauerer Betrachtung, war im Innenraumbereich alles an Blechen und Schrauben verrostet. Also, mal wieder alles auseinander nehmen, Entrosten und Neulackieren.

Foto: Blendenraumabdeckung Innen/Außen neu aufgefrischt.

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Foto unten: Im Detail, das ringförmige schwarz eingefärbte Blech ist mit Hitzeschutzlack (belastbar bis 650°) lackiert. Die Randbleche sind grundiert und teils einseitig mit Hammerschlaglack in Projektorfarbe lackiert.

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Foto unten: Auch von Außen frischer Lack.

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Geschrieben
vor 4 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Bei Bauer sollte es nur Schrauben mit geschlitztem Kopf geben.

Da stimme ich im Grunde voll zu.

Nur, wo hab' ich denn jetzt wieder die katholischen Schrauben verbaut..?

An der Blendenraumabdeckung bestimmt nicht..🙂

Streng genommen handelt es sich bei den Schlitzkopfschrauben um eine alte Norm. Ich vermute vor 1965.

Die exakt gleiche Kopfform bekommt man heute meines Wissens nicht mehr.

Deswegen habe ich mir im Laufe der Jahre ein kleines Sortiment an alten Schrauben angelegt. Das Problem ist, dass bei der Restauration von gleich zwei B14 so ein großer Bedarf an diesen Schrauben entstanden ist, dass ich dann doch nicht alles abdecken konnte. 

Vieles habe ich versucht dann selbst aufzuarbeiten. Verdrehte Schraubenköpfe lassen sich jedoch kaum auf "Neu" wiederherstellen. Es sei denn man verchromt sie nach dem Nachdrehen und Schleifen. Das ist mir dann aber doch zu viel Aufwand und für den Moment tun's dann die Kreuzschlitzschrauben auch.

 

Geschrieben

Wir sitzen im selben Boot. Die abgebildete Schraube ist eine amerikanische mit Fillister-Kopf. Bei uns ist die Schraube nach DIN 920 am nächsten, die Kopfoberseite ist aber eben. Für feinmechanische Erzeugnisse wie Kameras sieht’s nicht rosig aus. Wenn man Wert aufs Äußere legt, dann muß man Originalteile besorgen, bis hin zu Spendergeräten. Die Feinheiten und der Stolz aufs Erreichte des 19. Jahrhunderts sind durchs 20. hindurch heruntergekommen. Wir sind halt keine Werftmechaniker.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb Film-Mechaniker:

..die Kopfoberseite ist aber eben.

Genau das ist der Punkt. Ich finde diese platten Schraubenköpfe unesthetisch.

Der geschlitzte und blank polierte Linsenkopf mit den Kanten flächenbündig eingedreht, sieht einfach am besten aus.

Leider sind diese Schrauben wie schon erwähnt alle aufgebraucht. 

Ein Blick in die Schraubenkiste verrät, was ein Aufwand dahinter steckt aus alt wieder neu zu machen. Kein Wunder dass ich jetzt schon seit über einem Jahr an diesem Projekt hänge.

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Foto unten: Warum diese Schraubenköpfe wohl so misshandelt wurden..?

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Geschrieben

Foto: Wochenlange monotone Arbeit die sich letztlich gelohnt hat: Schrauben und Hülsen, entrostet, geschliffen, lackiert und aufpoliert.

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