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Geschrieben

Hallo liebe Filmvorführer,

 

ich habe bei einer Werkstattauflösung die 5 abgebildeten Masken aus Messing gefunden.

Kann mir jemand sagen, zu welchem Projektormodell die wohl gehören?

 

Schöne Grüße

Bernd

IMG_0772.jpg

Geschrieben

Ja sorry, dachte die bei der TK sind auch zum "einhaken".

 

Jedenfalls nix modernes, da Messing und Messing ist teuer.

 

Geschrieben

Das Schlüssellochprinzip erinnert mich irgendwie an Philips FP5 usw. Aber auch da sehen die Masken anders aus. Es gibt da auch nur eine Schraube oben zum Einhaken und die Maske selbst ist getrennt von der "Lauffläche", weiß das Wort dafür nicht.

Geschrieben

Soweit mir bekannt kam 1:1,85 Anfang der 50er Jahre auf. Das würde darauf hindeuten, dass es ab ca. 1950 möglich wäre. Neuere Geräte ab 1979 würde ich komplett ausschliessen.

 

Manche Simplex und Century hatten Messing Masken verbaut.

 

Oder gar etwas aus der ruski Produktion. 

Geschrieben

Sieht nach Frieseke und Höpfner aus, aber auch nur ähnlich. Könnte auch Askania sein, wobei ich glaube, die haben die Maskenverrigelung wie Ernemann an den Seiten

Geschrieben

Die Verriegelung ist ja schön und gut aber seit wann gibt es denn bitte 1:1,15 als Format? Scheint eher etwas aus nicht deutscher Produktion zu sein. 

Geschrieben

1:15 ist "urdeutsch" und war das Format für frühe Tonfilme System Klangfilm "Academy" kam ja von Drüben und wurde durch die SMPTE eingeführt und erst später in D (und Europa) übernommen. 

Gaaaanz frühe Masken für CS waren übrigens genau jene für "Klangfilm" da sich die Bildkader glichen.  Ich denke, diese Masken sind eher die "CS" Masken. 

Geschrieben
vor 13 Minuten schrieb TK-Chris:

1:15 ist "urdeutsch" und war das Format für frühe Tonfilme System Klangfilm "Academy" kam ja von Drüben und wurde durch die SMPTE eingeführt und erst später in D (und Europa) übernommen. 

Gaaaanz frühe Masken für CS waren übrigens genau jene für "Klangfilm" da sich die Bildkader glichen.  Ich denke, diese Masken sind eher die "CS" Masken. 

Also verstehe ich das dann richtig, das würde bedeuten, dass die fünf Masken alle für "Klangfilm" sind, und die 1:1.15 wäre dann die Cinemasope–Maske? Wenn Cinemascope (lt. Wikipedia) erst 1953 eingeführt wurde, fiele das dann eindeutig in die Phase nach 1941, in der Klangfilm-Geräte von Siemens produziert wurden? Aber welche Projektor-Modelle kämen dann überhaupt in Frage? Und würden dann nicht viel mehr Leute hier im Forum bescheid wissen?

 

Ich hatte auch auf Facebook in der Gruppe "35 mm Cinema Projector Technical" nachgefragt, dort haben viele Leute Ernemann vermutet, aber einer hat auch AEG ins Spiel gebracht. Ein User vermutete "Mona" aus sowjetischer Produktion, und ein Steven Krams schrieb "These appear to be the same design as 35mm portables that were made in China back in the 1970's-90's. These could be from the GS-35H or HX or the models 103-105 & 105. We still maintain stock on these parts in our USA warehouse."

 

Ich hab zum Spaß mal auf Steven Krams Facebook-Seite gestöbert, der gute Mann ist Chef von Magna-Tech, und so sieht deren Lager aus:

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  • Thumsbup 1
Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb Jan-Eric**:

Hallo, möchte das Rätsel gerne lösen die Masken gehören zu einer Askania....(habe selber eine)

 

Viele Grüße Jan-Eric

Hallo Jan-Eric,

 

das ist ja toll, dass wir das Rätsel doch noch lösen konnten! Sind die Masken denn nur kompatibel zum APXII Modell?

 

LG Bernd

Geschrieben
vor 4 Stunden schrieb Jan-Eric**:

Hallo, möchte das Rätsel gerne lösen die Masken gehören zu einer Askania....(habe selber eine)

 

Viele Grüße Jan-Eric

20260409_093759.jpg

Askania.jpg

Kennst Du das Baujahr? Allein wegen meiner Vermutung bzgl. 1:1,85 ab den frühen 50ern interessant.

Geschrieben
vor 6 Stunden schrieb TK-Chris:

1:15 ist "urdeutsch" und war das Format für frühe Tonfilme System Klangfilm "Academy" kam ja von Drüben und wurde durch die SMPTE eingeführt und erst später in D (und Europa) übernommen.

 

Dem muß ich widersprechen. Blackmail von Alfred Hitchcock, 1929, wurde mit Kameras aufgenommen, bei denen man ein Stück Blech ins Vollbildfenster gelötet hatte. US-amerikanische Streifen entstanden auf ähnliche Weise, bis die SMPE-Norm (SMPTE ab 1950) 1932 in Kraft gesetzt wurde.

 

Das originale CinemaScope-Kamerabildfenster ist nach Norm zwischen 18,6 und 18,8 mm hoch. Das Stummfilmvollbild ist 18 mm hoch, das Projektorfenster 17,7 mm.

Geschrieben

Nein Simon, das ist falsch, Deutschland war da eher dran. Ist vielleicht manchen nicht so recht, ist aber so. Auch beim Tonfilm, wurde halt nicht so kommerziell aufgeblasen wie in den USA. Kann man in Fachbüchern (nein, Wikipedia ist keine Fachliteratur) wunderbar nachlesen. Außerdem sprechen wir von Projektionsbildfenstern.

 

Nachdem es Askania Bildmasken sind (habe ich ja schon vermutet, war aber da irgendwie in Richtung Ernemann abgedriftet) und die AP XII zu CS aufgekommen ist, sind die 1:1,15 Masken die Bezeichnung für Scope gewesen. 

 

@nomasala Magna-Tech ist ein Wiederverwerter und ein Preistreiber. 

Geschrieben
Am 8.4.2026 um 07:23 schrieb TK-Chris:

Sieht nach Frieseke und Höpfner aus, aber auch nur ähnlich. Könnte auch Askania sein, wobei ich glaube, die haben die Maskenverrigelung wie Ernemann an den Seiten

 

Geschrieben (bearbeitet)

Das Bauer Kinotechnische Taschenbuch von 1956 nennt folgende Projektorbildfenster

 

  • für CinemaScope Magnetton 1:1,27 - 23,2x18,16mm
  • für CinemaScope Lichtton 1:1,18 - 20,9x18,16mm
  • für SuperScope (original) 1:1 - 18,16x18,16mm

 

Das frühe Tonfilmformat hatte 1:1,19 - ich glaube aber kaum, daß das bei einer Installation aus den 1950ern berücksichtig wurde. Daher hat @TK-Chris vermutlich recht mit CS Lichtton. Das Foto von @Jan-Eric** zeigt m. E. eine SuperScope-Maske, die ein projiziertes Bild von 1:2 ergibt.

 

 

Bearbeitet von magentacine (Änderungen anzeigen)

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