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cinemascope darstellung


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hallo leute !

 

mich würde interessieren, ob ihr bei allen digitalen projektoren für eine cinemascope darstellung eine anamorphe linse verwendet oder gibts schon irgendwem, der nur durch eine "vergrößerungslinse" das bild an die leinwand anpasst, so wie christie das anbietet ?

 

braucht man für so eine darstellung eines cine-films eine eigens gemasterte kopie oder funkt das mit jeder filmkopie ?

 

kann mir da wer weiterhelfen ?

 

danke !

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Meines Wissens ist eine anamorphe Linse bei digitaler Projektion die Ausnahme von der Regel. Das 1:2.35 bzw. 1:2.40 Bild bei der digitalen Kopie liegt im "Letterbox"-Verfahren vor, also nicht anamorph.

 

Falls ich damit falsch liege sollte bitte ich um Erleuchtung. :wink:

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Also im High-End Heimkino Berreich gibt es schon sehr lange große Anamorphoten die man vor den Projektor schwenken kann.

 

Wäre nicht das die Lösung?

http://www.cine4home.de/Meldungen/Image...rOptik.htm

 

Warum das ganze nicht bei DLP Projektionen in Kino möglich ist, liegt wahrscheinlich an den Anschaffungskosten?

Es würde aber bei einem 2k Bild über 1/4 mehr Bildformation vorhanden sein.

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Ist schon möglich und sorgt für wirklich gutes Bild. Nur etwas teuer. Damit es etwas bringt, mußt du den Film komprimiert bekommen. Gibts das nicht, erreichst du nur eine größere Helligkeit des Bildes, da du alle möglich Bildpunkte nutzen kannst.

Jens

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also zu kaufen gibts die anamorphoten bei digitalen kinoprojektoren. ich hab selber schon bei einer vorführung gesehen, dass für den hauptfilm einer vorgeklappt wurde (Mission Impossible 3)

 

nur da diese linsen ja extrem teuer sind wollte ich wissen wie das "normalerweise" bei digitalen vorführungen gehandhabt wird.

 

wir werden demnächst einen saal bei uns digital ausstatten und weiss aber noch nicht ob so ein anamorphot notwendig ist oder nicht.

 

hat jemand von euch schon einen christie CP2000-M vorbestellt ? was sagt ihr zu dem projektor ?

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Im UFA-Palast Stuttgart gab es, als es noch den Groß-Beamer gab, ein vorschwenkbaren Anamorphoten

 

Das ist richtig. Jedoch wurden die digitalen Filme bestimmt nicht "anamorph" angeliefert, sondern auf dem Server (oder im Projektor) entsprechend gestaucht, um bei der Wiedergabe mit Anamorphot wieder unverzerrt zu erscheinen. @FH77 kann dazu vielleicht mehr sagen?

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Ich kenne den von Schneider und Isco im Einsatz. Es lohnt sich, wenn man das Geld hat. Sollte man bei Digital ja haben. Da man aber sparen kann wird...

Na ja.

Jens

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Die schlechteste Lösung, Aufzoomen auf 800 Z vertikalauflösung, ist wohl im gewerblichen Kino die beste Lösung.

Anamorphoten werden nur im Heimbereich, wo beste Güte ja Standard sein soll, verwendet.

Anders gesagt: Die entsprechenden Anamorphoten werden derzeitig nur zu unchristlichen Preisen angeboten, im 5 stelligen Eurobereich, also genau so teuer, wie der barebone Christie Projektor mit Grundlinse und Server. Und das treibt Kinobetriebe in den Ruin. Also lieber die schlechte Qualität, als etwas richtig zu machen, dafür aber Geld verdienen.

 

Auch die "Heimlinsen" liegen ja im Einkauf beim 10 fachen eines Kinoanamorphoten. Voodoovertriebe meinen, ihre Gewinnspannen bei Kabeln auch bei allen anderen Produkten erzielen zu müssen. Und Isco/ Schnieder verkauft die Dinger nicht an den Kinofachhandel, sondern nur an den vIDEOTen Handel.

 

Stefan

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Abgesehen davon fehlt es einfach am Anarmorphot-tauglichen Material.

 

Was hat man davon ausser der etwas gesteigerten Helligkeit, wenn das Projektionssystem das faktisch auflösungsreduzierte Material erstmal aufblasen muss damit es optisch expandiert werden kann?

 

Statt Anamorphot vorzusehen und dann nicht nutzen zu können würde ich dann lieber auf 4k setzen.

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Was hat man davon ausser der etwas gesteigerten Helligkeit, wenn das Projektionssystem das faktisch auflösungsreduzierte Material erstmal aufblasen muss damit es optisch expandiert werden kann?

 

Kissenverzeichnungen durch den Anamorphoten und evtl Artefakte vom Skalieren 8)

 

Solange das Ausgangsmaterial nicht anamorphotisch vorliegt würde ich persönlich die 1:1 Darstellung bevorzugen - wenn denn die Helligkeit ausreicht.

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Wenn das artefaktfreie Hochskalieren denn möglich wäre (beim SRX 110 offenbar nicht gelungen), so bringt ein elektronisches Blow up auch bei geringer Datenmenge etwas.

Bei 1.89 : 1 Panel ist auch der Anamorphot mit Kompression 1.3x der geringste Störfaktor.

 

Und dennoch eine gründliche Absage an Letterbox-Verfahren: Wie schon bei filmischen Verfahren (z.B. Techniscope, Super 35) hier wiederum ein billiger Branchenkompromiss, und in der Auflösung und im Kontrast noch schlechter als Film.

 

816 x 1920 [2048] ist trotz jpeg2000 kaum besser oder anders als Full-HDTV zu Hause mit Blu ray.

 

Zurück zur Filmkopie. :wink:

 

Die schlechteste Lösung, Aufzoomen auf 800 Z vertikalauflösung, ist wohl im gewerblichen Kino die beste Lösung.

Und u.a. deswegen wird es alsbald auch kein Gewerbe mehr geben.

"Wetten daß?"

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Eigentlich wäre es ja problemlos möglich, heutzutage alle möglichen Seitenverhältnisse korrekt geflagged über nichtquadratische Pixel ohne einkodiertes Letterbox auf den Medien unterzubringen. Es verlangt zwar etwas mehr Leistung im Wiedergabegerät oder Projektor, aber skalieren können die Dinger ja mittlerweile ohnehin alle. Dann könnte man sich an den üblichen Playern nicht nur 4:3 und 16:9 als Ausgabeformat aussuchen sondern auch 1:2,35. Dann hätte man auch die Option auf sinnvolle Anamorphotbenutzung. Nur wäre natürlich der Consumer mal wieder total überfordert damit. Allein der 16:9/4:3 Mix ist ja im TV-Bereich schon ne Katastrophe (die hoffentlich so langsam mal ausläuft).

 

Und welcher Consumer würde schon tatsächlich Anamorphoten kaufen.

 

Wäre ein cooles 'Dinge die niemand braucht' Gadget für Plasma- und LCD-Screens - eine anamorphotische TV-Brille. In Amiland gibts garantiert schon ein Patent drauf.

 

Für den Cinebereich sollte das aber eigentlich drin sein.

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Anamophoten mit Halter kosten so um die 5.000 Euro rum, je nach Objektivgröße und Shiftmöglichkeit. Also nicht zu teuer für eine gescheite Projektion. Da man sie allerdings einsparen kann, machen das nur wenige. Der Vorteil liegt natürlich in der höheren Helligkeit sowie in der problemlosen Anwendung beim Umstellen der Formate. 1,85 ohne und 2,35 mir Ana, oder 4:3 ohne und 16:9 mit. Im Verhältnis zu den Preisen eines Projektionsobjektivs von ca. 2000€ pro Format und der wirklich einfachen Anwendung (kein Zoomen mehr, keine Schärfe nachstellen und keinen Lensshift), kann ich das nur Empfehlen. Ich finde so eine Einstellerei vor den Augen des Publikums nicht sonderlich professionell.

Jens

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